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Wut auf die Eltern

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von naglegt, 5. Februar 2015.

  1. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    20.460
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
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    Das sehe ich anders. Ich sehe eher die älteren Eltern als zu sehr bemutternd und behütend. Junge Menschen sind noch unbekümmert und sehen nicht in allem eine Gefahr. Allerdings sind Viele beim 1. Kind sowieso noch unerfahren und haben Angst etwas falsch zu machen. Ging mir auch so.
     
  2. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896

    Mein wichtigster Tipp wäre, falls Du mich fragen würdest, bei aller Liebe die Du mitbringst, Dich selbst nicht zu verurteilen, Dich selbst nicht "falsch" zu finden, weder in die Richtung Deiner eltern, noch in die Richtung Deiner Kinder.


    Wenn ich Gefühle fühle, die mir nicht passen (Wut, Hass, Angst ...) setze ich mich hin, möglichst ruhig, möglichst alleine und schaue diesen Emotionen einfach nur zu ... die Wut tobt dann so sehr, dass ich aus dem Stuhl fallen könnte, und doch, sie lässt irgendwann einfach nach und hört auf. Als ich das das erste Mal erlebte, staunte ich nicht schlecht. Da wußte ich, meine Eltern oder wer mir auch immer die Knöpfe drückt, hat keine Schuld, es ist alles ein Vorgang, der jetzt eben so ist (gelernt oder "normal" ist auch egal).

    Es ist nicht falsch, aber auch nicht gut, alleine. Aber irgendwann ist diese Show vorbei. Schau sie Dir möglichst liebevoll (Dich selbst daür liebend dass Du lebst und Dich diesem Wirrwarr an Gefühlen stellend) an. Es ist wirklich eine Leistung durchs Leben zu gehen - egal wie.
     
    east of the sun gefällt das.
  3. ralrene

    ralrene Guest

    Das ist mal wieder genau die Antwort, die auch ich zu geben habe.(y)
    Manchmal sprichst Du mir direkt aus der Seele Sayalla.
    Die Wut auf Eltern kann ich sehr gut nachvollziehen, denn auch ich spürte sie über viele, viele Jahre.
    Lange Zeit habe ich für alles was mir im Leben missglückt ist, meine Eltern verantwortlich gemacht.
    Bis zu dem Zeitpunkt, als ich erkannte, daß mich jeder Moment zu meinem heutigen Sein geführt hat.
    Ich bin gerne ich, & so bin ich auch dankbar für jeden Moment, der mich zu mir selbst geführt & zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin.:)
     
  4. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.899
    Ich hinterfrage mich, bzw. meine Denkmuster und Glaubenssätze, um mich nicht in der Emotion zu verlieren.
     
  5. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Ich war der absolute Mittelpunkt, 5 lange Jahre ... dann kam mein Bruder ... ich fand das nicht lustig, weder dieser an sich falsche Mittelpunkt zu sein, noch die Zeit als ich es nicht mehr war ... da sind mir Eltern wie die Urajups lieber, die die Kinder einfach lassen können ... Kinder kommen erstaunlich gut zurecht ... doch brauchen sie die Sicherheit der Eltern und des Raumes, der sie umgibt .... Sicherheit meint aber nicht Schutz vor Gefahren, sonder Liebe, Liebe, Liebe ... und das Verständnis dafür, was ein Menschenkind wirklich braucht ... ich wollte nie vor meinen Verletzungen beschützt worden sein ... oder meinen Mißerfolgen ... aber dass da jemand ist, der, die einfach da ist, egal ob krank, gesund, blutend oder nicht, jemand liebendes, jemand, der, die mir zugenwandt sind, mit einem Gefühl "Es ist wie es ist." und "Schön, dass Du da bist." ...
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Dankeschön!!! :)

    Ja, man kann irgendwann nicht mehr trennen, ob das "was Schlechtes" war, was einem widerfahren ist. Schliesslich und endlich machte es was mit einem. WIE man das, was es mit einem machte, betrachtet, darin liegt wohl die Kunst. Ich finde es schön, dass das hier verstanden wurde. (y)
     
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  7. Sayalla

    Sayalla Guest

    Wir sind eingeladen, uns dieses Wohlgefühl selbst zu geben... uns selbst und wenn wir mögen, auch anderen. Wir brauchen dazu niemanden, der uns die Erlaubnis dazu gibt. Geführt werden wir allemal, sodass wir auch schwierige Situationen meistern können. Wir sollten uns einfach trauen. :)
     
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  8. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.899
    Man wächst mit den Erfahrungen, bestimmt. Aber verallgemeinern kann man es nicht, das "Schlechte" kann ich beim Namen nennen, ich lebe mit den Folgen.

    Auch das ist richtig. Dafür muß ich aufarbeiten und annehmen, damit ich mich annehmen kann, es ist ein Prozess um es von diesem Standpunkt aus betrachten zu können.
     
  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    Solange du das Schlechte noch spürst, lebt es in dir, genau. Es kann aber der Moment kommen, wo deine Gefühle sich dazu verändern. Das ist der Beginn der Heilung. Erzwingen lässt sich da nichts, und verleugnen fände ich auch völlig falsch. Es gibt für alles eine Zeit im Leben, das ist manchmal nur schwer so zu betrachten.
     
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  10. ralrene

    ralrene Guest

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    :)
    Stimmt, es liegt immer auf Seite des Betrachters.
    Es ist oftmals aber auch nicht so einfach, wie es sich liest.
    Als ich noch unglücklich, nicht zufrieden mit mir selbst & meinem Leben war, da konnte ich meinen Eltern sehr vieles nicht verzeihen.
    Es gab immer wieder Momente, in denen ich ihnen Schuld gegeben habe, sei es für Dinge die sie mir angetan, nicht gefördert, oder blockiert haben.
    Heute bin ich ihnen unendlich dankbar dafür, denn hätten sie mich in "Watte gebettet", dann wäre ich heute wohl auch ein anderer Mensch.
     
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