1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Inflationsgefahr - Geldanlage

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 26. Juni 2009.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Werbung:
    Was denkt Ihr...

    Steht eine Inflation größeren Ausmaßes an?

    Was haltet Ihr für die beste Möglichkeit Geld anzulegen?


    VG,
    C.
     
  2. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest

    Gold, Grund, Häuser.

    Die wirklich reichen sind schon lange dabei umzuschichten.

    Die Gefahr ist da.
     
  3. Millex

    Millex Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    161
    Nein, wie kommst du darauf? Es steht eher das Gegenteil, eine lang anhaltende Deflation, an.
    Sparbuch, Tagesgeld, irgendwas halt was über den Einlagersicherungsfond abgesichert ist und wo man ein par Zinsen für bekommt.
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Die beste Möglichkeit Geld anzulegen, ist es auszugeben.
     
  5. bluebody

    bluebody Guest

    Gold, Silber, Land, Möglichkeit auf autonomes Leben....
     
  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Werbung:
    Womit wir fast beim Thread-Thema "Ab wann ist man reich?" wären. Wenn man eine höhere Summe hat, sagen wir mal von 50 000 Euro aufwärts oder so, dann ist im Grunde wirklich die erste Frage: Ob Inflation? Und wenn ja, wie reagieren... Weil in dem Fall sind ja z.B. Aktien und Fonds auch mies. Das Beste wäre vielleicht in etwas investieren, das den Wert nicht verliert, oder womit sogar noch Verdienst da wäre. Ich weiß, ich bin zynisch.. aber mir fällt da immer Kriegsindustrie ein. :D Wobei man da natürlich eher 50 Mio. bräuchte. :D

    Weil momentan sowohl in Europa, als auch in den USA, massiv Geld in die Wirtschaft gepumpt wird. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das nicht seinen Niederschlag findet. Es hängt vielleicht bisher nur noch fest, in hohen Summen bei Banken und großen Wirtschaftsunternehmen. Aber sobald das seinen Weg in die Bevölkerung findet, werden die Preise steigen.

    Und wie kommst Du darauf? Das es momentan diese Tendenz gibt mag sein. Aber warum glaubst Du an lang anhaltende Deflation?

    Wenn Deflation... dann wäre das sicher nicht falsch. Aber ich glaube das ehrlich gesagt nicht.

    Bei Land ist es z.B. so, dass in Deutschland der Bevölkerungsschwund es ziemlich uninteressant macht. Also Grundstücke etwa... Es sei denn, man will selbst dort leben. Wobei Landwirtschaft vielleicht interessanter sein könnte. Anbaugebiete für Genzeug oder so. :D

    VG,
    C.
     
  7. jochen33

    jochen33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    12
    Interessante Frage für eine noch interssantere Diskussion.

    Faktum ist, dass der Markt zur Zeit mit Geld überschwemmt wird. Die Banken saugen es auf und... tja was machen die nun damit? Jedenfalls geben sie es zur Zeit nicht an Kreditnehmer weiter, wie es von EZB und FED gewünscht wird.

    Faktum ist auch, dass wir uns in den zwei letzten Jahrzehnten in einer deflationären Situation befunden haben. Jaja, ich weiß, die Medien wollten uns in den letzten Jahren öfters eine Inflationsgefahr einreden, aber die meisten Waren und Güter wurden in den letzten zwei Jahrzehnten immer billiger. Warum wurden sie billiger? Weil viele dieser Waren nicht mehr im teuren Europa sondern in Asien hergestellt werden und zusätzlich ein globaler Wettbewerb auf die Preise drückt. Der Grund warum die Medien ab und an von Inflation schreien, ist, dass wir einige Preise noch nicht im Griff haben (Öl, Rohstoffe, Nahrung).

    Ich persönlich vermute, dass wir die Deflation hinter uns lassen werden denn viele unsere Produkte werden bereits in Asien gefertigt (einige werden sicher noch Folgen). Das heißt einen weiteren radikalen Preissturz bei diesen Artikeln halte ich für unwahrscheinlich. China wird seinen Wohlstandskäfig immer weiter rauf schrauben, was heißt, dass es an Rohstoffen knapp wird -> Preise steigen. Wenn die Banken beginnen das billige Geld wirklich in den Geldstrom einzuspeisen, wird es wohl auch zu einer gewissen Lohn-Preis-Spirale kommen (wegen höheren Preisen fordern die Arbeiter höhere Löhne, was die Preise wieder erhöht usw) -> Inflation. Wie hoch diese Inflation ausfallen wird, hängt davon ab, ob das Geld zur richtigen Zeit wieder vom Markt abgezogen wird oder ob wir in eine wahre Monsterblase laufen.
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Wow... das ging ja schnell. Schrieb wohl zur selben Zeit in Staatsschulden...

    ...geschrieben. :D

    Warum eigentlich nicht?
    Und ... sobald sie es tun, müsste doch sofort Inflationsgefahr bestehen.

    Was mich auch interessieren würde: Kann man die offiziellen Ziele der Zentralbanken für voll nehmen, oder haben sie nicht vielleicht auch ganz andere Ziele als lediglich Stabilität usw. Dieses Extrem an Macht in teilweise privaten Händen... ich kann mir nicht vorstellen, dass das für "kleine Leute" überhaupt berechenbar ist, was die da alles drehen.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht an Objektivität bei dem Thema. Man spricht ja oft von "gefühlter Inflation", der dann eine scheinbare Objektivität gegenübzustehen scheint. Aber... ist nicht der Wert des Geldes tatsächlich eine Art psychologische Größe? Was verleiht dem Geld das ich habe denn anderes Wert als die Wertgebung des Kollektivs? Also eine Art Massenglaube, der psychologisch beeinflusst wird, was wiederum sofort ganz konkret seinen Niederschlag findet (etwa in Preiserhöhung), was wiederum psychologisch beeinflussend wirkt... Ein Kreislauf aus Glauben und dessen Bestätigung in der Summe. Ist es bei dem Thema daher nicht am Wichtigsten, sozusagen die Psychologie der Masse zu verstehen oder gibt es eine Art objektive Quelle? Denn ein Haken daran könnte auch sein: Wir wissen ja gar nicht wirklich wieviel Geld wirklich im Umlauf ist, schon weil niemand (oder nur sehr wenige) wissen können wie es verteilt ist.

    Mal etwas spekulativ: Warum sollten diejenigen die es könnten, das Geld wieder abziehen? Hätten nicht genau die (etwa die Staaten mit ihren immensen Schuldenbergen) einen klaren Vorteil aus einer Inflation? Ich finde das Thema wirklich extrem schwer berechenbar, oder sogar unmöglich zu berechnen...

    VG,
    C.
     
  9. Millex

    Millex Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    161
    Warum sollte das seinen Weg von den Banken in die Wirtschaft finden? Im Moment sind die Banken dabei das Geld wieder zurückzugeben, in USA haben einige ihre Hilfen schon zurückgezahlt.
    Weil das die logische Folge ist wenn die Leitzinsen wie in USA jetzt auf 0-0,25% stehen. Wenn wir jetzt in eine inflationäre Phase gehen würden brauchten die nur die Leitzinsen anheben um den Effekt entgegenzuwirken aber gegen eine Deflation haben die keine Mittel mehr um sie abzuwehren.
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Werbung:
    :D Klar... Erstens: An wen wird es zurückgegeben? An die Regierung? Ist es dann weg? Zahlen die dann sofort Schulden ab? Hunderte von Milliarden wurden und werden in den Markt gepumpt und die kommen auch irgendwann an. Um ehrlich zu sein glaube ich langsam, dass der Dollar ganz bewusst an die Wand gefahren wird, damit dann der Amero (oder wie auch immer die neue Währung dann heißen wird) kommen kann.


    Momentan wird eher (offiziell) gefordert, das die Banken die niedrigen Zinsen weitergeben, Kredite günstig vergeben. Ich halte das für eine große Scharade die momentan abläuft, mit ungewissem Ausgang. Aber Deflation auf längere Sicht würde ich ausschließen.
     

Diese Seite empfehlen