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Ängste und ihre Thematik

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ninde, 22. Juni 2010.

  1. Ninde

    Ninde Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2010
    Beiträge:
    56
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    Ich denke mal bestimmte Ängste kennt jeder- Höhenangst, Angst vor unklarem Grund, Angst vor bestimmten Tieren, Angst vor Weite, Angst vor Enge etc.

    Sämtliche Ängste kommen ja nicht von ungefähr und letztendlich will uns unser Unterbewusstsein etwas sagen- nun meine Frage ist- ist es eine persönliche oder eine allgemeine Angst- haben Menschen die Angst vor Spinnen haben beispielsweise alle die selbe Angst oder berührt diese Angst viele verschiedene Themen...
    Habt ihr euch soweit schon mit euren Ängsten auseinandergesetzt oder habt ihr sie nur akzeptiert? Kämpft ihr dagegen an? Vielleicht sogar persönliche Schocktherapie?
    Was ist wenn viele Ängste aufeinandertreffen- bedeuten sie dann einzelnes oder bedeuten sie nur ein großes Thema? Ergeben die Ängste verbunden ein völlig anderes Bild als ihr Ursprung?
    Was wenn ein Mensch Angst vor nichts hat? Ist er sich dann einfach nur dessen nicht bewusst und verdrängt es? Oder hat er sie überwunden? Werden überwundene Ängste ersetzt und geben uns eine neue Thematik zum befassen auf?
     
  2. Mipa

    Mipa Guest

    Hallo Ninde

    Angst, irgendwie mein spezialgebiet, seit jeher.
    Ich denke mal, es gibt die normale angst, die situations-oder objektsbezogen ist und sich durch die entsprechende angstsymptomatik zeigt. Man will fliehen oder macht sich bereit zum kampf. Die angst hat also einen grund und ist real und konkret. (Angst vor krieg, streit, verlust etc.)

    Was du ansprichst ist das bunte und äusserst vielfältige bild der angststörung oder der irrealen angst. Viele haben sie und ich gehöre immer mal wieder noch dazu. Sie zeigt sich entweder bezogen auf ein objekt (spinne) oder auf eine situation (höhenangst, agoraphobie etc.).
    Oder die angst ist bezugslos, dann spricht man von einem generalisierten angstsyndrom (ganz besonders unangenehm, weil man nicht mit dem mittel der konfrontation arbeiten kann, weil man den ansatz erst suchen muss....)

    Die körperlichen symptome sind bei den meisten menschen die gleichen: Schwindel, atemnot, herzrasen, depersonalisation, zittern, ohnmacht, übelkeit...usw.. Der psychische auslöser ist wohl bei jedem ein ganz anderer und überall steckt eine eigene geschichte dahinter.
    Ich habe für mich herausgefunden, dass die problematik bei mir mit dem wunsch nach sicherheit und sicherem grund unter den füssen, zusammenhängt.

    Wenn man bereit ist, diese sicherheit aufzugeben und die konsequenzen auch nicht fürchtet, die sich daraus ergeben, dann wird man die angst los.
    Ein schwieriger weg.

    Dir alles liebe
    Mipa:)

    PS: Ich glaube, jeder mensch hat angst...es ist ein urgefühl, das sich nicht abstellen lässt und oft ja auch seine berechtigung hat.
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    eine losgelassene Angst verschafft Freiheit, bis zum nächsten Hindernis, der Wachstum.
     
  4. Berlinerin

    Berlinerin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2007
    Beiträge:
    4.552
    Ort:
    Berlin - Charlottenburg
    Hi,

    Ich habe z.B. extremes Lampenfieber (beim Reden vor Menschenmassen oder mehreren/vielen Menschen), mit all den schlimmsten Symptomen oder schlimmer, bisher konnte ich das erfolgreich verdrängen (soll man aber nicht!!) in dem ich mir damals sozusagen einsame Hobbys suchte, und nur in Büros arbeitete, wo ich Alleinkraft war, wo ich also nicht vor Menschenmassen sprechen brauche. Das hat auch jahrzehntelang gut geklappt.

    Aber dann vor 3 Jahren, seit ich Spiritualität kennenlernte, wehrte sich mein Körper und Seele gegen diese Verdrängung!!!
    Ein bestimmter wichtiger biblischer Traum, der mit Berufung und Reden zu tun hat und dann habe ich alle Halskrankheiten bekommen, die es gibt. (Stimmbandödeme, Halsknoten, Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und alles mögliche im Hals.) (S. Halschakra. verantwortlich für Selbstausdruck)

    Nee, das war einfach so, dass ich mit 5 Jahren im Kinderchor ein (für mich) traumatisches Erlebnis hatte. Von daher kam das.

    Naja, Unterbewußtsein will sagen, ich soll Reden! :) klar - aber her kam es von diesem o.g. Erlebnis.

    Ich glaube nicht, dass extremes Lampenfieber eine allgemeine Angst ist??

    na beides. Und ohne akzeptieren kann man die Ängste wohl nicht heilen. Beim Auseinandersetzen bin ich aber immer noch dabei.
    Das Thema gefällt mir eigentlich gar nciht und würde es am liebsten immer umgehen. Aber ich muß da ja mal komplett durch, bisher mache ich das nur teilweise - so halb oder halbherzig, ein bischen aber schon - ich bin jedenfalls dran am Ball.

    Man soll gegen gar nichts ankämpfen, ankämpfen bringt nichts. Zulassen das es so ist und dann weitersehen, wie man mit den Ängsten umgehen kann, um sie dann in Liebe loszulassen. Man sollte auf die Probleme zugehen.
    Ist natürlich nicht immer leicht.

    Kennt hier noch jemand Lampenfieber bzw. Redeangst und wurde sie los?
    Ich bin dabei einige Seminare zu machen gerade.

    lg
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
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    Ich glaube, dass es nur eine einzige Grundangst gibt, die sich dann in verschiedene Thematiken aufspaltet. Meiner Ansicht nach: Angst vor Trennung/Isolation Viele glauben, die Angst vor dem Tod sei die Grundangst, aber ich glaube dass auch dahinter bzw. darunter die Angst vor Isolation liegt.


    Gute Frage... ich glaube ja. Wie gesagt... ich denke, alle Ängste haben den gleichen Ursprung. Aber sie spalten sich auf in Angst vor dem Tod.... (dann Angst vor Spinnen etwa, Angst vor Krankheit, Angst vor Höhe... ) und Angst vor Isolation im Leben (meistens oder immer haben diese Ängst mit Beziehungen zu tun). Und das wiederum bringt ebenfalls viele Abzweigungen und Verstrickungen. Die Angst "nicht gut genug zu sein" etwa hat in vielen Lebensbereichen einen festen Platz. Warum? Angst vor Ablehnung... Isolation...

    Ich glaube, man muss den gesamten "Baum" nach und nach bewusst machen. Die inneren automatischen Reaktionen im Alltag zeigen einem schon Ängste. Die eigenen Handlungen und Nicht-Handlungen zeigen wovon man überzeugt ist.

    Nicht wenn ein Thema wirklich überwunden wurde. Aber ich weiß nicht, ob das vollkommen möglich ist. Ganz ohne Angst kann wahrscheinlich kein Mensch sein. Aber... ich BEFÜRCHTE ich bin da UNSICHER. :D ;)

    VG,
    C.
     
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