Elfman
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Naja>
Das die Männer meinen - die Frau ist immer die Böse.
Vielleicht sollte man gendern - die Fischerin und ihr Mann!![]()



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Das die Männer meinen - die Frau ist immer die Böse.
Vielleicht sollte man gendern - die Fischerin und ihr Mann!![]()



Das Märchen vom Hans im Glück finde ich dennoch wesentlich eher „spirituell“ interpretierbar – als dies beim Fischer und seiner Frau der vermeintliche Fall sein könnte.Bei Hans im Glück geht es um das gleiche Thema. Zuerst hat er einen Klumpen Gold Aber er tauscht und tauscht, bis er am Ende gar nichts mehr hat.
Das Märchen vom Hans im Glück finde ich dennoch wesentlich eher „spirituell“ interpretierbar – als dies beim Fischer und seiner Frau der vermeintliche Fall sein könnte.![]()
Das ist ja schon sehr weit interpretiert und in meinen Augen wichtiges ausgelassen.Stade - Fischerstatue mit Butt am Pferdemarkt
Von dem Fischer und syner Fru. Stade am Pferdemarkt. Foto von Heinz Albersheinzalbers.org
in Stade gibt es einen Brunnen mit dem Fischer, im Gespräch mit dem But.
Für mich war die Geschichte immer eine Art Warnung, wie sie ja öfters in Märchen verpackt ist.
Die Warnung vor der Unersättlichkeit und dem Ziel Zufriedenheit zu erlangen, nicht immer mehr und mehr zu wollen, damit man am Ende nicht mit leeren Händen da steht.
Bei Hans im Glück geht es um das gleiche Thema. Zuerst hat er einen Klumpen Gold Aber er tauscht und tauscht, bis er am Ende gar nichts mehr hat.
Nein, sie wird nicht wirklich Gott. Das geht ja noch viel weniger als Papst zu sein. Das ist eine so absurde Überspitzung, daß man schon mitten beim Lesen denkt "na warts ab, am Ende sitzt du wieder in der Armut von anfangs da, wenn nicht sogar noch schlimmer". Und so kommt es ja dann auch, einfach weil sie so gierig war. Als Leser schmunzelt man sich eins über ihr Mißgeschick und lobt sich ein bischen selbst, daß man es hat kommen sehen, daß man also die Moral, die dem Märchen zugrunde liegt, bereits inne hat.
Ansonsten erfüllt dieses Märchen (für meine Begriffe) keinen irgendwie emotional hilfreichen Zweck, wie andere Märchen dies vermögen. Solche, die dem Kind ermöglichen, zum Beispiel die Themen Geschwisterrivalität oder Konflikte mit den Eltern usw spielerisch zu durchleben. Emotional mit dem Helden voll dabei zu sein, und am Ende geht alles gut aus. Das Kind erfährt daraus, daß es alles Schwere siegreich hinter sich lassen kann. Solche Märchen (wie Hänsel und Gretel, Aschenputtel usw) haben für mein Empfinden mehr zu bieten als der Fischer und seine Frau.
Doch, der Mann sagt doch dass es um Zufriedenheit geht. Aber diese Zufriedenheit wird ja nicht erreicht sondern im Gegenteil der See bzw die Seele wird ja immer modriger und stinkiger, das Wetter oder die Stimmung immer mieser. Ob sie letztlich zufrieden oder unzufrieden war in ihrer Hütte lässt das Märchen ja offen. Das darf vielleicht jeder Leser für sich selbst reflektieren, ob er unter diesen Umständen noch zufrieden sein könnte.Das ist ja schon sehr weit interpretiert und in meinen Augen wichtiges ausgelassen.
Dass es ein Leben gibt, das zu einem passt hatte ich schon mehrfach geschrieben.
Ob das Ziel von Fischers Fru Zufriedenheit ist, wissen wir nicht, es könnte auch Macht sein, oder Fülle – um nur zwei Ziele zu nennen.
Was aber so gar nicht stimmt in beiden Deiner Interpretationen ist Deine Meinung, dass beide am Ende gar nichts mehr haben. Die überall für lau zu habende Sichtweise des übertriebenen Materialismus (und seine negativen Folgen für uns Menschen).
Alle Beteiligten Fischer, seine Frau und Hans im Glück haben vorallem ERFAHRUNGEN gemacht.
Und um das geht es meines Erachtens in dieser Welt, das ist das, was uns niemand nehmen kann:
den Erfahrungsschatz.
Im letzten Hemd ist kein Platz für Materie, Material, Macht.
Im letzten Hemd sind aber alle Erfahrungen, unsere Weisheiten des Lebens drinnen.
Alle Erfahrungen dienen der Seele und Erfahrungen sind das, was wir mitnehmen, das, was die Seele ausmacht.
Ebenso spannend ist, dass Fischers Fru erst nach den Erfahrungen wie es ist als Kaiser, König, Papst zur Erfahrung WIE Gott kommt – sie will nicht Gott sein, sondern wie Gott – ein kleiner, aber feiner Unterschied.