Sexuelle Enthaltsamkeit

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Lieber Opti,

Du kennst die Erleuchtungsliteratur nicht.
Hildegard von Bingen, als auch Franklin Merrel-Wulff berichten davon, dass während ihrer Erleuchtung ihr Alltagsbewußtsein ERHALTEN blieb.
!!! D.h. die kognitiven Fähigkeiten blieben erhalten !!!
Sie konnten also ihr normales Leben weiterführen ohne irgendeine Beeinträchtigung.

Das bekommst Du mit Drogen nicht hin.

Außerdem wirst Du den Effekt der Abhängigkeit mit Drogen nicht in den Griff bekommen. Das heißt, dass Drogenkonsum zu Abhängigkeit und letztlich zu einer Desozialisierung führt und zwar aufgrund der Lähmung der kognitiven Fähigkeiten (Lernen und Wiedergeben)

Dein Ansatz ist wissenschaftlicher Reduktionismus.
Du versuchts ein Phänomen, das Du dir nicht erklären kannst mit den bekannten wissenschaftlichen Mitteln zu erklären und reduzierst dabei den Menschen auf eine Chemische Reaktion.
Bewußtsein als chemischer Vorgang.
Das hat den (für dich) Vorteilm dass Du einerseits das "Unerklärbare" beseitigt hast und nun als der Rationalist ein Überlegenhitsrecht in Anspruch niummst und Du dich von den Aufforderungen und Lehren der sog. "Erleuchteten" befreit hast. Damit auch der moralischen Verpflichtng als Mensch.
Das führt letztlich dazu, dass Du dich als Menschen-Maschine nicht mehr deiner Verantwortung als Mensch stellen must. Darüber gibt es massenhaft Literatur, denn der Wissenschaftliche Reduktionismus ist vorallem unter Wissenschaftlern weit verbreitet.

Das sind die Konsequenzen dieser Philosophie.

Gruß
Willibald
 
Deine Art der Erleuchtung ist mir sowieso ein Rätsel. Dashalb amüsiere ich mich auch. Gerade der Punkt, was dein Ziel eigentlich darstellt, scheint dir nicht klar zu sein! Das nach langjahrigen rituellen Handlungen. Für dich scheint der Begriff stark abgehoben. Für andere bedeutet er bloß eine gewisse Einsicht.

Wie sie zustande kommt? Materiell? Biologisch? Verbindest du das mit denem Weg? Heute Endorphine auslösen und morgen Enkephaline? Finde ich nett von dir das du es mit Schulwissen zu erklären versuchst. Doch die bloße Verbindung zu Drogen ist sehr prahlerisch. Erst erzählst du uns tagelang nichts und dann sind es plötzlich Drogen.


Erleuchtung muss doch mit Wissen und Fähigkeiten zusammenhängen. Davon erzählst du nie.
 
Hallo,

ich finde sowas Quatsch, es ist die schönste Sache der Welt, also i würd ned drauf verzichten wollen, es muss auch jeder selber wissen. Ob oder ob nicht.

Lg Missi:weihna1
 
Aktuell untersucht man auch, die Gehirnaktivitäten von Buddhistischen Mönchen in Vergleich mit Durchschnittsmenschen.
Der Fokus liegt auf der Untersuchung, wie Menschen auf Stressauslösende Bilder reagieren. Das kann man an der Augenreaktion und am Aktivitätsmuster des Gehirns sehr schön sehen.
Mönche mit entsprechend viel Meditsationserfahrung stecken Stressauslösende Bilder einfach weg. Sie reagieren nicht mit Ekel, sondern mit Mitgefühl.
Man konnte auch sehen, das diese Reaktion direkt Proportional mit der Meditativen Erahrung steigt. D.h Mönche mit viel Meditationspraxis lassen sich praktisch nicht stressen und reagieren konsequent mit Mitgefühl auf ekelerregende Bilder verstümmelter Menschen.

Ja auch das sind wissenschaftlich fundierte Ergebnisse.

Es kommt eben immer darauf an:

MIT WELCHER FRAGESTELLUNG WISSENSCHAFT BETRIEBN WIRD

Entsprechend sind auch die Ergebnisse.
 
Erleuchtung muss doch mit Wissen und Fähigkeiten zusammenhängen. Davon erzählst du nie.

So ist es. Die bedeutendste Aussage Erleuchteter ist, dass sie die Furcht vor dem Tod verloren haben und den Menschen als ein unsterbliches Wesen definieren.

So Etwas habe ich von Drogenabhängigen noch nie gehört. Ihre Selbstmorde sind Ausdruck finserster Verzweiflung und wohl her kein Vorbild für uns.

Wie nun Wissenschaftler dazu kommen die Erlebnisse Drogenabhängiger mit Erleuchtung gleich zu sezten ist lächerlich.
Wissen sie doch, dass der Drogenkonsum die Persönlichkeit vollkommen zerstört. Und statt einer Entwicklung eine Rückentwicklung stattfindet. So leiden z.B. Drogenabhängige wieder unter pubertärer Schüchternheit.

Ein lächerlicher Versuch die Macht der Wissenschaft über alle ungeklärten Phänomene zu stülpen. Ein Ausdruck kindlicher Allmachtphantasie.

Gruß
Willibald
 
Du kennst die Erleuchtungsliteratur nicht.
Hildegard von Bingen, als auch Franklin Merrel-Wulff berichten davon, dass während ihrer Erleuchtung ihr Alltagsbewußtsein ERHALTEN blieb.
!!! D.h. die kognitiven Fähigkeiten blieben erhalten !!!
Sie konnten also ihr normales Leben weiterführen ohne irgendeine Beeinträchtigung.

Natürlich bleibt das normale Alltagsempfinden erhalten. Wie stellst du dir denn Erleuchtung vor? Meinst du etwa der Erleuchtete schwebt 2 m über dem Boden? Er lebt weiter wie bisher. Er nimmt alle Dinge fast genau so wahr wie bisher. Buddha hat die Erleuchtung sehr gut beschrieben. Er sagt nämlich, der Erleuchtete ist frei von Angst, Hass und Unwissenheit. Und aus dieser Perspektive heraus betrachtet er das Leben. Er nimmt das Leben nur aus einer etwas anderen Perspektive wahr. Und natürlich empfindet er Seligkeit. Diese Seligkeit ist nichts anderes als Ausdruck seiner körpereigenen Drogen. Erleuchtung ist letzten Endes nichts anderes als das Empfinden, das kleine Kinder oder Tiere noch besitzen, weil sie im Einklang mit sich selbst leben. Warum sollten sie die Welt deshalb verzerrt sehen?

Das bekommst Du mit Drogen nicht hin. Außerdem wirst Du den Effekt der Abhängigkeit mit Drogen nicht in den Griff bekommen. Das heißt, dass Drogenkonsum zu Abhängigkeit und letztlich zu einer Desozialisierung führt und zwar aufgrund der Lähmung der kognitiven Fähigkeiten (Lernen und Wiedergeben)

Das bekommt nur durch körpereigene Drogen hin. Ob die körpereigenen Drogen eine Sucht bewirken, kann ich nicht sagen. Wenn du das behauptest, dann solltest du dieses auch nachweisen. Es wirken übrigens ständig körpereigene Drogen im Körper. Bei einem "Erleuchteten" geschieht dieses allerdings verstärkt, weil seine energetischen Blöckaden sich aufgelöst haben und weil er seine sexuelle Energie nicht vergeudet, sondern sie zum Gehirn hinaufleitet, was dazu führt, dass dieser Drogencocktail ausgeschüttet wird.

Dein Ansatz ist wissenschaftlicher Reduktionismus.
Du versuchts ein Phänomen, das Du dir nicht erklären kannst mit den bekannten wissenschaftlichen Mitteln zu erklären und reduzierst dabei den Menschen auf eine Chemische Reaktion.

Die Vorgänge der Meditation und "Erleuchtung" sind teilweise wissenschaftlich schon recht gut erklärbar. Aber die Menschen, die immer noch die religiöse Zwangsjacke anhaben, wollen davon natürlich nichts wissen. Wie groß muss eigentlich die Angst sein, wenn man sich so verbissen an das "Unerklärliche" klammert?
 
Erleuchtung muss doch mit Wissen und Fähigkeiten zusammenhängen. Davon erzählst du nie.

Warum machst du dich nicht selber auf die Suche, um es herauszufinden? Selbstverständlich fördert die vermeintliche Erleuchtung auch die Intelligenz, die Kreativität, die Phantasie und die Intuition. Das sind alles physiologische Prozesse im Körper, die dieses fördern bzw. Bewirken. Und wenn du mit den Fähigkeiten übernatürliche Fähigkeiten meinst, dann kannst du die vergessen. Es sind mythologische Ammenmärchen. Aber die Menschen wollen gerne daran glauben, weil sie glauben, dadurch Macht über andere Menschen gewinnen zu können.
 
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