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Verzweifelter sucht Hilfe!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lordcerii, 29. September 2011.

  1. Lordcerii

    Lordcerii Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2011
    Beiträge:
    101
    Ort:
    Kanton Schwyz in der Schweiz
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    Ich habe dieses Forum schon einmal mit einem solchen Problem... belästigt. Nun bin ich vielleicht ein bisschen weiter gekommen, oder vielleicht auch nicht.

    Nun ja, mein Problem ist dass ich nicht weiss was mein Problem ist, vereinfacht gesagt. Ich bin einfach (fast) immer alleine und ausgeschlossen, und egal was ich mache habe ich immer das Gefühl dass etwas fehlt. Auch kann ich einfach keinen Weg finden meinen "Sinn"(nach meiner Terminologie eine erfüllende Tätigkeit) zu finden. Ich habe schon versucht mir neue "Hobbies" zuzulegen, hat aber nur halbwegs funktioniert und hat auch nicht so sehr geholfen wie ich es mir erhofft hatte. Ausserdem bin ich extremst schüchtern, zumindest in der realen Welt.

    öhm... Hilfe?
     
  2. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    du fühlst dich ausgegrenzt, hmm

    familienaufstellung?

    ich denke mal soziale kontakte wären gewichtiger erstmal für dich, als neue hobbies

    schüchtern is zach a bisi, denn wer offen wirkt, ist, auf den wird zugegangen,......
     
  3. Lordcerii

    Lordcerii Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2011
    Beiträge:
    101
    Ort:
    Kanton Schwyz in der Schweiz
    Das mit der Familienaufstellung müste ich mir mal überlegen, und dann auch noch ein Seminar in meiner Nähe finden. :danke:

    Wie genau kann ich denn am besstern soziale Kontakte finden? Im Internet kann ich ja schon mit Leuten "reden", aber irgendwie ist ein Internet-Kontakt nicht wirklich ein sozialer Kontakt.

    Und irgendwelche Vorschläge mich zu öffnen? Worauf muss ich mich dabei achten und was muss ich vermeiden?
     
  4. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    raus gehen - wo auch andere leute sind ... wäre die einfachste schlussfolgerung
    aber ich weiß an meiner stelle selbst dass das nicht immer so einfach ist ...

    nicht jeder hat einen park um die ecke wo die chance stark erhöht ist jemanden zu treffen ... und selbst das wochenende auszugehen ist für schüchterne menschen auch keine garantie um freunde zu finden

    grüße liebe
    daway
     
  5. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Lordcerii

    Schüchternheit und Sich-Ausgegrenzt-Fühlen ist nach meinen Erfahrungen meistens mit einem kleinen Selbstbewusstsein verbunden --- ich war zu meiner Schulzeit auch oft ein schüchterner Einzelgänger.

    Aus dem Grunde sind meines Erachtens solche Vorschläge wie "Raus-Gehen" zwar aus einer Normalität heraus gesehen in Ordnung, doch für den Betroffenen aus der Schüchternheit heraus schwer zu bewerkstelligen und wenn dann der Schatten übersprungen ist und in die Tat umgesetzt ist, dann ist das Resultat meistens nur ein widerum einsamer Spaziergang...

    ...denn es gilt nicht nur Leute zu treffen sondern auch kennen zu lernen.

    Zuerst einmal - kannst Du kein Forum belästigen - und die User auch nicht! Denn jeder Mensch kann für sich selbst entscheiden was und wie er macht und annimmt.

    Tatsache ist also, Du hast ein Problem und suchst Rat --- das ist keine Belästigung!!!

    Nach meinen eigenen Erfahrungen geht Schüchternheit einher mit Angst vor Ablehnung, Angst Fehler zu machen und dadurch wieder Ablehnung zu erfahren, lächerlich gemacht zu werden...

    ...es ist die Angst die Dich blockiert das zu machen, was Du gerne machen würdest. Der einzige Weg nach meiner Meinung geht nur darüber --- dass Du Deine Angst verarbeitest - nicht beseitigen, verdrängen oder löschen --- sondern die Prozesse erkennst und verstehst, warum Du Angst hast.
    Erst mit dem Verständnis der Prozesse kannst Du die Prozesse selber verändern, so verändern dass Du dort eingreifen kannst, wo die Angst entsteht.

    Wichtig wäre nach meiner Ansicht, zu erkennen warum Du Angst vor Ablehnung hast, warum Du Angst davor hast Fehler zu machen --- woher kommt die Angst?

    Diese Vorgehensweise kann natürlich nur dann hilfreich sein, wenn meine Vermutungen zutreffen...
     
  6. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
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    ja stimmt das ist ein großer unterschied...
    die chance jemanden zu treffen und kennen zu lernen erhöht sich eben ...

    meiste entscheidet eh schon ein treffen ob man sich kennen lernen möchte oder nicht - würd ich mal sagen
    vielleicht muss man sich erst seine schwächen eingestehen ... könnte das sein?
    also wenn ich mich so beobachte - bin ich grad dabei meine schwächen mir zuzugestehen - anstatt sie zu überspielen und ständig daran zu scheitern weil überspielen auf dauer einfach nicht geht ...obwohls den erwartungen anderer sicher gefallen würde wenn ichs überspielen würde - und vorallem auch wirklich könnte

    grüße liebe
    daway
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Forentreffen?
    Kurse?
    Vereine?
    Vorträge?
    groops.de?
    Hier im Forum Einladungen aussprechen?
    Einladungen folgen, die hier gemacht werden?

    Wenn dir das alles nicht hilft, dann bin auch ich ratlos. :zauberer1
     
  8. angelviola

    angelviola Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2010
    Beiträge:
    477
    Ort:
    daheim
    Also mir hat ein Kurs für soziales gute neue Kontakte gebracht.
    Könnte mir vorstellen, dass wenn man freiwilliger Helfer im Tierheim ist, dies auch gut tun würde. Oder als freiwilliger im Altenheim Menschen besucht.
    Der erste Schritt ist mit Abstand der schwerste, dann entwickelt sich so eine Art eigendynamik.
     
  9. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Das Annehmen der eigenen Schwächen hat auch etwas mit der "Verarbeitung der Angst" zu tun...

    ...ich zum Beispiel mag Schokolade und es ist mir anzusehen. Wenn mir jetzt ein Marius Müller W. begegnen würde und sagen würde "Dicke schwitzen wie die Schweine" würde ich ihm zuerst ein Stück Schokolade anbieten um es dann doch selber zu essen, denn so kann ich den dünnen Hering vor dem Schwitzen schützen.

    Ganz klar zu sagen ist, wenn ich meine Schwächen kenne und annehme bin ich nicht mehr so leicht zu verletzen.

    Aber das ist nicht alles, sondern es gehört auch die individuelle transformierte Realität dazu, die sich von der Wirklichkeit unterscheidet, ich aber den Unterschied nicht erkennen kann, weil mir die Angst die Sicht verschleiert - Angst blockiert die Sicht auf die Wirklichkeit und somit das erwünschte Handeln.

    Bedeutet im Fall von einem schüchternen Menschen, der Ablehung erfahren hat - dass die Angst aus der Wirklichkeit der Realität, das ich während eines Spaziergangs im Park nette Menschen treffen könnte - eine transformierte Realität, die mir vorgaugelt - wenn ich in den Park gehe, gaffen mich alle Menschen an, tuscheln hinter meinem Rücken und machen sich lustig über mich. Schon blockiert mich die Angst überhaupt den Versuch zu machen in den Park zu gehen. --- Aus der Erinnerung, das ich vorher Ablehnung erfahren habe.
    Auch gaukelt mir die Angst eine Realität vor, nach der alle Menschen über mich lachen --- obwohl es in der Vergangenheit eben nur wenige Menschen gab, die mich abgelehnt haben. Doch die Angst projeziert diese Erfahrung in alle Bereiche.

    Das Schlimmste daran ist, tritt ein solcher Fall ein, dann fühle ich mich in meiner Angst bestätigt - selbst wenn nur ein Mensch auf meinem Spaziergang durch den Park mich blöd ansieht.

    Um Schüchternheit und die damit verbundene Angst zu verarbeiten, gehört einmal die Annahme der eigenen Schwächen und zum anderen die Erkenntnis der Prozesse, wie Angst die Wirklichkeit in meine individuelle Realität transformiert.

    Und zu Schwächen habe ich noch Folgendes zu sagen --- es gibt Schwächen, die einige Menschen als Schwächen ansehen und andere Menschen wiederum als Stärken ansehen. Damit möchte ich ausdrücken, das meine persönlichen Eigenschaften von unterschiedlichen Menschen auch immer wieder unterschiedlich bewertet werden und ich kann keinem Menschen 100% recht erscheinen.
    Warum sollte ich mir also Gedanken über meine Schwächen machen, die doch keine Schwächen sind --- sondern nur meine persönlichen Eigenschaften, die mich zu dem machen wer ich bin...

    ...wenn mir selber an mir etwas nicht gefällt, dann bin nur ich in der Lage etwas an mir zu verändern. Aber für andere Menschen mich zu verändern --- nein mein Lieber, das kann nur in die Hose gehen.

    Wenn Marius also meinte ich müsse doch unbedingt abnehmen, dann kann er mich gerade mal an meiner Schokoladenseite lecken, denn meiner Freundin gefällt der weiche Waschbärbauch...

    Ich bin kein Psychologe oder analysiere andere Menschen, sondern spreche von eigenen Erfahrungen.

    In diesem Sinne, einen erfahrenen schokogenußertragenden Gruß aus dem Land des Lächeln vom Lifthrasir
     
  10. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
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    schöner interessanter beitrag ... danke dir
     
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