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Die Skeptiker und ihre Wahrnehmungsstörungen (nochmal)

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Iakchus, 22. Mai 2009.

  1. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
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    Hallo

    Die wichtigste Frage bei jedem Widerlegungsversuch an einer Sache ist, wie sachgerecht die jeweilige Betrachtung ist. Viele Untersuchungen soll es angeblich geben, die letztlich immer belegen, dass Astrologie, Hellsehen und anderes einfach nicht wahr ist und nicht funktionieren. Dass sich immer herausstekllte, wie es auf Suggestion hinauslief.

    Diese Möglichkeit mag für den Rationalisten völliger Stumpfsinn sein: dass die Forscher hier auch in die Falle des Grundsatzes gehen: "Gleiches zieht Gleiches an". Die Forscher verkörpern eine bestimmte Schwingunsgrate und Energie (niedrige Neptun Schwingung), die auch ihrem Verständnis der Ganzheitlichkeit entspricht (nahe oder gleich null), und suchen sich Probanden, die sie auch finden, die aber eine ebenso niedrige Schwingungsfrequenz aufweisen oder in vielen anderen Fällen einfach zufällig ihren Weg kreuzen (zB behandelt der skeptische Wahrsagecheck des Mathematikers Kunkel ausschliesslich Fundstücke aus dem Internet!).



    Um diesen Unwägbarkeitsfaktor auszuschliessen, sollten die Skeptiker also Experten der Hellsicht, Astrologie usw. heranziehen, und nicht beliebig irgendwelche Kriterien der Auslese anwenden, was - um mit ihrem Wortschatz zu sprechen - unwissenschaftlich ist. Was würde dann aber auffallen, wenn diese Experten herangezogen werden? Dass es keine Prognosen über Weltereignisse gibt, sondern nur Prognosen über privates Geschehen, und in der Astrologie womöglich auch gar keine Prognosen angeboten werden (es gibt einen Spruch: Der Astrologie-Experte gibt keine Prognosen). Private Prognosen in der Astrologie, besonders Hellsicht, Kartenlegen oder Mantik zu bewerten, stellt ja schon eine ganz andere Forschungsaufgabe dar, da müsste man viel mehr Aufwand betreiben - das wäre nichts für das Hobby einer beliebten Nebenbeschäftigung, "mal eben schnell, kurz und effektiv etwas widerlegen".



    Womöglich würde der Experte der Hellsicht auch Geld für seine Arbeit verlangen oder aus eben diesen Gründen, weil er besseres zu tun hat, die Forschung ablehnen. Welcher skeptische Forscher würde aber für seine Studie auch noch Geld hinwerfen? Man muss freilich bedenken, dass nicht jeder, der Geld verlangt, auch ein Experte ist, sondern es gerade in der Esoterik viele Angeber gibt. Und umgekehrt nicht glauben, dass Hellseher automatisch reich sind (sie werden im Grunde noch weniger honoriert als wie Anwälte oder Handwerker). Also sollten die Skeptiker sich umschauen, die Szene befragen, nach Hellsehern Ausschau halten, die zum Beispiel auch schon mal der Polizei geholfen haben - aber warum tun sie es nicht? Es ist kein grosses Rätsel - denn sie haben die Widerlegung im Sinn. Warum also nach Belegen suchen? Merkwürdige Wissenschaft, auf die sie sich berufen, oder?

    Daher haben wir von der etablierten Wissenschaft nur die Erforschung des untersten Niveaus bzw. Anfängerhaften von Hellsehen, Astrologie, Mantik usw. vorliegen - darauf aufbauend wird angegeben, diese Tätigkeiten oder Wissensgebiete seien widerlegt. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre, wie kümmerlich und stiefmütterlich mit dem wissenschaftlichen Anspruch umgegangen wird, wenn es um Dinge geht, an die man von vorneherein nicht glauben möchte. Immerhin gibt es in Bezug zum Kartenlegen im Onlinemagazin Fokus bereits für die breite Öffentlichkeit ( endlich) eine belegende Mini-Studie (3 Kandidaten liessen sich die Karten legen und das Ergebnis wurde in allen drei Fällen von den Kandidaten als überaus zutreffend gewertet). Die Wissenschaftler sehen das natürlich nur als Bluff, weil ihnen anscheinend das Paradigma psychischer Einfühlung nur als Deutung der Mimik und der unbewussten Beeinflussung, von sich Informationen preis zu geben usw. verständlich sein kann. Wenn man sich das alles wissenschaftlich anschaut, ob das zutreffen kann, muss dies aber ausgeschlossen werden.
    Es ist schon ein Zeugnis der angeblichen Wissenschaftler, wieviel sie von der Wirklichkeit verstanden haben, die uns alle umgibt und die ihnen konkret vor Augen liegt - sie sind so sehr damit beschäftigt, ein gewisses Weltbild mit allen Tricks und Lügen aufrecht zu erhalten, dass ich mich auch ernsthaft frage, ob sie an Wahrnehmungstäuschungen leiden? Das ist ja der Vorwurf in Richtung der Symbolkundigen.

    Also, der Skeptiker legt Zeugnis ab von seinen eigenen Neigungen, seinen Suggestionen auf den Leim zu gehen. Er baut sich eine Wirklichkeit, die er mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufrecht erhält - was genau dem Vorwurf und der Projektion entspricht, die er in Richtung Astrologen usw. richtet: die würden in die Falle einer Wahrnehmungstäuschung gehen.

    Sie müssen auch einfach mal den Kasten einschalten (nämlich die Vernunft und den Verstand).
    Wer etwas nicht versteht, enthält sich des Urteils. Vor allem wenn es logische Gründe gibt, die eben knallhart darauf hinauslaufen, dass sie ihr endgültiges Urteil durch Vorurteile färben.
    Pius Bruderschaft unter Reihen der Wissenschaftler (GWUP). Sie wollen ein ihnen fremdes Weltbild bekämpfen. Normalerweise lässt man leben und sterben.

    Stefan
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
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    Ich hoffe, dass die Medien diese GWUP mal fallen lässt, weil diese sind im Grunde Fanatiker sind und sie wollen nur eines: DIE MACHT DER ÖFFENTLICHKEIT NUTZEN UM GEWISSE DINGE AUS WELCHEN GRÜNDEN AUCH IMMER VOM TISCH ZU STOßEN.
    Und dabei geht es nur um etwas, was ihnen nicht passt, was sie nicht wollen. Ihre Belege , Methoden und Argumente sind eine Verspottung der Wissenschaft.

    Am Ende kriegt jeder was er verdient. Ich warte noch auf diesen Impuls, dass die GWUP als Fundamentalisten bekannter werden, als wie sie vorgeben irgendetwas sachgerecht zu untersuchen. Auch die Pius Bruderschaft wurde irgendwann in den Dunstkreis ihres eigenen Nebels gestossen.
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Hi Stefan!

    Da würde ich doch in diesem Medium und selbst damit anfangen - warum immer wieder das Gleiche thematisieren mit den immer wieder gleichen scheinbaren Argumenten und der immer wieder gleichen Anmaßung - auch sehr viele Astrologen meinen ja, über "die Wissenschaft" urteilen zu können, obwohl sie eine Uni noch nicht mal von innen gesehen geschweige denn wissenschaftlich gearbeitet haben. Was soll das bringen? Wem helfen solche Feindbilder? Das halte ich für eine sehr wesentliche Frage: Was bringt es mir, ein Feindbild zu basteln?

    Alles Liebe,
    Jake
     
  4. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Hi Jake! :)


    Eine interessante Frage und ich würde sie nicht ohne Weiteres mit "Nichts" beantworten!
    Denn etwas, das so häufig gemacht wird und vorkommt, muss ja auch irgendeine Funktion haben. Möglicherweise hilft einem einen Feind, innere Spannungen abzubauen, vielleicht liefert er aber auch die Motivation, sich in sein Fachgebiet zu stürzen und gute Argumente zu suchen. Sprich, er regt das Denken an, fordert einen heraus! :)
    Das ist jetzt aber nur mal so in den Raum gestellt.


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  5. NetWorker

    NetWorker Guest

    Wenn Astrologie Mumpitz sein soll, so würde es bedeuten, dass es auch Mumpitz ist, dass uns im Oktober reife ParadiesÄpfel zufallen und auch die Sonne tief gefallen wirkt sowie das Abend-Mahl-Land des Westens auf reiner Illusion beruht...
     
  6. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Hi Iakchus! :)


    Ich würde Skeptikern nicht unbedingt eine WahrnehmungsSTÖRUNG unterstellen!
    Menschen nehmen unterschiedlich wahr, befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Jemand, der keinen Zugang zu Symbolen hat, kann nun mal mit Astrologie usw. nichts anfangen. Aber vielleicht fasziniert es sie ja insgeheim doch, dass es da was gibt, das sie nicht einordnen können. Dass man zunächst etwas, was man nicht versteht, wonach man sich aber insgeheim sehnt, bekämpft, scheint mir normal zu sein.
    Ginge es ihnen am Allerwertesten vorbei, würden sie nämlich gar nicht erst Zeit und Mühe reinstecken, um die Astrologie zu widerlegen! Und bekanntermaßen ist schon aus manchen Astrologie-Saulus ein Paulus geworden! :D


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    So nach dem Motto "Der Krieg ist der Vater aller Dinge"? Ich weiß nicht ... mehrheitlich hab ich den Eindruck, Feindbilder führen eher zu Stellungskriegen. Den Fortschritt im Erkennen sehe ich dort, wo über die Gräben hinweg ein Dialog beginnt. Der fordert wirklich heraus ... in der gegenseitigen Beschimpfung muss ich ja nicht wirklich argumentieren, da kann ich immer das Gegenüber niedermachen und dem anderen unredliche Haltungen unterstellen, während ich meine eigenen Argumente gar nicht erst auspacken muss (und das halte ich für eins der Hauptmotive solcher Stellungskriege - sie befreien von der Notwendigkeit, die eigenen Position zu überprüfen, weil man sich eh fraglos im Recht fühlt). Wenn ich mich öffne, auf Argumente des Gegenüber höre, dieses Gegenüber in seiner Berechtigung, eine eigene Weltsicht zu entwickeln, respektiere, und dann ebenso offen und im Wissen, respektiert zu sein, meine Ideen dazu formuliere ... dann fühle ich mich herausgefordert, wirklich Argumente zu entwickeln und nicht bloß Phrasen zu dreschen à la "die Astrologie ist die Königin der Wissenschaften".

    Alles Liebe,
    Jake
     
  8. believe

    believe Aktives Mitglied

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    Nun ja, stimmt schon! :)
    Dann gibt es eben noch mehr mögliche Funktionen. Bei Stellungskriegen geht es dann vielleicht darum, irgendwo Dampf abzulassen, den man im Alltag angestaut hat. Nicht jeder kann den Dampf dort rauslassen, wo er eigentlich hingehört! :(


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  9. AliceNRW

    AliceNRW Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Dezember 2008
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    1.724
    Hallo, ;)

    Mir stellt sich die Frage, ob das Nichtkönnen/ Nichtwollen schon bei der "Wahrnehmung" anfängt?!

    Unter dem Begriff der Wahrnehmungsstörungensstörungen können meiner Meinung nach verschiedene Ursachen gefunden werden. Ich fange mit der, bei der ich meine nachdrücklichste Lektion hatte, an:

    Nicht nachempfinden können

    Kennt jemand die eigene "Wahrnehmung", wenn man bei einem Arzt sitzt und die Diagnose "Krebs" hört?

    Mit das ist schlimm, oje wie schrecklich ist es nicht abgetan (das ist aber die Reaktion derer, bei denen sich das Wort nicht auf das eigene Leben bezieht). Das Bewusstsein des Betroffenen geht seine eigenen Wege, völlig unkontrollierbar - es kommt zu Wahrnehmungen, die zuvor oder auch danach nicht mehr "von dieser Welt sind"!

    Nicht wollen

    Ablehung aus Arroganz, Überheblichkeit oder weil ich aufgrund meines Charakters einfach gerne in Opposition bin. Beispiel in der Politik- alle wollen angeblich nur Gutes, jeder sieht es woanders und irgendwann geht es nur um die verschiedende Meinung um sich zu profilieren

    Nicht können

    Um sich mit Astrologie zu befassen, benötige ich ja keinen Nachweis über meinen IQ - der sich ja auch aus vielen Bereichen wie emotionaler, kreativer usw. , Intelligenz zusammen setzt. Da die Astrologie kein "geschützter" Fachbereich ist, wird sich da vom Schönwetter- Prediger bis hin zum Psychiater alles finden, und, jeder argumentiert um seine Erkenntnisse aus völlig unterschiedlichen Denkansätzen.


    Zuletzt zu der Skeptik: die ist ja im Grunde nicht als negativ zu sehen, sondern neutral skeptisch betrachtet, kann das Ergebnis ja auch ein Pro für das Thema bedeuten. Nun sind wir schon bei neutral - was ist neutral von der subjektiven Wahrnehmung eines Menschen betrachtet;)
     
  10. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.199
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    Köln
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    Hallo Forum.

    Vielleicht kann die Wissenschaft ja bei der Strukturfindung behilflich sein?

    Vielleicht wissen wir auch noch garnicht so genau, wie die Astrologie funktioniert.

    Also wenn da jetzt jemand mit starker Feuerbetonung ganz nach innen gekehrt ist. Heißt das dann Astrologie ist falsch? Oder gibt es da noch einen Faktor den man übersehen hat und noch garnicht verstanden hat.

    Neugierde und die Frage nach den Warum ist also auch in der Astrologie wichtig. Und da können wohl einen auch die Skeptiker helfen.

    Ich werde den Skeptiker wohl keine Antwort liefern können. Doch ich kann es vielleicht als Anlass nehmen, mich noch näher mit der Materie zu beschäftigen.


    Viele Grüße

    Jonas
     
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