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Probleme?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von corbinian, 18. März 2017.

  1. corbinian

    corbinian Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2017
    Beiträge:
    724
    Ort:
    Wien
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    Jeder kennt sie, aber nicht jeder hat sie in gleicher Weise, trotz ähnlichem Schicksal. Doch warum können manche Menschen Probleme überwinden, während andere daran scheitern?
    Wo liegt der Unterschied zwischen diesen Menschen?
    Die Antwort ist relativ einfach, es gibt keinen wesentlichen Unterschied. Menschen die gewisse Probleme überwinden besitzen keine geheimen Zauberkräfte die andere nicht haben. Wieso gibt es dann dennoch einen offensichtlichen Unterschied zwischen Menschen mit drastischen Problemen und Menschen ohne? Auch hier ist die Antwort einfach, die Welt um uns herum ist die Welt um uns herum, die einzige Änderung der Welt um uns herum liegt in ihrer Betrachtungsweise.

    Ein Beispiel:
    Problem: Trennung von A und B

    Sicht A: Eine perfekte Beziehung wurde aus nicht weiter erläuterten Gründen beendet. Ich wurde betrogen und werde alles daran setzen um diesen Betrug rückgängig zu machen.

    Sicht B: Eine katastrophale Beziehung wurde radikal beendet. Ich habe mich befreit und werde alles daran setzen diesen Status bezubehalten.

    Ergebnis: A läuft B hinterher, B flüchtet vor A, usw. ein sinnloser Kreislauf.

    Niemand der beiden würde Dinge wie eine PRF oder eine richterliche Verfügung, betreffend der anderen Person, ernsthaft in Erwägung ziehen, wenn sie die Situation des anderen verstanden hätte.


    So ziemlich jedes Problem lässt sich so betrachten, wenn man sich auf das Wunderwerk der Perspektive einlässt. Der Mensch besitzt die Fähigkeit der Vorstellung, er sollte davon Gebrauch machen. Jedes Problem, selbst das einer tödlichen Erkrankung, ist eine Fehldeutung von Ereignissen. Natürlich ist eine Krebsdiagnose mehr als ein Schlag ins Gesicht, jedoch beendet sie das Leben nicht, die Diagnose hat nicht direkt mit der Krankheit zu tun, Diagnosen sind nicht tödlich, Krebs schon. Ohne Diagnose wäre man vielleicht einfach gestorben ohne davon zu wissen, glücklich oder nicht, je nach Zeitpunkt des Todes. Die Diagnose hat das Leben nicht verändert, die eigene Perspektive hat dies getan.

    Probleme sind auf den Kopf gestellte Ziele. Wenn ich sage ich lebe in einer miserablen Beziehung dann ist das kein Problem sondern ein Hinweis auf ein Ziel: Eine zufriedene Beziehung.

    Wenn ich sage ich will nicht an Krebs sterben dann ist das ein Hinweis auf ein Ziel: Mein bisheriges Leben war nicht erfüllend genug um den Tod zu diesem Zeitpunkt hinzunehmen.

    Ersetzt man "Probleme" durch "Ziele" und "Fehler" durch "unerwartete Ergebnisse" dann schafft man sich Möglichkeiten diese Ziele zu erreichen. Und wie einige "totgeweihte" Autoren bewiesen haben, muss eine tödliche Krankheit nicht unbedingt ein Problem sein mit dem man nicht fertig werden kann.

    Oder nicht?
     
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  2. the_pilgrim

    the_pilgrim Guest

    @corbinian

    Sehe ich auch so. Mir ist heute morgen aufgefallen, wie wichtig die Worte "noch", "stop", "ja" und "nein" sind. Wer diese Worte nicht angemessen einsetzt, ist nicht in Balance.

    "noch" - Das und das ist "noch" so. Dieses und jenes kann ich "noch nicht. etc. Es beinhaltet drei Dinge: ich habe die aktuelle Situation erkannt. Ich akzeptiere, dass es so ist wie es ist. Ich bin gewillt, meinen Teil zur Änderung beizutragen.

    "stop" - Wenn etwas falsch läuft, einfach stop sagen. Das gilt sowohl dem eigenen Kopf (stop, diese Gedanken haben jetzt Pause), als auch einer Person, die mich unangemessen behandelt (stop, erzähl mir das bitte später - stop, das will ich gar nicht wissen - stop, so will ich nicht behandelt werden - stop, ich weigere mich mich da reinziehen zu lassen).

    "ja" - Wer Probleme hat sich etwas zu gönnen oder sich auf andere einzulassen, möge üben dieses Wort häufiger zu benutzen.

    "nein" - Wer sich selbst ausnutzt (= die eigenen Grenzen ignoriert) oder von anderen ausnutzen lässt, möge üben dieses Wort häufiger zu benutzen.
     
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  3. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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    Mann kan auch sein schicksal in die eigene hand nehmen, anstatt ab zu warten bis andere dir ""helfen.""

    Weiter hilft oft relativiren.
     
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  4. corbinian

    corbinian Sehr aktives Mitglied

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    Man kann nichts gegen etwas unsichtbares unternehmen. Menschen sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie sie wollen. Wer Probleme sucht wird Probleme finden. Wer Ziele sucht wird Ziele finden. Und erst wer aus Problemen Ziele formt und Werkzeuge findet diese zu erreichen wird erfolgreich Probleme lösen. Wer innerhalb von Problemen nach Auswegen sucht, die nicht die Ursache bekämpfen, wird Schuld finden, keine Lösung. Niemand kann vor seinem Schatten davonlaufen, aber jeder kann seinen Schatten akzeptieren. Fehler sind Ereignisse deren Ergebnis unerwartet war. Unerwartete Ergebnisse haben einen Lerneffekt, man möchte nicht zweimal auf den selben Trick hereinfallen, Fehler implizieren etwas anderes. Sieht man Fehler als Fehler, sieht man nur deren Häufung. Probleme und Fehler sind eine Sackgasse, Ziele und Ergebnisse nicht. Jeder hat die Wahl, er muss sie nur erkennen. Und dabei hilft Kommunikation, denn nur andere können einem eine andere Perspektive vermitteln, wer sich nur auf sich selbst verlässt ist nur allein, nicht sicher.
     
  5. Das ist ein guter Ansatz und ich versuche auch immer alle meine Probleme aus eigener Kraft zu lösen, dennoch scheitere ich daran, wenn die Probleme zu schwerwiegend sind. So komme ich über den Tod meines Dad's vor mitterweile 6 Jahren nicht hinweg und auch Psychologen konnten mir nicht helfen.

    Ich finde gut, wenn jemand es alleine schafft und Kraft genug hat um das zu erreichen also die Lösung von Problemen und ich wünsche dir z.b, dass du es kannst. :)
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Das dürfte wohl nur für Außenstehende/Unbeteiligte zutreffen.

    Der unterschiedliche Umgang mit eigenen Sorgen und Problemen resultiert wohl eher daraus, dass Menschen von Klein auf ganz individuelle (Schmerz-) Erfahrungen machen und ganz individuelle Ängste aufbauen.
    Der eine verliert den Boden unter den Füßen wenn er betrogen wird, der andere wächst und gibt dem Betrüger einen Tritt in den Ar....

    Wie genau soll ich mir jetzt den Perspektivwechsel bei der ersten Person vorstellen? Jemand, der vielleicht seit Jahrzehnten gelernt/verinnerlicht hat, dass er/sie eh nichts taugt, schuldig oder nicht gut ist, der vielleicht immer um die Anerkennung und Liebe eines Elternteils gebuhlt hat, sich eh nicht liebenswert fühlt o.ä. (also ein vollkommen normales Mitglied unserer Gesellschaft)

    Was soll diese Person jetzt ganz konkret und mit den in ihrer Petsönlichkeit zur verfügen stehenden Möglichkeiten machen um sich "auf das Wunderwerk der Perspektive" einlassen und eine andere Betrachtungsweise annehmen zu können damit das Problem dann kein ganz so großes Problem mehr für ihn/sie ist?

    Ich finde deinen Text unsäglich! Küchentischpsychologie von der alleruntersten Sorte.

    Schon die Einleitung ist sowas von hanebüchen ........
    Wo liegt der Unterschied zwischen diesen Menschen?
    Die Antwort ist relativ einfach, es gibt keinen wesentlichen Unterschied.

    R.
     
  7. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Falsch!
    Sie sehen die Welt nicht so wie sie wollen, sondern so wie sie es können. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

    R.
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    An der Nordsee
    Ich habe jetzt gerade das Bedürfnis dich zu umarmen :umarmen:

    R.
     
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  9. Oh, danke ich dich auch *reknuddel* :umarmen: :)
     
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  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Doch, manche sind anpassungsfähiger, geschickter, oder schlauer, ehrgeiziger, oder aber auch skrupelloser.

    Allerdings gibt es auch wiederum kleinere und größere Probleme sowie bessere und schlechtere Voraussetzungen. Das meine ich nicht nur negativ, was mich selber betrifft.

    Sage ich alles nicht von oben herab. Ich bin zwar nicht besonders dumm, aber nicht gut darin meine Probleme in den Griff zu bekommen. Sei es wegen Asperger, Sozialphobie oder Depressionen oder was auch immer.

    Gewöhnlich löst sich ein Problem nicht von allein, aber selbst wenn man was versucht kann es grandios daneben gehen.

    Scheitern ist normal in der Natur, auch außerhalb der menschlichen Spezies. Wer nicht großen Erfolg hat ist keine Schande für die Spezies usw. Es gehörte immer dazu. Eventuell gelingt einem aber auch hier und da mal was. Man muss nicht verzweifeln.

    LG PsiSnake
     
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