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Freier Wille

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von LovingDancing, 21. Februar 2011.

  1. Werbung:
    Hi,

    wie genau nehmt ihr es mit dem freien willen, gilt bei euch der freie wille für alle? oder nur für euch selbst?

    wie verhaltet ihr euch, wenn ihr das gefühl habt euch wird der freie wille beschnitten/weggenommen?

    sollte man hilfe erst dann geben, wenn darum gebeten wird?
    ich bin für antwort Ja! :)

    Liebe grüße
    Carolin
     
  2. das gefällt mir sehr gut. und passt zum thema.

    Gott ist Freiheit

    Gott ist Freiheit. Er zwingt uns zu nichts. Deshalb sollten auch wir Menschen auf unsere Mitmenschen keinen Zwang ausüben, weder im Kleinen noch im Großen. Dies gilt auch, wenn es um den Glauben, um die Religion geht. Ob äußere oder innere Religion — es darf keinen Zwang geben. Jeder soll sich frei entscheiden, wie er Gott zustreben möchte und ob er es möchte. So hält es Gott mit uns. Er läßt uns frei entscheiden, doch Sein Wille ist, daß wir wieder Seinen Willen erfüllen und wieder bei Ihm sind.

    Daran sollten wir öfter einmal denken: Gott wünscht sich von ganzem Herzen, daß wir uns nicht quälen, daß wir nicht leiden, sondern daß wir bei Ihm sind, im Licht, in der Liebe. Gott, unser Vater, sandte Seinen Sohn, damit wir den Weg zur Liebe kennen, damit wir zur Liebe hinfinden. Und wohin wies uns Jesus, der Christus? Er sprach: »Das Reich Gottes ist inwendig in euch.«

    Daß das Reich Gottes inwendig in uns ist und nicht gebunden ist an äußere Orte, äußere Gegebenheiten und Bedingungen, bedeutet für uns: Jeder von uns hat die Freiheit, jeden Tag das innere Reich wachsen und werden zu lassen. Dann brauchen wir keine äußeren Formen, keine Riten, keine äußere Religion — wir brauchen die Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, in der jeder einzelne spricht: »Ich gehe in mein Herz. Ich erschließe Tag für Tag das Reich Gottes in mir, um nach dem Leibestode wieder bewußt im Reich Gottes als Wesen des Lichtes zu sein.« Darin liegt die Freiheit.

    In diesem Geist der Freiheit steht auch das Universelle Leben. Universelles Leben heißt Leben in Gott. Ebenso ist es auch mit den Offenbarungen unseres Bruders und Erlösers, Christus. Gott läßt uns die Freiheit. Daher ist im Universellen Leben Freiheit. Gott zwingt uns zu keinem Ritual. Gott zwingt uns zu keinen Dogmen. Er will, daß wir frei sind, uns frei entscheiden. Freiheit ist Leben in Gott. So können wir sagen: Universelles Leben i s t Freiheit.

    Leben wir so, dann kommen wir zusammen als freie Menschen im Geiste der Liebe, die die Gemeinschaft suchen und in der Gemeinschaft erblühen, weil Gemeinschaft gleich Einheit ist. Einheit ist Freiheit. Freiheit und Einheit machen stark im Herzen und stark in der Liebe zu Gott und für den Nächsten.

    Urchristentum heißt: Gemeinschaft, Einheit. Aus dem Urstrom kam der Sohn und brachte uns das Leben, die Erlösung. Der Sohn Gottes ist unser Erlöser. Deshalb nennen wir Ihn Christus. Weil die wahre Lehre, das Gesetz der Liebe, das uns Christus vorgelebt und gelehrt hat, aus dem Urstrom kommt, nennen wir uns Ur-Christen.

    Urchristen sind freie Menschen. Sie suchen die Gemeinschaft, doch sie binden sich an keinen Menschen. Urchristen sind Menschen, die einander mehr und mehr selbstlos — also ohne Wertung — lieben. Selbstlose Liebe heißt: Ich stelle meinen Mitmenschen weder höher, noch erniedrige ich ihn; mein Nächster ist ein Teil meines ewigen Lebens.
    In einer wahren Gemeinschaft ist das Gemeinwohl. Gemeinwohl heißt: Wohl für alle. Das Gemeinwohl ist auf wahrer Geschwisterlichkeit und Selbstlosigkeit aufgebaut. Bewahrt jedes Geschwister den Teil seines Nächsten, der in ihm ist, im Herzen und aktiviert ihn in dem Bewußtsein: In meinem Nächsten ist Gott, in mir ist Gott; wir sind in Gott eins — dann wird jeder Sorge tragen, daß es dem Nächsten gut geht. Das ist aktives Urchristentum. Das ist das Gemeinwohl, das Wohl aller.

    Wie im Himmel, so auch auf Erden. Ist uns dies bewußt und wird es uns tagtäglich mehr bewußt, dann erwacht die Sehnsucht nach unserem göttlichen Erbe, nach dem ewigen Gesetz. Die Sehnsucht nach Gott erinnert uns immer wieder, unser Ichgesetz, unser Personengesetz, das einengende Gesetz von »ich«, von »mein« und »mir«, in dem der Nächste keinen Raum und keinen Platz hat, abzulegen. Dann legen wir das »Mein-Wohl« ab und wachsen hinein in das Gemeinwohl.

    Das Gemeinwohl ist auch das gemeinsame Wohl, an dem jeder einzelne teilhat. Jeder setzt seine Kräfte für das gemeinsame Wohl ein.

    Kein Geistwesen wird sagen: »Der andere soll's machen. Ich ruhe mich jetzt aus; der Nächste kann es eventuell besser.« Jedes Wesen in Gott tut alles im Absoluten Gesetz. Es ruht sich nicht auf Kosten der Energie des Nächsten aus. Entsprechend seinen Fähigkeiten wirkt es im großen Ganzen für das Wohl aller.

    Wie im Himmel, so auch auf Erden. Universelles Leben heißt Freiheit — Freiheit im Geiste Gottes. Universelles Leben heißt: Erschließe das Reich Gottes in dir, und du findest zur freien Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, die einzig Gott die Ehre geben. Sie geben Gott die Ehre, indem sie täglich Gott mehr durch sich wirken lassen, durch ihre selbstlosen Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Worte und Werke.
    Streben wir dies Tag für Tag an, so finden wir mehr und mehr in unser göttliches Erbe, in das Absolute Gesetz, das unser wahres Leben ist, das uns frei macht, das uns glücklich macht, das uns eint.

    (autor mir unbekannt!)
     
  3. Traummond

    Traummond Guest

    Hallo LovingDancing,

    ich bin ebenfalls der Meinung, daß Hilfe erst gegeben werden sollte, wenn man darum gebeten wird.

    ABER: Wenn ich die Probleme des Anderen mitbekomme, biete ich demjenigen an, auf mich zukommen zu dürfen, wenn Hilfe benötigt wird.
    Somit ist gewährleistet, daß derjenige weiß, daß ich im Notfall für ihn da bin und außerdem kann ich dann wirklich in Ruhe abwarten, ob und wann sich derjenige meldet, ohne daß ich das Gefühl haben müßte, ihn im Stich gelassen zu haben.

    LG

    Traummond
     
  4. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    grundsätzlich sollten wir den freien willen berücksichtigen, sofern er überhaupt vorhanden ist.
    der freie wille erfordert einen bewusstseinszustand, der die tragweite und konsequenzen auch erfassen kann.
    es gibt auch ausnahmesituationen wie z.b. akutfälle. es klingt komisch, wenn man einen ertrinkenden fragt, ob er wirklich gerettet werden will.

    lg winnetou:)
     
  5. Sepia

    Sepia Guest

    ja mir auch.....und es zeigt auch auf, dass da überhaupt kein Gott ist der etwas tut, ausser uns sein lassen......sag ich ja....aber man kann es so drehen das es nach Freiheit aussieht....also warum nicht gleich das Wort Freiheit benutzen statt dahinter einen Gott zu stellen...?
     
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    Hallo Traummond,

    das finde ich okay, so wie du es machst. :):):)

    liebe grüße
    Carolin
     
  7. ich denke mal, ein ertrinkender WILL gerettet werden, sonst würde er schwimmen. oder einfach untertauchen und nicht mehr hochkommen.

    notsituationen meine ich jetzt nicht so. ;):)

    liebe grüße
    Carolin
     
  8. gott ist kein wesen für mich.
     
  9. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
    nicht alle ertrinkenden wollen gerettet werden oder sie wissen es nicht genau. aber ich würde sie im zweifelsfall dennoch herausziehen.

    lg winnetou:)
     
  10. Cinta

    Cinta Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2011
    Beiträge:
    321
    Ort:
    Wien
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    Ich halte es eigentlich auch so, jeder soll seinen freien Willen leben können, aber genauso auch ich und wenn ich merke das mich wer beschneiden oder einengen will,mir vielleicht sogar seinen Willen aufzwingen will, setze ich mich mit aller Kraft zur Wehr.
    Wenn ich sehe das wer Hilfe braucht, biete ich diese an, dränge mich aber nicht auf.
     
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