Lieber Opti,
Du kennst die Erleuchtungsliteratur nicht.
Hildegard von Bingen, als auch Franklin Merrel-Wulff berichten davon, dass während ihrer Erleuchtung ihr Alltagsbewußtsein ERHALTEN blieb.
!!! D.h. die kognitiven Fähigkeiten blieben erhalten !!!
Sie konnten also ihr normales Leben weiterführen ohne irgendeine Beeinträchtigung.
Das bekommst Du mit Drogen nicht hin.
Außerdem wirst Du den Effekt der Abhängigkeit mit Drogen nicht in den Griff bekommen. Das heißt, dass Drogenkonsum zu Abhängigkeit und letztlich zu einer Desozialisierung führt und zwar aufgrund der Lähmung der kognitiven Fähigkeiten (Lernen und Wiedergeben)
Dein Ansatz ist wissenschaftlicher Reduktionismus.
Du versuchts ein Phänomen, das Du dir nicht erklären kannst mit den bekannten wissenschaftlichen Mitteln zu erklären und reduzierst dabei den Menschen auf eine Chemische Reaktion.
Bewußtsein als chemischer Vorgang.
Das hat den (für dich) Vorteilm dass Du einerseits das "Unerklärbare" beseitigt hast und nun als der Rationalist ein Überlegenhitsrecht in Anspruch niummst und Du dich von den Aufforderungen und Lehren der sog. "Erleuchteten" befreit hast. Damit auch der moralischen Verpflichtng als Mensch.
Das führt letztlich dazu, dass Du dich als Menschen-Maschine nicht mehr deiner Verantwortung als Mensch stellen must. Darüber gibt es massenhaft Literatur, denn der Wissenschaftliche Reduktionismus ist vorallem unter Wissenschaftlern weit verbreitet.
Das sind die Konsequenzen dieser Philosophie.
Gruß
Willibald