Schizophrenie

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Geh mal einer in die Psychiatrie auf die Krisenstation und erzähl da mal einer den Leuten, dass es genüge die Aufmerksamkeit wegzulenken und was hier nicht alles geschrieben wurde. Sorry, aber da musst ich grad dran denken.
 
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Es steht ja da, worum's geht:

"Ursachen von Psychosen: Störungen von Botenstoffen als Folge traumatischer Erlebnisse"

Dissoziationen/Depersonalisationsstörungen, PTBS oder andere psychische Erkrankungen ...
das hängt auch alles nicht mit den Erlebnissen zusammen?

Schon ok, ich lass es lieber. :rolleyes:

Es ist unmöglich das ganze Wissen, wozu man ein Leben brauchte, um es sich anzueignen, in ein paar Worten in einem Forum nieder zu schreiben.

Man kann unterschiedlichen Annahmen folgen, welche Gründe bei Einzelnen vorliegen könnten. Man kann aber nicht so in ein paar Worten auf die Schnelle sagen, welche tatsächlich der Fall sind.
Dazu bedarf es mehrerer Untersuchungen durch Mediziner und Therapeuten, die gut zusammen arbeiten.

Ein Mensch, der mit vererbter psychischer Störung zur Welt kommt, braucht nur eine Stimmulation von aussen, damit die Krankheit ausbricht.
Ein Mensch, der kerngesund auf die Welt kommt, kann auf Grund von traumatischen Erlebnissen in der frühen Kindheit erkranken.
Sogar ein gesunder Erwachsener kann in seinem Erwachsenenalter das eine oder andere Trauma erleben.

Was beim Einzelnen der Fall ist, kann nur nach gründlicher und ärztlicher Untersuchung mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit bestimmt werden.
Wir können hier daher viel annehmen, was beim Einzelnen zutrifft, können wir aber nicht so ohne Weiteres rausstellen. Dazu dürften ein paar Daten und Fakten fehlen.

Bei manchen Formen wird der Mensch auf Grund eines traumatischen Auslösers psychosomatisch krank. Die Fälle kann man hin und wieder mit verbalen Möglichkeiten entspannen, im besten Falle sogar ein wenig lösen.
Dann gibt es Fälle, wo der Körper dahingehend soweit erkrankt ist, dass verbal nichts mehr zu erreichen gibt.
Es ist halt eine recht individuelle Geschichte.
Wenn der Mensch meint, bei ihm hilft nichts mehr, dann wahrscheinlich deswegen, weil der Körper da nicht mehr mitmacht.

LG
Justi
 
nach all den diagnosen stellte mein psychoguru mir ne schautabelle
auf dem tisch vor
er malte ein diagramm
ein koordinatenkreuz
dazu ne kurve
die wie ne sinuskurve aussah und wohl auch war
ging also immer rauf und runter
himmelhochjauchzend
zu tode betrübt...worum gehts?....um dich diesmal:D
wieso das ganze...?
so du bist hier sagen wir mal ganz unten
sch...da willst und kannst nicht bleiben...denkste dir so ...also ...grössen phantasien von was weiss ich
das katapultiert dich dann auf die sonnenseite...du stehst in deiner annanhme im grössenwahnbereich oberhalb ...der grundlinie
dém kannste aber auch wieder nicht gerecht werden und fälltst bei nächster gelegenheit wieder auf die fr...
also wieder nach unten usw.
die nulllinie steht für dein wahres selbst und du schlawinerst da genüsslich düber und drunter
bis du dich so annehmen kannst wie de eben bist #dann ist frieden ...das bist du
ne null:D
vor dem herrn...
da kommt freude auf bei den andern ,die diesen weg mit dir gehen und fühlen und nicht mehr mitleiden ...höchstens mitlernen...
ich sehe die null als chance ..ganz du selbst zu sein...
dieses gehacke vom superstar zum penner auf der karriereleiter und zurück in deiner fantasie ist dann vorbei #du bist einfach du
mehr braucht es nicht...denn du bist wertvoll #weil de da bist
das ist das geheimnis aller erleuchtung dann auch...:D
und nicht weil du gut bist oder so...:rolleyes:
 
Dann ist dieser Therapeut kein wirklich Guter weil er nur Geld in seinen Sitzungen genommen hat aber es nicht geschafft hat

Nein, das ist ein systemischer Fehler im Konzept der Psychoanalyse. Hat Fhedor ja geschrieben: klassische Psychoanalyse.

Wie auch James Brennan wo geschrieben hat: der Patient wird in jeder erdenlichen Hinsicht davon profitieren, ausser einer erfolgreichen Beseitigung der Symptome.

Als Ausbildungsmittel für Psychologen ist Psychoanalyse tauglich, als weg der Selbsterkenntnis ist sie auch tauglich, aber für real Leidende net so wirklich.
 
Du veränderst die Bildchen vom gewesenen .....in Deiner Erinnerung.....;kannst also das was dich belastet so abändern das keine Anhaftung mehr übrig bleibt !!!! :D :zauberer1 hex hex

Ja, das ist die Theorie!
In der Praxis musst dazu erstmal klären was da ist. Und wenn das ne tief berührende Erfahrung war, dann ist das alles andere als einfach.

Und wenns ne Traumatisierung war, dann ist das was Du da sagst auf demselben niveau, wie sich nen Knochen brechen und den Schmerz ignorieren und weiterlaufen. Das kann man auch.
Aber die Frage ist dann: will man so hart zu sich selber sein, will man sich in so eine Art "Maschine" verwandeln?

Ansonsten würde ich vorschlagen: nicht gleich abändern wollen, sondern erstmal zulassen, und dann heilen lassen.
 
Tor, soll das so bleiben?
Was ich über irgendwas denke, sollte dir egal sein. Frag dich aber selbst: Soll das so bleiben?
Dient das deinem Leben, wenn es so bleibt?

Mein Leben verläuft unter den gegebenen Umständen Optimal .

Was du schreibst, kann ich nachvollziehen.

Überzeugt mich nicht wirklich .

Für dich sollte eins wichtig sein: Will ich glücklich sein, oder nicht?

Nein ganz und gar nicht , für Menschen wie mich ist Glück gleichbedeutend mit Qual weil jederzeit jemand odre etwas daherkommen kann und mri das kleine bisschen Glück rauben kann , das ist eines der Dinge die ich meinem Leben gelernt habe .


Es beeinträchtigt dein Leben immer mehr, solange du nicht loslässt und akzeptierst, wo du gerade stehst. Lass nicht zu, dass dich äussere Ereignisse im Inneren verletzen.

Nein im Gegenteil dadruch das in mir die Erinnerungen stärker wurden erts dadurch konnte ich mich an den Opferschutz wenden , erst dadruch entschuldigte sich der Staat bei mir usw also ich lebe ganz gut damit .
Mich triggert nichts mehr also nichts was von außen an mich rankommt bewegt mich mehr so stark in meinem inneren . Loslassen ist etwas was ich nicht will , ist etwas was ich nicht kann, und etwas was mir der Täter nicht wert ist . Nicht das Opfer muss an sich arbeiten sondern die / der Täter muss das tun .


Du bist arbeitslos, o.k. dann bist du halt arbeitslos. Mindert das deinen Wert als Mensch. Ich finde, das tut es nicht.
Du hast mal Drogen genommen, auch gut. Das macht dich auch nicht weniger.
Du warst im Knast. Wäre besser, wenn nicht, aber es ist und man kann die Uhr nicht zurück drehen. Ist es für dich möglich, auch über diesen Schatten zu springen, denn dein Leben ist dadurch auch nicht geringer an Wert geworden.


Du hast ich völlig missverstanden . Ich habe dir das nicht erzählt damit du mich hier öffentlich fragen sollst ob ich mich dadurch Minderwertig fühle.
Ich habe alles aber keine Minderwertigkeitskomplexe, im Gegenteil .
Ich bin mit meinem Leben wie es bis jetzt verlaufne ist mehr als nur zu frieden . Ich bin bis zur letzten Haarwurzel in Scheiße gesteckt und habe alleine ohne Hilfe ohne an irgendetwas zu glauben den Weg daraus gefunden .

Ich bin Stolz darauf das ich im Knast war , ich bin stolz darauf das ich die Möglichkeit hatte große Kohle mit illegalen Geschäften zu machen und diese Möglichkeit nicht ergriffen habe.
Mit der Arbeitslosigkeit ist das so eine Sache , denn das was du als unnötig definierst das muss nicht gleichzeitig das sein das ich auch so sehe .
Und es gibt sehr wohl Menschen für die das höchste gut die Arbeit ist und das finde ich selbst gut . Wenn es solche Menschen nicht gäbe gäbe es so geile Erfindungen wie das Internet nicht in der Form .

Desweiteren ist es so und jetzt kommen wir zu dem Teil den du überhaupt nicht verstanden hast , das ich einer jener Menschen bin ( Kinder war) die für ihr Alter überdurchschnittlich intelligent waren , Ich habe mit 5 Jahren fast 100 Bücher gelesen gehabt , unteranderem schwere Deutsch / Französische Literatur wie z.b Der Glöckner von Notre Dame Momo, Robin Hood Robinson Crousoe , im Auftrag des Königs ( das ist die eigentliche Geschichte auf die der Film : Die 3 Musketiere basiert) . ;)
Das soll heißen nur die äußeren Umstände wie mein Täter verhinderten eine
viel versprechende Laufbahn in einem Realgymnasium und ein späteres Studium . Deswegen sprach ich auch von nachhaltigen Auswirkungen auf mein späteres Leben . ;)

Also noch mehr missverstehen geht gar ned .....

Nichts soll dich definieren, rein gar nichts.
Ist das für dich machbar?
Wenn ja, tust du dir selbst damit den größten Gefallen, niemanden anderen sonst.

Der Mensch definiert sich durch seine Taten nicht durch seine Worte .
Das ist etwas woran ich glaube .


Je länger aber Opfer an der Tat und den Erinnerungen daran haften bleiben, um so schmerzhafter gestaltet sich ihr Leben. Du beschreibst doch gerade, wie schmerzhaft es auf dein Leben eingewirkt hat.

Lies dir mal Informationsmaterial zum Thema Traumata und ihre Auswirkungen durch , dann können wir uns darüber weiter unterhalten .
Es ist sinnlos und müßig darüber zu sprechen wenn du nicht weißt das bei Traumatisierten Personen oftmals nur ein kleiner Anreiz genügt um diese völlig aus der Bahn zu werfen . Wenn du noch nie mit einem traumatisierten Menschen gesprochen hast hat es echt keinen Sinn das übers Internet auszudiskutieren , es ist eben nicht einfach damit abgetan das das Opfer die
Tat loslassen muss und fertisch ...

Bei Traumatisierten Personen genügt ein Duft ein Geräusch eine Situation um diese Menschen in einem Deja erlebnis gefangen zu halten / zu nehmen .
Vondaher solltest du dich da erstmal einarbeiten bevor wir hier an dieser Stelle weiterkommunizieren .



Ein Aussenstehender kann nur helfende Möglichkeiten aufzeigen. Ob sie dir helfen, kann dir keiner garantieren. Schau einfach, was dir an helfenden Möglichkeiten und Gedanken zur Verfügung stehen und such dir darunter was aus, wo du meinst, dies könnte mir helfen.

Nicht wenn diese Helfenden Möglichkeiten damit beginnen oder damit enden
das man als Rat : einfach nur loslassen muss . So simple ist die Sache nämlich definitiv nicht .


mfg
 
Ja, das ist die Theorie!
In der Praxis musst dazu erstmal klären was da ist. Und wenn das ne tief berührende Erfahrung war, dann ist das alles andere als einfach..

Naja.......ob Theorie oder Praktische Anwendung....;da wähl ich lieber die Praktische Anwendung.:thumbup: Was muss man da einen der Visualisieren kann erklären? er siehts doch und das kann auch jeder!Er sieht doch an dem Filmchen im Speicher was ihm Verbal oder als gesetzte Handlung Optisch stört/belastet und manipuliert oder ändert das gesehene/gespeicherte so ab wie er es gerne hätte damit es ihm als gute ,zb.lustige Erinnerung neu abgespeichert nicht mehr belastet.;und in Erinnerung bleiben kann ohne es im Speicher so tief vergraben zu müssen.(selbstschutz)Und er kann es nun jederzeit hervorholen ohne das es Ihm die zb.Angst bereiten muss wie vor dem kleinen SelbstEingriff.


Und wenns ne Traumatisierung war, dann ist das was Du da sagst auf demselben niveau, wie sich nen Knochen brechen und den Schmerz ignorieren und weiterlaufen. Das kann man auch.
Aber die Frage ist dann: will man so hart zu sich selber sein, will man sich in so eine Art "Maschine" verwandeln?..

So krass würd ich das nicht ausdrücken ; eher so als man einer immer funktionierenden kalten Maschine Knautschzonen,Stoßdämpfer oder nen Stoßfänger anbauen kann......menschliches ,liebenswertere,wärmere Züge verpassen kann...durch Sichtweisen,Perspektiven verändern/erweitern erspart das möglicherweise dann auch das bekannte Burn Out oder andere Symptome.......die wieder Neue Anhaftungen "mitsichbringen.

Ansonsten würde ich vorschlagen: nicht gleich abändern wollen, sondern erstmal zulassen, und dann heilen lassen.

Da wir und unsere Umwelt die/unsere Psyche formen geben uns mehrere Möglichkeiten nach einem "Erkennen wo der Schuh drückt gegenzusteuern.Mit welchen Mitteln das geschieht muss jeder mal für sich selbst entscheiden ; Heilen ohne was zu Verändern halte ich für schwer möglich und das Zulassen ist für mich die Erkenntnis das etliches falsch gelaufen ist und nur ab diesem Zeitpunkt kann man lindern !? heilen !? aber zumindest mal aufstehen an die Sache rangehen.
 
Naja.......ob Theorie oder Praktische Anwendung....;da wähl ich lieber die Praktische Anwendung.:thumbup: Was muss man da einen der Visualisieren kann erklären? er siehts doch und das kann auch jeder!Er sieht doch an dem Filmchen im Speicher was ihm Verbal oder als gesetzte Handlung Optisch stört/belastet und manipuliert oder ändert das gesehene/gespeicherte so ab wie er es gerne hätte damit es ihm als gute ,zb.lustige Erinnerung neu abgespeichert nicht mehr belastet.;und in Erinnerung bleiben kann ohne es im Speicher so tief vergraben zu müssen.(selbstschutz)Und er kann es nun jederzeit hervorholen ohne das es Ihm die zb.Angst bereiten muss wie vor dem kleinen SelbstEingriff.
Das geht aber gar nicht so einfach. Zuerst müssen die damals nicht-gelebten Gefühle anerkannt und gelebt werden dürfen, ansonsten werden diese weiterhin (oder wieder) verdrängt und wirken weiterhin negativ auf das aktuelle Leben ein.
Erst, wenn die Gefühle, die tatsächlich da sind/da waren, gelebt werden dürfen, kann man seine "Filmchen" nach Gutdünkten verändern, ohne dass es negative Auswirkungen hat. ;)
Alles andere ist Selbstbetrug und führt zu noch mehr Leid.

So ist zumindest meine Erfahrung - und die von einigen anderen Menschen auch.
 
Das geht aber gar nicht so einfach. Zuerst müssen die damals nicht-gelebten Gefühle anerkannt und gelebt werden dürfen, ansonsten werden diese weiterhin (oder wieder) verdrängt und wirken weiterhin negativ auf das aktuelle Leben ein.
Erst, wenn die Gefühle, die tatsächlich da sind/da waren, gelebt werden dürfen, kann man seine "Filmchen" nach Gutdünkten verändern, ohne dass es negative Auswirkungen hat. ;)
Alles andere ist Selbstbetrug und führt zu noch mehr Leid.

So ist zumindest meine Erfahrung - und die von einigen anderen Menschen auch.

Zitat;Da wir und unsere Umwelt die/unsere Psyche formen geben uns mehrere Möglichkeiten nach einem "Erkennen wo der Schuh drückt gegenzusteuern.Mit welchen Mitteln das geschieht muss jeder mal für sich selbst entscheiden ; Heilen ohne was zu Verändern halte ich für schwer möglich und das Zulassen ist für mich die Erkenntnis das etliches falsch gelaufen ist und nur ab diesem Zeitpunkt kann man lindern !? heilen !? aber zumindest mal aufstehen an die Sache rangehen.

Möglicherweise verwenden manche das Wort Selbstbetrug......und aktivieren ihren Selbstschutz........somit wirds mit dieser ablehnenden Haltung mal zu keiner Veränderung kommen.....;andere Möglichkeit......ab dem Zeitpunkt wo Selbstbetrug positives bewirkt ,ein anders denken somit ermöglicht warum nicht auch dieses Mittel ergreifen um die/seine Zukunft mit weniger Psychischen Anhaftungen leben......Spricht nichts dagegen sichs Leben zu verbessern ......jeder kann wie er will ! :D
 
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Zitat;Da wir und unsere Umwelt die/unsere Psyche formen geben uns mehrere Möglichkeiten nach einem "Erkennen wo der Schuh drückt gegenzusteuern.Mit welchen Mitteln das geschieht muss jeder mal für sich selbst entscheiden ; Heilen ohne was zu Verändern halte ich für schwer möglich und das Zulassen ist für mich die Erkenntnis das etliches falsch gelaufen ist und nur ab diesem Zeitpunkt kann man lindern !? heilen !? aber zumindest mal aufstehen an die Sache rangehen.

Möglicherweise verwenden manche das Wort Selbstbetrug......und aktivieren ihren Selbstschutz........somit wirds mit dieser ablehnenden Haltung mal zu keiner Veränderung kommen.....;andere Möglichkeit......ab dem Zeitpunkt wo Selbstbetrug positives bewirkt ,ein anders denken somit ermöglicht warum nicht auch dieses Mittel ergreifen um die/seine Zukunft mit weniger Psychischen Anhaftungen leben......Spricht nichts dagegen sichs Leben zu verbessern ......jeder kann wie er will ! :D

Nur dass es meistens keine Verbesserung gibt, wenn man sich die Vergangenheit einfach nur schönredet, ohne wirklich zu heilen.....

Zur Heilung gehört mehr als das Verdrängen ungeliebter Gefühle! ;)
 
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