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Die Verteufelung des Egos

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Terrageist, 7. November 2019.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    1.118
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    Ist was ich meine. Egal was man nun denkt, was oder wer "Erzeuger " von allem ist.

    Es geht meiner Meinung nach nicht nur darum, etwas das man für Ego hält , zu "tolerieren", sondern zu verstehen, dass überhaupt dort (im vermeintlichen Ego) der Anfang liegt, zum Selbst zu finden. (ist mein Denken dazu) :)
     
    Alfa-Alfa, Evatima und NuzuBesuch gefällt das.
  2. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2016
    Beiträge:
    29.825
    Ort:
    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Wer ist man denn, wenn nicht man selbst, egal, wie man das nun nennt....
    Zum Selbst braucht man nicht wirklich zu finden, es genügt vollkommen, wenn man ehrlich mit sich selbst ist und sein SelbstBILD aufgibt.
     
    Evatima und Hatari gefällt das.
  3. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    1.118
    Ja nun, das ist die Art wie du darüber denkst. Ich weiß nicht, was ein "Selbstbild" sein sollte. :)
     
  4. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2016
    Beiträge:
    29.825
    Ort:
    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Stimmt, so denke ich darüber. ;)
    Ein Selbstbild ist das Bild, das wir uns von uns selbst machen, statt uns selbst zu beobachten.
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    9.926
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    :unsure:

    Das Ego ist ja eigentlich nur lateinische Wort für das Wort „Ich“. Freud hatte die Seele (Psyche) in drei Ebenen eingeteilt: das „Es“ als der unbewusste Seelenbereich – das „Ich“ als das Erfahren der eigenen Persönlichkeit und das „Über-Ich“, als eine Instanz der inneren Moral.

    Nach meinem Verständnis wird mit diesen Begrifflichkeiten die Persönlichkeit eines Menschen entfremdet. Wie schon bei Platon wird mit dem „Es“ die Seele in eine Schmuddelecke gestellt, die es zu beherrschen gilt. Erfüllt uns die Seele aber nicht mit Leben und bestimmt unser Wesen?

    Ich denke, dass schon mit der Begrifflichkeit Seele, die ganze Sicht auf das Innenleben eines Menschen einen ganz anderen Charakter bekommt. Etwas das die Nähe und das Einlassen auf die Seelenwelt zulässt, die umsorgt werden möchte. Manche sprechen deshalb auch vom inneren Kind.

    Klar kann auch eine Seele vom Schlechten und Böse erfüllt sein, aber das ist nicht für jeden Menschen zwangsweise so. Ob jemand mit diesen Dingen vorbelastet ist, liegt in den Genen, die uns mit in die Wiege gelegt werden. Für die Sorge um das eigen Seelenheil gibt es also kein Allheilmittel.

    Besonders wichtig erscheint mir jedenfalls die Haltung, die man zur eigenen Seelenwelt aufbaut, denn damit können bestimmte Neigungen verstärkt oder gedämpft werden. Schon alleine die Begrifflichkeiten im Umgang mit den Seelendingen verraten also etwas über das Verhältnis der Schreiber zu ihrer Seelenwelt.

    Ist es nicht so, dass im „Es“ und „Ich“ auch das Glücklichsein seine Heimat hat?


    Merlin
     
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  6. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.118
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    Wenn du dich "beobachtest", trennst du dich von dir selbst, und behandelst dich selbst als etwas das "neben" dir steht. :)
     
    *Eva* gefällt das.
  7. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2016
    Beiträge:
    29.825
    Ort:
    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße
    Nein, da trenne ich nichts.
    Es ist ja ein von innen her wahrnehmen.
     
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  8. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Frankfurt/Main
    Ja, ein einseitiges Image, das wir uns selbst zu geben versuchen oder uns von anderen aufdrücken lassen - aber auch ein irgendwie subjektiv zusammengepuzzelter Gesamteindruck, den wir unabsichtlich beim jeweiligen Gegenüber erwecken – hat nicht immer wirklich was mit Authentizität am Hut, denke ich.

    Irgendwie „sucht“ man eben scheinbar (zumindest „unbewusst“) - die Illusion einer unverrückbaren Leitlinie und Berechenbarkeit in unserer sogenannten „Wirklichkeit“, so meine Vermutung.
     
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  9. Evatima

    Evatima Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2019
    Beiträge:
    2.094
    Ich würde das Ego auch eher als Eigenschaft sehen, ein EGO-istisches Ich sozusagen. Besser gesagt ein Doppel-Ich. :D
     
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  10. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    461
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    Wenn Du Dich auf Dein unsterbliches Selbst beziehst, hast Du's.
    Wenn Du Dich auf das Bild des Säugetierkörpers beziehst ist es eine Lachplatte. :lachen::lachen::lachen:
     
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