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Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von tomsy, 16. März 2006.

  1. tomsy

    tomsy Guest

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    die angst etwas zu verpassen
    die angst etwas falsch zu machen
    die angst etwas zu verlieren
    die angst etwas los zu lassen
    die angst so zu sein, wie ich bin
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    in einem buch das ich grade lese steht drin, das gott uns 2 verschiedene arten von gefühle mitgegeben hat, das gefühl der LIEBE und das gefühl der ANGST.

    wir leben meist das gefühl der angst! denkst du nicht, das es zeit wird dies umzudrehn, das leben wäre schöner und lebenswerter!
     
  3. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2003
    Beiträge:
    11.448
    Ort:
    Zwischen Melk und St.Pölten
    Sitanka, Du hast was Treffendes gesagt. Ängste blockieren uns und hindern uns daran, das zu leben, was wir uns vorgenommen haben.
    Alles Neue wird vom Verstand zerlegt in "Wenn und Aber", dabei wäre es so einfach, nur seinem Gefühl zu folgen, da würde man dann richtig liegen.:zauberer1

    Ich rede groß und stecke mitten drinnen - ich wünsche mir eine Arbeit, habe sogar Aussicht auf eine (in nächster Nähe) und dann geht`s los ...... es rattert in meinem Kopf: Was ist, wenn die Kinder krank sind, wer kümmert sich um sie? Was ist in den Ferien? Ich brauche ein Auto!!!! Was, wenn mich diese Arbeit langweilt? Was, wenn sie die 20 Stunden in Ganztags umwandeln wollen? Wie schaffe ich meinen Haushalt? Wie komme ich zu Freizeit? ......
    Ich ärgere mich gerade über mich selbst, weil ich einfach nur ich sein bräuchte, alles auf mich zulassen kommen und nicht mit diesem "Gedanken-Froschhüpfen" leben müßte. Im Grunde genommen weiß ich, dass alles richtig ist, so wie es ist. Wenn ich diese Arbeit bekomme, werde ich auch die neuen Herausforderungen schaffen. Warum Gedanken über etwas machen, das noch gar nicht da ist?
    Dieses Thema paßt heute perfekt für mich. Und soll ich euch was sagen:
    Ich nehme jetzt ein heißes Vollbad, style mich (nur für mich), bügle, koche, lese, schreibe, und freue mich einfach, dass es mich gibt.

    Viele liebe Grüsse
    Ingrid
     
  4. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Ingrid!

    Du sagst es schon richtig, lass diese Gedanken. Es kommt meistens anders, als man denkt. Als ich nach der Babypause mit drei Kids wieder mit einem Job begonnen hatte, hatte ich ähnliche Befürchtungen. Und siehe da: Der Haushalt lief wie geschmiert. Ich wusste aufeinmal gar nicht, wie ich vorher sooo lange dafür brauchen konnte (die Lösung des Rätsels war einfach die, dass man in Wahrheit nur noch "auf Sicht" putzt und vieles nicht so gründlich macht wie vorher, doch es war offensichtlich auch genug).

    Dazu kam, dass ich mit dem Job eigentlich noch mehr Power bekam, warum weiß ich nicht. Alles ging plötzlich "mit links"....also: Kopf hoch, das schaffst Du locker! :) Als Mutter bist Du sowieso bereits "versierter Stressmanager" und Organisationstalent, wieso solltest Du da Probleme kriegen? ;)

    Und zum Thema Angst: Angst hindert am Leben. So nützlich sie als Gefahrenerkenner ist, so hindernd ist sie, wenn keine Gefahr da ist. Ich kanns nur so beschreiben (war vor 15 Jahren selbst mal gefangen in der Angstfalle): Wenn die Angst verschwindet, bekommt man Flügel...kann durchatmen, das Leben einatmen, genießen, leben, leben, leben...

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. glasklar

    glasklar Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2003
    Beiträge:
    1.345
    Ort:
    Wien
    Hi, ich lese dieses Buch auch gerade "Gespräche mit Gott". Super, oder?
    liebe Grüße
    glasklar
     
  6. tomsy

    tomsy Guest

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    an SITANKA:
    ja ist so. die liebe schliesst die angst aber nicht mit aus, oder?

    an INGRID:
    mehr dem gefühl folgen. den verstand zum schweigen bringen?

    an REINFRIEDE:
    sehr schön gesagt
     
  7. Sitanka

    Sitanka Guest

    @glasklar,
    ja es ist gespräche mit gott, es ist ein tolles buch, lese es auch gerade ;)


    @tomsy,
    ja du hast absolut recht, nur sollte man sich auch vor augen halten das die angst nicht so weit geht, das sie ungesund wird. eine gewisse grundangst ist uns ja angeboren und sie ist auch wichtig, aber wann wird diese angst gefährlich?
     
  8. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2003
    Beiträge:
    11.448
    Ort:
    Zwischen Melk und St.Pölten
    ich danke Dir für Deine Worte.:liebe1: Ich glaube auch, dass es bei meinem Thema mit Vertrauen zu tun hat: Kontrolle abgeben und Vertrauen haben. Heute Morgen habe ich darüber nachgedacht, wie "unselbständig" ich meine Familie gemacht habe, weil ich jedem Familienmitglied vieles abgenommen habe. So gesehen wäre das mit ein Grund, dass ich meine Kreativität in eine bezahlte Arbeit verlege.
    Es würde mir gut tun und ehrlich gesagt auch meiner Familie.



    @ Tomsey: Wenn Dein Verstand "Ja, aber .....", "was ist, wenn ...." sagt, dann ausschalten. Wenn Du ein "Vorsicht" bekommst, dann dem Gefühl folgen.

    Es ist doch so, dass wir alles nach unseren selbstgemachten Erfahrungen bewerten. Wenn man diese Vorurteile einmal wegläßt und nur das sieht, was ist, dann bekommt man ein Gefühl. Und das Gefühl sagt dann: Ja oder Nein. Und ich finde, dem sollte man folgen.
    In meinem Fall: Ich habe diese Firma betreten, der Chef ist mir total sympathisch, die fünf Mitarbeiter auch. Ich habe gleich probegearbeitet und war erleichtert, weil ich noch am Vorabend geglaubt habe, ich packe das nicht (das letzte Vorstellungsgespräch war vor 20 Jahren :confused: ). Ich habe mich wohl gefühlt und mein Bestes gegeben und vorher habe ich mir gesagt: Ingrid, schmeiß Dich ins Leben und laß Dich überraschen.
    Viele liebe Grüsse
    Ingrid
     
  9. Katarina

    Katarina Guest

    Ich möchte Ängste nicht verteufeln. Sie bieten wertvolle Entwicklungs- und Erfahrungschancen. Allerdings denke ich auch, dass wir es uns bedeutend einfacher machen können, wenn wir uns einfach dem Fluss des Lebens hingeben. Und da können uns übrigens oft Tiere und Kinder den Weg weisen.
    Unser Katerchen z.B. macht sich, wenn er abends noch mal raus möchte (er ist stubenrein und seine Toilette ist die Natur), überhaupt keine Gedanken darüber, ob er dann noch rechtzeitig wieder reinkommt, bevor wir ins Bett gehen. Er ist jetzt im Winter meistens drinnen, er mag die Kälte nicht so sehr und mit menschlichen Erwägungen ist es eigentlich unklug, das Risiko einzugehen, spät abends noch mal hinaus zu gehen, weil es ja sein könnte, dass er dann den richtigen Moment verpasst, um wieder hineinzukommen. Es gibt bei uns keine Katzenklappe, sondern er sitzt dann halt immer vor unserer verglasten Front und zeigt sich, wenn er hinein möchte.
    So passiert es ihm dann gelegentlich, dass er die Nacht draußen verbringen muss. Wir Menschen würden vorbeugen, bestimmte Vorkehrungen treffen, damit das nicht passiert. Und diejenigen, die das nicht tun, die halten wir für dumm. Die Tiere tun einfach, was gerade ansteht, ohne sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ich finde das cool. Ich bin sicher, unser Kater findet eine kalte Nacht draußen nicht angenehm, aber Angst hat er davor nicht. Und er ist dann am nächsten Morgen auch nicht vorwurfsvoll und macht uns ein schlechtes Gewissen. Nein, er ist dann einfach besonders fröhlich, weil er wieder hineinkann und schnurrt und schnurrt und schnurrt. Jeder "normale" Mensch würde einem dann einen Staatsaufstand machen, weil er ausgesperrt war.

    Viele Grüße

    Katarina :)
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Also Angst und Liebe sind für mich auch die zur Verfügung stehenden "Hauptqualitäten". es fällt mir oft schwer zu glauben und mich daran zu erinnern, daß ich wählen kann, welches der beiden Gefühle meine grundsätzlichen Eigenschaften bestimmt. Es geht ja nicht darum, die Angst auszuschalten, sondern bewußt mit ihr umzugehen und grundsätzlich auch den ängstlichen in sich zu lieben (so enthält die Liebe die Angst, wie tomsy so schön sagt)-

    Aber ich stelle auch z.B: folgendes fest: ich fahre mit 140 auf der Autobahn und überhole einen LKW und von hinten kommt ein silberner Mercedes angerauscht. Ich finde, daß Angst da zunächst mal eine natürliche Reaktion ist und ich bemerke dann auch in mir Angst, wenn ich in den Rückspiegel sehe. Bevor er aber näher kommt, sage ich mir: immer ruhig, Du darfst auch mit 140 hier fahren, er hat Bremsen. Ich beruhige mich und schon ist alles gut, der Mercedes bremst und hält sogar Abstand. Also entscheide ich mich, den nächsten LKW auch noch zu überholen und links zu bleiben. Und was kommt da hinter dem silbernen mercedes herausgeschossen auf die rechte Fahrbahn, überholt uns beide rechts und düst davon? Ein schwarzer Mercedes. hm, diesmal war ich so überrascht, daß ich keine Angst hatte. Nur sagt mir das und ähnliche Erlebnisse: die Beschäftigung mit der Angst verursacht immer nur weitere Situationen, die Angst hervorrufen können. Also arbeite ich an mir und versuche, dauerhaft Liebe zu empfinden. Ich kann ja auch Wut in mir aufrecht erhalten oder Zorn, mit Liebe sollte das doch genauso gehen?!

    Liebe Grüße, RegNiDoen
     
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