1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung
  2. Information ausblenden

Für Hirntot erklärt und wieder aufgewacht / Organspende ja oder nein

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Ruhepol, 8. Mai 2018.

  1. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    13.834
    Ort:
    An der Nordsee
    Werbung:
    https://www.welt.de/vermischtes/art...acht-vor-Organspende-ploetzlich-aus-Koma.html

    Es hat ja sicher heute jeder mitbekommen, dass ein für hirntot erklärter Junge, dessen Organe bereits zur Spende freigegeben waren, wieder aufgewacht ist und wie es scheint alles andere als schwerstbehindert ... mit totem Hirn.

    Vor ein paar Tagen hatte ich gerade im Radio gehört dass die Bereitschaft zur Organspende in D wieder zugenommen hat.

    Wie seht ihr das, würdet ihr nach einem solchen Vorfall immernoch die Spende eurer Organe oder die eurer Kinder, Partner etc. befürworten, oder fragt ihr euch, wieviele "Spender" wohl wieder aufgewacht wären wenn man ihnen nur die Zeit dazu gelassen hätte?

    Ist ärztlich diagnostizierter Hirntod gar nicht unbedingt ein Hirntod? Überwiegt die Gier nach Organen, ruhmreichen Operationen und Einnahmen der Klinik?

    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2018
    Siriuskind, Tarbaby, Raiinbow und 4 anderen gefällt das.
  2. Kontemplator

    Kontemplator Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2014
    Beiträge:
    2.619
    Ort:
    Berlin
    Die Geschichte riecht seltsam. Soweit ich das mitbekommen habe, gab es bei dem Jungen eine Hirnschwellung durch den Unfall. Die Ärzte haben einen Teil des Schädels entfernt um den Druck wegzunehemen. Hirntod halte ich für absolut unglaubwürdig, da hätte er sich nicht so schnell wieder erholt. Es gibt Gruppierungen die sind aus religiösen Gründen strickt gegen Organspenden. Da kann ein solcher Fall schonmal sehr gelegen kommen. Ich werde deshalb meinen Organspendeausweis nicht zurückgeben.
     
  3. Loop

    Loop Fan des Wellenbeckens Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    33.236
    Ich spende weiterhin, hab aber festgelegt, daß es auf jeden Fall unter Vollnarkose geschehen soll, falls noch irgendwo ein versteckter Teil meines Gehirns leben sollte, der soll es nicht mitbekommen.
     
  4. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.902
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Ich bin sehr skeptisch bzgl. Hirntoden ... .

    Es gibt durchaus Fälle, in denen man ziemlich sicher sein kann, dass da nichts mehr ist und auch nichts mehr kommt, aber es gibt immer wieder Fälle, die als "Wunder" deklariert wurden, aber zu den ganz normalen "Ausnahmen" gehören, die es immer wieder gibt.

    Mein Vater war so ein "Fall" - mit 55 Jahren mehrere Herzstillstände nach einer OP, Reanimationen, Koma, Werte, die defintiv nicht mehr mit dem Leben vereinbar waren.
    Ich hatte gerade mein Examen als Krankenschwester und stand am Studiumsbeginn, hatte also Zeit, Tag und Nacht bei meinem Vater zu bleiben und man ließ mich glücklicherweise die komplette Pflege übernehmen (heute wahrscheinlich undenkbar)
    Ich war vollkommen überzeugt, dass er überlebt (eigentlich wider besseren Wissens, ich kannte ja die Befunde).
    Die Ärzte haben mich geschüttelt und mir versichert, dass, falls er wie durch ein Wunder überleben sollte, schwerstens geschädigt sein würde.

    Weil sowieso alles egal war, haben sie sich auf den von mir initierten Versuch, ihn von der Beatmungsmaschine zu nehmen, eingelassen (ich weiß nicht, welcher "Teufel" mich geritten hat - fachlich war es eigentlich total daneben).

    Und siehe da - er lebte, erholte sich komplett (auch intellektuell) und starb 12 Jahre später an etwas anderem.

    In meiner Ausbildung habe ich solche Fälle immer wieder erlebt, aber auch das Gegenteil, dass Menschen an eigentlich harmlosen Sachen vollkommen unverständlich verstarben.

    Natürlich ist das Alter des Betroffenen ein, wenn nicht der wichtigste Faktor, schlechthin und 55 gilt unter diesen Umständen noch als "jung".

    Bei Kindern und Jugendlichen ist noch einmal wesenlich mehr Vorsicht geboten, da ist noch viel mehr möglich und sehr wenig mit Sicherheit vorhersagbar.

    In mir sträubt sich alles gegen die Trends des Sterbenlassens, der Sterbehilfe usw. - in meiner Patientenverfügung steht (Freitext, weil dafür gibt es keine Spalte), dass alles Menschenmögliche getan werden soll und erst wenn ich zu einer finanziellen o.ä. Belastung meiner Angehörigen werde, darf man denn abschalten.

    Ich weiß nicht, wohin die allgmeine Entwicklung geht, besonders dann, wenn die Babyboomer (da gehöre ich fast noch zu) ins hohe Alter kommen ... .
     
    Raiinbow, flimm und Ruhepol gefällt das.
  5. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    15.029
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Früher hatte ich da eine andere Meinung zu, aber leider wie mit Allem wird in erster Linie Organspende
    als Geschäft betrachtet, wer genug Geld hat, kann sich alles kaufen, die es nicht haben müssen sterben.

    Heute möchte ich das für mich nicht mehr, so wie ich gekommen bin, werde ich auch gehen, nichts soll von mir weiterleben, da die Geschichte ja beendet ist. Und ein Teil dieses zuweilen perversem Handeln, möchte
    ich auch nicht sein.
     
  6. Cupido

    Cupido Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    766
    Werbung:
    Bzgl. Organspende finde ich diesen Artikel doch sehr interessant:
    https://www.christinavondreien.ch/blog/blog-1/post/informationen-uber-organspenden-7
     
  7. Leopold o7

    Leopold o7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2017
    Beiträge:
    8.034
    Ort:
    Paradies
    Fast die gesamte Medizin ist auf Abzocke aufgebaut ... leider...

    Leopold
     
    Crazy Horse, Seitedrei und Tarbaby gefällt das.
  8. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2011
    Beiträge:
    3.391
    Ort:
    Wald
    Würde ich auch ohne einen solchen "Vorfall" nicht tun.
     
    Swanti, Seitedrei und Amanda. gefällt das.
  9. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.902
    Ort:
    Ruhrgebiet
    Das sehe ich nicht so.

    Hinsichtlich Hirntod und Organvergaben gibt es sinnvolle Richtlinien, denn wer will selbst entscheiden, wann jemand nun wirklich tot ist und wer ein Organ am nötigsten braucht ... .
    Ärzte unterliegen wie allen Menschen sämtlichen Wahrnehmungsfehlern- und somit "Entscheidungsfehlern" und sicherlich niemand würde das ad hoc ganz allein entscheiden wollen.

    Natürlich gibt es einzelne, die aufgrund von Geld bereit sind, in irgendeiner Form zu manipulieren, wie in jedem anderen Beruf auch.
    Daraus zu schlußfolgern, dass die ganze Medizin auf Abzocke aufgebaut ist, ist absurd.
     
    Fiona, Isisi 2.0, Loop und 2 anderen gefällt das.
  10. Tarbaby

    Tarbaby Guest

    Werbung:
    Dagegen ich spende nicht und würde auch kein fremdes Organ annehmen, denn ich will nichts was nicht zu mir gehört in meinem Körper haben und es soll auch niemand von mir etwas in sich aufnehmen. Auch unterstütze ich nicht die Medizin wo Reiche sich alles erkaufen können wie Organe.
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Hirntot erklärt wieder
  1. Luckysun
    Antworten:
    33
    Aufrufe:
    2.904

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden