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Alzheimer-Prävention

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Lamia1, 21. September 2014.

  1. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Hallo!

    Hierdurch würde ich Euch gern fragen, ob Ihr es für möglich haltet, dass der regelmäßige Konsum grünen Tees das Alzheimer-Risiko reduzieren könnte, sofern die Teeblätter eine ökologische/biologische Qualität besitzen.

    In-vitro-Studien und tierexperimentelle Untersuchungen mit Mäusen ergaben meines Wissens, dass das Catechin EGCG aus grünem Tee in der Lage ist, die Bildung der für die Progression der Alzheimer-Krankheit mitverantwortlichen amyloiden Plaques und neurofibrillären Bündel zu inhibieren. Gleichzeitig sollen die EGCG-Polyphenole dank ihrer antiaggregativen Eigenschaften imstande sein, bereits präsente Amyloid-Plaques und Degenerationsfibrillen wieder aufzulösen. Da das EGCG auch über ein antioxidatives und antiinflammatorisches Potenzial zu verfügen scheint, könnte es ja eventuell zusätzlich den oxidativen Stress reduzieren, dem die Neuronen ausgesetzt sind, und zugleich auch Entzündungsprozessen entgegen wirken. Soweit ich informiert bin, erhöhen die amyloiden Plaques ja die Vulnerabilität der Neuronen hinsichtlich der Aktivität freier Radikaler und der Inflammationsvorgänge. Außerdem sollen ja 5% des Sauerstoffes, den allein das Gehirn benötigt, direkt in die Produktion freier Radikaler investiert werden.

    Neben den erwähnten In-vitro-Analysen und Tiermodellen ist mir eine epidemiologische Querschnittsstudie aus Japan bekannt, die nach meinem Verständnis zum Ergebnis hatte, dass Menschen, die täglich mindestens zwei Tassen des Grüntees trinken, ein um nahezu 60% vermindertes Risiko aufwiesen, einen kognitiven Abbau zu erleiden (im Vergleich zu Personen, die weniger als drei Tassen pro Woche trinken). Dagegen reduzierte sich die Wahrscheinlichkeit des kognitiven Abbaus bei Kaffeetrinkern nicht. Beim schwarzen Tee stellte sich nur eine marginale Risikoreduktion ein(1).

    Haltet Ihr es in Anbetracht dieser Resultate für denkbar, dass der Genuss von Grüntee das Risiko, an Morbus Alzheimer zu erkranken, verringern könnte?

    Viele Grüße

    Lamia


    Literatur

    1. http://ajcn.nutrition.org/content/83/2/355.full
     
  2. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    6.204
    Hallo Lamia

    Einmal mehr setze ich mich für den durch die Novel-Foodverordnung diskriminierten Jiaogulan-Tee ein.

    Zitat:

    In einem Dorf in der Nähe von Fanjing Mountain in der Provinz Guizhou leben
    überdurchschnittlich viele Menschen, die 100 Jahre alt sind. Wissenschaftliche
    Untersuchungen ergaben, dass die Menschen dort statt grünen Tee, hauptsächlich Jiaogulan
    Tee trinken.

    Auch wenn Grüntee gut sein mag....Jiaogulan ist besser ;)

    Die Gesundheitseffekte von Jiaogulan in Stichworten



    1. Schützt das Herz und verhindert Herzkreislauferkrankungen

    - Entspannt die Herzkranzgefäße und schützt vor Herzrhythmusstörungen (Circosta 2005a)

    - Senkt Blutfette, sowohl Triglyzeride als auch Cholesterin (Megalli 2005)

    2. Schützt vor Diabetes

    - Verbessert sowohl die Insulinausschüttung, als auch das Ansprechen der Insulinrezeptoren (Norberg 2004, Yeo 2008, Adisakwattana 2010, Hoa 2004))

    - Verlangsamt die Kohlenhydrataufnahme ins Blut (Adisakwattana 2010, Megalli 2006)

    - Vergrößert die Glykogenspeicher (Yeo 2008, Zhang 2009)

    3. Verhindert Krebs

    - Verhindert die Umwandlung gesunder Zellen in Krebszellen (Zhou 1998)

    - Schwächt Karzinogene durch Enzymhemmung (Chiu 2003)

    - Führt zur Selbstzerstörung der Krebszellen = Apoptose (Chen 2006, Chen 2009a, Lu 2010)

    - Hemmt die Zellteilung bei Krebszellen (Chen 2009a, Hsu 2011, Lu 2008a))

    4. Andere chronische Krankheiten

    - Schutz der Leber, selbst bei Virushepatitis (Lin 2000, Chen 2008)

    - Schutz des Magen-Darm-Trakts und der Nieren (Hesse 2007, Rujjanawate 2004)

    - Erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit (Din 2010)

    - Schutz vor Parkinson und Alzheimer (Choi 2010, Yang 2010)

    - Wirkt gegen chronische Entzündungen (Lin 1993)

    - Wirkt regulierend auf das Immunsystem (Sun 2005)

    - Lindert Asthma (Circosta 2005a, Huang 2007a, Hung 2010) link

    LG
    Tobi
     
  3. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Der Alzheimer-Patient stirbt nicht einen, sondern drei Tode:

    1. Aufgrund der zunehmenden Demenz und Amnesie stellt sich allmählich der mental-psychische Tod sein. Auch Halluzinationen sind möglich.

    2. Der geistige Verfall kann in die soziale Isolation führen, Verwandte und Freunde werden nicht mehr erkannt, der Kontakt zu ihnen zerbricht. Das ist der soziale Tod.

    3. Schließlich folgt der biologische Tod, wenn das Hirnvolumen durch die neurodegenerativen Prozesse derart reduziert wurde, dass sich der Tod einstellt.

    Die Alzheimer-Krankheit = das Hannibal-Syndrom ist so erschreckend, weil sie das biologische Substrat unserer Identität, unseres Ichs, unerer Persönlichkeit zerstört.
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.857
    Sollte ich jemals diese Diagnose bekommen und noch klar denken können, gibt es für mich nur eines: Auf eine letzte, große Reise in die Wildnis gehen und von dort nicht mehr zurückkommen...

    LG
    Grauer Wolf
     
  5. pranaschamane

    pranaschamane Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2013
    Beiträge:
    987
    Ich verfolge eben die Hypothese, dass M. Alzheimer durch Schwermetallbelastungen begünstigt wird, ebenso wie durch übermäßig Eiweißreiche Nahrung (hauptsächlich tierischen Ursprungs), dabei könnte der grüne Tee als Antioxidant wohl einiges an freien Radikalen abfangen, es gibt aber bessere Pflanzenstoffe, die hier eingreifen. Knoblauch z.B., Bärlauch, Korianderkraut, und die gute Chlorella pyrenoidosa. Eine allgemeine Entlastung bzw. Stärkung der Verdauungs-u. Ausscheidungsorgane und danach eine anhaltend gesunde, vollwertige Ernährung aus vorwiegend pflanzlicher Quelle, würde den altersbedingten Krankheiten entgegenwirken.
     
  6. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Soweit ich weiß, existieren tatsächlich Untersuchungen, die zeigten, dass in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten erhöhte Aluminium-Konzentrationen vorhanden waren.

    Wie tierische Proteine die Alzheimer-Krankheit begünstigen sollten, ist mir dagegen nicht bekannt.
     
  7. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2011
    Beiträge:
    6.204
    Es erstaunt mich, wie sorglos immer noch mit Schwermetallen umgegangem wird. Die weit verbreiteten Berta(oder so)Wasserfilter reichern das Wasser mit Silber an. Dieses passiert die Bluthirnschranke und lagert sich vor allem im Stammhirn ab...
    Auch verkaufen sich Deos und Mittel gegen Sodbrennen mit Aluminium drinn immer noch prächtig

    Wenn die Industrie hier schon ziemlich verantwortungslos handelt, so sollte wenigstens jeder sich selbst informieren und entsprechend handeln. Bequem blind zu vertrauen, alle Meldungen, die auf Gefahren hinweisen, zwecks Vermeidung kognitiver Dissonanzen zu ignorieren, muss letztendlich teuer bezahlt werden, das muss man sich einfach mal bewusst werden :dontknow:
     
  8. pedro7

    pedro7 Neues Mitglied

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    Wien
    Es hat ja einen Grund warum verschiedene Krankheiten sich auf einmal so entwickeln.
    Bei Alzheimer hab ich auch gelesen das Aluminium sehr stark mitspielen soll, als auch
    Plastik, vor allem dieses Weichplastik, weil sich hier diese Gifte sehr schnell lösen.

    Vor kurzen hab ich z.B. eine Studie gesehen, wo sie bei Brustkrebs bis zu 2/3 als Ursache
    dieses Deo-Zeug vermuten. Man schmiert sich das Zeug ganz in der Nähe des Brustgewebes rauf, und dieses Gewebe nimmt diese Gifte nachher auf.
     
  9. Abbadon

    Abbadon Guest

    Bindend und abtransportierend bzgl. Schwermetalle wirkt Alpha-Liponsäure. Diese ist meines Wissens auch das das einzige Antioxidanz, was die Blut-Hirnschranke überschreiten kann.
     
  10. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    fremdsprachenlernen sei präventiv.

    auch dirigieren, da dies sehr viel verschiedene hirnareale gleichzeitig benötigt; musikmachen allgemein, aber dirigieren ist am weitgefächertsten in sachen hirnbeanspruchen. so viel ich weiss...

    ist nicht grüner tee, aber wenns hilft, hilfts...
     

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