Ist Gott böse?

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Wie bitte? Die Eigenverantwortlichkeit wieder auf Gott schieben anstatt bei sich zu suchen.:)

Vollkommen richtig!! Die Menschen suchen immer einen Sündenbock suchen Fehler wo anders, jammern und tun nichts dagegen.

Wer an Gott glaubt und optimistisch/positiv ist dem kann doch gar nichts passieren außer ein schönes Leben zu haben.

Ich bin nicht religiös den Menschen sind für mich Menschen die nun mal nicht perfekt sind und Fehler machen.

Gott ist wunderbar, ich glaube an Gott und es geht mir sehr gut, die Menschen selbst sind es die sich schlechtes antun, die böses tun die negativ sind und faul sind und einem anderen nicht helfen wollen.

Wir haben unseren freien Willen wir können entscheiden ob wir gutes oder schlechtes tun.

Und natürlich hat alles auf der Welt seinen Sinn, Ying und Yang mal so mal so
 
Hallo Faydit,

Zitat:
Zitat von santafee17
Und solange sich an dieser Grundhaltung nichts ändert in die Richtung: jetzt schauen wir, dass es uns allen gut damit geht, wird sich wahrscheinlich nichts ändern.

Zitat von Faydit:
Woher kommt aber dann diese Grundhaltung in uns selbst?

Wenn alles nur gut, richtig, göttlich, somit auch gottgewollt wäre, so müsste es das eben auch sein. Womit sich die Katze in den Schwanz beißt.

Ja, Faydit, wo bliebe denn dann die Möglichkeit für Entwicklung? Nehmen wir mal an, dass es stimmt, was man liest, dass Gott sich in uns erfahren möchte, dann geht es doch darum das Leben zu schmecken und zu spüren mit allen Facetten, mit allem was dazu gehört. Dazu gehört es auch böse zu sein, zerstörerisch, um daraus Neues entstehen zu lassen.

Der Urknall, war das einzigartig, passiert es immer wieder? Das wissen wir nicht, aber schau dir an, was sich aus dieser "zerstörerischen" Kraft entwickelt hat - ein Universum mit einer unglaublichen Ordnung und es hat sich erst so entwickeln müssen und entwickelt sich immer noch.
Wenn nun auch der Satz stimmt "Wie im Großen, so im Kleinen", dann durchlaufen alle Planeten, alle Lebewesen, eben alles was ist, diese Entwicklung.
Es wäre doch langweilig, wenn dieser "göttliche Zustand" von dem du sprichst von anfang an da wäre, dann wäre ja keine Entwicklung möglich!

Wird ein Toter wieder lebendig, wenn man den Mörder nicht verurteilt? Er wird's auch bei einer Verurteilung nicht, schon klar. Aber anscheinend sind eben gewisse Realitäten, oder Folgen in der Realität nicht nur von der (eigenen) Beurteilung alleine abhängig. Wir mögen also zwar Schöpfer unserer Wahrnehmung von Realität sein, aber sind wir tatsächlich alleine die der Realität selbst?

Um meinen Faden weiterzuspinnen, zu Entwicklung gehören Fehler und falsche Richtungen dazu, man muss ausprobieren und manchmal endet man auch in einer Sackgasse - auch das gehört dazu.

Verstehst du unter göttlich nur das Gute und Perfekte? Wäre das dann nicht starr und unbeweglich?

Liebe Grüße
santafee17

PS: Du gibst mir hier ganz schöne Gedankenimpulse - wollte mal danke sagen!
 
Ich will nicht dass du mich stichst: Denn das ist Böse. (Sage ich)

Ich will dass du mich stichst: Denn das ist gut. (Sagt der Tätowierte)

Böse ist individuell subjektiv, genauso wie schön, traurig, witzig.

Wenn Gott *Gut* wäre, dann gäbe es keine Menschen

Wenn Gott *Böse* wäre, dann gäbe es keine Menschen
 

Warum das wieder mal mit der Ausrede Gott begründen?

Der Mensch ist alle Möglichkeiten. Weil er einen freien Willen hat.

Und deshalb ist das "Böse" auch eine Art des Ausdruck des Menschen.

Okay, man könnte sagen, dass Gott "böse" ist. Weil er dem Menschen einen freien Willen gab.

Ist aber sehr kurz gesprungen.

:)

crossfire
 
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Ja, Faydit, wo bliebe denn dann die Möglichkeit für Entwicklung? Nehmen wir mal an, dass es stimmt, was man liest, dass Gott sich in uns erfahren möchte, dann geht es doch darum das Leben zu schmecken und zu spüren mit allen Facetten, mit allem was dazu gehört. Dazu gehört es auch böse zu sein, zerstörerisch, um daraus Neues entstehen zu lassen.

Genau! Das wäre ein weiteres Problem, mit dem ich mich herumschlage. Denn, von außerhalb von Raum und Zeit betrachtet, gibt, gäbe es sowas wie Entwicklung überhaupt nicht.
Aus der Perspektive ist alles längst fertig, geschehen, vollbracht. Egal in welcher Version, Variante. Es gibt, gäbe also im Grund genommen gar nichts (mehr) zu tun. Was aber tun wir alle dann überhaupt (noch) hier? Wenn es nicht um sowas wie Entwicklung, die ja dann gar nicht möglich wäre, geht?

Der Urknall, war das einzigartig, passiert es immer wieder? Das wissen wir nicht, aber schau dir an, was sich aus dieser "zerstörerischen" Kraft entwickelt hat - ein Universum mit einer unglaublichen Ordnung und es hat sich erst so entwickeln müssen und entwickelt sich immer noch.
Wenn nun auch der Satz stimmt "Wie im Großen, so im Kleinen", dann durchlaufen alle Planeten, alle Lebewesen, eben alles was ist, diese Entwicklung.

Erste Frage: War der Urknall, so gesehen, bebasichtigt, oder eine Art Panne?
Zweite Frage: Was lässt darauf schließen, dass das was wir als Universum wahrnehmen, auch mit so etwas wie Gottes Schöpfung ident wäre? Vielleicht gäbe es ja auch noch eine ganz andere, oder überhaupt einige, oder viele ganz andere? Woanders?
Die einzige Ausgangsposition, die wir dafür haben ist, das wir hier, innerhalb davon sind.
Es gibt schwarze Löcher. Wohin führen die? Es gibt eine kosmische Hintergrundstrahlung, was könnte hinter dieser sein? Es gibt nonmaterielle Ebenen. Was wäre mit denen. Es gibt proportional gesehen, in deisem universum, je nach Modell ca. 5 -20% das, was wir Materie und Energie nennen. Der Rest wäre dunkle Energie und dunkle Materie. Für uns unsichtbar. Was wäre in der?

Darüber haben wir großteils überhaupt keine Ahnung. Wäre also noch eine ganze Menge Spielraum für alles mögliche gegeben.

Um meinen Faden weiterzuspinnen, zu Entwicklung gehören Fehler und falsche Richtungen dazu, man muss ausprobieren und manchmal endet man auch in einer Sackgasse - auch das gehört dazu.

Im Kontext einer Entwicklung durchaus. Man könnte sogar davon ausgehen, dass Entwicklung ohne Fehler nicht möglich wäre. Die Frage wäre weniger die der Fehler selbst sondern der Verhältnismäßigkeit. Lernen wir so schwer aus Fehlern, dass wir sie so oft wiederholen müssen?

Verstehst du unter göttlich nur das Gute und Perfekte? Wäre das dann nicht starr und unbeweglich?

Tolle Frage! Die ist gar nicht so unbegründet. In letzter Konsequenz wäre sowas eine Möglichkeit.

Ich schrieb dazu mal was, auch wenn's keinen Anspruch auf Wahrheit erheben mag, sodnern eher eine Art durchaus individueller Denkanstoß ist:

https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=131139&highlight=Gottes+zweiter+Gedanke
 
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