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Quantenphysik und die Verbundenheit aller Phänomene über raum und zeit hinweg....

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von birth, 13. März 2009.

  1. birth

    birth Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2009
    Beiträge:
    15
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    also, mir ist in letzter Zeit klargeworden, dass es über den bedingungen und kausalitäten die wir logisch bzw. offensichtlich erklären können, noch eine weitere Schicht an Zusammenhängen vorhanden ist.

    Wie ich in darauf komme, sind Phänomene die wahrscheinlich fast jeder kennt: Vorausahnungen, offensichtliche nicht-zufällige Zufälle und Dinge wie "Gedankenübertragung" bzw. Kommunikation ohne sichtbare Äusserungen oder das Wahrnehmen von "Schwingungen".

    Verschiedene Dinge habe ich als Beispiel erlebt:
    Ich treffe ehemalige Freunde in regelmäßigen Abständen zufällig, beim letzten Treffen weiss ich, dass es das letzte mal war. Warum? Weil ich merke, dass hier bei ihm oder bei mir ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Und wie gesagt, es gab hier keine Worte darüber oder Verabredungen.

    Die Verbindung von Lebensabschnittbedeutung und Personen die man zufällig trifft ist mir auch anders schon öfters aufgefallen, z.b.: Ich treffe einen Prof in der uni regelmäßig an wichtigen, entscheidenden Tagen. Dazu muss ich sagen, dass ich ca. 2 Profs von ingesamt ca. 100 an den jeweiligen Tagen treffe, und dass ich sehr selten an der uni war in dieser zeit. Hinzukommt, dass ich mit diesem Prof ebenfalls wichtige, private Gespräche geführt habe, also eine innere Verbundenheit von Bedeutung, mir und der Person vorlag. Generell treffe ich an der Uni zu oft leute, die mir nahe sind, angesichts der menge an studenten insgesamt und der menge an leuten die ich kenne.

    Schlüsselerlebnis war: Einefür mich wichtige Person hat eine weitere für mich wichtige Person x getroffen. Diese Person x habe ich ca. 15 Jahre nicht mehr gesehen. An Weihnachten sagte ich zu meiner Freundin, dass ist doch Person x. Aber sie war es nicht. 1 Stunde später treffe ich diese Person, in der Nähe des Ortes an dem ich dieses Gefühl für die Person hatte.

    Ich finde, hier zeigt sich eine Verbindung über Raum, Materie und Zeit hinweg. Deswegen errinnern mich diese Zusammenhänge an Quantenphysische Phänomene. Ich kenne mich hier nicht besonders gut aus, aber ich weiss z.b. dass die lineare Zeitlinie in der Quantenphysik aufgehoben ist. Soweit ich weiss, sind dinge wie Raum und kausale logik teilweise ebenfalls aufgehoben.

    Ich habe also hier das Gefühl, das es einen Zusammenhang gibt, der alle diese Erlebnisse verbindet, über alle zeit hinweg, zeitlos, raumlos. So das letztlich alle Dinge in einer zeitlosen und raumlosen Verbindung stehen.

    Gerade die Verbindung von aufeinanderfolgenden nicht zufälligen Zufällen weisst auf eine Verbindung von Phänomenen über die Zeit hinaus (also nicht lineare Zeit) und auch über eine rein materiele Verbindung hin.

    Ich hoffe es ist ungefähr klar geworden was ich meine. Ich finde dass die quantenphysik hier vlt. ein Modell liefert, oder ein Fundament, auf dem man diese Dinge verstehen kann und sogar belegen.

    Wie seht ihr diesen Zusammenhang von Quantenphysik und solchen "nicht erklärbaren" phänomenen. Habt ihr selber dinge erlebt, die zufällig geschehen, aber offensichtlich nicht zufällig sein können? Wie erklärt ihr euch sie?

    Ich finde es ein faszinierendes Gefühl oder Vorstellung, dass es diese Verbindung jenseits der sichtbaren und "erklärbaren" Welt gibt. Eine Verbindung, die nur fühlbar ist....Es erscheint mir wie das erfühlen des Gatters des eingeschlossenen Tieres, dass nie versteht, warum dieses Gatter dort wirklich steht. Das Gatter stellt hier die Trennung von menschlichem Bewusstsein und tierischer intelligenz dar. Dem Tier sind nur die tierischen Zusammenhänge bewusst, nicht aber die der Menschen, die es umgeben, den Sinn ihrer Städte, Strassen oder ihrer Kultur.

    Ein Buch, das auf diese Verbindung eingeht, ist das Tao der Physik. Hier geht es um die Übereinstimmung von buddhistischem und quantenphysischem Weltbild. Dinge wie zeitlosigkeit bzw. nicht lineare Zeit werden hier ebenfalls thematisiert

    Ich möchte hier nicht nur über Quantenphysik und ihre Verbindung zu diesen Phänomenen diskutieren....wer also keinen plan hat davon, aber dieses Gefühl und diese Wahrnehmung die ich meine kennt, kann sich gerne äussern!

    Ich freue mich auf euer antworten!

    birth
     
  2. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
    Ja, das kenne ich. Ich hab nicht wirklich eine brauchbare Erkärung, ich hab mir da selbst was zusammengebastelt, auch nur in Ansätzen und wahrscheinlich hält es keiner Überprüfung stand. Aber der Intellekt will Erklärungen.

    Ich stelle mir vor, dass vieles gleichzeitig passiert, auf mehreren Ebenen. Und dass es Schnittstellen dieser Ebenen geben muss, in denen dann Synchronizitäten oder "Zufälle" in Erscheinung treten, wenn man durch sein eigenes momentanes Erleben für Ähnliches offen ist.

    In einem anderen Thread haben wir über explodierende Glühbirnen gesprochen, diese Dinge passieren bei mir z.B. dann, wenn ich (oder meine Kinder) wütend sind. Wenn es in verschiedenen Ebenen zu platzenden Glühbirnen kommt, dann verursacht die Offenheit für dieses Ereignis ein Sichtbarwerden dieses Ereignisses auf einer anderen Ebene, das sowieso stattgefunden hätte, nur vielleicht nicht sichtbar geworden wäre.

    Mein LG ist z.B. auch manchmal ganz verzweifelt, weil ich ständig die Sätze ausspreche, die er gerade denkt. Das sind jedoch keine Dinge, die aufgrund des Einanderkennens auftreten - sodass man mit der Zeit schon weiß, was der andere sagen wird. Das war vom ersten Tag an so bei uns.

    Manchmal sind es Dinge, die ich nicht wissen kann, wie z.B. der Name eines Menschen, an den er gerade denkt - und den ich selbst nicht kenne. Ich spreche ihn aus und wundere mich darüber, wer das sein soll bzw. wie ich jetzt auf gerade mittendrin auf so einen Namen komme.

    Wir saßen mal auf der Terrasse und tranken grade Kaffee. Gleichzeitig (wie immer :rolleyes:) sagten wir: Ich habe heute einen Igel überfahren.

    Himmel, wie oft in seinem Leben überfährt man einen Igel? Einmal, zweimal? Und dann passiert das unabhängig voneinander auf verschiedenen Strecken - und dann sagt man das Stunden später - in derselben Sekunde, mit denselben Worten.

    Ich erinnere ich auch daran, dass ich mit meinem ersten Freund oft vor Publikum gependelt hatte. Wir zeichneten einen Kreis auf, teilten diesen in vier Segmente mit Buchstaben und vier mit Zahlen.

    Und er schrieb, ohne dass ich es sehen konnte, eine Buchstaben- oder Zahlenkombination auf (manchmal auch vom "Publikum" angesagt) und ich hielt das Pendel über den Kreis - und es kam immer das, was er aufgeschrieben hatte.

    Hatte zwar Jahrmarktbudencharakter - aber den Leuten gefiel es und es funktionierte immer.

    Und ich hab mir oft den Kopf darüber zerbrochen, was da läuft. Ich kann es mir nur genauso erklären wie die Synchronizitäten von Ereignissen.

    Es muss Schnittstellen von Ebenen geben, die offen sind. Und dort kreuzen sich Informationen, Gedanken.

    Oder wenn mir andere Menschen eine E-Mail schreiben - ich muss plötzlich an diesen Menschen denken, schau auf die Uhr, geh in meinen Account und um genau diese Uhrzeit kam eine E-Mail von ihr/ihm. Das läuft ständig so. Wenn meine Kinder anrufen wollen, nehme ich einen Augenblick vorher mein Handy in die Hand, weil ich plötzlich denke, mich ruft das Kind jetzt an.

    Wenn meine Kinder (sie sind ja schon groß) in der Nacht unterwegs sind, wach ich auf und schau auf die Uhr, und exakt um diese Zeit kommen sie bei der Disko raus und wollen heimfahren. Und das kann um 12 Uhr genauso wie um 4 Uhr sein. Ich spür den Impuls oder Gedankengang bei den Kindern, nachhause zu kommen - und ich werde geweckt davon. Das ist ein Gefühl, wie wenn mich jemand beim Namen ruft.

    Genau soetwas meine ich. C.G.Jung beschreibt diese Phänomene auch als Synchronizitäten. Ich finde diese Dinge erstaunlich.

    Ich weiß nicht, ob alles miteinander verbunden ist, könnte gut sein. Aber ich tu mir leichter mit der Erklärung, dass zwei Dinge einfach gleichzeitig sichtbar werden.

    Ich stell mir das als Anziehung vor - wenn ich z.B. wütend bin, dann bin ich empfänglich für Ereignisse, die da dazupassen.

    Dahlke hat das glaub ich (oder wars der H. Mayer in "Der Tod ist kein Zufall", ich weiß es jetzt nicht) geschrieben, dass Unfälle oder auch tödliche Unfälle dann passieren, wenn der Betreffende sich gerade in einer Situation befindet, die er nicht aushält.

    Man bedenke die typische Situation, wenn man sich wütend ist Auto setzt - da ist man extrem unfallgefährdet. Aber da kann man auch der aktive Part dran sein.

    Der Autor in dem Buch geht noch weiter, er meint auch der passive Part (z.B. der unschuldige Verletzte/Tote bei einem Unfall) wäre in so einer Situation (z.B. beruflich vor dem Aus oder ähnliches schwer belastendes).

    Auch die Art des Unfalles sage einiges über die Lebenssituation aus, in der man sich derzeit befindet. Der Unfallhergang symbolisiert das Bild/die Situation, die wir gerade auf psychischer Ebene durchmachen.

    Und ich glaube es ist eine Sackgasse zu glauben, wir würden das verursachen - ich glaube eher, es zeigt sich ein Ereignis, das sowieso stattfindet, weil wir durch unsere Situation offen sind dafür.

    Ich sehe die Quantenpyhsik in diesem Zusammenhang eher darin, dass sich etwas offenbart, was wir erwartet haben - so wie der Betrachter in der Physik das Ergebnis durch seine Erwartungshaltung (=Beobachtungsmethode) beeinflusst - soferne ich da die Problematik richtig verstanden habe.


    Bei der Quantenphysik kann ich wie gesagt nicht so mitreden, da kenn ich eher nur die Schlagworte wie das Teilchen/Wellenparadoxon.

    Meine Erklärungsversuche sind auch nur ein Konstrukt. Ich wüsste auch gerne mehr darüber.

    Liebe Grüße
    Suena
     
  3. birth

    birth Neues Mitglied

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    15
    faszinierend. ebenso die glühbirnen...


    was genau schreibt er da?


    Das Bild mit den verschiedenen Ebenen, die sich kreuzen und verbinden mag auch zutreffen. Vorallem der Aspekt der offenheit für situationen den du nennst, ist für mihc ein entscheidender. Offenheit ist alles. Wenn ihc offen bin, erlebe ich solche dinge. Auch bin ich in letzter zeit durch die intensive beschäftigung mit den grundlagen, wohlgemerkt nur grundlagen des buddhismus offener geworden, und solche dinge geschehen vermehrt und werden mir vorallem viel bewusster.

    Ich denke, aber dass sich das Bild der verschiedenen Ebenen eben mit einer letztendlichen aufhebung aller Ebenen zusammenfassen läßt, eben in einer Verbindung aller dieser Ebenen. Aber du beschreibst ja mit den verschiedenen Wirklihckeiten auch eine Aufhebung der linearen Zeitlinie. Da sind wir ja auf einer Welle. ;) (und auch auf der, die ich quantenphysisch nenne). Vielleicht sind diese verschiedenen Ebenen auch nur eine Übergangsvorstellung, für die letztliche Verbundenheit aller Dinge jenseits von zeit und raum, die sich nach unterschiedlichen gesetzen bzw. bedingungen manifestieren.


    Aufjedenfall endlich mal jemand, der es eigentlich genauso empfindet wie ich. Und auch viele interessante Beispiele nennt. :) Ich finde diese Dinge wahrscheinlich viel zu wenig beachtet. Vorallem weil man in der Lage ist, die Offenheit für diese Wahrnehmung zu entwickeln, und damit auch in der Lage sein kann, sein Leben zu weiträumiger zu gestalten und weiterzuentwickeln usw. DAs ist doch ein unglaubliches Potenzial.
     
  4. birth

    birth Neues Mitglied

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    15
    noch ne frage: hast du das mit dem igel schonmal beschrieben im Forum irgendwo?
     
  5. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Hi Birth,

    ich denke, ich kann Deine Gedanken nachempfinden. Ich kenne mich in der Quantenphysik nicht wirklich aus, aber ich denke es gibt auch viele Hinweise und Fragen, welche für das Phänomen, das Du hier andeutest relevant sind.

    M.E. ist das, was in der Quantenphysik beschrieben wird immer noch Physik, also das Umgehen mit Kräften, welche nur als eine Vielzahl von Quanten, wie z.B. Photonen statt der Lichtwellen beschrieben werden, und wenn das richtig ist, denke ich, ist die Quantenphysik nicht wirklich ein Weg das Zeitlose und Raumlose zu verstehen, denn weder ist Zeit eine Kraft noch ist Raum eine Kraft.

    Ich habe z.B. das Problem der Himmelsbewegungen der Planeten bezüglich der Verzögerung aufgrund der Laufzeit der Gravitation (bei dem Planeten Quaoar 6 Stunden) dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam mitgeteilt, die sagen: "Auf unserer Erde und überhaupt überall im Sonnensystem ist das Gravitationsfeld für kosmische Verhältnisse schwach. Darauf beruht, dass sich das Gravitationsfeld und als Folge davon auch die Bewegung der Himmelskörper des Sonnensystems mit Hilfe der Newtonschen Gravitationstheorie sehr gut beschreiben lassen." Aber das ist natürlich falsch, denn in der Beschreibung kommt eine Verzögerung durch eine Laufzeit oder Ausbreitung von Gravitation gar nicht vor; wenn sie vorkommen würde, dann könnten die Planeten nicht unmittelbar die Positionen einnehmen, die sie tatsächlich einnehmen.

    Vielmehr denke ich, ist eine andere Sichtweise möglich, in der es ein ganzes zusammenhängendes sich bewegendes SEIN gibt, das IST, das aber in seiner Balance auch (energie-)zyklisch harmonisch verändert werden kann.

    Dass die Idee einer linearen Zeit ein Irrtum ist, kann man einsehen, wenn man weiß, dass es möglich ist, dass einige Menschen Ereignisse als Zeugen beschreiben können, welche sich erst Jahre später ereignen.

    http://volker-doormann.org/ladydi.htm
    http://volker-doormann.org/ladydi_g.htm

    LG

    T.
     
  6. Suena

    Suena Aktives Mitglied

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    Da bringst Du mich jetzt in Verlegenheit. Ich habe von C.G. Jung eine Sammlung an Büchern, ich weiß es nicht mehr genau. Es kann auch sein, dass er in einem anderem Buch zitiert wurde, das ist sogar eher möglich, denn die Sammlung, die ich von ihm habe, war, soweit ich mich erinnere, ziemlich mühsam für mich zu lesen. Es gibt viele Autoren, die sich auf C.G. Jung berufen und ihn zitieren...

    Es war ein Bespiel von einer Patientin, die zu im in die Praxis kam und etwas im Zusammenhang mit einem Skarabäus erzählte. Und während sie beide über die Problematik sprachen, flog beim Fenster ein Skarabäus herein, etwas, was in seiner Gegend eigentlich nicht passieren konnte.

    Mir ist dieses Beispiel in Erinnerung geblieben, weil es eben so typisch ist: Bin ich im explodieren, dann zeigt sich in der Materie ähnliches. Ich nehme so eine Synchronizität wahr, ohne dass ich deswegen der Verursacher bin.

    Hier in dem Beispiel (im Unterforum FA vor ein paar Tagen geschrieben), in dem es mir einen Ring zerriss:

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1922233&postcount=16

    Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob bewusstes darauf-Achten tatsächlich etwas mit diesen Dingen zu tun hat.

    Diese Synchronizitäten passieren einfach, egal ob man darüber nachdenkt oder nicht. Vielleicht fallen sie einem verstärkt auf, aber ich glaube, sie würden sowieso passieren.

    Ja, ist aber schon länger her.;)

    Liebe Grüße
    Suena
     
  7. Yoyo

    Yoyo Mitglied

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    Wien

    Hallo birth,

    wunderbarer Beitrag, danke!

    Deine Erlebnisse kann ich gut nachvollziehen, weil es mir vielfach genau so ergangen ist.

    Erklärungen in einem logisch-rationalen Sinn lassen sich da nicht finden. Auf naturwissenschaftlicher Ebene können diese "Mechanismen" niemals gelöst oder erklärt werden.

    Es zeigt sich hier die Großartigkeit der Schöpfung, die sich in einer Weise verhält, als wolle sie mit uns kommunizieren...

    Die Quantenphysik ist da nicht mehr als eine simple Analogie. Da sie selbst irrational ist, lassen sich mit ihrer Hilfe leicht Analogien bilden zu Vorgängen, die ebenso irrational sind.

    Die Alten benutzten die Analogie von der Quadratur des Kreises.

    Sobald man das verstanden hat, kann man die Quantenphysik links liegen lassen.

    Ein Buch, das in mir einen Quantensprung ausgelöst hat, trägt den Titel "Dogma und Ritual der Hohen Magie". Eliphas Levi hat es 1854 geschrieben. Ich hatte es zwei Mal mit großem Engagement gelesen, ohne einen tieferen Sinn zu erblicken, erst beim Drittenmal hat es "Klick" gemacht und es hat sich eine Welt aufgetan, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte.

    LG,
    Yoyo
     
  8. Yoyo

    Yoyo Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2007
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    125
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    da kein weiterer Input kommt, führe ich mein Selbstgespräch noch etwas fort.

    Das Positive, das sich der Quantenphysik abgewinnen läßt, ist, daß sie die Vorstellung von Materie als unerschütterliche Grundlage allen Seins in Frage stellt. Das festgefahrene physikalische Weltbild wird "weich" und damit durchlässig für neue Ideen.

    Es ist aber ein Irrtum zu glauben, aus der Quantenphysik ein esoterisches Weltmodell ableiten zu können oder gar ein Modell des Bewußtseins. Das leistet die Quantenphysik nie und nimmer, da sie einen wesentlichen Bestandteil des Seins niemals erfassen kann, den sinnhaften Zusammenhang aller Dinge: den SINN. - Die Verbundenheit aller Phänomene.

    Ein Zugang, um diesen Zusammenhängen auf die Schliche zu kommen, ist Beobachtungsgabe gepaart mit möglichster Unvoreingenommenheit in der Beurteilung der Beobachtungen. Hier ist der Punkt, wo die Persönlichkeitsschulung ins Spiel kommt. Unvoreingenommenheit setzt einen reinen Geist voraus. Und das erfordert Training und Ausdauer.

    Soweit meine Gedanken dazu.

    LG,
    Yoyo
     
  9. birth

    birth Neues Mitglied

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    Beiträge:
    15
    @yoyo
    Sry erstmal, dass ich solange nichts geschrieben habe. Freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat, bzw. dir etwas gesagt hat.

    Ich denke, dass die Quantenphysik in der "materiellen" Welt zeigt, dass Zeitlosigkeit z.B. existiert, dass sie ein Fakt ist und nicht in irgendwelchen Spinnereien angehört. Genauso werden andere Dinge offenbar, die die Quantenphysik nachweislich aufzeigt. Sie ist für mich ein Modell, ein Zugang zum Verständnis dieser "höheren" Realität.


    Najaa, also z.B. weiss ich nicht, was Ursache und Wirkung ist bei manchen Geschehnissen. Wenn ich also z.B. ein bestimmtes Gefühl habe und eine Person, die zu diesem Gefühl passt, treffe, dann kann man dies auch so interpretieren, dass das Gefühl ein bestimmtes Ergebniss erzielt. Hier zeigt sich also der Zusammenhang von Beobachter und Beobachtetem, ein typisches Prinzip der Quantenphysik. Den Inhalt des Beobachteten und des Beobachters kann die Quantenphysik natürlich nicht beschreiben, nur das ein Zusammenhang zwischen beiden existiert.
    Ich verweise hier auch nochmal auf das Buch "tao der physik", dass eben identitäten von quantenphysikalischem und Buddhistischem Weltbild aufzeigt.
    Vielleicht ist es für einen eher rational denkenden Menschen wie mich eine Brücke, dass durch die konsequente wissenschaftliche Rationalität letztlich die uns bekannte Rationalität aufgehoben wird.

    Ich finde auch Suennas Hinweis auf C.G. Jung sehr interessant, der ist im Prinzip auf dieselbe Idee bzw. auf die Notwendigkeit der Zeitlosigkeit gestossen angesichts der akausalen Vorrausahnungen bzw. "Materialisationen". Auch hier ist die Quantenphysik ein interessantes Pedant, dass eben auf der wissenschaftlich/materiellen Ebene auch Zeitlosigkeit konstantiert. Aber ich wiederhole mich.

    Was ist das für ein Buch, das du meinstest? Ich hab mal nachgeschaut, und nur was über tranzendentalmagische Rituale lesen können...? Erzähl mal was...

    @Suenna
    Da bin ich mir nicht so sicher, ich denke, dass eine Offenheit für solche Dinge dazu führen kann, sie überhaupt erst wahrzunehmen. Vlt. sogar sie erst zu erzeugen. Aber gut.....vlt. hast du Recht, das dort eine "Beherrschung" nicht möglich ist. Allerdings bin ich absolut sicher, dass die Wahrnehmung von Vernetztheiten erlernbar, trainierbar und entwickelbar ist. Eben diese Offenheit.

    @suenna
    Jo, den Thread hab ich gelesen. Ich habe hier nicht viel gelesen, ich wusste nichtmal, dass ich schonmal hier in dem Forum war. Aber das war ich wohl demnach im Jahr 2006 glaube ich. Damals war meine Freundin wegen Traumdeutung hier. Ging um einen gemeinen "königstraum", in dem ich als solcher beerdigt wurde. jaja.
    Damals jedenfalls weiss ich noch, dass ich skeptisch war, ich dachte, das wird wohl Einbildung gewesen sein, dass kann irgendwie nicht wahr sein.

    Naja, ist das jetzt Zufall oder nicht??

    Ich glaube übrigens, dass deine Wahrnehmung diesen Vernetztheiten gegenüber sehr weit entwickelt ist. Auch deinem Mann gegenüber scheint eine starke, offene Verbindung zu bestehen. Jedenfalls überdurchschnittlich.

    soweit erstmal :)
     
  10. tekfrog

    tekfrog Aktives Mitglied

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    boah, hab jezz ned alles glesen, aber da senf will trotzdem raus...

    zeit is halt relativ bzw. eine (manchmal gmeinsame) subjektive wahrnehmung um die (materielle) welt erfahren zu können.

    bis späta & lg,
    frosch :blume:
     
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