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Partnerschaft - Verachtung - Selbstverachtung

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von michaela555, 11. Februar 2009.

  1. michaela555

    michaela555 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2007
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Märkischer Kreis Deutschland
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    Hallo ihr Lieben,

    mich beschäftigt gerade das Thema Verachtung. Insbesondere die Verachtung innerhalb einer Partnerschaft.

    Ich verachte meinen Partner für das, was er mir angetan hat (körperlicher und existentieller Missbrauch) in maniulativer Form (wenn du das nicht tust, dann...)

    Und ich verachte mich selbst dafür, dass ich mir das habe antun lassen.

    Nun bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich mich wohl vorher schon selbst verachtet habe. Sonst hätte ich so etwas vermutlich nicht mit mir machen lassen. Diese Selbstverachtung war mir vorher nicht bewusst. Nun ist sie mir bewusst :D. Ich weiß auch, dass eine große Angst mit der Manipulation meines Partners verbunden war, also eine Angst in mir.

    Wie kann ich diese Selbstverachtung wieder auflösen?

    Wie kann ich die Verachtung meinem Partner gegenüber wieder auflösen? Er hat ja vermutlich auch nur aus Unbewusstheit und Hilflosigkeit so gehandelt. Es fällt mir jedoch sehr schwer, das als Entschuldigung zu akzeptieren. Weil ein Grundsatz in mir sagt, dass man einen Mitmenschen so nicht behandelt.

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Michaela
     
  2. Sheela

    Sheela Guest

    Du bist mit jemanden zusammen, den du verachtest? o_O
     
  3. mongol

    mongol Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Beiträge:
    204
    Ort:
    Steiermark

    Hallo Michaela!

    Ich finde es toll, daß du herausgefunden hast, daß du dich selbst verachtest. Natürlich hält dir dein Partner den Spiegel vor, aber es ist die Frage ob du mit einem Partner, den du verachtest zusammen bleiben kannst. Ich hatte eine ähnliche Sitution- ich wollte in meinem Inneren nicht leben und habe deshalb alles hingenommen. Habe es dann aber mit therapeutischer Unterstützung geschafft "auszubrechen" und ab einem bestimmten Zeitpunkt gesagt, daß ich so nicht weitermachen will. Ich konnte meinem Partner zwar verzeihen, aber nicht mehr mit ihm zusammenbleiben. Ich bin ausgebrochen, aber er ist nach wie vor in diesem Muster verhaftet (wir haben 2 Kinder zusammen). Es ist ja auch sein Lernthema wenn er dich so behandelt, nicht nur deines!
    Du kannst für dich etwas ändern indem du zu dir findest- z.B. durch Meditation, oder indem du dir einen guten Therapeuten suchst.
    Ich habe mit Engelmeditationen begonnen (in einer Gruppe), bin dann zu Familienaufstellungen gegangen, habe zu Atemmeditationen gewechselt und mit meinem Persönlichkeitsprofil gearbeitet. Das hat bei mir geholfen.- Ist aber kein Patentrezept!

    Liebe Grüße, Monika
     
  4. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Michaela,

    ganz kurze Antwort: lerne wieder zu lieben, und zwar erstmal dich selbst.

    Therapie, Familienaufstellung wurde schon genannt. Was mir geholfen hat war auch noch: die körperzentrierte Herzensarbeit von Safi Nidiaye, und die psychologische Kinesiologie nach Dr. Keding. Diese Behandlungsarten sind jedoch aus dem eigenen geldbeutel zu bezahlen.

    Dann gibt es noch die Therapie mit EMDR. bei www.emdria.de findest du eine Therapeutenliste.

    LG Pluto
     
  5. DarkVisions

    DarkVisions Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2006
    Beiträge:
    6.773
    Ort:
    zwischen Himmel und Hölle
    "Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!"

    (Adolph Freiherr Knigge)
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    wenn´s nur so einfach wäre.
    Wie soll sich denn ein Mensch achten, der von Anfang von seinen Eltern verachtet wurde? Der Angst hat, seine Liebe noch zu zeigen, geschweige denn zu leben? Der in den Selbstbestrafungsmechanismus gerutscht ist, um endlich von seinen Eltern akzeptiert und geliebt (oder erstmal gesehen) zu werden.

    Pluto
     
  7. Schamanin73

    Schamanin73 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.046
    Ort:
    Schweiz
    Selbstverachtung plus Partner ist eine beliebte Kombination. Statt dich fertigzumachen solltest du dir selbst gegenüber erst mal Gnade und Mitgefühl äußern.

    Was meinst DU denn, was du tun könntest? Was für Möglichkeiten siehst du? Es werden hier sicher viele Vorschläge gemacht. Was aber ausschlaggebend ist, ist das, was du dir VORSTELLST. Du darfst ruhig auch ein bisschen übermütig werden und dich mal hinlegen, die Augen schliessen und dir vorstellen, wie du dir dein leben vorstellst. Ob mit dem Partner oder ohne.

    Was könnte denn dein nächster Schritt sein?
     
  8. DarkVisions

    DarkVisions Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2006
    Beiträge:
    6.773
    Ort:
    zwischen Himmel und Hölle
    Es ist ein Zitat, welches heute beim Zitate-online-Newsletter verschickt wurde.

    Ich finde es sehr weise, weil es ein erster Schritt in die Bewusstwerdung ist. Wenn ich erkenne, dass ich mich selbst nicht achte, folgt die Frage "Warum achte ich mich eigentlich nicht selbst".. Und dann kommt der von Dir beschriebene Prozess ins Rollen.. :rolleyes:
     
  9. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Partnerschaft = Manipulation
    wie willst du da rauskommen

    und selbstverständlich verachtest du jeden der dich manipuliert, denn wer will das schon
    wie willst du das auflösen. jedes mal wieder? (viel arbeit)

    und selbstverständlich verachtest du dich dafür dass du das selbe mit deinem 'Partner' tust
    das willst du auch auflösen?
     
  10. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
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    Hallo michaela!

    Deine Rückschlüsse sind Klasse denn sie zeigen, dass Du ganz klar Verantwortung übernimmst. Für Dich. Und das steht zunächst mal über allem.

    Es ist hilfreich zu wissen, dass Dein Partner so gehandelt hat, weil Du da etwas in Dir trägst. Das nimmt ihn ein wenig aus der Schusslinie, aus der Anklage von Dir. Aber wie Du merkst und schreibst, es ist nur im Kopf und bringt noch keine Lösung, denn die andere Seite ist, dass auch er seinen Teil zu erledigen hat, somit brauchst Du ihn da nicht in Schutz zu nehmen, denn das ist seine Verantwortung.

    Prinzipiell ist er "egal", denn wie sag' ich immer: Wir können ewig darauf warten, dass der Rest der Welt sich verändert. Wir können aber in uns etwas verändern und das hat auch Auswirkungen auf unsere Welt...

    Selbst-Verachtung hat auch etwas mit Selbstwert zu tun, denn wo man sich nicht achtet ist man es sich nicht Wert, für sich einzustehen, zu sich zu stehen wie man wirklich ist. Nicht so, wie man sein will oder muss. Und die Frage ist, woher das kommt. Woher kennst Du Verachtung? Mangelnde Anerkennung, Ablehnung, Abwertung? Es ist immer leicht zu sagen: Kommt alles aus der Kindheit. Stimmt auch. Aber wie soll man das finden oder wie soll man sich an diesen Punkt herantasten, damit er vor allem auch mit einem Gefühl verbunden ist?

    Was helfen kann ist, den "roten Faden" durch das eigene Leben zurückzuverfolgen, bis man am "Kneul" angekommen ist. Nun muss Dich nicht jeder Mensch in Deinem Leben auf die gleiche Art und Weise nicht geachtet haben oder Du Dich, aber ich bin mir sicher, Du findest da bei ganz vielen Kontakten in Deinem Umfeld Situationen, wo Du etwas vergleichbares erfahren hast. Vielleicht setzt Du Dich mal in eine "Zeitmaschine" und gehst wesentliche Stationen Deines Lebens rückwärtes durch und guckst, wo etwas war. Das führt Dich in Dein Gefühl, in den Schmerz (Taschentücher bereitlegen) und wenn Du dann am Anfang angekommen bist, hast Du eine Verbindung. Innen und Außen.

    Was Du in Dir trägst ist dieser alte Schmerz, der Dich dazu bringt, ein bestimmtest Verhalten an den Tag zu legen, welches Dich nach Möglichkeit schützen sollte vor etwas anderem. Missachtung kann hinter Stolz und Hochmut, Arroganz oder Wetteifern und Leistungsdruck stehen. Indem Du den Ursprung findest kannst Du ihn lösen. Das dauert immer eine Weile, oft muss man öfters hinein und nicht nur "5 Minuten". Aber wenn diese Dinge fort sind verändert sich etwas. Spürbar. Automatisch. Ohne Wollen und vor allem: Ohne müssen.

    Viel Erfolg!
    Andreas
     
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