Hallo zusammen,
ich lebe seit nunmehr über 20 Jahren ohne Fleisch und es gab kaum einen Moment, in dem mich der Gedanke, Fleisch zu essen, nicht regelrecht angeekelt hätte.
Seit Kurzem aber gibt es sporadisch Momente, in denen ich regelrecht Lust auf Fleisch bekomme.
Ich bin mit diesem "Gefühl/Verlangen" total überfordert, denn meine ethischen, moralischen und politischen Beweggründe, kein Fleisch zu essen, sind unverändert.
Wer kennt das und wer weiß vielleicht, ob es sogar körperliche Ursachen hat?
Ich freue mich auf zahlreiche Antworten.
Ich würde hierbei der geistigen Ursache die Aufmerksamkeit schenken.
An mir selbst so erfahren.
Plötzlich auftretende Angstenergien, die im Laufe der "Reinigung" aufbrachen (ganz natürlicher Vorgang). Alte Ängste, ja Todesängste, die gar nicht in dieses Leben passen müssen, aber durch was auch immer ausgelöst werden.
Die Resonanz zu den Ängsten der geschlachteten Tiere. Da besteht für mich der Zusammenhang. Gleichzeitig die gesuchte LIEBE, die vom Tier BEDINGUNGSLOS gegeben wird. So wird ein Heilungsprozess eingeleitet.
Im Aussen die Lösung suchen (mit Ersatzbefriedigung) oder aber gegen das Erscheinungsbild zu kämpfen, kommt nach meinem Empfinden einer Verdrängung gleich, und behebt nicht die Ursache.
Das Thema bewusst aufnehmen, und eben auch dem Verlangen nachgeben. Nicht als Alibiverhalten, sondern im Bewusstsein, dass daraus Heilung erfolgt.
Und in diesem Bewusstsein auch hineinbeissen, dadurch wächst das Bewusstsein, um das auch wieder zu lassen. Das geht aber nur ohne Zwang.
Und auf höherer Ebene dem Tier danken und um Vergebung bitten. Vergib auch dir selbst. Ist der Umgang mit dieser Angelegenheit aufrichtig und dient dem Lernen, so wird in der geistigen Verbindung zum Tier ein LIEBESfluss spürbar, der letztendlich auch hilft, aus diesem Fleischverlangen herauszuwachsen.
Tiere leben in der "unbewussten" BEDINGUNGSLOSEN LIEBE, und sind in untrennbarer geistiger Verbindung zu ALLEM LEBEN auch bereit zum OPFER.
Auch untereinander.
Wer schon mit einem Tier (egal welcher Art) geistig kommuniziert hat, weiss das.
Hier trifft das Täter-Opfer Prinzip aufeinander. In LIEBE annehmen.
Ich habe im finalen Todesbiss eines Geparden am Hals der erjagten Gazelle diesen Blick erfassen dürfen, der Bitte um Vergebung und Vergebung in einem ausdrückt.
Die LIEBEvolle Hingabe einer schicksalshaften Bestimmung/Begegnung, die letztendlich NEUES LEBEN hervorbringt.
Ich weiss, was diese, meine Aussagen bei Tierfreunden auslöst. Ich LIEBE Tiere, wie auch alles andere LEBEN.
Das zu erfassen, und dennoch die LIEBE dahinter zu spüren, ist nicht einfach.
Lieben Gruss
Paulus