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Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Aember, 24. Juni 2017.

  1. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    2.189
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    Hallo,
    ich habe mich gefragt, woher das Gute und Böse kommt.
    Dazu fand ich die Erläuterungen von N.D. Walsch interessant und mir ist die Genesis mit Adam, Eva und dem "Sündefall" in den Sinn gekommen.
    Dabei essen die beiden die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis (des Guten und des Bösen), werden sich ihrer Blöße bewusst und müssen den Garten Eden verlassen.
    Ich will das alles gar nicht an den christlichen Glauben oder diese Bibelstelle kleben, aber ich finde es bezeichnend, dass hier von der der Erkenntnis von Gut und Böse gesprochen wird.

    Was ist da genau mit Eva und Adam passiert? Wieso aßen sie gerade von einem Apfel? Welche Rolle nahm die Schlange ein und wieso wird Eva die ganze Schuld zugeschoben?

    Ich sehe das so, dass diese Vertreibung aus dem Paradies eine Umschreibung für das "Betreten" der Dualität ist (also eigentlich der Erde, wo wir alle Dinge "dual" wahrnehmen (gut/böse, kalt/warm, hell/dunkel,...) )
    Doch verstehe ich nicht, wieso in der Genesis Gott von der Einsamkeit Adams ausgeht (wobei er ja im Vollkommenen - also außerhalb der Dualität eigentlich keine Einsamkeit empfinden dürfte) und Eva erschafft, die ja eigentlich schon in sich, als das "Gegenteil" (geschlechtlich gesehen) von Adam gar nicht existieren dürfte, bevor es zu der Episode mit der Frucht kam.
    Sind das einfach nur kreative Freiheiten oder steckt etwas anderes dahinter?

    Ich hoffe ihr konntet mir folgen :D

    (Bitte kein Zerhackstückeln von Religionen hier. Dazu ist das Thema nicht da).
     
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  2. leuchtik

    leuchtik Guest

    Adam: Eva wars!
    Eva: Die Schlange wars!
    Schlange: Hättest du früher dran denken sollen.
     
  3. leuchtik

    leuchtik Guest

    Wie ist denn die Erläuterung von Walsh?
     
  4. corbinian

    corbinian Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2017
    Beiträge:
    724
    Ort:
    Wien
    Das Gute kommt von Jesus Christus und das Böse von Adolf Hitler, weiss doch jeder!
     
    Jupiter22 gefällt das.
  5. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    2.189
    Dass man sich nur selbst erfahren kann, wenn es etwas gibt, dass außerhalb dieses Selbst ist.
    Dass soll hier jetzt aber nicht das Thema sein.
     
  6. leuchtik

    leuchtik Guest

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    Das ist eigentlich nicht Gewiss was es für eine Frucht war, Apfel, Granatapfel, Feige, Passionsfrucht oder irgendwas.
    Es heisst "eine Frucht", die Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse (richtig und falsch).
     
    DruideMerlin gefällt das.
  7. leuchtik

    leuchtik Guest

    Hehe, da hat mal jemand mitgedacht!! =D
    ..naja, ist nicht die Kopie Gottes, sondern nach dem Ebenbild.

    Die Bücher Mose sind ungefähr 1200-700 v. Chr. 'ab'geschrieben, die Veden sind ca. 1500-500 v.Chr entstanden (teilweise bis 10.000 v.Chr.).

    Bei den Veden gibt es häufig das Prinzip, ein höheres durch zwei der nächsten Ebene auszugleichen.

    Dann wäre die Schöpfung von Mann und Frau die erste Ebene, die zusammen genommen neben dem Göttlichen steht,
    und die Erkenntnis von Gut und Böse die zweite Ebene, die zusammen für das Menschliche steht..
     
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  8. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    12.532
    Ort:
    Gaia
    Sie assen keinen Apfel, sie assen "eine Frucht".
    Und die Vertreibung aus dem Paradies beschreibt den Übergang von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern.
    Ackerbauern sind sesshaft, leben in kleineren Siedlungen - da braucht man "Gesetze" (Gut und Böse), damit man überhaupt zusammenleben kann.
    Das Paradies war eine Gegend, die sehr fruchtbar war, und in der man sich um seine Nahrung gar keine Sorge zu machen brauchte. Entweder wurde diese Gegend überschwemmt und die dort lebenden Menschen mussten umsiedeln, oder es kam eine Klimaveränderung (es wurde kälter und dann wird Nacktheit zum Problem). Beide Theorien gibt es.
    Wenn meine Quelle recht hat, bedeutet "Adama": die der Erde dienen.
    Es waren also schon Religionen bekannt.....die "Schlange" könnten von daher Menschen einer anderen Kultur/Religion gewesen sein, die den Adamas neue Ideen, Anregungen gegeben haben. Sowohl Klimaveränderung als auch Überschwenmung können die Basis für Völkerwanderungen sein, womit sich dann durchaus Volksgruppen begegnen können, die einander unter anderen Umständen nie begegnet wären........
    Es gibt einen Wissenschaftler, der Belege dafür gefunden zu haben scheint, dass das "Paradies" dort lag, wo heute der persische Golf ist, der sich erst vor ca. 11000 Jahren gebildet hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2017
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  9. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    7.663
    Ort:
    Sommerzeit
    Von der Tendenz. So wie man geht wegen der Richtung. So ist ein Objektiv ohne Tendenz: gut oder böse. Geld aber verträgt keine Tendenz!
     
  10. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    2.189
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    Das mit den Ebenen kapiere ich zwar noch nicht ganz, aber kann man dann nicht daraus schließen, dass die Erkenntnis von Gut und Böse sowieso vorprogrammiert war, weil Gott durch die Erschaffung von Eva bereits die erste Ebene in Gang gesetzt hat?
     
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