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Betrug in der Partnerschaft! Was verzeiht ihr?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Glücksucher, 8. November 2011.

  1. Glücksucher

    Glücksucher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2011
    Beiträge:
    2
    Ort:
    Hessen
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    Wie steht ihr dazu? Wie handelt ihr? Was ist das Richtige?

    Angenommen euer Partner/in hat euch mit jemand anderem betrogen. Würdet ihr das verzeihen können? Wann wäre für euch der Betrug zu groß bzw. wann seht ihr noch eine Chance und würdet es verzeihen? Und was genau wäre für euch Betrug? Macht ihr einen Unterschied ob es einmal oder mehrmals vorgekommen ist?

    Würdet ihr einen Unterschied machen wenn der Grund des Betrugs Sex oder aber Liebe ist, oder beides?
    Würde es für euch einen Unterschied machen ob es ein/eine Ex ist oder jemand "neues"?

    Wenn euer/eure Partner/in Reue zeigt, würdet ihr es glauben? Oder würdet ihr es glauben wollen?
    Würdet ihr aus verletzten Gefühlen und missbrauchtem Vertrauen sofort eure Konsequenzen ziehen und ihn/sie verlassen, oder würdet ihr die Bürde auf euch nehmen, und das Risiko einer ungewissen Zukunft auf euch nehmen um der Sache noch eine Chance zu geben, mit der Möglichkeit aufs Neue verletzt zu werden?

    Ist es egoistisch einen Menschen für sich beanspruchen zu wollen? Ist Eifersucht und verletzter Stolz ein guter Grund für eine Trennung, oder sollte nur die Liebe maßgebend sein?
    Wann würdet ihr sagen, ist der/die Partner/in noch beziehungsfähig und wann einfach nicht mehr?

    Wenn es andersartige Probleme in eurer Beziehung gab, und euch euer Partner deswegen betrogen hat, wäre das ein Unterschied? Ab wann wären es eurer Meinung nach Probleme, die einen Betrug vielleicht nicht unbedingt rechtfertigen, aber möglicherweise verständlich machen? Oder denkt ihr dass es keine Gründe für eine solche Handlung gibt, egal welche Probleme die Beziehung vorher belastet haben?

    Ist Flirten oder Küssen schon Betrug für euch? Oder ab wann fängt es an?

    Kann man eurer Ansicht nach mehrere Menschen gleichzeitig lieben, oder nur einen? Also in partnerschaftlicher, romantischer bzw. sexueller Hinsicht. Kann man sich einem Menschen wirklich widmen wenn es noch eine/einen andere(n) im Hinterkopf bzw. Herzen gibt? Kann es denn dann wirklich Liebe sein?

    Sollte man dem Partner von dem Betrug erzählen, oder es mit sich ausmachen?
    Was ist wenn man es nicht beichtet, und er es/sie es von selbst herausfindet? Wie würdet ihr reagieren?

    Ward ihr schonmal in einer solchen Lage? Also als der/die Betrogene bzw. der/die Betrüger/in?

    Ich wäre sehr interessiert wie ihr die Dinge seht, oder vielleicht auch aus eigener Erfahrung berichten könnt.

    Gerne auch als private Nachricht, falls euch eure persönliche Geschichte zu privat erscheint. :)
     
  2. Hirtenjunge

    Hirtenjunge Guest

    Betrug ist Betrug. Warum möchte man das klassifizieren? Sucht man nach Gründen, um der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken zu müssen oder das Verhalten des Partners beschwichtigen zu können?

    Betrug fängt im Kopf an; das ist der erste Schritt. Da sind die weiteren nicht mehr weit. Die Frage ist doch, was bewegt jemanden dazu zu betrügen? Warum hat jemand in einer Partnerschaft das Bedürfnis nach jemand anderem?
    Wäre die Partnerschaft zur beiderseitigen Zufriedenheit in allen Bereichen, so würde es keinen Anlass für einen geben, nach anderem zu trachten und sich dort Erfüllung zu suchen. Warum möchte man an solch einer Partnerschaft festhalten, wenn man davon ausgehen kann, dass der Partner weiterhin über kurz oder lang wieder diese Erfüllung bei anderen suchen wird.
    Das hat auch nichts damit zu tun, ob jemand beziehungsfähig ist oder nicht. Der Partner, der betrügt - sei es virtuell, sexuell oder liebesmäßig und trotz Beziehung nach dem anderen Geschlecht trachtet - ist innerhalb seiner bestehenden Beziehung nicht weiter beziehungsfähig. Es gibt demnach etwas in der Beziehung was nicht stimmt, was den Partner dazu treibt, sich diesen verspürten Mangel woanders ausgleichen zu wollen.
    Dieser Mangel wird immer da sein und wird gestillt werden wollen, deshalb ist innerhalb dieser einen Beziehung weiterhin fremdgegangen werden, ob offensichtlich oder versteckt.
    Warum möchte man sich selbst weiterhin verletzen, wenn man bereits verletzt wurde? Ist man abhängig von diesem einen Menschen?
    Weshalb möchte man (wenn man jemanden wirklich liebt) an diesem Menschen festhalten, wenn er doch sehr offensichtlich nicht vollkommen zufriden oder glücklich in dieser Beziehung ist? Wäre Liebe und nicht Abhängigkeit vorhanden, könnte man diese Situation akzeptieren (auch die eigene Verletzlichkeit) und annehmen und den Partner ziehen lassen und ihm wünschen, dass er irgendwo das findet, was ihn vollkommenes Glück schenkt anstatt zu erwarten oder zu hoffen, dass er seine eigenen Bedürfnisse unterdrückt.
     
  3. Lucard

    Lucard Mitglied

    Registriert seit:
    26. Oktober 2011
    Beiträge:
    94
    Ort:
    Bayern
    Wenn man wirklich den Partner fürs Leben gefunden hat, dann betrügt der einen nicht. Falls doch weis mann das er nicht der Richtige war und ist :) (mal ausgenommen man macht ihm so das leben zur hölle das er mit beeinträchtigtem Bewusstsein und voller Sehnsucht woanders hin flieht).

    Aber etwas ähnliches hatten wir (meine Frau und ich) auch und sie hielt trotzdem zu mir. :)

    Also wahre Liebe ist treu und wie se so schön heist, in guten wie in schlechten Zeiten :)

    Hast du solche Erfahrungen mit Fremdgehen schon gemacht? :(

    Dir alles Liebe,

    Christian
     
  4. Hirtenjunge

    Hirtenjunge Guest

    Ich wollte Dir eine persönliche Nachricht schicken, um dir auch meine eigenen Erfahrugnen mitzuteilen. Leider kann ich das nicht.
    Meine Frau, mittlerweile Ex-Frau, hat mich mehrfach betrogen. Angefangen hat es mit einem Mann aus dem Internet, mit dem sie virtuell verkehrte. Daraus wurde eine Affäre und die Hemmschwelle zu weiteren sexuellen Bekanntschaften war überwunden. Der erste Schritt war getan, die Hürde überwunden aus der dann weitere folgten.
    Dies verletzte mich sehr. Aber ich musste einsehen, dass ich ein anderes Empfinden, andere Vorstellungen und Bedürfnisse habe als meine Frau. Es wäre anmaßend gewesen, von ihr zu verlangen, dass sie sich zügelt, was ihr selbst gut tut und was sie braucht. Ich jedoch habe eine andere Einstellung, mich verletzt fremdgehen. Hätten wir die Ehe weitergeführt, hätte ich mich selbst betrogen, weil ich mich außer Acht gelassen hätte. Was ich damit sagen möchte, dass auch das eigene Empfinden ausmacht, ob und was es sich um Betrug handelt. Was für dich Betrug ist, ist für den Partner kein Betrug, weil er lediglich seinen eigenen Bedürfnissen entsprechend sich verhält. Er kann dann entweder sich selbst betrügen oder dich, um aus deinem Blickwinkel zu sprechen. Wir haben aber nicht das Recht uns selbst und/oder unserem Partner einzuschränken oder etwas abzuverlangen, was man selbst oder der Partner nicht geben kann.
    Und man muss sich immer die Frage stellen, ob man mit den stetigen Zweifeln, wenn der Partner jemanden trifft, neue Bekanntschaften entstehen, ob sich daraus mehr entwickelt, leben kann. Wenn man selbst nicht der Typ mensch ist, welcher einen Menschen teilen kann, werden diese Zweifel immer vorhanden sein. Ob man damit leben kann, wenn man stets überlegt, ob der Körper, den man berühren und sich mit ihm vereinen möchte, genießen kann oder ob da Gedanken aufkommen, dass dieser Körper evtl. zuvor mit einem anderen geteilt wurde.
    Meine Meinung ist, wenn Partner 100%ig zusammenpassen, kommen solche Probleme nicht auf. Tauchen sie auf, dann passt etwas nicht und sind immer gegenwärtig.
    Lieber das akzeptieren und sich und dem Partner wünschen, dass man zukünftig auf genau den Partner trifft, bei dem es passt als sich selbst aufzugeben oder zu unterwerfen..
    Du heißt Glücksucher... Dann lasse los und suche DEIN Glück... Das was du hast, scheint nicht dass zu sein, was dir dieses Glück gibt... (ist es Glück, wenn die Situation/das Verhalten des Partners einen belastet und in Gedankenstrudel reisst? Es scheint dich zu belasten) Also lasse dein Glück zu und halte an nichts fest, was dich von DEINEM Glück und deiner ERFÜLLUNG fernhält...
     
  5. nanabosho

    nanabosho Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    932
    Ort:
    so oft wie möglich in meiner Mitte
    Nun, ich hätte nur Verzeihungsprobleme,
    wenn meine Partnerin mich belügt. Wenn sie sich mal mit einem anderen Mann vergnügt, gönne ich ihr das. Hauptsache, sie sagt es und macht mir nichts vor. In diesem Fall würde mich das sogar anmachen.
    Das ist kein Blödsinn, sondern ich habe das schon erlebt. Und genossen.
    Man kann einen Menschen nicht besitzen, und es grenzt an Größenwahnsinn, es überhaupt zu wollen.
    Aber da wir meistens während der längsten Zeit unseres Lebens Minderwertigkeitskomplexe haben, sind wir eben auch eifersüchtig und fürchten, jemanden zu verlieren, von dem wir dachten, er/sie liebte uns. Wenn wir uns selbst lieben, brauchen wir uns nicht auf einen einzigen Menschen fixieren, dann finden wir Liebe überall.
    Herzliche Grüße,
    nanabosho
     
  6. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.279
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    Die vollkommene Liebe verzeiht alles.

    Alles andere ist Arroganz und Egoismus.

    Natürlich ist normale der Mensch für eine vollkommene (und bedingungslose) Liebe nicht geschaffen, auch dann nicht, wenn er einen Eid (der zum Meineid wird) drauf schwört oder in der Kirche vor Gott ewige Treue bis in den Tod verspricht.
     
  7. regos

    regos Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2011
    Beiträge:
    447
    "Verzeihen" kann auch arrogant und egoistisch sein z.B. so - "ich verzeihe dir, weil du einfach noch nicht so weit bist und ich dich weiter besitzen will" :D
     
  8. Sepia

    Sepia Guest

    kommt darauf an ob man wirklich liebt.
     
  9. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Die bedingungslose Liebe gibt es nur zwischen Eltern und Kind; alles andere hat Spielregeln, die man entweder abspricht oder schweigend die allgemein in der Gesellschaft gültigen anerkennt.

    Würde mein Partner fremdgehen, dann soll er das Geheimnis bitte für sich behalten. Ich bin nicht sein Beichtstuhl, der vergibt. Beichte ist der Anfang vom Ende.

    Ein Leben mit so einer Beichte und einer Vergebung bringt die Partnerschaft in eine Schräglage, die nur ganz ganz selten wieder gerade werden kann.

    Für mich wär´ das nix.
     
  10. regos

    regos Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2011
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    447
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    Wenn man liebt dann betrügt man nicht.
     
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