Ist Gott böse?

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Die Frage sollte viel eher lauten, ob Gott eine Psychose hat, dies erwähnte ich vorgestern bereits, ist also Äonen bereits her.

Hat Er oder hat Er nicht?

Vielleicht gibts auch noch eine andere Umschreibung dafür, was Er nun genau für Problemchen hat.

:zauberer1
 
Im übrigen geht es hier nicht um das Für und Wieder von Ramtha, sondern um seine Philosophie - die z.B. Lizzy (und viele , die ich kenne) ähnlich erlebt hat/haben....

und ich könnte schwören, daß sie noch nie auch nur eine Zeile von Ramthas Philosophie vorher gelesen hatte.

Stimmt, ist ja im Grunde genommen auch nur exemplarisch. Gibt ja genügend andere Quellen auch, die in einem ähnlichen Fahrwasser unterwegs sind.

Dann frage ich mal anders: Was ließe darauf schließen, dass diese höheren, kosmischen, göttlichen Botschaften nicht ganz anderen Interessen und Zielen dienen als denen, die sie uns suggerieren?

Klar klingen die erstmal toll, schön, positiv.
Kenne ich ja auch. Habe ich mir auch jahrelang, beinahe jahrzehntelang genau mit demselben Eifer wie beispielsweise Lizzy56 reingezogen.
Und irgendwann, leider doch recht spät fiel mir auf, dass so ziemlich alles Relevante an äußerer Wirklichkeit schon längst den Bach runtergegangen war. Was mir vorher nicht einmal bewusst geworden war. Bis es eben zu spät zum Gegensteuern war. Ich kam aus dem Film nicht mehr raus. Sogar dann nicht.
Neutral betrachtet deutet sowas wohl durchaus auf eine Art von Gehirnwäsche hin. Realitätsverlust, irrealer Bezug zur Wirklichkeit, Leben in einer (selbsterschaffenen) Scheinwelt.

Langsam wird's wieder. Aber nun bin ich doch etwas misstrauisch dem Ganzen gegenüber. Wozu dient es tatsächlich? Ist das, kann das irgendwas Göttliches sein, wenn es die Kluft zwischen Wirklichkeit und eigener Einbildung noch verstärkt, also letzlich nicht zu sowas wie mehr Ganzheit(-lichkeit) sondern zu mehr Dissonanz führt?

Klar kann man sagen, eben dumm gelaufen. Die "Schuld" bei sich selbst suchen. Oder sich dazu wieder Gedanken machen, warum.

Und irgendwann stößt man eventuell auf ganz andere Erklärungsmodelle.
 
Die Frage sollte viel eher lauten, ob Gott eine Psychose hat, dies erwähnte ich vorgestern bereits, ist also Äonen bereits her.

Auch ein Erklärungsmodell. Religiöser und spiritueller Fanatismus wären damit schonmal etwas nachvollziehbarer. Dann ließe uns Gott an seinem Wahn teilhaben. Will Gott also, das wir alle Junkies werden, oder eben unsere Psychosen für Erleuchtung halten?

Vielleicht ist's ja sogar ident... :D
 
Ich habe noch nie irgendwelche Botschaften vermittelt, oder "Heilswege".
Ich stelle Fragen, suche Antworten, mitunter finde ich sogar welche.
Dabei hinterfrage ich meine eigenen Ansichten ebenso.

Dass ich dazu natürlich vom eigenen Kontext, von meinen Erfahrungen ausgehe, liegt auf der Hand. Aber ebenso werfe ich auch die zur Überprüfung durchaus auch wieder selbst in die Waagschale. Schließlich muss meine Perspektive oder Interpretation ja nicht stimmen. Die Struktur unserer Wahrnehmung und erst recht die unserer Verarbeitung von Wahrnehmung neigt nunmal zu durchaus nicht geringer Fehlerhaftigkeit.

...entschuldige - mit der Vehemenz , die Du hier an den Tag legst, könnte man aber davon ausgehen.... -
geht mir übrigens genauso, wenn ich von etwas richtig überzeugt bin :D
Es ist dann immer schwierig, die eigene Philosophie als das, was sie ist - im Raum stehen zu lassen, ohne sie zu verteidigen, damit man selbst glaubwürdig klingt.
Doch, wie man hier unschwer erkennen kann, fühlen sich andere gemüßgt, sich sofort einzuschalten, um zu beleidigen - unter dem Deckmantel augenscheinlicher Erkenntnis.
Unter rein menschlichem Aspekt ist es wirklich schwierig, einfach zu philosophieren, ohne das Gegenüber versuchen zu erniedrigen oder zu demütigen ... da ist wohl kaum jemand von ab.....:)

Selbst erleben bedeutet noch nicht zwingend sowas wie Wahrheit. Es mag sowohl sowas wie eine selbst erlebte Wahrheit geben wie eine selbst erlebte und dennoch lediglich selbst suggerierte oder auch fremd suggerierte Täuschung, Illusion. Beide können sich durchaus ident und gleich real anfühlen, wirken. Wie also unterscheiden?

Wieso gehst Du davon aus, daß eine eigens erlebte Wahrheit lediglich eine Täuschung ist?
Was macht Dich da so sicher?

Die selbsterschaffene Realität, genauer wohl die Wahrnehmung dessen, das jemand für sowas wie Realität hält, ist ohnehin meiner Ansicht nach keine wirkliche. Ein Sytem von Filtern, die eben die Wahrnehmung von Realität verhindern. Auf der Ebene ist so ziemlich alles möglich, auch machbar.
Mich interessiert die Realität selbst mehr. Die unabhängig von Individuum existent ist, wäre. Aber damit scheine ich doch eher alleine zu sein.

was ist denn genau - "die Realität selbst"? Wer oder was bestimmt das?


Wenn es um freier und glücklicher geht, dann wäre ja die Suche im Grund genommen die nach der ultimativen Glücksdroge. Was gibt mir den subjektiven tollsten Kick? Mag ja hier erstmal sogar funktionieren. Hält das auch an wenn du gestorben ist. Läuft das dann genau so weiter? Oder könnte man dann drauf kommen, dass man hier gewaltig Mist gebaut hat? Muss ja nicht sein. Wäre aber auch möglich.

gut - das Thema führt jetzt zu weit - und da Du nicht tatsächlich wissen willst, sondern an Deiner Meinung festhälst, ist es mir zu müßig, darüber zu sprechen......ist eben kein Dings von zwei Sätzen.....
Und ja - man kommt darauf, daß man hier gewaltig Mist gebaut hat.... - :zauberer1 - wobei das etwas anders betrachtet wird....

Auf Ebene der Botschaften ist's meines Erachtens ohnehin nicht wirklich wichtig. Welche Resultate erzeugt es, kann es erzeugen, erschaffen? Und auch die meine ich nun nicht unbedingt alleine aus persönlich-individueller Sicht gesehen. Sind wir wirklich nur hier, um uns unseren privaten spirituellen Egotrip bestmöglich reinzuziehen?

nein - das ist Blödsinn......


Wenn es erlebt wird, ist's keine Philosophie mehr, sondern zumindest Erleben, Erfahrung. Aber eben, siehe oben, noch nicht notwendigerweise sowas wie Wahrheit. Und dennoch kann aus dem natürlich wieder eine Philosophie für einen selbst, oder andere werden.

Wie gesagt, nur Fragen...

Gut - da wären wir wieder beim ewigen Thema - was ist Wahrheit?
 
Wieso gehst Du davon aus, daß eine eigens erlebte Wahrheit lediglich eine Täuschung ist?
Was macht Dich da so sicher?

Das kann ich dir schon sagen. nehmen wir an du "erlebst" mindestens zwei oder auch mehrere Versionen von Wahrheit, die sich aber inhaltlich durchaus in einigem Relevanten widersprechen. Was dann? An welche hältst du dich dann? An alle, an eine, an keine?

Solange man sich einer, und sei sie eben nur subjektiv wäre, sicher ist, ist's ja kein Problem. Hält man sich an der fest, oder baut sie aus, verändert sie. Bei mehreren mag es dann doch etwas verwirrend werden. Wie stellst du einen Bezug her, bekommst sowas rund?

was ist denn genau - "die Realität selbst"? Wer oder was bestimmt das?

Tja... Das was bleibt, erkennbar wäre, wenn alle Filter weg sind, wären. Anscheinend aber nicht so leicht, das zu bewerkstelligen, und noch weniger vermutlich, es zu (v)ertragen.
Bestimmbar ist es wohl gar nicht, das ist eben. Unabhängig von uns selbst oder unserem Bezug dazu.

Und ja - man kommt darauf, daß man hier gewaltig Mist gebaut hat.... - :zauberer1 - wobei das etwas anders betrachtet wird....

Auch eine schwierige Frage. Ist's unser Mist alleine? Dachte ich auch mal. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so ganz sicher.

Gut - da wären wir wieder beim ewigen Thema - was ist Wahrheit?

Die Frage wird wohl ein ewiges Thema blieben, schätze ich. Vielleicht ja auch, wieviel Wahrheit vertragen wir überhaupt?
 
Naja, ich sags mal so. Als pflichtbewusster "Menschenvater"

Was sollte ein "Menschenvater" mit Gott zu tun haben oder umgekehrt? Dann wäre Gott ja ein Prozess innerhalb seiner selbst, was mir nicht so ganz möglich oder auch plausibel erschiene. Aber das mag wohl Ansichtssache sein. Schließlich gibt's ja eine Menge, das Menschen für Gott halten.
 
Auch ein Erklärungsmodell. Religiöser und spiritueller Fanatismus wären damit schonmal etwas nachvollziehbarer. Dann ließe uns Gott an seinem Wahn teilhaben. Will Gott also, das wir alle Junkies werden, oder eben unsere Psychosen für Erleuchtung halten?

Vielleicht ist's ja sogar ident... :D



Naja, ich sags mal so. Als aufgeweckter "Menschenvater", also "Vater des Menschen" lernt Er das ja so, sich auch mal selbst in Frage zu stellen und zu hinterfragen. Liest Er ja hier laufend im Esoterikforum, und das hat er sich halt abgeguckt. Selbstreflexion nennt man das glaub ich grad.

:D
 
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Was sollte ein "Menschenvater" mit Gott zu tun haben oder umgekehrt? Dann wäre Gott ja ein Prozess innerhalb seiner selbst, was mir nicht so ganz möglich oder auch plausibel erschiene. Aber das mag wohl Ansichtssache sein. Schließlich gibt's ja eine Menge, das Menschen für Gott halten.



Ehrlich gesagt gehe ich nicht davon aus, daß viele Verstehende sich in diesen heiligen Hallen befinden ....... eher wenige ...... bis ganz wenige, aber die ganz sicher.

:zauberer1
 
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