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Faydit
Guest
Also du stellst ja Fragen, die ich sonst üblicherweise anderen stelle.
Das einmal umgekehrt zu erleben, ist eine echte Herausforderung.
Das käme darauf an, wie man die Ausgangsposition festlegt. Man kann natürlich sagen, das Universum sei genau so Gottes Schöpfung, genau so "geplant" gewesen.
Wenn man nun aber gängige Gottesvorstellungen nimmt, Gott ist liebevoll, gut,..., wie erklärt sich dann daraus beispielsweise ein Grundprinzip dieser Schöpfung, das nunmal auf Fressen und Gefressen werden, also auf Vernichtung anderen Lebens zum eigenen Überleben basiert? Wie erklärt sich daraus Gewalt, Zerstörung, Tod,..
Die ja nicht nur uns Menschen bertreffen, sondern eben alles, jede Art von Leben selbst. Werden - Vergehen.
Kann, könnte das also so zuammenpassen? Oder wie sonst? Oder liegt's nur an unserer Gottesvorstellung alleine, dass das unstimmig wirkt?
Gibt, gäbe es vielicht noch eine ganz andere Schöpfung, die vielleicht ganz anders funktioniert?
Wenn man davon ausginge, wäre folglich auch alles genau so göttlich, somit wohl auch gottgewollt. Entspricht das unserer Realität? Ist alles so wie's sein sollte, bestmöglich? Mag an uns liegen, klar, aber nur alleine an uns? Bauen wir ganz alleine so viel Mist?
Gäbe eben auch andere Ansätze. Die davon ausgehen, dass zwar sowas wie ein göttlicher Funke in allem existent wäre, Materie selbst aber, und einiges mehr eben eher nicht göttlich als auch nicht unbedingt göttlichen Ursprungs wären.
Was ich da schrieb, war der Versuch, eine bestimmte Erfahrung schlüssig in Worte zu bringen. Gäbe allerdings auch andere, die dem sogar in einigen grundlegenden Punkten erstmal widersprächen.
Deshalb ist's wohl eher eine Ansatzt für eigenen Überlegungen, als was Verbindliches. In der Ecke ist's ohnehin schwierig. In dem Moment in dem man versucht, bestimmte Dinge zu verbalisieren, verändern sie sich. Worte erzeugen eine Art von Linearität, Abfolge, was dabei gerne verloren geht ist sowas wie Vielschichtigkeit, Verschachtelung von Ebenen, eine gewisse Komplexität, usw.
Nun ja, hier sind wir wohl mittendrin. Aber mitunter scheint man auch sowas wie "raus" kommen zu können. Und sei es nur für Momente. Wie real das dann ist, ist eine andere Frage.
Jein, würde ich mal sagen. Ein gewisses Potenzial dafür scheint schon gegeben zu sein, manchmal zumindest.
Der Verstand alleine erfasst eine Menge wohl immer am langsamsten, braucht am längsten. Ob's nur das Herz alleine wäre, damit mag eine ganz persönliche "Reise" wohl beginnen, denke ich. Kann sich aber dann auch wieder verändern.
Das einmal umgekehrt zu erleben, ist eine echte Herausforderung.
Erste Frage: Glaubst du tatsächlich an eine Panne? Dazu ist das ganze Universum doch zu intelligent angelegt, oder? Oder meinst du Panne im Sinne von ungewolltem Nachwuchs? (Kleiner Scherz!)
Das käme darauf an, wie man die Ausgangsposition festlegt. Man kann natürlich sagen, das Universum sei genau so Gottes Schöpfung, genau so "geplant" gewesen.
Wenn man nun aber gängige Gottesvorstellungen nimmt, Gott ist liebevoll, gut,..., wie erklärt sich dann daraus beispielsweise ein Grundprinzip dieser Schöpfung, das nunmal auf Fressen und Gefressen werden, also auf Vernichtung anderen Lebens zum eigenen Überleben basiert? Wie erklärt sich daraus Gewalt, Zerstörung, Tod,..
Die ja nicht nur uns Menschen bertreffen, sondern eben alles, jede Art von Leben selbst. Werden - Vergehen.
Kann, könnte das also so zuammenpassen? Oder wie sonst? Oder liegt's nur an unserer Gottesvorstellung alleine, dass das unstimmig wirkt?
Gibt, gäbe es vielicht noch eine ganz andere Schöpfung, die vielleicht ganz anders funktioniert?
Zweite Frage: Das Universum IST Gott - jeder Brocken der da Draußen ist, jede Zelle, jedes Atom, jedes Nichts und auch jeder Mensch.
Wenn man davon ausginge, wäre folglich auch alles genau so göttlich, somit wohl auch gottgewollt. Entspricht das unserer Realität? Ist alles so wie's sein sollte, bestmöglich? Mag an uns liegen, klar, aber nur alleine an uns? Bauen wir ganz alleine so viel Mist?
Gäbe eben auch andere Ansätze. Die davon ausgehen, dass zwar sowas wie ein göttlicher Funke in allem existent wäre, Materie selbst aber, und einiges mehr eben eher nicht göttlich als auch nicht unbedingt göttlichen Ursprungs wären.
Hat sich Gott also als Universum geboren? Und wenn das so wäre, was ist dann dort wo ER seinen Ursprung hat? Nur das Nichts?
Was ich da schrieb, war der Versuch, eine bestimmte Erfahrung schlüssig in Worte zu bringen. Gäbe allerdings auch andere, die dem sogar in einigen grundlegenden Punkten erstmal widersprächen.
Deshalb ist's wohl eher eine Ansatzt für eigenen Überlegungen, als was Verbindliches. In der Ecke ist's ohnehin schwierig. In dem Moment in dem man versucht, bestimmte Dinge zu verbalisieren, verändern sie sich. Worte erzeugen eine Art von Linearität, Abfolge, was dabei gerne verloren geht ist sowas wie Vielschichtigkeit, Verschachtelung von Ebenen, eine gewisse Komplexität, usw.
Sind wir also alle mittendrin und doch außerhalb davon, weil es in dem Moment in dem es geschieht eigentlich schon längst geschehen ist?
Nun ja, hier sind wir wohl mittendrin. Aber mitunter scheint man auch sowas wie "raus" kommen zu können. Und sei es nur für Momente. Wie real das dann ist, ist eine andere Frage.
Ich glaube um das wirklich zu verstehen, sind wir Menschen nicht multidimensional genug.
Jein, würde ich mal sagen. Ein gewisses Potenzial dafür scheint schon gegeben zu sein, manchmal zumindest.
Und vielleicht, nur vielleicht können wir es mit dem Verstand nie erfassen, sondern nur mit unserem Herzen.
Der Verstand alleine erfasst eine Menge wohl immer am langsamsten, braucht am längsten. Ob's nur das Herz alleine wäre, damit mag eine ganz persönliche "Reise" wohl beginnen, denke ich. Kann sich aber dann auch wieder verändern.