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Sitzen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Trixi Maus, 13. Mai 2011.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    In diesem Thread, liebe Liebenden,:D soll es um das Sitzen gehen. Unter anderem weil ich mich in diesem Zustand des Sitzens mal kramen muß- körperlich. Mir tut nämlich mein Rücken etwas weh.

    Aber neben den körperlichen Aspekten des Sitzens und neben den körperlichen Motivationen, die es für das Sitzen gibt, soll es auch um spirituelle Aspekte des Sitzens gehen.

    Außerdem kann auch die Beschäftigung der Psyche interessant sein, die man beim Sitzen erlebt. Oder die Wahrnehmung des Gefühls, oder der Gefühle, die dabei entstehen, oder was sie an Gedankengut oder -böse auslösen. ;-)

    Also wie steht Ihr zum Sitzen? Oder auch: what's your point?

    lg,
    Trixi Maus

    :blume:
     
  2. retual

    retual Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2011
    Beiträge:
    2.440
    Ort:
    Allgäu
    Ich finde sitzen SEHR GUT... manchmal hab ich sogar liegend meditiert... liegen ist dann extremes 'sitzen'... wenn man weiß wie man es anwenden muss eine WAFFE! : )
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Also: ich fang mal an. Ich nähere mich mal dem Threadthema ganz unbefangen und absichtslos - versuche es wenigstens.

    Ich bemerke in mir zwei grundsätzliche Arten zu sitzen: hängend und aufrecht. Zwischen diesen beiden Varianten gibt es alle nur erdenklichen Zwischenstufen, in denen ich mich allezeit befinde.

    Ich übe aber auch das Hängenlassen. So im Sitzen: mach ich schonmal, daß ich alle Luft rauslasse und michzusammenplumpsen lasse als wär ich supertraurig und ganz spannungslos. Man sieht das schon mal bei Mexikanern, die schlafen so im Schneidersitz sitzend, mit dem Hut auf. Man sieht's natürlich auch anderswo. ;)

    Und auf der anderen Seite übe ich auch die Aufrichtung. Also das Geradesitzen, oder aber besser den Weg dahin. Den kann ich nur üben, weil mir das wirkliche Geradesitzen so gut wie nie gelingt mit meiner Skoliose. Ich muß lange sitzen, bis alle Muskulatur losgelassen hat, alle Sehnen entspannt haben, die Gelenke ihre Position eingenommen haben, und dann erst kann ich "alles" in mir loslassen. Das dauert je nach Rückenzustand bei mir Stunden. (Das kann aber z.b. auch beim Arbeiten sein, wenn ich am Schreibtisch sitze. Ich muß dafür also nicht an's Meditationskissen. Nur für den letzten Rest dann, dann muß ich in den Schneidersitz. Sonst kriege ich's nicht hin.)

    Und zwischendrin, auf dem Weg dahin, in's Fallenlassen oder in's Aufrechte, habe ich oftmals Schmerzen, wie ich gestehen muß. Deshalb mache ich auch Taichi und Chigong, arbeite im Garten und übe immer mich möglichst gerade zu halten. Weil ich genau weiß, daß ich keine Schmerzen habe, wenn ich "locker" bin. Und locker bin ich nur, wenn ich aufrecht bin. Ansonsten hänge ich stets irgendwo, das heißt ich bin an einer Stelle zu sehr entspannt und woanders ist dafür Anspannung. Mittlerweile kann ich im Körper bemerken, wo dieses Ungleichgewicht ist und es ausgleichen. Meist macht's dann "Klick" und ein Wirbel ist drin. (Mit einem bißchen Atmen in diesen Bereich, natürlich. Ansonsten entspannt's bei mir nicht.)

    jou. So ist das bei Trixi. :zauberer1
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    :)Wenn Du das magst, dann mach doch einen meditativen Kampfsport! Da lernst Du den Körper als Waffe zu gebrauchen und hoffentlich auch, dies trotzdem nicht zu tun.

    Was ist es denn, das Dir am Sitzen am Meisten gefällt? Erzähl doch mal a bisserl.

    :danke:
     
  5. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.881
    Ort:
    Wien
    Nicht unwichtig für die Ausführung des Sitzens ist die Art und Weise wie ich mich in diese Position gebracht habe. Setze ich mich langsam oder lass ich mich fallen, setze ich mich bewusst oder ist meine einzige Motivation nicht mehr stehen zu müssen?
    Alle diese Dinge beeinflussen das Gefühl welches das Sitzen nachher in mir bewirkt.
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    ou ja. Das erinnert mich an das Kissen als Solches. Wo plaziere ich es, damit ich gut meditieren kann? Zum Beispiel drinnen oder draussen? Wie setz ich mich drauf? Schieb ich die Wirbelsäule von unten anfangend von vorne drauf, oder stütze ich mich mit den Armen ab und lasse mich erst mal hängen?

    Letztlich: wo ist meine Präsenz gerade? Bin ich geistig wach, habe ich viel Energie im Kopfbereich und will diese heruntergebracht sehen? Dann werde ich sehen, daß ich irgendwie von oben herein in den Körper komme mit meiner Anspannung.

    Oder bin ich eher im Bauchraum unterwegs, voll mit Gedanken und Gefühlen, arbeitend in der Psyche, mehr vegetativ wahrnehmend als kognitiv arbeitend? Dann werde ich diese Müdigkeit irgendwie angehen und schauen, daß ich aus den Tiefen meines Bewußtseins wieder an die Oberfläche meiner klaren Wahrnehmung gelange.


    ou ja, ich sehe es ist nicht dumm, das alles mal differenziert aufzuschreiben. Da wird einem das erst mal bewußt.
     
  7. maria45

    maria45 Guest

    schönes Thema, :danke: :)

    Kissen benutze ich nicht, das ist unangenehm. Am besten total hart auf einem Stuhl oder auf dem Boden sitzen. Das ist eine Folge der Beschäftigung mit Asanas, wobei ich den Drachensitz gelernt habe, das Vajrasana. Das ist für mich "DER" Sitz überhaupt.
    Mit dem Aufrichten - das hängt mit der Kundalini zusammen. Je aktiver sie ist, desto mehr richtet sich mich von alleine auf.

    Sitzen ist englisch (also auf Engel-lisch :)) sit. Sit hängt wieder mit set zusammen und set mit Seth, dem Sohn von Adam. Seth ist derjenige, der geboren wird als Ersatz für Abel, weil Kain Abel ermordete. Seth bedeutet übrigens auch "Ersatz". Wobei ER-Satz mit Satz und damit auch wieder mit Sitz zusammenhängt.

    Sätze zu setzen ist auch ein Sitzen.
    In Sätzen kann man auch Schätzen begegnen, Köstlichkeiten, unveränderlichen Diamanten.
    Gelungene Sätze sind fest, widerstehen allen Anstrengungen des Intellekts, sie zu zergliedern.
    auch spannend diese Verbundenheit von Spiel, Satz und Sieg.
    ähnlich wie das, was sich in dem Sieg Jesu findet, der sich nach der Auferstehung und Himmelfahrt zur Rechten Gottes setzt.
    Sitzen also als Ausdruck eines verwirklichten Werkes.
    Auch das Tagewerk wird oft durchs Sitzen beendet. Entweder in "Abhängen" oder in Gebet/Meditation, dem "Sitzen".
    Man kann einen sitzen haben oder ein Sitz sein.
    Im Innern des Menschen kann der Sitz Gottes sein, seine Wohnung.
    Im Hebräischen ist (ist ist ein Anagramm von sit) Seth geschrieben schin+taw, in Zahlen 300+400=700.
    Die 7 auf der Ebene des Körpers. 7 als Ausdruck des Ruhens, des Kronenchakras, des "Sabbath" (sabbath bedeutet "7").
    Im Sitzen darf alles in Ruhe sein.
    Das schreibe ich genau um 17:51 hier, 9 Minuten vor dem theoretischen Beginn des Sabbath, und somit schon in den allerersten Minuten des tatsächlichen Sabbaths, weil die Zeit immer ein wenig durch Gnade verkürzt wird, weil die Welt sonst am Ende zerbrechen würde.
     
  8. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
     
  9. harikiri

    harikiri Neues Mitglied

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    19. Mai 2011
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    14
    Hallo,

    ich meditiere auch lieber im Sitzen, am besten auf einen harten Stuhl. (muß mir mal ne passende Bank bauen...)
    Der Schneider oder Lotus-Sitz ist mir durch ein Knieproblem nicht so möglich, da sitze ich dann verkrampft und kann mich nicht entspannen.
    Die letzten Abende setze ich mich auch bewusst zum Meditieren hin, vorher hab ich mich immer "fallen" gelassen.

    Gruß

    harikiri
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Also ich hab jetzt die letzten 2 Tage abends wieder auf meinem Prinzessinnenstühlchen (Barhocker) gesessen. Der hat eine 35x35cm grosse Sitzfläche und irgendwann habe ich entdeckt, daß ich darauf prima im Schneidersitz sitzen kann.

    Und immer wieder diese Beschäftigung mit der vermaledeiten Wirbelsäule.... Brust und Nacken. Wenn diese beiden Teile mal Eins würden, wäre alles besser.

    Es geht ja von Tag zu Tag aufwärts. Ich will mich nicht beklagen. Vor 10 Jahren war ich richtig krumm und konnte mich nicht mehr rühren. Verglichen mit dem damaligen Zustand bin ich heute Mr. Flexibelli persönlich - aber ich komme so schlecht hoch da oben im Nacken. Stets scheint meine Muskulatur da etwas zu wollen, was die Knochen innendrin einfach nicht mitmachen möchten. Und das Nervensystem versucht, lösende Befehle zu schicken, dann bewegt sich der Schultergürtel, blockiert dann am Wirbel, dreht mich nach links und nach rechts - gruselig, vom Grundsatz her. Ich kann einfach nicht gerade sitzen.

    Dabei müßte ich einfach nur "auflassen". Bewußt ist mir das schon, aber der Körper läßt es nach oben hin manchmal nicht zu - meistens, würde ich sagen. Bzw. muß ich mich erst eine halbe Stunde entknoten, bis ich überhaupt mal spüren kann, wo eigentlich welcher Wirbel gerade ist und wie meine olle Wirbelsäule gerade verdreht ist. Die hat nämlich wahrlich nicht die Angewohnheit, länger in einer Position zu verharren. Im Gegenteil ist sie stets unterwegs, irgendwo.

    "Auflassen". Wenn ich das lange genug zelebriere, dieses nach oben auflassen, dann läßt meine Brustwirkbelsäule irgendwann ihre Skoliose los. Dann erst kann der Schultergürtel gerade rücken und der Nacken entspannen. Dann erst macht es Sinn, an diesem Spannungskopfschmerz zu arbeiten.

    Ich denk immer: warum bin ich so groß? Wäre ich kleiner, dann müßte mein Kopf auch nicht so hoch hinauf. Ich könnte mich näher am Erdmittelpunkt mit ihm bewegen - schließlich will er ja dorthin. Er fällt mir ja laufend runter - nach vorn, sobald die Brustwirbelsäule ihren Murx beginnt. (Sehe ich aber dann, daß kleinere Leute ähnliche Probleme haben, verwerfe ich diese Theorie wieder.)

    Also: Auflassen nach oben. Das sind passende sonntägliche Worte - ich könnte sie als Slogan der katholischen Kirche verkaufen.

    lg
     
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