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Unterschied zwischen Wissen + glauben

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von ElaMiNaTo, 31. August 2005.

  1. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
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    Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Glauben ?

    Was ist Wissen ? Wissen ist Ansammlung von Wörtern, oder Erinnerungen, in unserem Gehirn, die abgerufen werden und so in unserem Gedankenstrom hereinkommen. Die Wissen-schaft besteht vollständig aus Wissen, aus angesammelten Erinnerungen. Diese kann man dann unterschiedlich kombinieren und dies kann zu weiteren Erkenntnissen, oder Wissen führen. Dies nennt man den Intellekt. Begriffe, oder allgmeiner, Symbole kombinieren.

    Was ist Glauben ? Um an etwas glauben zu können, braucht man auch Wissen, was wiederum Erinnerung ist. In unserer Gesellschaft wird glauben, als das abgestempelt, was man nicht beweisen kann. Hier erhalten wir die erste Differenzierung, Wissenschaft legt beweise hervor, während es für einen Glauben an irgendetwas keine Beweise gibt. Das ist aber natürlich nur eine gedankliche Differenz.

    Was ist nun ein Beweis ? Wenn ich zB einen Fingerabdruck auf einer Tatwaffe hinterlasse, dann kann das die Polizei analysieren und herausfinden, dass es mein Fingerabdruck, an der Tatwaffe ist. Der Fingerabdruck, an der Tatwaffe, wird mit dem Fingerabdruck meiner Hand verglichen, passen diese aufeinander, so gilt es als Beweis, dass ich diese Waffe in der Hand hatte, zumindest ist der Fingerabdruck von mir drauf! Wie der da drauf gekommen ist, ist auch wieder eine andere Geschichte, das heisst ja noch lange nicht, dass ich die Tatwaffe, auch in der Hand gehalten habe. Es steht also eigentlich nur eine einzige Sache fest, der Fingerabdruck ist von mir. Ende. Alles andere ist Spekulation. Ein Beweis ist also eine Übereinstimmung, von (mehreren) vergleichen. Kommen wir denn mit einer Übereinstimmung weiter vorran ? Nehmen wir 2 Sachen die absolut gleich sind, sie stimmen vollkommen überein. Die Beschreibung von a passt somit auch auf die Beschreibung von b, da sie ja übereinstimmen. Natürlich sind die Beschreibungen von a und b völlig willkürlich und können völlig falsch beschrieben werden, wie sie in Wirklichkeit sind. Denn die gedachte Beschreibung, ist nicht das Ding.

    Mit Übereinstimmungen drehen wir uns also nur im Kreis herum und man findet nicht wirklich etwas neues heraus. Nur, weil das eine mit dem anderem Übereinstimmt, kommen wir zu keinen neuen Erkenntnissen. Denn die Beschreibungen sind vom menschlichen Geist und wenn der menschliche geist 2 vollkommen gleiche Dinge beschreibt mit Gedanken, so stimmen die Gedanken mit Beschreibung a und b überein.
    Diese kann man dann natürlich auf andere Sachen übertragen usw. usf., um für diese Übereinstimmungen, weitere Übereinstimmungen zu holen. Dadurch können ganze Systeme entstehen, die in sich vollkommen falsch sind. Es ist ein Teufelkreis, man sucht nur nach Übereinstimmungen, obwohl Übereinstimmungen keine feste Grundlage, für Beweise sind, wie die Dinge sind, allerdings meint man zu glauben, damit das Wissen
    zu stärken.

    Fazit: Wissen + Glauben sind auf derselben Stufe.
     
    xyto gefällt das.
  2. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    :blume:
    reden ist silber
    schweigen ist gold
    lachen ist weise
    :blume:

    :lachen: bevor ich all das wiederlege, lache ich lieber - geh schwimmen :lachen:

    ps: danke niemand :)
     
  3. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Ich verstehe Wissen als Gedanken über etwas, von dem man glaubt es erfahren oder wahrgenommen zu haben, wobei der Glaube auch Gedanke ist. Die Ungültigkeit sämtlicher Beweise müsste aus der Unmöglichkeit des Beweisens der "Wirklichkeit" eben jener Erfahrungen hervorgehen :mad2:
     
  4. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Unna (NRW, BRD)
    Glaube beginnt dort, wo das Wissen endet.
     
  5. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Und das glaubst du zu wissen?
     
  6. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
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    Wie kannst du glauben, wenn das Wissen weg ist ? Woher weisst du dann, dass du glaubst, ohne zu Wissen, dass du glaubst ? Muss man um zu glauben nicht wissen ?
     
  7. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Glaubst du zu wissen oder weißt du zu glauben? Oder vielleicht sogar beides? Dann wäre es ein und dasselbe.
     
  8. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Wenn ich glaube, zu wissen! Dann komme ich ja nicht weiter vorran. Es ist für mich ein und dasselbe, also Glaube = Wissen.
     
  9. Karuna

    Karuna Guest


    Mah seid ihr alle klug! :zauberer1
    Ich staune nur noch :daisy:
    und liebe... aber nicht diffus
    sondern multidimensional :kuesse:
    das weiss ich: ich liebe!


    Wenn die Sonne jeden Tag
    neu aufgeht... ist das schon ein
    Grund zu glauben... aber weiss
    ich es? :)
    Echnaton hat zu RÂ jedem Morgen
    gebetet... wusste er oder glaubte er?

    Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
     
  10. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
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    Für mich nicht. Ein "ich glaube..."-Gedanke und ein "ich weiß..."-Gedanke unterscheiden sich in der Intensität des damit verbundenen Gefühls wahr zu sein. Was natürlich nicht ausschließt, daß sowohl jeder Glaube, wie auch jedes Wissen bezüglicher ihrer "Realität" oder Wahrnehmung nur eine Illusion oder ein Traum sein kann, doch das macht sie nicht gleich, wie ich finde.
     
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