Ist Gott böse?

Was nun wenn Liebe ein Aspekt des Bösen wäre?
Wodurch entstehen die größten Probleme, Dramen, Tragödien, der größte Schmerz, das größte Leid? Aus Ignoranz, Gleichgültigkeit, oder aus, ähem, Liebe?
Da ich von einer Anderen Liebe rede kann ich dazu sagen das alles aus einem Mangel an eben dieser Liebe entsteht.Du weisst eben nicht was diese Liebe ist. Nur wer sie kennt kann es wirklich Verstehen. Und doch ist es möglich etwas dafür zu tun in dem man in allem Achtsamkeit übt. Vor allen Dingen in Gedanken und Gefühlen.:)
 
Werbung:
Was ist für dich "das Böse", was verstehst du darunter? Krimenelles Handeln, Krieg, Krankheit oder was ganz anders?

Gab dazu einen Thread, der allerdings auch nicht allzuviel Licht in das Thema brachte.

https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=137192&highlight=B%F6se

Grundsätzlich könnte ich es so formulieren: Wenn alles nur gut ist, alle nur Gutes wollen, oder es besser machen wollen, warum wird dann alles immer schlimmer? Wenn es so etwas wie das Böse gar nicht gibt? Dann müssten wir hier doch längst das Paradies auf Erden haben. Sieht nur für mich leider nicht danach aus.

Alles wird besser, nichts wird gut. Warum?

Noch dazu ist die "Nichtexistenz" des Bösen ja noch nicht allzu alt. Ein paar Jahrzehnte, im westlichen Kulturkreis. Vor 70 Jahren hätte die wohl auch bei uns niemand ernsthaft bestritten. Und auf einmal gibt es sowas wie das Böse gar nicht mehr? Die Realität spricht nunmal eine etwas andere Sprache. Also scheint sich Vorstellung und Realität im Widerspruch miteinander zu befinden. Wenn nun aber eine Theorie der Realität nicht standhält, so dürfte an der Theorie wohl eher was nicht stimmen als an der Realität. Ganz pragmatisch gesehen.
 
Hallo Faydit,

ich ganz persönlich sehe das Böse genauso als Bestandteil von Gott und uns Menschen wie das Gute. Es gehört dazu. Und es ist Definitionssache, denn wer von meiner Sichtweise her böse handelt, der handelt für sich selbst vielleicht in guter Absicht.

Will damit sagen, was unterscheidet die Taten von einem der z.B. gegen ein tyrannisches System rebelliert vom Tyrannen? Der Rebell handelt ideologisch und sieht sich dem Guten verpflichtet, für ihn handelt der Tyrann böse.
Der Tyrann unterdrückt andere Mensche, zwingt ihnen seinen Willen auf und denkt vielleicht Gutes zu tun, weil er glaubt, dass seine Ansicht die einzig wahre ist und es allen Menschen damit gut geht.
Beide töten z.B. um ihr Ziel zu erreichen. Sind nun beide Taten gleich gut, gleich böse? Wie werten wir das? Meistens empfinden wir den Rebellen als den Guten und den Tyrannen als den Bösen, aber ist das wirklich so?
Sind nicht beide in gewisser Weise Mörder und die Folgen der Taten die gleichen?
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte: sind "Gut und Böse" nicht einfach die beiden Seiten der gleichen Medaille und irgendwie nur Illusion?

Was zählt sind letztendlich die Fakten - und da liegt noch vieles im Argen auf unserer Erde, da hast du recht. Aber sind diese Mißstände tatsächlich immer auf "Gut und Böse" zurückzuführen? Wie denkst du darüber?

Liebe Grüße
santafee17
 
Da ich von einer Anderen Liebe rede kann ich dazu sagen das alles aus einem Mangel an eben dieser Liebe entsteht.

Du weisst eben nicht was diese Liebe ist.

Nur wer sie kennt kann es wirklich Verstehen.

Und doch ist es möglich etwas dafür zu tun in dem man in allem Achtsamkeit übt.

Vor allen Dingen in Gedanken und Gefühlen.:)

Das wäre dann ein empfundener und künstlicher Mangel und deshalb etwas anderes als ein Mangel.

Apropos.
 
Du sagtest: Es gibt keine Naturgesetze.

Du sagtest: Ich glaube an keinen Gott.

In diesem Beszug stellte ich meine Frage.

Mir kommt dazu ein interessanter Aspekt.

Nicht Regen, Schnee oder Sonnenschein sind Naturgesetze. Das sind die sichtbaren Auswirkungen der Naturgesetze.

Wie jeder Sturm und auch jeder Tsunami, und auch jede Zeit der Dürre....

Die Geisteshaltung im Verhältnis zu den kosmischen Gesetzen lässt Bilder und Ereignisse in der Welt der Materie erscheinen...

Der GEIST schöpft.....

Lieben Gruss
Paulus:)
 
ich ganz persönlich sehe das Böse genauso als Bestandteil von Gott und uns Menschen wie das Gute. Es gehört dazu. Und es ist Definitionssache, denn wer von meiner Sichtweise her böse handelt, der handelt für sich selbst vielleicht in guter Absicht.
In meiner Definition bewirkt das Böse mitunter, dass man etwas,
das nicht Böse ist, da Göttlich, als böse empfunden wird.

Und sich dann mit Hadernqualen beschäftigt hält.

In meiner Definition ist das Böse ganz klar kein Bestandteil von Gott,
sondern wird in Unbewusstem unbewusst genährt, um genau das zu tun.
 
In meiner Definition ist das Böse ganz klar kein Bestandteil von Gott,
sondern wird in Unbewusstem unbewusst genährt, um genau das zu tun.

doch - auch das ist Gott....

ist es nicht eher so, daß der Begriff "böse" einfach nur eine Beurteilung ist, die uns Unbehagen bereitet, weil sie uns schonungslos mit uns selbst konfrontiert?
 
Hallo Nuire,

In meiner Definition bewirkt das Böse mitunter, dass man etwas,
das nicht Böse ist, da Göttlich, als böse empfunden wird.

Und sich dann mit Hadernqualen beschäftigt hält.

In meiner Definition ist das Böse ganz klar kein Bestandteil von Gott,
sondern wird in Unbewusstem unbewusst genährt, um genau das zu tun.

Kannst du mir das näher erklären, ich verstehe nicht ganz wie du das meinst.

Liebe Grüße
santafee17
 
Werbung:
Mir kommt dazu ein interessanter Aspekt.

Nicht Regen, Schnee oder Sonnenschein sind Naturgesetze. Das sind die sichtbaren Auswirkungen der Naturgesetze.

Wie jeder Sturm und auch jeder Tsunami, und auch jede Zeit der Dürre....

Die Geisteshaltung im Verhältnis zu den kosmischen Gesetzen lässt Bilder und Ereignisse in der Welt der Materie erscheinen...

Der GEIST schöpft.....

Lieben Gruss
Paulus:)


Die Geisteshaltung der Meschen in der Relation zu den Gesetzen kreiert die Phänomene der Materie?



- da musst du mehr dazu schreiben, wenn du willst!
 
Zurück
Oben