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Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Aember, 24. Juni 2017.

  1. EngelChristian

    EngelChristian Sehr aktives Mitglied

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    Man muss hier unterscheiden zwischen den Ebenen: materiell und astral. Die ursprüngliche und existierende Ebene des Astralen ist unerwähnt geblieben im Buch Genesis. Die Geschichte beginnt erst als die Seelen (Menschen) das Paradies bereits verlassen hatten, wobei die beiden Paradiese voneinander zu unterscheiden sind. Das Buch Genesis bezieht sich auf ein Gebiet in Nordafrika, in dem sich eine außerirdische Forschungseinrichtung befunden hatte. In einem der Bereiche fanden gentechnische Versuche statt, die zum Projekt "Adam" gehörten. Im A:T. ist Gott auch in dem Sinne erwähnt, dass er Adam und später Eva erschuf. Gott agierte mit Hilfe von Energie; eines der Energiewesen (Gottesteil) beeinflusste zur damaligen Zeit einen wissenschaftlichen Leiter einer Forschungsgruppe außerirdischer Gen-Spezialisten. Die Aufgabe war, auf dieser Erde eine Spezies zu entwickeln und anzusiedeln. Das Projekt "Adam" wurde zu einem Erfolg. Adam hatte ein Bewusstsein und eine Persönlichkeit. Er wurde belehrt und verlangte für sich Gesellschaft. Der wissenschaftliche Leiter ließ Genmaterial entnehmen und Material seiner Spezies zur Erschaffung einer Frau. Das Wort "Rippe" bezeichnet das Erbmaterial von Adam. Eva sollte mit Adam eine Rasse begründen. Sie dienten zur Erforschung der Psyche in einer behüteten Umgebung. Die "Schlange" bezeichnet einen Saboteur unter den Wissenschaftlern. Eva (Projektbezeichnung) wurde neugierig gemacht und sah geheime Forschungsberichte. Diese einzusehen war ihr strikt verboten worden. Auch Adam bekam Einblick darin. Der Forschungsleiter war außer sich vor Wut; er hatte Überwachungsmaterial gesichtet. Den Saboteur verbannte er; Adam und Eva unterwies er und schickte sie fort. "Paradies" war die Bezeichnung für die Forschungsanlage. Das Projekt "Adam" wurde dennoch fortgeführt. Sinn war es, eine friedliche und gehorsame Rasse zu entwickeln.
    Auch auf astraler Ebene, dem Astral-Paradies (auch Seelenparadies), ging es in ähnlicher Weise zu. Die Seelen waren ebenfalls belehrt worden, hörten aber nicht auf den Ratschlag, sich von göttlicher Energie leiten lassen zu wollen. Da es eine Ordnung gibt und diese kaum einhaltbar ist, verstießen die Geschöpfe im Laufe der Zeit derart gegen sie, dass negative Energie mehr Macht in ihnen gewann (Mehrung). Sie wurden verführt zu einem Negativgebet, in dessen Erhörung sich auch diese Menschheit befindet. - Natürlich ließe sich dieses ausführlicher behandeln. Es ist ein sehr komplexes Thema.
     
  2. leuchtik

    leuchtik Guest

    Jup kenn ich auch. Dafür waren es jetzt nur noch 99 :rolleyes:
     
  3. Jupiter22

    Jupiter22 Sehr aktives Mitglied

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    Sandbochum, (( 58 Höhenmeter ü.NN ))

    Im Winkel von Kether, Chokmah und Binah liegt die Lösung ! Achten sie einmal darauf, ab wann die Sprache/Dialog der altestamentarischen Protagonisten Einsetzt !
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Da möchte ich noch anmerken, dass es in der Genesis zwei Schöpfungsgeschichten gibt. In der ersten Geschichte (1. Moses 1) wird nur davon berichtet, dass Gott zwei Menschen erschaffen habe – einen Mann und eine Frau. Von einem Garten Eden und den verbotenen Früchten ist in dieser Geschichte nicht die Rede.

    Erst in der zweiten Schöpfungsgeschichte wird zunächst Adam aus einem Erdenkloß erschaffen (1. Moses 2-3). Für ihn errichtet er dann den besagten Garten (Paradies) bei Eden, in dem er zwei Bäume pflanzte – den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Er verbot Adam ausdrücklich, von den Früchten des Baumes der Erkenntnis zu essen.

    Ich habe in den hebräischen und griechischen Schriften nachgeschaut und in allen ist nur von Früchten die Rede. Der Apfel ist erst im Mittelalter durch die darstellende Kunst mit ins Spiel gekommen. Um ein Bild vom Sündenfall malen zu können, musste halt irgendeine konkrete Frucht gemalt werden und da viel die Wahl auf den Apfel, der in Mitteleuropa die Frucht schlechthin war.

    Es ist nach meinem Verständnis auch nicht so wichtig, welche Früchte nun dargestellt werden, denn es geht ja nicht um die Ernährung des Menschen, sondern um die Konsequenzen, die mit der Erkenntnis verbunden sind.

    Ich hatte ja schon öfters zum Thema Garten Eden geschrieben und da gestatte ich mir, mich selbst zu zitieren:

    In der ursprünglichen Geschichte vom Garten Eden war die sumerische Göttin Inanna auf der Erde unterwegs, um Ackerland zu suchen. Als sie in den rechten Ort gefunden hatte, errichtete sie dort einen Garten, in sie den Weltenbaum pflanzte. Er sollte dort wachsen und gedeihen, weil sie daraus die Insignien ihrer Macht anfertigen wollte.

    Über die Zeit nistete sich in der Krone dieses Baumes aber der Vogel Anzu ein, der sich zuvor die Schicksalstafeln bemächtigt hatte und damit die Weltenordnung ins Chaos stürzte. In einer Höhle im Stamm des Weltenbaumes richtete sich die Göttin des Windes Lilithu (die biblische Lilith) einen Wohnsitz ein, während sich die Erdgöttin als Schlange zwischen den Wurzeln verbarg.

    Als nun der Baum groß genug war, um daraus die Insignien herstellen zu können, bat Inanna die Götter den heiligen Baum zu verlassen – aber sie taten es nicht. Weil jedoch Inanna noch nicht die Insignien ihrer Macht hatte, konnte sie die lästigen Bewohner auch nicht selbst vertreiben. Sie bat sie ihren Bruder Utu, ihr zu helfen. Zunächst erschlug er mit der Axt die Schlange, weil sie auch ihm nicht folgen wollte. Daraufhin flog der Vogel Anzu in die Berge und Lilithu verließ von selbst den Baum und floh in die Einöde.

    Einige Zeit später taucht dann dieser Garten auch in den Mythen der Phönizier auf. Dort ist es der Garten des Schöpfergottes El und seiner Frau Aschera, in dem auch der Lebensbaum steht. Alles wäre gut, wenn da nicht der böse Widersacher Horun unterwegs gewesen wäre, um sich an El zu rächen. Horun war der Herr des Bösen, der zuvor vom Berg der Götter vertrieben wurde und nun den Lebensbaum in Els Garten in den Baum des Todes verwandelte.

    Er sandte zudem einen giftigen Nebel aus, mit dem alles Leben erlosch. Als nun El, das Leben wieder erwecken wollte, verwandelte sich Horun in eine Schlange und bis ihn, wobei er seine Unsterblichkeit verlor. El zeugte daraufhin mit seiner Frau Aschera neues Leben und fand auf diese Weise wieder zur Unsterblichkeit.


    Wie man aus diesen beiden Geschichten um den Garten Eden erkennen kann, werden daraus zwar einige Elemente mit in die Schöpfungsgeschichte eingebunden, aber die Intensionen der Geschichten unterscheiden sich.

    Es spricht einiges dafür, dass hinter dem Garten Eden der Sumerer ein realer Ort steckt, der auch in Zusammenhang mit Abrahams Herkunft steht. Ein Punkt, der bei den Israeliten eine große Rolle spielte, denn nicht ohne Grund findet man in der Bibel häufig Ahnenlisten. Dieser konkrete Garten Eden macht also nur Sinn, wenn damit eine Brücke von Abraham zu Adam geschlagen werden soll.

    Man weiß, dass die Geschichten vor dem Exodus erst in der Zeit von König Hiskia den Schriften beigefügt wurden. So ist auch bekannt, dass die Schriften während des Exils in Babylon überarbeitet und erweitert wurden.

    Esra hatte diese neue Schriften mit aus dem Exil gebracht und darauf seinen neuen Bund mit Gott geschlossen. In diesen Erweiterungen liegt dann auch mit ein Grund, warum sich die Samaritaner vom Judentum trennten, denn sie wollten an den ursprünglichen Schriften Moses festhalten.



    Merlin
     
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  5. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    In früheren Zeiten wäre in gewissen Kreisen so eine Diskussion gar nicht aufgekommen.
    Einfältig betrachtet, war alles ganz klar: Den knackigen, saftigen Apfel verzehren : ein Symbol für Sex. Die Schlange: detto. Die männermordende Femme fatale.
    Die mit ihrer destruktiven Sinnlichkeit die brave Eva auf Abwege lockt.
    Und die einzige Erkenntnis, die der Baum bietet: Mädchen und Buben, ihr könnt mit gewissen Organen mehr anstellen als Pipi machen. Das ist aber schmutzig und böse. Deshalb werdet ihr aus dem Paradies eurer Kindheit vertrieben. Also erkennt einander besser nicht. Basta.
    Keine tieferen Hintergründe oder geistigen Auslegungen - hier ging es ganz einfach nur um Körperlichkeit.
    Vielleicht wird das bei manchen (Kreationisten, konservative Bible belt-Leute ?) immer noch so gesehen.
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Das Unheil Frau begann anscheinend schon bei Lilith, die Adam verlassen hatte, weil sie ihm nicht gehorchen wollte. Deshalb wurde sie dann gleich als die böse Versuchung in die Wüste verbannt.

    Mit Eva sollte alles besser werden und Gott erschuf zum Tost für Adam eine folgsame Frau. So ganz vertraute man ihr aber auch nicht und hat sie als die fehlbare Sünderin samt Adam aus dem Paradies verbannt. Wäre es da nicht von Adam klüger gewesen, gleich mit Lilith in die Wüste zu gehen, denn damit hätte er wenigstens, seine Unsterblichkeit behalten können.

    Nun ja, so wundert es nicht, dass auch Maria Magdalena, als die Apostelin der Apostel manchem ein Dorn im Auge war. Es kam dann, wie es kommen musste, als sie Papst Gregor für alle Zeiten zur Prostituierten gebrandmarkt hatte.

    Man(n ) kommt da dann doch ins Grübel, woran das ganze Übel wohl liegen mag. Eventuell wäre es ja besser gewesen, wenn Lilith bei Adam geblieben wäre, dann hätten wir heute möglicherweise eine Päpstin Magdalena? :whistle:

    Eventuell bedarf es da auch einer Frucht der Erkenntnis, die in Form einer Nuss noch geknackt werden muss?

    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2017
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  7. sikrit68

    sikrit68 Sehr aktives Mitglied

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    :stickout3:thumbup::danke:
     
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  8. EngelChristian

    EngelChristian Sehr aktives Mitglied

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    Der Baum des Lebens war ein Computer, der Forschungsberichte enthielt.
     
  9. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

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    Gefällt mir irgendwie, dass die Frauen den Männern einen Strich durch die Rechnung machen :D
    Ich hatte aber angenommen, dass das Bild der "bösen"/unfolgsamen Frau eher neueren Ursprungs ist. Wenn das aber quasi immer schon so war, wird ja fast jede Möglichkeit, diesen Trugschluss bzw. das Vorurteil irgendwie zu Nichte zu machen, in sich zusammen fallen.
     
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  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Amber,

    schau dir bitte einmal die Geschichte vom Garten Eden aus den alten Mythen und der 1. Schöpfungsgeschichte an (#34), dann wirst Du sehen, dass es nicht von Anbeginn so war. Bis zu König Josia wurde auch noch von den Israeliten die Göttin Aschera, als die Frau Jahwes verehrt. Josia hatte sie dann der Macht wegen aus dem göttlichen Pantheon verbannt:

    2. Könige 23 [4] Und der König (Josia) gebot dem Hohenpriester Hilkia und den nächsten Priestern nach ihm und den Hütten an der Schwelle, dass sie aus dem Tempel des Herrn tun alle Geräte, die dem Baal und der Aschera und allem Heer des Himmels gemacht waren. Und sie verbrannten sie außen im Tal Kidron, und ihr Staub wurde getragen gen Beth-El.

    Ja und so kann man von Lilith über Aschera eine Brücke zu Magdalena und den vielen andere Frauen nach ihnen schlagen, die dem Machtgelüsten des Patriarchats geopfert wurden.

    Erst die Tage hatte ich zu diesem Thema eine interessante Doku zu Beispielen aus der Tierwelt gesehen. Da wurde deutlich, dass das Patriarchat eben nicht selbstverständlich ist, auch nicht innerhalb einer Art.

    Für unsere Zukunft wäre es klüger, zu einem Miteinander zu finden, und diese Testosteron geladenen Gesellschaften überwinden zu können. Unser ausgeprägtes Sozialverhalten hat uns zu Menschen gemacht und nicht unsere Kriege oder Machtgelüste, mit dem wir alles zerstören, was wir zuvor aufgebaut haben.

    Soziales Verhalten ist aber eine klare Domäne der Frauen, sie können leichter soziale Netzwerke bilden und sind dabei noch klüger und kreativer als Männer.


    Merlin
     
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