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Christentum und Reinkarnation

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Terrageist, 9. August 2021.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Noch dazu:

    Diese Stammbäume "Nach Matthäus" 1:1-17 und Nach Lukas" 3:23-38
    machten Sinn
    , nur solange Jesus als Sohn des Josephus angesehen wurde.

    Und das hat solange gedauert bis das Christentum von den Juden weg und gegen den Juden gegangen ist,
    als die vier Sekten, die 4 kanonischen Evangelien und die sogenannte Apostelgeschichte Mitte des 2. Jahrhundert in der Welt gesetzt haben.

    Danach wurde ein andere Art von Jesus gepredigt,
    der Jesus als einziger Sohn eines einzelnen existierenden Gottes,
    welcher nicht mehr der Gott der Juden - Jehova sein sollte und in den Schriften der "Christ-en" den Namen "Gott - theos" bekommen hat).

    Die vier Sekten, welche Irenäus, der Erster der die 4 "kanonischen Evangelien" erwähnte, gibt sie wie folgt an:
    1. die Ebioniten für "Matthäus"
    2. "diejenige welche Jesus von Christ auseinander halten" für "Markus"
    3. Marcioniten für "Lukas" und die "Apostelgeschichte"
    4. die Valentinisten für Johannes,

    Sekte die Irenaeus zuerst als Häretikern bezeichnete, weil er anfänglich gegen die Idee,
    dass Jesus je gekreuzigt wurde war, und brachte auch Beweise dafür,
    aber später sie als bessere Varianten für Christentum akzeptierte in seinem Kampf gegen die Gnostiker.
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Was erzählst Du denn da für Geschichten?o_O

    Auf dem Konzil von Chalcedon ging es, wie schon zuvor einmal wieder um die Rolle Jesus in der Trinität. Dieses Konzil war dann auch der Auslöser für die Trennung der Kirchen (Schisma).

    Nun ja und die Geschichte Prokopios um Theodora erinnert mich an Maria Magdalena und Papst Gregor. Er hatte auch bei einer Predigt im Jahre 591 Magdalena als Prostituierte gebrandmarkte.

    Prokopios soll seine Geschichte um Theodora in seinem Buch „Geheimschriften“ niedergeschrieben haben, wobei nicht wirklich sicher ist, ob er diese auch verfasst hatte. Heute würde dieses Buch wohl zur Boulevardpresse zählen.

    Dazu sollte man wissen, dass Prokopios ein Gegenspieler des Kaisers Justinians und dessen Frau Theodora war. Justinian war ein sehr erfolgreicher Kaiser und wurde in den orthodoxen Kirchen als Heiliger verehrt. Auch Kaiser Justinian kam wie seine Frau aus einfachen Verhältnissen. Prokopios hingegen aus einer privilegierten Familie.

    So erklärt sich dann auch der Gedanke, dass ein fragwürdiger Kaiser und Heiliger nicht auch noch Frau mit einer solchen Vergangenheit haben sollte. Es ging da also nicht nur um die Demontage Theodoras, sondern auch um den Kaiser selbst. Die Diffamierung zur Prostituierten war damals also ein Programm.

    Mit einem Gedanken der Reinkarnation hat das Ganze jedenfalls nichts gemein. Zu Deinem Verständnis: Im Christentum werden die Menschen nicht wiedergeboren, sondern werden am Jüngsten Tag auferstehen!

    Merlin
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Antwort für DruideMerlin

    Siehe

    1. council-of-451-reincarnation

    During the passage of the transfiguration Jesus tells His disciples: “ Elijah has come, and did not recognize him; but, they did to him whatever they wanted. And thus reincarnation was outlawed in one of the most serious mistakes committed by the Christianity. The Council of 451 Emphasises the Law of Reincarnation.

    Übersetzung
    Während des Abschnitts der Verklärung sagt Jesus zu seinen Jüngern: "Elia ist gekommen, und sie erkannten ihn nicht; sondern sie taten mit ihm, was sie wollten. Damit wurde die Reinkarnation in einem der schwersten Fehler des Christentums geächtet. Das Konzil von 451 unterstreicht das Gesetz der Reinkarnation.

    2. jehovahs-witness-churchs-biggest-lie

    In 451, the Fourth Ecumenical Council (also known as the Council of Chalcedon) condemned monophysitism as heresy and persecuted its advocates. One of the most zealous persecutors was the later Emperor Justinian.
    As already mentioned, during these religious controversies, reincarnation was never once a topic of discussion. It was held to be a fundamental dogma , which was even reinforced by the Council of 451.

    Übersetzung

    Im Jahr 451 verurteilte das Vierte Ökumenische Konzil (auch bekannt als Konzil von Chalkedon) den Monophysitismus als Häresie und verfolgte seine Vertreter. Zu den eifrigsten Verfolgern gehörte der spätere Kaiser Justinian.
    Wie bereits erwähnt, war die Reinkarnation während dieser religiösen Kontroversen nie ein Thema. Sie galt als ein grundlegendes Dogma, das sogar auf dem Konzil von 451 bekräftigt wurde.

    3.
    council of nicea reincarnation

    Christian Reincarnation The Fifth General Council.
    Hiding the works of Arius carried a severe penalty - the death sentence. This Council revoked the condemnation of monophysitism as well as the affirmation of reincarnation, codified in 451 A.D.

    Übersetzung

    Christliche Reinkarnation Das Fünfte Allgemeine Konzil.
    Auf das Verschweigen der Werke des Arius stand eine schwere Strafe - die Todesstrafe. Dieses Konzil widerrief die Verurteilung des Monophysitismus sowie die Bestätigung der Reinkarnation, die 451 n. Chr. kodifiziert worden war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2021
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Zunächst heißt im hebräischen Gott eigentlich Elohim und jener der jüdischen Tradition Jahwe – also Elohim Jahwe.

    Im Griechischen wird nun ein Gott/Elohim als Theós und Jahwe als der Herr/Kýrios bezeichnet.

    Nun steht in der Apostelgeschichte:
    Apostelgeschichte 11[25] Barnabas zog nach Tarsus, um weiter nach Saulus (Paulus) zu suchen [26] und als er ihn fand, führte er ihn nach Antiochien. Sie blieben dort bei der Gemeinde ein ganzes Jahr und lehrten vielen Menschen; daher wurden die Jünger Antiochiens zum ersten Mal Christen genannt.

    Im griechischen Originaltext steht in diesem Vers: χρηςτιανους - christianous. Nun ist es so, dass sich die Bezeichnung Christus als einen Gesalbten oder Gesandten übersetzen lässt. Das bedeutet, dass mit dem Wort christian ous die Anhängerschaft dieses Christus gemeint ist.

    Gott wird in den hebräischen Schriften namentlich als Elohim, Jahwe oder Elohim Jahwe bezeichnet.

    Beispiel:
    [​IMG]
    Textstelle: https://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/OTpdf/gen2.pdf
    Quelle: https://www.scripture4all.org/OnlineInterlinear/Hebrew_Index.htm


    Die Evangelien jetzt mit irgendwelchen Sekten zu verbinden ist einfach Unsinn. Da müssten es innerhalb der beiden großen Konventionen auch Sekten geben, nur weil irgendein Priester eines der Evangelien bevorzugt. Ja und was machen wir mit jenen Gemeinden, in denen aus allen vier Evangelien zitiert wird?


    Merlin
     
  5. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Um die Jüdische Tradition zu verstehen zunächst sollte man ihre Wurzeln verstehen.

    Kanaan - Ugarit - Quelle der Geschichten Israels 1

    Das Volk Israel entwickelte sich erst mit dem Entstehen des Bundes der Zwölf Stämme Israels in der Region Palästina.
    Dort wuchsen die unterschiedlichen Überlieferungen der einzelnen Stämme zu einer gemeinsamen Abstammungssage zusammen.
    In diesen (lange Zeit nur mündlich überlieferten) Urväter-Geschichten der Genesis werden unterschiedliche Themen dargestellt,
    nämlich Kultlegenden und Mythen aus der altorientalischen Welt Mesopotamiens und Palästinas.​

    Diese Urväter-Geschichten wurden viel später
    - in eine zeitliche Reihenfolge gebracht und
    - mehrfach nach religiösen Absichten geändert., siehe Quelle der Hebräischen Bibel

    "Die Kultur der frühesten Siedlungen der Israeliten ist kanaanit,
    ihre Kult-Objekten sind jene des Kanaaniter Gott El, dessen Söhne als Elohim bezeichnet werden
    die Töpferei bleibt in der lokale Kanaaniter-Tradition,
    und der benutzte Alphabet ist früh kanaanit.
    Fast der einzige Merker, welcher die Israeliten-Dörfer von den Kanaanitern Standorte unterscheidet
    sind die fehlende Schweinknochen ....​
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2021
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Um die Jüdische Tradition zu verstehen zunächst sollte man ihre Wurzeln verstehen.

    Kanaan - Ugarit - Quelle der Geschichten Israels 2

    Die archäologische Funde in Ugarit (Kanaan), aktuell Ras Shamra, in der Form von 2500 Schreibtafel,
    datiert zwischen 1450 und 1200 vor der chr. Rechnung, nämlich vor der ersten "Genesis der Hebräer",
    beschreiben alle Götter, die später in der Hebräischen Literatur übernommen, wieder-erfunden und abgekündigt wurden.​

    Nach der besten wissenschaftlichen Schätzung wird das Buch Genesis in etwa zwischen 950 und 500 vor der chr. Rechnung datiert. Die erste Version benutzt die Götter - Elohim, die Söhne des Gottes El, der Hauptgott der Phönizier (Amoritern) in Kanaan,
    und entspricht der ursprünglichen El-ohistischen Periode in der Aufbau der Jüdischen Religion.
    "Die kanaanitische Kultur entstand zur gleichen Zeit wie die babylonische Kultur aus dem Chaos rund um die Invasion/Infiltration der semitischen Amoritern in Sumeria ab etwa 2.200 v. Chr. Rechnung. Als die kulturelle Stabilität um 1800 v. Chr. wiederhergestellt wurde, existierten die Babylonier in Mesopotamien, während die Kanaaniter (Phönizier) entlang des Mittelmeers existierten.
     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Um die Jüdische Tradition zu verstehen zunächst sollte man ihre Wurzeln verstehen.

    Kanaan - Ugarit - Quelle der Geschichten Israels 3

    In den Ruinen der kanaanitischen Stadt Ugarit (aktuell Ras Shamra) an der modernen Küste des Libanon wurden Tafeln gefunden, die die kanaanitischen Götter beschreiben. Diese Tafeln wurden zwischen 1375 und 1345 v. Chr. R. vom Oberpriester von Ugarit einem Schreiber diktiert.
    Die Stadt selbst wurde um etwa 1200 v. Cr. R. von den Seevölkern zerstört, fast zur gleichen Zeit, als die Israeliten in die Geschichte eingingen.

    Der Name "Israel" taucht erstmals in der Merneptah-Stele um 1209 v. Chr. auf: "Israel ist verödet und sein Same ist nicht mehr."[16]
    Dieses "Israel" war ein kulturelles und wahrscheinlich auch politisches Gebilde, gut genug etabliert,
    um von den Ägyptern (zum ersten Mal d.h. es gab keine Geschichte über die 200 Jahre alte ägyptische Sklaverei ) als mögliche Herausforderung wahrgenommen zu werden, aber eher eine ethnische Gruppe und kein organisierter Staat.
    (Quelle spätbronzezeitlicher Hintergrund)

    Archäologische und literarische Belege siehe wikipedia.org/wiki/Canaan.






     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2021
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Um die Jüdische Tradition zu verstehen zunächst sollte man ihre Wurzeln verstehen.

    Kanaan - Ugarit - Quelle der Geschichten Israels 4

    Die Juden haben alle andere Götter außer den Engel (göttliche Botschafter)
    aus ihren von Kanaan-Phönizier übernommenen Pantheon
    auf verschieden Art und Weise vertrieben, siehe Wiki - Yahweh - Jehova:

    Israel taucht in der Geschichtsschreibung in den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts v. Cr. R. auf, ganz am Ende der späten Bronzezeit, als das kanaanitische Stadtstaatssystem endete[32] und das Milieu, aus dem die israelitische Religion hervorging, dementsprechend kanaanitisch war.

    Der Gott El, "der Gütige, der Mitfühlende", "der Schöpfer der Geschöpfe", war das Oberhaupt der kanaanitischen Götter,[34]
    und er, nicht Jahwe, war der ursprüngliche "Gott Israels" - das Wort "Isra-el" basiert auf dem Namen El und nicht auf Jahwe.[35]
    Er lebte in einem Zelt auf einem Berg, von dessen Basis alle Süßwasser der Welt kamen, mit der Göttin Aschera als seiner Gemahlin.[34][36]


    1. Dieses Paar bildete die oberste Stufe des kanaanitischen Pantheons;[34]
    2. die zweite Stufe bildeten ihre Kinder, die "siebzig Söhne des Athirats" (eine Variante des Namens Ascherah). 37]

    Prominent in dieser Gruppe war Baal, der sein Zuhause auf dem Berg Zaphon hatte;
    mit der Zeit wurde Baal die dominierende kanaanitische Gottheit, so dass El die ausführende Macht und Baal die militärische Macht im Kosmos wurde.[38] Baals Sphäre war das Gewitter mit seinen lebensspendenden Regenfällen, so dass er auch ein Fruchtbarkeitsgott war, wenn auch nicht ganz der Fruchtbarkeitsgott. [39]

    3. Unterhalb der siebzig Götter der zweiten Stufe befand sich eine dritte Stufe, die aus vergleichsweise unbedeutenden Handwerker- und Handelsgottheiten bestand, mit einer
    4. vierten und letzten Stufe göttlicher Boten und dergleichen.[37]
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Servus anadi!


    Es tut mir leid, aber das kann ich so nicht stehen lassen!

    Du hast Dir erlaubt die Dokumentation über die Verklärung von Jesus,
    im Zusammenhang mit Moses und Elias, der Reinkarnationslehre gegenüberzustellen,
    um daraus zu schließen es hat in den ersten hunderten Jahren die Reinkarnationslehre christlich existiert.
    Beziehungsweise, Du hast eine „fachliche“ Übersetzung als Begründung herangeführt.

    Schau doch bitte, der Trend des Christentums beruht auf Praxis.
    Nicht zuletzt auf der Tatsache der Nahtoderfahrung als jeweilige Begebenheit.
    Dabei geht es jedoch weniger um die produzierten visionären Bilder beim Ablauf,
    sondern darum, es findet eine „Splittung“ der Seele statt, oder eine Vervielfältigung.
    Mit dieser Grundvoraussetzung ist es nicht einfach sich der Reinkarnationslehre anzunähern.

    Sicher, man kann gleichzeitig nicht alles haben:

    Entweder hatte man eine NTE (Jesus), oder man hatte mehrere NTEs (Jesaja), beides gleichzeitig geht nicht!
    Für gewöhnlich befindet sich das Produkt/die Produkte aus einer NTE als „Menschensohn“ beschrieben im Körper einer nahen anderen noch lebenden Person (Jesaja).
    Oder es befindet sich das Produkt aus einer NTE als „Menschensohn“ bezeichnet, über den Umweg einer anderen verstorbenen Seele, wieder im eigenen Körper (Jesus).
    Auch hier sind beide Konstellationen voneinander differenziert, daher nicht gleichzeitig möglich, zumindest nicht in einer Person mit nur einer besonderen NTE.

    Außerdem kann es bei einer Nahtoderfahrung Empfindungen des Lichts (Jesus) oder der Dunkelheit (Thomas) geben.
    Beides gleichzeitig passiert nicht in jeweils nur einer NTE.
    Aber sehr wohl kann es in mehreren NTEs zu hellen und dunklen Vorgängen kommen.

    Nun ist es so, das Jenseits kann als Produkt einer NTE auf komplizierten Weg extrem nahekommen, in einer Person.

    Dabei muss man jedoch auf jene Werte verzichten, die bei einer dunklen NTE geschehen.
    Und umgekehrt, gelungene und abgebrochene NTEs (hell oder dunkel) kann man erfahren, ohne seine eigene Vervielfältigung bei sich zu beherbergen,
    jedoch ist hier sehr wohl dieser Effekt auf der hellen Ebene gelegentlich zusätzlich möglich, die andere Perspektive damit zu „übertreffen“.

    Wie man in diesem Fahrwasser auf die „Reinkarnationslehre“ kommen kann, bleibt rätselhaft.
    Sicher, Elia brauchte sehr lange, um sich aus dem Jenseits zu melden.
    Der Kontakt zu ihm war auch nicht jedem zugänglich.
    Jesus hingegen soll das relativ rasch in 3 Tagen über die Bühne gebracht haben.

    Zu wem wird man sich also für eine rasche Erledigung hinwenden, wenn das Ende scheinbar nahe gekommen ist …


    Natürlich zu dem, der sich bereits nach 1 Tag aus dem Jenseits visionär bemerkbar machen kann.
    Vielleicht bist es Du und es ist Dir noch nicht grundlegend bewusst?!
    Der Tron von Christus wackelt daher beträchtlich – aber er fällt nicht!

    Von Reinkarnation im engeren Sinn demnach nicht wirklich ein Krümelchen auszumachen, bei den Christen.
    Egal wie man das im Laufe der Zeit „sehen“ wollte.

    Übrigens, was ich noch sagen wollte, beim Tod stirbt das Original der Seele,
    der "Menschensohn" davon aber nicht, nicht gleich.



    … und ein :danke:

    -
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2021
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Kanaan - Ugarit - Quelle der Geschichten Israels 5

    Wie aus der vorigen Posts #45, #46, #47, #48 ersichtlich sind die Wurzel der Hebräischen Kultur und der Götter-Verehrung
    fest in der Kanaan-Kultur verankert und
    El ist keine Gattungsbezeichnung sondern der Eigenname des Höchsten Gott in der Kanaan-Kultur.
    Dagegen ist Elohim eine Gattungsbezeichnung und sie bezieht sich auf die Söhne des Gottes El.


    Beweise

    In den Ruinen der kanaanitischen Stadt Ugarit (aktuell Ras Shamra) an der modernen Küste des Libanon wurden Tafeln gefunden, die die kanaanitischen Götter beschreiben. Diese Tafeln wurden zwischen 1375 und 1345 v. Chr. R. vom Oberpriester von Ugarit einem Schreiber diktiert. Die Stadt selbst wurde um 1200 v. Cr. R. von den Seevölkern zerstört, fast zur gleichen Zeit, als die Israeliten in die Geschichte eingingen.

    Auszüge aus der Geschichte von Aqhat
    Gott BAAL sprach - "Also, mein Vater, EL der Stier, wollen Sie ihn nicht segnen? Schöpfer von allem, willst du ihm nicht deine Gunst erweisen? "

    Eine Handlung der Göttin ANAT - "Sie stampfte mit den Füßen und verließ die Erde; dann ging sie zu EL ...;
    sie öffnete das Zelt von EL und betrat den Schrein des Königs, des Vaters der Zeit - Chronos bei den Griechen.​

    Auszüge aus der Geschichte von Kirta
    Der Traum des Patriarchen Kirta - "Denn in seinem Traum kam EL herab, in seiner Vision der Vater der Menschen.

    Später sagt EL - erhebe deine Hände zum Himmel, opfere dem Stier, deinem Vater EL;
    diene BAAL mit deinem Opfer, dem Sohn des DAGON mit deinem Proviant".

    "Die Versammlung der Götter (Elohim) traf ein, und BAAL, der Eroberer, sagte: "Komm jetzt, EL, der Gütige, der Mitfühlende: segne Kirta den Edlen,"

    EL spricht - Sie wird Yassib, den Burschen, gebären, der die Milch von ASHERAH trinken und die Brüste der Jungfrau ANAT, der beiden Ammen der Götter (Elohim), saugen wird".
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2021
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