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Neues Organspendegesetz

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Gabi0405, 5. Juni 2011.

  1. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.052
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    Hallo zusammen,

    noch in diesem Jahr ist ein neues Transplantationsgesetz in D geplant.
    Bisher war ein Spenderausweis erforderlich, damit ein Organ entnommen werden durfte.
    Wie das konkret aussieht, steht noch nicht fest.
    Ein Vorschlag dazu ist, dass jeder Bürger schriftlich entscheiden muss: ja oder nein zur eigenen Organspende.

    Oder, nach hollänischem Vorbild, Organe dürfen immer dann entnommen werden, wenn kein ausdrücklicher Widerspruch vorliegt - eine "automatische" Spende sozusagen....
    Hier werden allerdings ethische, religiöse und rechtliche Bedenken laut.
    Das neue Gesetz ist der nachlassenden Spendenbereitschaft geschuldet. Jährlich sterben viele Menschen, weil kein neues Organ zur Verfügung stand.

    Wie seht ihr das mit der Organspende? Welche Regelung findet ihr richtig und angemessen oder welche Bedenken gibt es.
    Ich habe seit Jahren einen Spendenausweis in meiner Geldbörse, wenn es noch etwas an mir zu verwerten gibt - bitteschön....Der Körper verrottet doch sowieso in der Erde.

    Wie die Sachlage in Austria aussieht, weiss ich nicht.

    lg
    Gabi
     
  2. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    ich findes es absolut krank organspende als "natürliches muss" zu deklarieren.
    zum einen zeigt es lediglich ein unverständnis über die wesenszusammenhänge von lebewesen - zum anderen eine perfide vereinnahmung von prinzipiell autonomen individuuen.

    auf der anderen seite eine fast krankhafte weigerung dem leben und damit auch sterben gerade entgegen zu treten.

    ich spreche da auch und vor allem für mich selbst - wenns soweit ist, dann ist es so - basta

    wenn sich die menschen nicht bereit erklären zu spenden, dann ist das auch so.
    schließlich ist es ihr gutes recht über sich selbst zu entscheiden, wie sie mögen.
    und das hört auch bei mir nicht nach dem ableben auf!

    ick im ganzen in den ofen :D
     
  3. sage

    sage Guest

    Meine Innereien gehören mir...und wer weiß, ob nicht mal zu früh ausgeschlachtet wird, wenn ein Promi oder ne angeblich wichtige Person unbedingt ein Ersatzorgan braucht.


    Sage
     
  4. puenktchen

    puenktchen Guest

    daß sich ein Staat mal eben neue Gesetze bastelt um an Organe ranzukommen, an die vorher nicht ranzukommen war, find ich einfach unseriös.
    o.k. kann jeder Organspendegegner auch mal im Krankenhaus liegen und vergeblich warten auf ein benötigtes Organ, ggf sogar sterben. Aber das ist noch lange kein Grund Menschen gegen ihren Willen auszuschlachten.
    entweder gibt jemand ausdrücklich vorher sein o.k. durch entsprechende Dokumente, oder es ist eben nicht erlaubt.
     
  5. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    ich glaube in österreich, wird man automatisch ausgeschlachtet ;)
     
  6. Zaba

    Zaba Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2009
    Beiträge:
    1.004
    Ort:
    Überall und nirgendwo
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    Ich bin grundsätzlich für Organspende...Aber jeder sollte das aus freien Stücken entscheiden dürfen...Jemanden zu zwingen/zu verpflichten finde ich unmöglich...Darüber hatte ich mich gestern unterhalten und die Frage kam auf wie wird das gespendete Organ eigentlich vergeben? Bekommt jemand Geld dafür? Wie ist das geregelt?

    Liebe Grüsse
    Zaba
     
  7. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.052
    Vielleicht sollte das Gesetz eine Art "Gegenseitigkeitsklausel" enthalten.
    Nur wer selbst bereit ist zu spenden, der sollte im Bedarfsfall ein Organ bekommen?
    Konsequenter Weise müssten doch alle, die gegen Organspende sind, auch gegen eine Spende für sich selbst sein und damit evtl. einen früheren Tod in Kauf nehmen?

    Sollte das neue Gesetz eine Ja/Nein-Entscheidung eines jeden Einzelnen vorsehen, so ist jeder gezwungen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
    Warum gibt es denn so wenig spendenbereite Menschen? Wahrscheinlich muss erst der konkrete Fall eintreten, damit Menschen Stellung beziehen. Bequemer ist es natürlich, das Thema zu verdrängen.
    Und wo beginnt und endet die Spendenbereitschaft, Blut ist z.b. auch ein Organ, oder Knochenmark? Okay, das fällt unter Lebendspende.:D

    lg
    Gabi
     
  8. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    zitat gabiO405

    Vielleicht sollte das Gesetz eine Art "Gegenseitigkeitsklausel" enthalten.
    Nur wer selbst bereit ist zu spenden, der sollte im Bedarfsfall ein Organ bekommen?

    ja genau,.....wer gibt, bekommt auch was :)
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    5. August 2007
    Beiträge:
    16.224
    Ort:
    Saarland
    Dass man nicht einfach die Leute mit Organspendeausweis bevorzugen kann, wenn sie selbst eins brauchen?! Das würde das Problem lösen.

    Meine ausführliche Meinung hier:

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=2943367&postcount=18
     
  10. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.268
    Ort:
    wasserkante
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    damit wäre ich auch einverstanden.wahrscheinlich würden dann viel mehr spenden wollen.wie wäre es bei den kindern ? für die würden dann wohl bis zu einem gewissen alter, die erziehungsberechtigten entscheiden ?
     

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