Lediglich das Missionieren liegt mir nicht, und die Vielfalt Gottes ist mir insofern heilig, dass ich andere nicht kritisiere für das was sie wissen oder glauben. Und wenn wer sagt, dass in ihm nichts von Gott ist, dann nehme ich das so hin und glaube ihm das. Das heißt aber nicht, dass ich von meinem Glauben abkomme oder mir an anderen nichts liegt.
Betrachte einen Baum: Der eine wird dir von seinem starken, gefurchten Stamm berichten. Der andere von seinem majestätischen Blätterdach. Der dritte erzählt dir von den Tieren die am Baum leben und jeder von ihnen hat Recht.
Mein Glaube ist (wenn überhaupt) ein winziges Fragment einer Macht, die ich nicht gänzlich erfassen kann. Und daraus ergibt sich bei mir automatisch etwas dass sich im hiesigen Sprachgebrauch Demut nennt (wobei der Begriff leider auch schon überstrapaziert ist).
Gruß,
Dverg