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Meditieren mit Psychose! (keine Akutphase)

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Frusciante17, 7. November 2010.

  1. Frusciante17

    Frusciante17 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2010
    Beiträge:
    32
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    Hallo an alle! :)

    Ich hatte einen psychotischen Schub durch Cannabis induziert. Das Cannabis hat mich ein bisschen nach innen schauen lassen und von daher kann ich erahnen wie viel Potential in uns allen steckt. Ich würde dieses Potetntial gerne durch Meditation entfalten und wollte fragen, ob ihr denkt dass es für mich gefährlich werden könnte?!?

    Vielleicht gibt es ja sogar jemanden hier, der mit einer Psychose meditiert?

    Aja, ich bin nicht mehr in der Akutphase der Psychose!

    Alles Liebe!
     
  2. choomii

    choomii Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2010
    Beiträge:
    280
    Hallo

    Bitte lass lieber die Finger von der Meditation, bevor du nicht wieder ganz stabil und gesund bist.
    Du solltest nach einer Psychose mindestens ein halbes Jahr warten. Mindestens. Und das gilt auch nur dafür, dass du eine gute medikamentöse Einstellung hast, die dich stützt.
    Es gibt Arten von Meditationen, die sogar Psychosen auslösen können (Im Zen Buddhismus wird ausdrücklich davor gewarnt)

    Also - lieber übervorsichtig sein, als einen neuerlichen Schub zu erleben.

    Liebe Grüsse

    Choomii
     
  3. ~Kaji~

    ~Kaji~ Guest

    Sehe ich ähnlich. Einmal was ausgelöst, kann es lange dauern, bis man sich wieder im Griff/erholt hat.
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Die drei Aussagen, die ich hervorgehoben habe, lassen mich vermuten, es wäre besser für dich, nicht auf eigene Faust zu meditieren. Alle drei Aussagen klingen für mich so, daß ich annehme, sie stehen dem, was ich bei meinem tibetischen Lama über Meditation erfahren habe, diametral entgegen...

    Ein Wort meines Lehrers Geshe Tashi kann dir vielleicht verdeutlichen, was ich meine. Was er als Motivation empfiehlt, wenn man sich zur Meditation niedersetzt.

    Quelle: http://www.geshetashi.com/images/geshe tashi in lumbini - black and quote - 1024x768.jpg

    So habe ich es von ihm gehört. Ganz unspektakulär. Ganz einfach.

    Gruß
    Kinny
     
  5. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    Bayern
    Zuständigen Arzt und/oder Psychologen fragen.
    Wenn der sein OK gibt, mach es.
    Wenn er den Daumen runter gibt, lass es sein (vorerst).
     
  6. Frusciante17

    Frusciante17 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2010
    Beiträge:
    32
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    Danke für die Antworten!

    Es ist so, dass ich mit Cannabis eine unglaubliche Empathie entwickelt habe. Ich konnte den Leuten sozusagen auf die Seele blicken. Mein Mitgefühl war auch erhöht und ich denke ich habe mich damit selbst therapiert und habe Blockaden in mir gelöst! Dies alles führte zu einem wunderbaren Leben.

    Und jetzt kann ich mir ein "normales" Leben einfach nicht mehr vorstellen. Es ist ein bisschen wie Liebeskummer. :)

    Drum frage ich mich, was ist besser? Ein zweiter Schub der möglicherweise auftritt oder, wenns nicht besser wird ein "Leben 2ter Klasse"?
     
  7. choomii

    choomii Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2010
    Beiträge:
    280
    Hallo

    da muss ich dir jetzt aber widersprechen. Es ist doch keine entweder-oder Frage. Du brauchst weder Cannabis noch Meditation für ein erfülltes, spirituelles Leben. Und am allerwenigsten brauchst du einen psychotischen Schub.

    Den Fehler machen leider viele Psychotiker. Sie glauben, entweder alle Farben und die ganze Fülle in der Psychose oder ein graues, fades Leben ohne Psychose haben zu müssen.

    Aber Gesundheit bedeutet, die Farben und die Fülle im Alltag zu finden. Und zwar ganz ohne Hilfsmittel. Nur mit der Kraft der Liebe und Freude.

    Versuch es doch einmal mit dieser Übung - das ist keine Meditation, aber doch eine Möglichkeit ziemlich interessante Erfahrungen zu machen: Versuche die ganz normale Welt deiner Alltagsumgebung wie zum ersten Mal zu sehen, als wärst du ein Außerirdischer oder ein Neugeborenes. Du wirst die erstaunlichsten Offenbarungen bekommen!
    So etwas nennt man Achtsamkeitsübung. Und DAS ist nicht gefährlich, auch nicht für Psychotiker.

    Liebe Grüsse
    Choomii
     
  8. Frusciante17

    Frusciante17 Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2010
    Beiträge:
    32
    Ich denke da hast du Recht! :danke:

    Dein Posting hat mir geholfen. Vor allem die Liebe zu den Lebewesen möchte ich wieder fühlen und das klappt auch, wenn ich endlich meine Frustration ablege. Ich steh mir nur selbst im Weg, das muss ich mir immer wieder bewusst machen und mich selbst so akzeptieren wie ich nunmal bin! :) Das wird mich glücklich machen. Darum gehts meiner Meinung nach im Leben, glücklich zu sein, egal in welchem Bewusstseinszustand man sich befindet! :)

    Ich habe mal in nem buddhistischen Zentrum angerufen und dort war ein Psychiater, der meinte ich solle es mit Philosophie versuchen. Mal gucken!
     
  9. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    Bayern
    So etwas nennt man aber auch Meditation. Zwar keine formelle, aber Achtsamkeit heißt immer auch Meditation.
     
  10. choomii

    choomii Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2010
    Beiträge:
    280
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    Danke für deinen Hinweis.

    In dem Sinn rate ich nicht von Meditation ab.

    Vielleicht würde der Ratschlag anders formuliert lauten: bleibe am Erdboden. Erde dich gut. Alle Arten von Meditation, die dich erden, sind dann auch positiv, alle Arten von Meditation, die dich abheben lassen, wären zu meiden.

    Liebe Grüsse

    Choomii
     
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