Schizophrenie

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Das ist das Problem wenn du getriggert wirst hast du nicht die Kraft bist du nicht in der Lage zu reagieren und deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken . Wenn ein Mensch an Traumata leidet genügen oftmals Gerüche oder Klänge oder irgendwelche Begebenheiten Situationen die erinenrn einen dann sofort an das vorgefallene und man ist wie gelähmt .

Das ist richtig.

Wenn es passiert hat man 2 Möglichkeiten:
Entweder man erkennt, dass es die Nachklänge eines überstandenen Ereignisses sind und man entzieht ihnen daher die Aufmerksamkeit (die Energie), damit sie keine weiteren Schäden in der Seele auslösen.
Oder man folgt diesen Gedanken und Gefühlen in den Abgrund und es besteht dann die Gefahr, dass man dort verloren geht. Manche Menschen verlieren sich so weit darin, dass sie abdrehen. Wir schreiben gerade in einem Thread, der dies erörtert.

Die Frage ist doch, wie man aus diesem Schmerzkreislauf ausbricht, um ein schöneres Leben wieder aufzubauen?
Ich fände es schade, wenn ein Mensch sein ganzes Leben wegschmeisst, wegen einem einzigen Ereignis in seiner Vergangenheit. Wenn man sich den Gedanken und Gefühlen hingibt, die gelegentlich erscheinen und schmerzen, und es nicht schafft aus ihnen auszubrechen. Warum alle Möglichkeiten ausser Acht lassen, weil eben so ein dummes Ereignis in der Vergangenheit erlebt wurde? Es wäre doch schade drum. :)

Richtig ist, dass es schwer ist, mitten im Schmerz, den Schmerz als einen Gedanken oder Gefühl (Gefühle sind zensierende Gedanken) zu behandeln, den man lenken kann. Daher gilt dies.

Wenn mir manchmal meine Vergangenheit einfällt und einiges davon mich ärgert und schmerzt, dann schaue ich in mich hinein, beobachte, was da ist bis ich einsehe, dass es ein Gefühl ist, ein Gedanke, und es mir frei steht, ihm zu folgen oder nicht.
Manchmal klappt es dann sofort, manchmal dauert es eine Weile.
Das war aber nicht immer so, ich musste es mir antrainieren.

Kein Leben ist vollkommen. Irgendwas ist immer, was unangenehm sein kann. Man kann daher nur hinzulernen.

LG
Justi
 
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Und dann fang ich wieder an in einer Scheinwelt zu leben?!

Darum geht's ja grad ...

diese Scheinwelt die Du da ansprichst war als Kind Freund wo keine da waren oder hat Dich aus Deinen triesten Alltag geholt etc........; Du lernst mit Anker setzen sofort den Weg zurück zu finden......also Möglichkeit gibts musst nur selbst zu wollen .
 
Wenn es passiert hat man 2 Möglichkeiten:
Entweder man erkennt, dass es die Nachklänge eines überstandenen Ereignisses sind und man entzieht ihnen daher die Aufmerksamkeit (die Energie), damit sie keine weiteren Schäden in der Seele auslösen.
Oder man folgt diesen Gedanken und Gefühlen in den Abgrund und es besteht dann die Gefahr, dass man dort verloren geht. Manche Menschen verlieren sich so weit darin, dass sie abdrehen. Wir schreiben gerade in einem Thread, der dies erörtert.

Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass du nicht ganz verstehst, worum es genau geht.

Die Frage ist doch, wie man aus diesem Schmerzkreislauf ausbricht, um ein schöneres Leben wieder aufzubauen?
Ich fände es schade, wenn ein Mensch sein ganzes Leben wegschmeisst, wegen einem einzigen Ereignis in seiner Vergangenheit.

Kommt drauf an, worum es geht, und es gibt sicher einige, die nicht von "einem einzigen Ereignis" reden können.
 
Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass du nicht ganz verstehst, worum es genau geht.

Worum geht es?
Lass uns anhand von Beispielen es näher anschauen.
Da ist ein bzw. mehrere Ereignisse, die den Menschen verletzt haben.
Sie geschahen in der Vergangenheit. Der tatsächliche Vorgang liegt damit in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. In der Gegenwart sind die Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), die an sie erinnern. Die Tat ist vorüber, die Erinnerungen aber nicht und daher bereiten sie dem Menschen ständig seelische Schmerzen. Es gilt, genau das zu erkennen, nämlich, dass es Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), sind, die in der Gegenwart quälen. Die Tat selbst erlebt man ja nicht ständig, die ist vorbei.
Damit ist nicht gesagt, dass sie akzeptabel sei, sondern nur, dass sie endlich vorüber ist und man keinen Anlass mehr hat, sich damit noch weiter rumzuquälen. Wem nützt das, wenn man sich immer noch martert und weiter quält?
Die Tat wird so ins unerträgliche erweitert und der Täter übt weiter seine Macht über das Opfer aus. Ist das gut?

Kommt drauf an, worum es geht, und es gibt sicher einige, die nicht von "einem einzigen Ereignis" reden können.

Das stimmt. Es gibt Taten, die im Folge das Leben der Menschen weiter belasten können. Je schneller man aber sieht, dass das auslösende Ereignis überstanden ist, um so schneller bricht man aus diesem Teufelskreis aus und beginnt endlich ein schöneres Leben.
Bleibt man an seiner Vergangenheit hingegen haften, ist die Gegenwart und die Zukunft verloren. Davon hat doch niemand was, erst recht nicht das Opfer.
Nehmen wir als Beispiel einen Täter, der es drauf abzielt, dass du leidest: Soll er sich drüber freuen, dass seine Tat ein Leben lang bei dir nachwirkt? Ist das gut?

Das Beste für die Opfer ist, dass sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und sich selbst nicht mehr mit der Vergangenheit belasten.

LG
Justi
 
also wenn ich von schizo rede und diese dinge durch jemand anderen interpretieren lassen möchte
der ja denn nun fachmann sich nennt
dann lass ich mir meine wahrnehmungen aus der hand nehmen und will sie der objektivität opfern
anstatt zu meinen erfahrungen zu stehen...
es gibt ja auch die weltsicht
dass alles eben meine wahrnehmung ist
dass ich selbst alles aber auch alles kreiere
sch...was auf objektivität
ich will meine sicht der dinge allerdings auch niemandem überstülpen
das gilt natürlich genauso
wenn ich ne bereitschaft dafür habe
weisse mäuse sehen zu wollen
dann kann das daran liegen ,dass ich zuviel alkohol getrunken habe in einem eher harmloseren fall
oder eben ich liebe insgeheim weisse mäuse dermassen ,dass ich sie überall wahrnehmen ...ich bin also quasi weissemäusesüchtig
ebenso gilt das für personen ,die sich verselbständigen
schriftsteller verarbeiten sowas wahrscheinlich mithilfe ihres talents...die habens gut oder auch entertainer
harald schmidt sagte mal:
ich kotz hier meinen irrsinn vor euch aus und werd auch noch dafür bezahlt...:D
ich leider nicht:ironie:
 
PS sind die Initialen für Perversion und Schizo,also wichtig ist wohl die Leistung in einer Leistungsgesellschaft.es geht nur darum wie ich mich vermarkte und verkaufe im System.Der Mensch muss funktionieren und deshalb wird er Schizo.
 
dann gibt es den normalen entwicklungsprozess ,der ins stocken geraten ist
also der weg zum selbst
das ich ist ne zwiebel und die will geschält werden
und das reizt die augen ...und man begegnet seiner inneren verkapselten trauer...sprich all seinen verletzungen
und um dieses selbst leben zu können nimmt man die tränen der verarbeitung inkauf...und entdeckt
im innersten ins nichts
und das ganz und gar....
wenn du zum selbst dich durchgeschält hast
ist die fülle da...die fülle aus dem nichts durch nichts
man nennet es auch erleuchtung #
oder eben
dein natürlicher zustand und der bist du jetzt schon
also alles heil ist bereits in dir
es braucht da manchmal einen begleiter ,der dich durch tore der angst manövriert...
und doch kann schon jetzt gesagt werden ,dass dieser begleiter ...die liebe ist...die liebe zum selbst zu dir selbst...:)
 
PS sind die Initialen für Perversion und Schizo,also wichtig ist wohl die Leistung in einer Leistungsgesellschaft.es geht nur darum wie ich mich vermarkte und verkaufe im System.Der Mensch muss funktionieren und deshalb wird er Schizo.

In der Welt der Individualisten können ständig Interssenkonflikte eintreten.

Es kommt auch drauf an, was man selbst sein und erreichen möchte?
Will man Chef im Irrenhaus sein, oder doch nur Beobachter?

Der Mensch braucht nicht viel, um ein erfülltes Leben zu führen. Muss man da hinter Prestige her rennen, um anderen zu gefallen? Ein Haus, ein Auto, ein Handy, ....Luxusartikel überhaupt müssen nicht sein. Sie wären sehr angenehm, sicher, aber sie müssen nicht sein.
Reicht es nicht aus, wenn man sich selbst gefällt?
 
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Da ist ein bzw. mehrere Ereignisse, die den Menschen verletzt haben.
Sie geschahen in der Vergangenheit. Der tatsächliche Vorgang liegt damit in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. In der Gegenwart sind die Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), die an sie erinnern. Die Tat ist vorüber, die Erinnerungen aber nicht und daher bereiten sie dem Menschen ständig seelische Schmerzen.

Es kommt natürlich immer darauf an was man erlebt hat . Ich spreche jetzt mal nur von Extrem Fällen . Das Opfer lebt jeden Tag in der Vergangenheit . Das Opfer ist zwar körperlich in der Gegenwart aber Geistig nicht . Es druchlebt seine negativen Erfahrungen jeden Tag aufs neue jeden Tag fallen ihm andere schreckliche Dinge ein , und selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen für das Opfer ist es so als würden die Dinge gerade erst gschehen sein .

Glaube mir ich weiß wovon ich rede .

Es gilt, genau das zu erkennen, nämlich, dass es Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), sind, die in der Gegenwart quälen. Die Tat selbst erlebt man ja nicht ständig, die ist vorbei.


Nein so einfach ist es nicht wenn es so einfach wäre würden wir keine bestbezahlten Psychotherapeuthen haben und die Pharma Industrie wäre am Sand . Das Opfer muss nicht nur mit seiner eigenen Geschichte fertig werden das Opfer muss damit klar kommen das ihm wahrscheinlich niemand glauben wird oder die wenigsten ihm glauben das ist in heutigen Gesellschaft normal ( ich weiß das von anderen Ex Kindern die ähnliches wie ich durchgemacht haben) das Opfer muss damit klar kommen das es zumeist einen oder mehrere Täter gibt die nicht ! behelligt werden können aufgrund von Verjährung ,
und das Opfer muss damit klar kommen vielleicht nie eine Kindheit gehabt zu haben oder muss mit den Folgen klarkommen .

Die Folgen können z,b sein :

Vorstrafen Register , keine Fertige Schulausbildung , was das bedeutet kannst du dir ja denken ,kein ausgelernter Beruf , das Opfer war vielleicht mal Drogenabhängig oder ist es immer noch , das Opfer war vielleicht am Strich oder geht immer noch auf den Strich . Die Folgen sind also gravierend nachhaltig Existenz bedrohend und wenn du jetzt mit einem Bein auf der Straße stehst weil dir das Geld zur Miete fehlt weil du es in deinem Frust versoffen hast dann hast du keine Zeit dafür in dich zu gehen und dir über bestimmte Zusammenhänge klarzuwerden .


Damit ist nicht gesagt, dass sie akzeptabel sei, sondern nur, dass sie endlich vorüber ist und man keinen Anlass mehr hat, sich damit noch weiter rumzuquälen. Wem nützt das, wenn man sich immer noch martert und weiter quält?
Die Tat wird so ins unerträgliche erweitert und der Täter übt weiter seine Macht über das Opfer aus. Ist das gut?

Nein es ist nicht gut aber man kann oft nicht mehr machen als nur dahinzuvegetieren zu überleben , von Leben von Freude spüren usw ist man Lichtjahre entfernt , man kann manchesmal nur danach trachten zu überleben und in den Tag hinzuleben . Zu mehr ist mann vielleicht nicht imstande weil man ja Geistig und Körperlich gebrochen wurde .






Das Beste für die Opfer ist, dass sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und sich selbst nicht mehr mit der Vergangenheit belasten.

LG
Justi

Das ist ein gefährlicher Trugschluss . ich habe 15 Jahre lang gedacht ich hätte meine Vergangenheit hinter mir gelassen dannn allerdings hat sie mich mit Riesenschritten eingehohlt sie hat mich üebrrollt .
Ich bin von einem Menschen der 7 - 9 Stunden am Stück schlafen konnte zu jemandme geworden der viellicht 3 Stunden am Tag schlief und die restliche Zeit mit schweren Deppressionen zubrachte . Der an Öffentlichen Schauplätzen getriggert wurde durch Gerüche / Geräusche und der Jahrelang durch Alpträume munter wurde die mit seinem Peiniger und einem Gewehr zu tun haben .....
Also so schnell wie möglich geht gar nichts ....

mfg
 
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