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Die Angst vor der Tiefe?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Trixi Maus, 27. November 2014.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Weil mich ein Thread gerade dazu bewegt, möchte ich diesen Thread zur Tiefe eröffnen. Gemeint ist insbesondere die Tiefe unseres Bewusstseins. Das langsam in uns Wirkende, das uns auf lange Zeit bestimmt.

    Meine Fähigkeit zur Tiefe beinhaltet auch meine Fähigkeit zur übergeordneten Reflektion meines Lebens. Inwiefern bestimmen meine Ängste mein Handeln? Inwiefern ist mein Verhalten für mich und meine Umgebung förderlich oder nicht? Inweifern wirke ich auf meinem eigenen Weg und inwiefern verlasse ich meinen Weg?

    Mir wird immer klarer - über die Jahre - daß ich an meiner Tiefe nicht mehr vorbeileben will. Mein tiefes Erkennen zu verdrängen - das macht mich schwach. Denn das, was meine Tiefe erkennt, das ist mein grösster Schatz. Das ist der Same, aus dem etwas erblühen könnte.


    Meine Tiefe ist auch die Stille. In ihr bewegt mich nichts. Ich ruhe in ihr, in meinem Geiste.
    Wenn ich es mir Recht bedenke, dann ist es auch hier so, daß ich mich täglich auf die Oberfläche des Lebensalltags bemühen muß und meine, daß mir mehr Ruhen im Geiste alltäglich besser täte.


    Meine Tiefe sind auch meine Füsse. Sie tragen mich irgendwo hin, gesteuert von meinem Kopf. Aber wenn ich sie einfach laufen lasse: dann überlassen sie meinem Bauch die Steuerung und führen mich auf Wege, die ich noch nicht kenne, die aufregend sind und mir neues bringen.



    In meiner Tiefe ist auch die Quelle meiner Vitalität. Meiner Gesundheit, meines Lebens. Es gibt einen Kern, aus dem ich schöpfe, der so tief ist, daß ich seinen Grund nicht erblicke. Ich kann ihn nur glauben. Diese Art von Tiefe entsteht nur durch Glauben, denn ein Wunder zu glauben macht demütig vor der Tiefe Gottes. Und damit öffnet es für den Tod. Und damit auch für das Leben im Hier und Jetzt.


    Wie bewegt Euch die Tiefe? Ich freue mich auf einen angenehmen, tiefen Austausch.
     
  2. maiila

    maiila Guest

    Schöner Text :)

    "Medin tiefes Erkennen zu verdrängen - das macht mich schwach. "

    Den Satz verstehe ich nicht ganz. Ist hier ein Wortverdreher drin?
     
    Trixi Maus gefällt das.
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Ich hab's noch verbessert. Es ist eine schlechte Gewohnheit, erst zu veröffentlichen, und dann erst zu verbessern. :barefoot:
     
    Damour und maiila gefällt das.
  4. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2013
    Beiträge:
    13.765
    Ort:
    Hessen

    Tiefe, macht mich zu aller erst sprachlos.
    Und das ist gut so.
     
    premiumyak und Trixi Maus gefällt das.
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Mein tiefes Erkennen zu verdrängen - das macht mich schwach.

    Ich bin nicht der, den ich lebe - denke ich manchmal. Ich weiß, daß das nicht stimmt. Aber dennoch fühlt es sich manchmal so an. Denn: wenn ich in der Stille bin oder im Kontakt mit Gott, dann erkenne ich mich selbst viel eher, als wenn ich im alltäglichen Tun weltliche Gedanken habe.

    Mich schwächt das, glaube ich, daß ich immer so ein bisschen an meinem Kern vorbeileben muß. Andere können das besser, denke ich, die sind nicht so sensibel für sich selbst und andere.

    Gerade in der Stille, weißt Du: das wirst Du nicht überschwemmt.
     
    naglegt gefällt das.
  6. maiila

    maiila Guest

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    : )))

    Genau diese Stelle wollte ich gerade, in der Antwort die ich im Augenblick auf deinen Text verfasse, nachfragen... wie du das genau meinst und erlebst. : ) Jetzt hast die Frage schon beantwortet. Sehr tief!
     
    Trixi Maus gefällt das.
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Signora, mich verneigen tut. :love:
     
    magdalena und maiila gefällt das.
  8. maiila

    maiila Guest

    Ich schöpfe aus der Tiefe, mein Leben lebt sich aus dieser Tiefe heraus.
    Selbst wenn es vielleicht oft ganz anders auf andere wirken mag und ich so flach wie ein Teller sein und vor mich hinleben kann, so ist auch das aus der Tiefe entsprungen..... und hatte eben einfach keine Möglichkeit, sich anders zu entfalten, in diesem Moment.

    Tiefe allein existiert ja nicht für sich; sie ist jedenfalls 'an sich' nicht erfahrbar. Immer nur in Relation zu etwas.
    Wenn du dies Thema hier eröffnest..und diese Tiefe ansprichst, dannn........ darf sie sich auch zeigen...als das was sie ist.....

    Ansonsten ist sie ein Urquell..... aus dem ALLES strömt...auch das was eben nicht tief erscheint...auch was was 'Angst' ist...und sich als Unwissenheit ausgibt.

    Also....sozusagen würde ich sagen, die Tiefe ist wie die Heimat von allem was ist
    Und wer sie kennt, will natürlich nichts anderes mehr, als die Heimat erleben...
    denn alles andere (also alles, was aus der Heimat entspringt), fühlt sich zwar noch nach Heimat an, aber eben als Kopie.

    Nun können wir nicht immer nur still sein. Nicht aktiv meine ich.
    .....


    Wir gehen also immer hin und her, von A nach B und wieder zurück und sammeln unterwegs alles ein....ums eben wieder in die Tiefe abzuliefern. Wie kleine Eichhörnchen :)

    Also es ist ein Wechselspiel: Zwischen: Tiefsein...und Erkenntnisse aus der Tiefe mit hinaus ins Flache bringen...und das Flache nehmen und es wieder in die Tiefe bringen. So ungefähr erlebe ich das.

    Früher war mir das zB nicht so gut möglich; weder das eine noch das andere. Tiefe war mir zwar bekannt...doch erfuhr ich die Stille eher als Leid und habe sie eher als eine Art gemütlichen Schmerz erlebt....aus dem ich heraus geschöpft habe.

    Diesen Schmerz gibt es eigentlich nicht mehr (in der Form). Die Stille wird jetzt einfach klar erlebt.... als Nichts.


    Das erstmal als erste Antwort...ich könnte mir vorstellen, dass mir dazu noch viel mehr einfällt. :)
     
    Damour und naglegt gefällt das.
  9. maiila

    maiila Guest


    Ich weiß was du meinst.

    Ich erfahr das oft ähnlich....auch kenn ich diese Unlust, sich dem Flachen hinzugeben...denn das fühlt sich oft wirklich als ne Art Verlust an.

    Aber ich lerne mit der Zeit auch mehr und mehr, mich, als die Tiefe, mit hineinzubringen in den Kontakt mit dem Flachen....dem Oberflächlichen.
    :)
    Und somit...fühle ICH mich dann dort auch mehr...weil ich mich mit einbringe...statt überschwemmt zu werden.

    Es klappt natürlich nicht immer...... dann hilft mir innerlich Abstand nehmen bzw einfach mich wieder mir widmen mit der Aufmerksamkeit. Kopfhörer auf. Singen, tanzen. Oder nur sitzen und nichts machen.

    Und je öfter ich dann wieder leer werde, desto klarer wird mir, dass es kein Widerspruch zwischen all dem gibt....dass alles eins ist... :) (egal wie es erlebt wird.)
     
  10. maiila

    maiila Guest

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    Dann lass sie doch öfter mal laufen...
    :angel2:
     
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