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Der Status und Begriff "Kind" muss weg

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von dubistich, 15. Januar 2011.

Status des Themas:
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  1. dubistich

    dubistich Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2011
    Beiträge:
    19
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    zuerst wird die Jugend
    pädagogisch hofiert
    und dann mit Anstand
    und Tugend sterilisiert

    Ganz Deutschland
    vermisst sie, die Kinder
    woran liegt es?
    Liegt es etwa am Inder ?


    Was hat die Aufteilung der Gesellschaft in Kinder, Jugendliche und Erwachsene erreicht ?

    EINE VERSCHULUNG UNSERES LEBENS
    IN PÄDAGOGISCH BETREUTER SKLAVEREI


    Irgend wann, etwa im 18. Jahrhundert, wurde der Begriff „Kind“ erfunden. Das hat aus heutiger Sicht nicht für alle Kinder, aber für immer mehr Kinder und Jugendliche schwer wiegende Konsequenzen. Warum?

    Von Jahr zu Jahr werden immer mehr Kinder sich ihrer Unmündigkeit bewußt, das „Informationszeitalter“ hat nicht halt gemacht bei ihnen, sie werden von Jahr zu Jahr selbstbewußter und sind auch in ihrem Wissen, in körperlicher und auch in seelischer Hinsicht Erwachsenen oftmals regelrecht überlegen. Man kann dadurch immer weniger an Altersstufen fest machen, was ein Menschen eigentlich kann oder nicht, oder nach den Vorstellungen der Gesellschaft können soll oder noch nicht können darf.

    Der Begriff “Kind“ ist gefährlich geworden für alle freiheitsliebenden „Minderjährigen“ denn sie ecken an den historisch verherrlichten und verkrusteten Standards für Kinder an, die die Erwachsenengesellschaft für sie vorgesehen hat. Gerade dadurch stürzen viele Kinder und Jugendliche ab in furchtbare Schicksale. Der überall vorherrschende „Altersrassismus ( Ageism ) fördert sie nicht, sondern hindert sie überall an der Entfaltung ihrer Persönlichkeit in allen Lebensbereichen. Von „Selbstbestimmung“, die die Erwachsenenwelt angeblich Kindern und Jugendlichen vermitteln möchte, keine Spur.

    Von dem Begriff „Kind“ scheint in naher Zukunft wohl nichts mehr übrig zu bleiben, als daß er eine reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für wiederkäuende, phantasielose, hilflose und frustrierte Erziehungsclowns darstellt

    Unter dem Begriff „Kind“ formierte sich vor noch nicht mal 200 Jahren mit der Erfindung des Begriffs „Kind“ die Erziehungsklasse, um die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten nach IHREM Gutdünken zu interpretieren, um nach dieser Interpretation die freie Entfaltung aller Kinder zu reglementieren. Und: existentiell davon zu profitieren. Ganz neue Berufszweige taten sich auf, die von der Neueinteilung lebten, indem sie die Kindheit verwalteten. Bis heute werden von dieser Klasse, die Kinder angeblich in ihre „richtigen“ Entwicklungsbahnen“ lenkt, immer neue „Verhaltensstörungen“ erfunden, um sie ihrem entmündigendem KINDERBILD zu unterwerfen. War der Gedanke damals vielleicht noch nachvollziehbar und gut, weil man versuchte, die Kinder aus der sie bedrohenden Kinderarbeit heraus zu holen, sie also vor arbeitsmäßiger Ausbeutung zu schützen, so war es doch immerhin angedacht, ihnen eine unbeschwerte Entwicklung und Kindheit zu lassen. Das DENKEN die Erziehenden bis heute noch. Schlag die Tageszeitungen auf und Du siehst, daß unsere REALITÄT anders ist.

    Wir wollen hier nicht spekulieren, ob, bis zu welchem Grad und für welche Kinder nun die angebliche „Gleichbehandlung“ von Kindern und Erwachsenen zum ihrem Vorteil oder Nachteil auch schon im Mittelalter der Fall war, wo man die heutige Unterscheidung offenbar überhaupt nicht kannte. Aber pauschal zu sagen, da wären alle ausgebeutet worden, stimmt sicher nicht. Wir wollen hier aber auch nicht das „Mittelalter“ schön reden. Die Entwicklung ist weiter gegangen. Psychosexuell bewegen wir uns sogar eher wieder aufs Mittelalter zurück. Die neuen „Hexen“ dafür sind ja auch schon ausgemacht. Die angebliche „Freiheit“ jedenfalls, die man Kindern durch die Einführung ihres Sonderstatus versprach, wurde nicht erfüllt, und hat sich bis heute für viele Kinder und Jugendliche in ein unerträgliches Gegenteil verkehrt. Von Sexualpolitik zugunsten der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, die es heute praktisch nicht mehr gibt, mal abgesehen: Erziehungspflicht, staatliche und religiöse Einrichtungen und Schulpflicht -an erster Stelle zu nennen-, stellen bis heute für viele „Kinder“ ihren Arbeitsplatz dar, vor dem man sie früher noch bewahren wollte, als es um industrielle Fabrikarbeit ging.

    Was aber ist heute groß anders? Sogar schon Ganztages- Kinderarbeit liegt voll im Trend. Die herrschende Erzieherklasse tut alles, um diese Form von KINDERARBEIT zu verherrlichen und gleichzeitig zu vertuschen. Sind es etwa keine unbezahlten Haus- und Schul- Arbeiten, die dort und hier für unsere Erwachsenenwelt verrichtet wurden und werden?. Läßt man den Betroffenen heute etwa eine Chance, das so zu sehen und diese Stätten der Zwangsarbeit zu verweigern? Zeit für individuelle Entwicklungen, insbesondere wenn Kinder und Jugendliche aus diesen modernen Zwangsabeitslagern ausscheren möchten, wird nicht gewährt. Statt dessen werden alle Versuche, jenseits dieser Zwangslagergesellschaft Zeit für sich zu nehmen mit übelsten pädagogischen, psychologischen, psychiatrischen, medikamentösen und oft auch mit sadistischen Rückholaktionen quittiert.

    Die Erziehungsklasse klebt an Kindern und Jugendlichen bis heute wie Pech und Schwefel, saugt sie vampirmässig aus und möchte sie erst möglichst spät, wenn Kindheit und Jugend „verwelkt“ sind in die „Freiheit“ entlassen. Dadurch aber erzeugt sie genau die Verhaltensweisen vieler Kinder und Jugendlicher, die sie zum Vorwand für ihre Arbeit braucht und nimmt. Die Kluft zwischen dem, was viele Kinder an menschlichen Bedürfnissen und Interessen äußern, und zu dieser pädagogischen Auslegung, was sie "wollen" müssen, wird immer größer. Ihrem Verlangen nach freier Entfaltung steht also heute in unzähligen Fällen die Erzieherklasse selbst entgegen, im Gegensatz dazu, wie sie angeblich vor Jahrhunderten einmal antreten wollte, nämlich den Kindern Zeit und Raum für ihre freie Entfaltung zu ermöglichen. Für viele junge Menschen ist Erziehung heute genau das, was sie nicht wollen. Sie möchten leben, lieben und geliebt werden wie jeder andere Mensch auch. Selbstbestimmt, bewegungsfrei, entscheidungsfrei. .

    Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen, daß Erziehungsgewalt einer der Hauptgründe für das Ausflippen und Abgleiten eines großen Teils der Jugend ist? Bezeichnender Weise können die Gesetze der lahmarschigen Politiker mal wieder nicht mit der Entwicklung Schritt halten, die viele Kinder und Jugendliche nehmen. Die Erziehungspolitiker haben ihre Gesetze nicht an die freiheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen angepaßt, sondern sie sind dabei, ihre Gesetze immer mehr zu verschärfen, aus Angst, dass immer mehr Kinder und Jugendliche ihrer Verfügungsgewalt entgleiten. Gerade wurde der Begriff „Kind“ europaweit herauf 18 Jahre herauf gesetzt. Man sprich neuerdings überall von bis zu 18-jährigen “Kindern“!!!. Bis dahin hängen nun die Erziehenden einmal mehr denn jeh heftiger an ihnen wie Kakteen und Kletten, die unfreiwilligen Abhängigkeitsverhältnisse werden noch größer, statt kleiner. Es ist noch schwieriger geworden, ihnen zu entkommen und andere Wege zu gehen als die, die die Staatsgewalt vorgibt.

    Die Gesellschaft sollte den Opfern dieser Willkür eine Möglichkeit geben, sich laut und deutlich vernehmbar zu den bestehenden Erziehungsgewaltverhältnissen zu äußern. Dadurch wird vielleicht die Formeiner solche Kommunikation auch eine andere Gestalt annehmen als fast überall, wo es nicht gestattet ist, daß sich Menschen überhaupt öffentlich zu Wort melden können und sich kritisch und anklagend gegen die modernsten Gewaltformen äußern, die ihnen tagtäglich angetan werden.

    Wir können alle Kinder und Jugendlichen, die zufrieden sind mit ihren Rollen als „Minderjährige“ respektieren, sollten aber auch den Respekt und die Anerkennung derjenigen fordern, die nicht damit einverstanden sind. Die Gewährleistung ihrer vollständiger Selbstbestimmungsrechte ist für sie nicht selten die einzige Überlebenschance, nicht länger von den Ketten von Elternhaus, Schule, Ausbildung, Jugendamt, Heim und Psychiatrie gefoltert, zerrissen oder sogar ganz erschlagen zu werden

    von Dubistich
     
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.858
    Ort:
    An der Nordsee
    Was genau möchtest du eigentlich mit diesem (viel zu langen) Text aussagen und was wäre deiner Ansicht nach die Alternative zu der Bezeichnung "Kind", bzw.was genau würde eine andere Bezeichnung am Leben der Menschen dieser Altersklasse ändern?

    R.
     
  3. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
    Beiträge:
    627
    Hallo Dubistich!

    Leider ist es so. Ich staune immer wieder auf´s Neue, das es scheinbar kaum Erwachsene in entscheidenen Positionen gibt, die sich mit den Minderjährigen auseinandersetzen. Es scheint fast so als hätten die Erwachsenen Angst blossgestellt zu werden, das sie längst an der Zeit vorbei agieren.

    Die Minderjährigen leben unter den Erwachsen eh schon ihr eigenes Leben. Und sie bekommen es nicht mal mit.
    Würden die Erwachsenen sich mit den Minderjährigen zusammen entwickeln, würde einiges anderes aussehen.
    Damit meine ich jetzt aber nicht die Eltern, die sich um ihren Nachwuchs bemühen.
    Die haben es so wieso schon schwer den Spagat auszuhalten, den Minderjährigen und der Gesellschaft gerecht zu werden.
    Sie werden wie ihr Nachwuchs zu Einzelkämpfern.

    sunnythecat
     
  4. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
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    Ort:
    Niedersachsen
    @ Sunnythecat

    Das ist richtig, die Schulen haben ihr Standardprogramm und dadurch, dass jetzt das Abitur 12 statt 13 Jahre hat, bleibt noch viel weniger Zeit, da die Stunden auf Nachmittagsunterricht verteilt werden müssen. Es gibt hier in Deutschland kaum Schulen, die auf besondere Begabungen und Interessen eingehen, die Wirtschft ist immer noch das Hauptfach, auf das in der Bundesrepublik Wert gelegt wird. Kunst und Bildung wird einfach unter den Teppich gekehrt, es gibt dafür kaum gute Lehrer, es wird stümperhaft unterrichtet. Da bleibt es nur uns als Eltern übrig, die Begabung privat zu fördern und dem Kind bleibt wirklich nur der Spagat zwischen eigenen Interessen und Begabungen und dem "Arbeitsplatz" Schule.

    Siriuskind
     
  5. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
    Beiträge:
    627
    Liebe Siriuskind, dazu kommt noch, dass das Standardprogramm restlos veraltet ist. Und einige tolle LehrerInnen werden ganz allein gelassen, in ihrem Bemühen auf die Schüler einzugehen.
    Ich weiß genau was du meinst. Allgemein finde ich es schade, das so wenig Zeit und Raum da ist, um gemeinsam handeln zu können.

    sunnythecat
     
  6. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
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    627
    Werbung:
    @Dubistich

    Du hast so Recht mit diesem Beitrag. In der Erinnerung daran, wie viele Eltern und Lehrer sich zusammengeschlossen haben, um im Interesse ihrer Kinder/Schüler, etwas zu bewegen. Es scheiterte oft an den ,,Behörden", denen die Hände gebunden sei.
    Es ist oft nicht einfach gewesen, dieses Unverständnis für unsere ,,Minderjährigen" zu fassen, geschweige denn begreifen zu können. Wie soll es da unseren Kindern und Jugendlichen gehen?!

    Ich hoffe das mindesten ein Entscheidungsträger diesen Beitrag liest und versteht, um mitmenschlichere Entscheidungen eine Chance zu geben.
    Ich wünsche mir, das die Minderjährigen endlich mehr und breitflächiger Gehör finden.
    Ich bin auch der Meinung, das sie in vielem den Erwachsenen überlegen sind. Wir brauchen uns gegenseitig, um gemeinsam gut in die Zukunft gehen zu können. Damit wir das Geben und Nehmen unteranderem nicht verlernen.

    Diese Einsicht muss erst wieder zu solch Einer werden.

    sunnythecat
     
  7. dubistich

    dubistich Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2011
    Beiträge:
    19
    hallo Ruhepol

    im prinzip ist das wichtigste erklärt
    es geht mir darum wie kann man
    gesellschaftliche bedingungen schaffen, unter denen
    umfassende selbstbestimmungsrechte
    für kinder, jugendliche und andere bisher
    entmündigte menschen
    unausbeutbar verwirklicht werden können
    und vor allem WER sollte das machen
    wenn nicht die, die verstanden
    haben, worum es geht ?
    Ich bin bereit
    und stehe jedem "zur Verfügung"
    der bereit ist,
    das mit mir zu machen.
    Ihr wisst, wie
    Ihr mich erreichen könnt?

    noch etwas:

    du solltest Dich mal entscheiden,
    ob für dich die länge meiner argumentation
    wichtiger ist als der inhalt, denn wenn ich darauf
    eingehe was du nachfragst wirds
    garantiert noch länger.
    Aber das willst Du ja auch nicht
    Die Länge, die ich für richtig
    und wichig halte solltest
    Du schon respektieren.
    Ich kann auch nichts dafür
    wenn im Internetzeitalter
    Texte oft überhaupt nicht
    mehr richtig gelesen werden,
    man liest sozusagen oft nur noch
    über die Inhalte weg und
    konzentiert sich oft
    auf die Form zb. stürzt sich auf
    jeden, sobald sie /er irgend eine
    Kon-Form verletzt
    um ihn zu mobben,
    zu stalken was auch immer
    vor allem , wenn man
    inhaltlich nicht allzu viel
    sagen kann oder sich zu sagen
    traut

    LG

    Dubistich
     
  8. dubistich

    dubistich Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2011
    Beiträge:
    19
    hi sunney,

    danke für deine ermutigenden worte
    meine frage ist aber:

    müssen es unbedingt leerer und eltern sein
    die sich zusammenschliessen, um im grunde nur
    die RAHMEN, in denen sich kinder bewegen
    müssensozusagen in
    "artgerechtere nutztierkäfige" umzuwandeln ?

    Warum mal nicht einen versuch starten
    andere lebensweisen und unabhängige
    projekte aufzubauen, die kindern und jugendlichen
    selber die rahmen aufbauen lassen,
    in denen sie leben möchten
    mit einem bewusstsein für die jenigen,
    die ausrasten und ausflippen
    auf verschiedenste weise
    und das ernst zunehmen
    und zuerkennen als einen
    hilfeschrrei nach
    selbstbestimmungsprojekten,
    in denen eben nicht eltern , lehrer
    usw. das sagen haben
    sondern sie selbst

    Hier zum Beispiel schreiben Menschen
    von 8-80 Jahren

    FAKJU und FORUM googeln
    und da am besten im Vorstellungsbereich
    mal reingehen.
    Leider darf ich nämlich die
    Musik von Nicolas hier nicht
    verlinken,weil
    ich erst 6 Beiträge geschrieben habe


    LG

    Dubistich
     
  9. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
    Beiträge:
    627
    Hi Dubistich

    Du rennst da bei mir offene Türen ein. Natürlich müssen es nicht unbedingt Lehrer und Eltern sein, die für Rahmenbedingungen eintreten. Und schon gar nicht für ,,artgerechte Nutztierkäfige."

    Hey aber wenn du wenigstens ein bisschen Freiraum für die Minderjährigen schaffen willst, musst du zwei Sprachen sprechen.
    Die Sprache der Minderjährigen wirkt auf viele Erwachsene bedrohlich. Sie erfassen doch vieles ganz anders und kommunizieren es in einer Sachlichkeit, die den Erwachsen die Schuhe auszieht.
    Als Elternteil musste ich oft vermitteln.

    Ich bekomme immer wieder mit, das die Vorstellungen von einem Minderjährigen heute, überhaupt nicht mehr der Zeit entspricht.
    Irgendwie wird mit Kindern noch das Kindsein der 80er Jahre verbunden. (Als Beispiel)
    Die Kinder und Jugendlichen heute im Jahre 2011 reißen viele Erwachsen aus ihrer Illusion.
    Manchen wird bewusst, was sich so alles verändert hat und sind erstmal überfordert.

    Es wäre ja schon mal ein Anfang, wenn sich überhaupt aufrichtig mit den Minderjährigen auseinandergesetzt wird. Wenn es mutige Erwachsen gibt, die es aushalten ihnen wirklich zu zuhören. Wenn die Erwachsenen ehrlich eingestehen, das viel falsch läuft und endlich den Minderjährigen den Freiraum einräumen, der ihnen zusteht.
    Eben auch für unabhängige Projekte. Aber allein das Wort Unabhängig macht vielen doch heute schon Angst.

    Die Verantwortung die eigentlich die Erwachsenen erfüllen sollten, haben die Kinder und Jugendlichen doch schon zum Teil selbst übernommen.
    Und sie entwickeln das Projekt Leben doch schon weit weg von der bestehenden Form der ,,Gemeinschaft."

    Es muss ein neues Verständnis her und Brücken müssen jetzt schon gebaut werden, allein wegen der Verständigung untereinander.

    sunnythecat

    p.s. Danke für die Adresse Fakju Forum. Ich habe schon reingeschaut.

    http://www.youtube.com/watch?v=S5Mwbhmxz3w&feature=related Der Link von Nikolas 8 Jahre
     
  10. sunnythecat

    sunnythecat Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2009
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    627
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    Ich sehe oft den Ruf nach selbstbestimmten Projekten und alles was damit zusammenhängt.

    Aber dieser Ruf wird leider oft und immer noch mit Aufmüpfigkeit verwechselt und so leider falsch verstanden.
     
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