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Organspene

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Universumsblitz, 16. April 2012.

  1. Universumsblitz

    Universumsblitz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2011
    Beiträge:
    11
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    Hallo,
    ich möchte eigentlich nach meinem Tod meine Organe spenden.Aber ich habe angst,dass ich dadurch nicht an dem Ort gelange, wo wir sonst hin kommen.

    Spende ich Organe,so ist mein Körper ja nicht vollkommen tot-ein Teil von mir lebt weiter.
    Ich habe angst,dass ich in eine Art Warteschleife gelange,und so lange dort verweilen muss ,bis meine Organempfänger ebenfalls sterben.

    Wie seht Ihr das?
     
  2. Weltengänger

    Weltengänger Mitglied

    Registriert seit:
    19. November 2011
    Beiträge:
    225
    Ort:
    Sachsen
    Hm....deine Organe sind doch aber "fleischlich". Und das bleibt ja hier, wenn du weitergehst. Oder? ^^,
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.221
    Ort:
    Saarland
    Siehe meinen Beitrag hier:

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=2943367&postcount=18

    Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man auch mit seinen Organen verbunden ist, und dass der Organempfänger dann darüber auch mit dir verbunden ist. Was das im Detail in so einem Fall bedeuten könnte ist mir allerdings auch nicht klar.

    Und der Körper ist ja insgesamt fleischlich, und wir hängen ja trotzdem in dieser Perspektive fest. Allerdings sollte das hauptsächlich am Gehirn liegen.
    Das Gehirn ist das Organ was diese perspektivische repräsentionale Ebene erzeugt.
     
  4. HST1988

    HST1988 Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2012
    Beiträge:
    257
    Ort:
    Aachen
    Keine Sorge, wenn du tot bist, bist du vollkommen vom Körper getrennt, da sollte man nix mehr merken, wenn das Organ verpflanzt wird. Man merkt ja nach dem Tod auch nicht den eigenen Verwesungsprozess. Also, keine Panik :)
     
  5. Angita

    Angita Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2007
    Beiträge:
    303
    Ort:
    Es gibt Ärzte, die Organe entnehmen und für sich entscheiden, dass sie nie Organe spenden werden. Und warum wohl? Am besten liest man sich nachfolgenden Text über das Ausschlachten von lebenden Menschen durch:
    Jedoch ist die Organspende ein gutes Geschäft:
    Das sollte einen ebenfalls zu denken geben:
    Und hier über die obskure Praktik, wie man bei jemanden den Hirntod misst und dieser trotzdem aus seinem Koma aufwachen kann:
    alles aus: http://www.johannes-holey.de/cms/rundbriefe-archiv/184-das-brutale-geschaeft-mit-der-organspende

    LG
    Angita
     
  6. Angita

    Angita Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2007
    Beiträge:
    303
    Ort:
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    Die ganze Organentnahme ist ein energetischer Wahnsinn. Ich frage mich, weshalb die Menschen, die ein Organ benötigen, nicht das Rückgrat haben, einfach mit ihrem Leben abzuschließen und alles, was noch im Irdischen offen ist, zu regeln. Stattdessen machen sie sich mitschuldig am Tod von Menschen. Denn nichts anderes ist es. Es gibt genügend Berichte über Menschen, die aus dem Koma wieder aufgewacht sind, Sehr berührend ist der Fall Jan Kerkhoff, der sein Leben seiner mutigen Gattin verdankte, die trotz Drängen der Mediziner eine Organtransplantation ablehnte.

    aus: http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/organver.htm

    Für mich stehen Menschen, die sich Organe einpflanzen lassen, auf gleicher Stufe wie Raubmörder. Nur ist hier der monitäre Charakter nicht ausschlaggebend, aber es wird das Leben eines Menschen zur eigenen Verlängerung der Lebenszeit (sprich Bereichung von Lebenszeit) ausgelöscht.

    Ebenso fällt Humantransplantation für mich unter Kannibalismus. Nur wird hier nicht oral etwas einverleibt, sondern auf technischen Wege. Bei beiden Formen nimmt man menschliches Fleisch in sich auf.
    Wenn wir über Ethik reden wollen, müssen wir das Thema „Moderner Kannibalismus“ sehr wohl beleuchten.

    Sehr berührend ist im Artikel das Leid der Mutter, die von Ärzten gedrängt wurde, ihren Sohn zur Organentnahme herzugeben:

    Und das Beste -> Erpressung seitens der Ärzteschaft:

    Wie bei meinem vorherigen Posting geschrieben, reagiert das "Opfer" mit Schmerz:

    Sehr wohl muss man hier von einem Trauma sprechen, bei dem man diese Menschen in den Tod schickt.

    Das Problem ist, dass sich diese Eltern schuldig fühlen. Jedoch die Menschen, die dies den Menschen antaten, die Mediziner und die Empfängern der Transplantate, die ja doch diesen Hype nach Organen auslösen, diese empfinden keine Schuld. Vor allem die Organempfänger trifft in meinen Augen die größte Schuld. Gäbe es sie nicht, würde man nicht andere Menschen ausschlachten. Wenn kein Bedarf da wäre, würde es diese Barbarei nicht geben.

    Und zum Schluss etwas zum Nachdenken:

    alles aus: http://www.initiative-kao.de/bericht-r-greinert--naechstenliebe-kannibalismus.html
    Der ganze Artikel ist lesenswert.

    Abschließend aus http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/organver.htm
    Besser kann ich es selbst nicht ausdrücken.

    LG
    Angita
     
  7. Universumsblitz

    Universumsblitz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2011
    Beiträge:
    11
    Hallo Angita,
    ich habe Deine Antwort gelesen,das darf doch alles nicht wahr sein!
    Leider habe ich im Internet noch mehrere Artikel gefunden,die das selbe Problem ansprechen.
    Mir lauft es eiskalt den Rücken herunter wenn ich daran denke ,bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten zu werden-und mich dabei nach außen hin nicht bemerkbar zu machen.....was müssen das für Schmerzen sein....
    Nach meiner Information bekommen die Patienten hier in Deutschland vor der Organentnahme noch nicht einmal eine Narkose,weil sie angeblich nichts mehr wahrnehmen!
    Mein Kind wurde durch einen Kaiserschnitt entbunden.Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern,dass ich da lag und darauf wartete ein zu schlafen,als plötzlich jemand an meinem Bauch zu schneiden begann.Ich lag da und konnte mich nicht bewegen,nicht sprechen...ich dachte nur noch,gleich wirst du bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten .Ich versuchte meine Hände zu bewegen,jedoch klappte es nicht-ich bekam Panik....

    Endlich hörte ich wie jemand sagte:"Wir müssen nach spritzen":Eine andere Stimme meinte nur, das könne nicht sein!Ich hörte sie noch ein wenig reden.
    Anschließend fand ich mich im Krankenzimmer wieder,mein Mann stand mit unserem Baby im Arm neben mir...und nun hörte ich die Schwester sagen:"Die bekommt doch eh noch nichts mit!"Ich sah meinen Mann und auch unser Kind obwohl, so wie mir mein Mann später erzählte ,meine Augen zu waren.

    Wir haben alles gut überstanden!
    Auch in meinem Fall glaubten alle Beteiligten ich hätte nichts wahrnehmen können.

    Wenn ich mir nun vorstelle,dass ich bei einer Organspende tatsächlich alle Schmerzen aushalten muss,bis zum endgültigem erlösendem Tod......
    Ich will nicht mehr darüber nach denken!

    Wie ist es möglich,dass so was ,obwohl schon so viele Fälle bekannt sind eine Organentnahme in dieser Form erlaubt bleibt?

    Ich für mein Teil stimme einer Organentnahme unter diesen Bedingungen nicht zu!!
     
  8. 0bst

    0bst Guest

    Ich befürchte, daß die Verteilung der Organe Verstorbener nicht nachprüfbar ist, daß einzelne Körperteile unter der Hand vermarktet werden könnten und dies vielleicht sogar der Grund für vorzeitigen Tod und Organentnahme sein könnte.

    Aber wie gehe ich andererseits damit um, daß meine Eltern eine Patientenverfügung erstellt haben, die Gerätemedizin bei unheilbarem Zustand ausschließen soll? Muß ich, kann ich diesen Wunsch durchsetzen?
     
  9. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Eine Patientenverfügung hat in D Rechtskraft. Und wird deshalb von allen Medizinern akzeptiert.

    Und du solltest den Willen deiner Eltern akzeptieren. Schließlich ist es ihr Leben.
     
  10. Azura

    Azura Guest

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    Mir wäre es ehrlich gesagt egal, an was ich da physisch noch hänge. Ist doch alles nicht mehr von Bedeutung nach dem Tod. Und zerstückelt kann die Seele ja kaum werden.

    Hast du schon mal jemand gesehen, der künstlich am Leben erhalten wird?
    Das ist kein Leben mehr und das würde ich keinem zumuten wollen.

    Gruß,
    Diana
     

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