Lieber Paulus,
Paulus: Bei manchen Aussagen verschlägt es mir die Sprache.
Das ist Auge um Auge, Zahn um Zahn. Darum sieht es auf der Erde aus, wie es aussieht.
Und das alles unter dem Deckmantel der LIEBE und geschriebenem GOTTESbewusstsein.
Ob du darüber noch einmal nachdenken würdest.
da fragst du die falsche. Ich denke nicht nach...
Aber ich zitiere gerne die Quelle:
2 Mose 21,23-25: Wenn aber Schaden geschieht, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme.
Das ist das Naturrecht.
Es hat einen großen Segen in sich.
Es begrenzt nämlich das Maß an Vergeltung auf ein maximal symmetrisches.
Du darfst gerne weniger vergelten... darin bist du frei.
Du darfst auch komplett vergeben und gar nicht vergelten, sondern segnen.
Es steht dir völlig frei, so wenig wie du möchtest zu vergelten.
Die Stelle regelt einfach die Höchststrafe. Sie schließt Gnade nicht aus.
Wer lieben kann, der ist aufgefordert, barmherzig zu sein.
Wer nicht frei genug ist zu lieben, der ist aufgefordert, seinen Hass zu begrenzen und nicht mehr zu vergelten als ihm Schaden entstanden ist.
Was ist daran so schwer zu verstehen?