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astrologie..

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von blackandblue, 22. April 2006.

  1. blackandblue

    blackandblue Guest

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    die astrologie ist im keren wie eine natur wissenschaft aufgenaut:

    beobachtbares(gestirnstellung) wird mit anderem beobachtbaren(charakter/neigungen/usw) gesetzmässig( deutung der stellungen und aspekte zB) in verbindung gebracht (aus a folgt b; ganz simpel dargestellt..)
    und die aussagen sind empirisch falsifizierbar (so nennt man das in der wissenschaftstheorie, wenn ausagen experimentell (durch beobachtung in unserem fall) überprüft und auf die probe gestellt werden können und ihre falschheit im fall der falschheit bewiesen werden kann (nicht ihre richtigkeit.. ist ein feiner und wesentlicher wissenschaftstheoretischer unterschied! und hat mit der induktionsproblematik bei empirie zu tun) )

    nun.. im gegensatz zur physik zB

    hat man es hier mit:
    -teilweise sehr vagen begriffen zu tun
    -spielraum bei der deutung
    -unklarheit der verwendeten sprache
    -ermessensspielräume bei der überinstimmungsfestsellung zwischen prädiktion und empirischem befund

    die astrologie ist axiomatisch aufgebaut; die axiome sind zB:
    -die bedeutung der gestirne, zeichen, häuser & aspekte ...

    alles also schön und gut..

    aber wie gut sind die statistiken eigentlich?
    wo gibt es welche?
    oder will man keine um sich nicht evtl die blösse zu geben, wenn man damit geld machen will?

    was meint ihr?

    also ich persönlich denke, die astrologie ist ein interessantes werkzeug.. es erstaunt mich schon wie gut es zumindest in meiner fantasie anwendbar ist.. wenn auch nicht völlig perfekt.. hab ja auch die dinger von freunden mit ihnen angeschaut.. man findet schon passende rote fäden.. bisher zumindest ;)
    aber schwören würde ich nicht drauf.. aber ich verteidige es gern vor skeptikern auch wenn nur im stile: ich weiss nicht ob es stimmt, aber ich weiss wie ich nutzen aus ihr ziehen kann.. ispiration für persönlichkeitsentwicklung zB
    sehe aber auch mal wieder die klassische missbrauchsgefahr: leute die religionshaft sich dran festkrallen können ganz übel manipuliert werden zB..
    oder angebliche schwächen dauernd instrumentalisiert..
    so wie andere glaubenssysteme auch missbraucht wurden und instrumentalisiert wurden.. (zB das beten verteidigen wollen mt mitteln wie: wenn du beten würdest du ne freundin kriegen oder ähnliche suggestionen :D ;)
    -leute paranoid machen wollen mit nicht falsifiziernbaren aussagen.. ehrensahche es nicht zu tun? ;)-
    schlechten charakter kann man bei der verwendung von glaubenssystemen eben nie ausschliessen :D ;))

    der alte trick leute mit eben nicht falsifizierbaren aussagen (die dadurch noch lange nicht richtig sind) zu manipulieren oder verrückt machen zu wollen ist bestimmt noch nicht aus der mode...

    also:
    an die guten esoteriker ;) :

    gibt es genug anlass der astrologie zu vertrauen? ;)

    wie unterscheidet ihr aberglauben von "geheimen" wissen?

    seid ihr ehrlich und korrekt beim umgang mit glaubenssystemen? seid ihr wahrheitsliebend und -treu?
    ehrenhaft? intelligent?
     
  2. la mer

    la mer Guest

    bist du´s denn :rolleyes: ?
     
  3. blackandblue

    blackandblue Guest

    ah ich probier´s schon denk ich ;)
     
  4. Gandalf27

    Gandalf27 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2005
    Beiträge:
    418
    Ort:
    77694 Kehl am Rhein
    Ich weis ehrlich nicht, was du mit diesem Threat andeuten willst.......In diesem Sinne und

    blessed be

    Gandalf der Graue
     
  5. blackandblue

    blackandblue Guest

    im wesentlochen das gesagte :)

    eher profilaktisch.. soll ja alles schon gegeben haben.. :D
     
  6. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo!

    Wer will sich schon Blössen geben? Die Physiker und die Empiriker, ach die Historiker vor allem kleben doch an dem Fundament ihrer Anschauung, und das ist es, angeblich, was ihnen die Nackheit nimmt. Eine breite Basis von gedachten "Selbstverständlichkeiten".

    So steht die Astrologie weniger selbstverständlich da, aber ein Grund ist auch, dass die Fundamente der Astrologie noch wenig erkannt sind, und es darüberhinaus aber vor allem so an ein Wunderwerk denken lässt: wer mag schon die Frage beantworten: Wie funktioniert das, warum (!) funktioniert das?
    Manchmal findet man dann Erklärungsversuche, die es einfach machen sollen. Synchronizität zum Beispiel, die Planeten und Sterne zeigen an, was hier auf Erden ebenso angezeigt ist durch Ereignisse oder Potentiale.

    Aber diese Frage nach dem Warum stellt sich im Grunde auch für die Physik? Warum gibt es Gravitation? Warum halten die Atome zusammen und bilden Moleküle? Wieso ist das so? Genauso wie Astrologie dann sagt, weil oben ist wie unten, kommen die Physiker auch nicht zu besseren Erklärungen: Es ist halt so, weil es diese und jene Kräfte gibt. Warum es sie gibt? Weil damit das und das gewährleistet ist. Warum ist das so? Und irgendwann kommt man immer zu einem Punkt, der ungeklärt ist.
    Einen metaphysischen Grund hier anzugeben, käme ihnen nicht in den Sinn, obwohl es einige physikalische Zweige geben mag, die diese Frage wohl stellen, aber gemeinhin ist es nicht Bestandteil der Überlegungen.
    Genau wie in der Astrologie: Es reicht gewöhnlich, wenn es funktioniert.

    Klaro, ich wäre doch heilfroh, wenn ich es verstünde: Warum kann es da oben zwischen zwei Planeten einen Aspekt (=Winkel) von uns auf der Erde aus gesehen geben, der etwas besonderes anzeigt? Warum gibt es überhaupt Etwas. Usw. Sophisterei? Nicht unbedingt. Aber Antworten lassen sich kaum finden. Damit ist auch geklärt, Aberglaube ist es wohl eher, wenn man dann zu Antworten findet, die wenig aus echten Erkenntnissen resultieren, sondern aus Vernunftüberlegungen. Wie kann man Kosmos oder Astrologie erklären, - wenn man nicht eins wird damit, von innen begreift. Wer Astrologie kann, findet wohl eher zu Erklärungen. Was anderes will ich gar nicht sagen, oder behaupten, als dass es für mich ungefähr so aussieht. Man müsste schon ein paar Tage darüber ausschliesslich meditieren...; und ob dann Einsichten kommen ist dennoch nicht garantiert. Jedenfalls: man wird es nicht durch Worte oder Begriffe verstehen können, sondern nur durch eine Art Spüren, Ahnung, Verinnerlichung - dann kann man entscheiden, obs Aberglaube ist, oder so etwas wie ein Vermögen und geheimes Wissen ist es nur, weil es für andere nicht verfügbar ist. Ich kann zum Beispiel kein Auto fahren, es ist mri ein geheimes Wissen, wie man den Gang einlegt usw.

    LG
    Stefan
     
  7. blackandblue

    blackandblue Guest

    @antidisch:

    oh ja, das klingt gut..

    die antwort auf ein "wann?" ist ein zeitpunkt
    die antwort auf ein "wo?" ist ein ort..

    die antwort auf ein "warum?" ?

    und da merkt man: die frage kann man nicht ohne der annahme des kausalitätsprinzips stellen..
    "ursache bewirkt gemäss gesetz wirkung" und meta physik gibt es nur dort wo deterministische systeme zufääle enthalten.. und aussagen über die struktur der sich durch den zufall manifestierenden muster sind aufgrund ihres statistischen charakters nur im statistischen sinne falsifizierbar.. das ist die domäne der metapysik.. sond ist es physik... so viel mehr spielraum haben wir gar nicht.. der ist aber schon wesentlich grösser als wir in eienm leben fassen können :D

    und wer nicht aufpasst und iterativ immer weiter fragt.. übersieht die axiomatische struktur.. und genau bei diesen axiomen ist schluss mit warum... man kann nicht begründen ohne vorauszusetzen..

    weil man nicht weiss "warum also "erste axiome gelten ist das noch lange kein verlust.. den irgendwo sind sie ja..

    der intellekt und die logik sind eben so..

    der wissenschfaftliche gag liegt beim finden der axiome "wie sie die natur vorsieht" da gibt es kein warum mehr.. es sind die grundlagen für weiter warums.. es ist keine makel der logik.. sondern eine der struktur der logik inherente eigenschaft..

    lg
     
  8. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Es ist nach wie vor eine blosse Behauptung, Astrologie wäre sowas wie eine Wissenschaft. Es gibt klare Kriterien dafür, was "Wissenschaft" ist, beispielsweise das Kriterium der Überprüfbarkeit oder der Falsifizierbarkeit. So faszinierend in meinen Augen auch die astrologischen Charts sind, und so überaus detailreich und weise die astrologischen Einteilungen die menschliche Natur auf einen Nenner zu bringen wissen - so muss doch anerkannt werden, dass bis heute die Astrologie gescheitert ist, einen Nachweis zu erbringen, dass sie tatsächlich ein verlässliches Instrument zur Persönlichkeitsanalyse ist. (Abgesehen davon, dass sich viele Astrologen schlichtweg weigern, wissenschaftliche Kriterien in ihre Disziplin einzuführen. Damit tun sie aber sich selbst keineswegs einen Gefallen.)

    Man vergleiche etwa hier und hier.
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Das Problem liegt dabei nicht etwa darin, dass die Fundamente der Astrologie oder ihre "Wirkungsweise" zu wenig erforscht wären (das ist zwar auch der Fall), sondern dass bisher empirische Nachweise fehlen, die besagen, dass eine astrologische Chart-Deutung eine signifikante Übereinstimmung mit einem wissenschaftlich anerkannten Charaktertest ergibt.
     
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    Hi fckw!

    Wie sollten denn empirische Erhebungen aussehen? Viele Astrologen versuchen es ja und scheitern daran.
    Dafür seh ich eigentlich nur einen einzigen Grund: jeder Mensch ist so individuell und befindet sich auf seinem individuellen Weg immer auf verschiedenen Entwicklungsstufen (manche mehr und manche weniger). Ich kann gestern noch ein Schlagerfan gewesen sein und seit zwei Tagen hab ich meine Liebe zum Jazz entdeckt. Dann passt das mit irgendeiner Schublade nicht mehr, in die man die Aktennotiz ablegt, die irgendwas beweisen soll.

    Bei der Fülle an Interpretationsmöglichkeiten, die ein Radix zuläßt, ist es schier unmöglich wirklich alles zu erfassen und ein Persönlickkeitsbild abzuliefern, das wirklich den innersten Kern trifft. Um den zu sehen brauchst du die knallharte und unendliche Offenheit eines - ich nenn ihn jetzt mal - Klienten. Aber auch uns selber - also uns als eigener Klient - bleiben doch auch viele Dinge in uns verborgen. Wir wollen ja vieles auch nicht unbedingt sehen oder wahrhaben. Das liegt in unserer Natur.

    Wenn der Psychologe xy an 15000 Menschenkindern erforscht, was es mit der Astrologie auf sich hat, dann kann das nur scheitern. Sicher haben die Jungs und Mädels u.a. einen Fragebogen ausfüllen müssen. Und ich kenn mich beim Ausfüllen eines Tests: da schönt man zu seinen eigenen Gunsten ein wenig rum, nimmt daher einen tatsächlichen emotionalen Background, den wir an uns mögen, der aber für die Umwelt gar nicht wirklich sichtbar ist- oder auch umgekehrt.

    Die Forumsschreiber hier - mit teils astrologischen und/oder psychologischen Kenntnissen - versuchen doch auch erstmal an ihren Kern zu kommen oder Zusammenhänge zu verstehen. Keiner beansprucht für sich die Fülle der astrologischen Möglichkeiten wirklich zu erfassen. Das ist aber auch der nette Unterschied zu Naturwissenschaftlern, deren Arbeit auf fundierten Ergebnissen beruht. Da wird dann alles aufgeschrieben, notiert und für richtig erklärt. Das da auch viel in die Hose gehen kann, ist bekannt.
    Außerdem, wer sagt denen oder uns, dass das was sie "bewiesen" haben, wirklich stimmt, wirklich existiert?
    Nur, weil man es auszählen etc. kann, hat man den Anspruch auf die absolute Wahrheit?

    Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

    Wie könnte eine astrologisch-statistische Erhebung aussehen bei 12 (Sonnenzeichen) X 12 (Aszendenten) X 12 (Häusern) X 10 (Planeten) und mehr (Asteroiden etc.) aussehen? Dazu kommen persönliche Enzwicklunsstufen, die man vielleicht mal alle sieben Jahre checken könnte... Nee! Das kann nie gelingen. Und dabei ist dieses Rechenbeispiel noch ziemlich an der untersten Grenze angesetzt, da es noch viel mehr Interpretationsspielraum gibt. Und das bei 6,5 Milliarden Menschen auf dieser Erde, wovon jeder ein ganz eigenes Individuum darstellt.


    :morgen: venus-pluto
     
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