Wonderfool
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ja wir könnten die Zahnräder bunt anmalen mit Blumen und Vögel drauf.
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Worum geht es?
Lass uns anhand von Beispielen es näher anschauen.
Da ist ein bzw. mehrere Ereignisse, die den Menschen verletzt haben.
Sie geschahen in der Vergangenheit. Der tatsächliche Vorgang liegt damit in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. In der Gegenwart sind die Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), die an sie erinnern. Die Tat ist vorüber, die Erinnerungen aber nicht und daher bereiten sie dem Menschen ständig seelische Schmerzen. Es gilt, genau das zu erkennen, nämlich, dass es Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), sind, die in der Gegenwart quälen. Die Tat selbst erlebt man ja nicht ständig, die ist vorbei.
Damit ist nicht gesagt, dass sie akzeptabel sei, sondern nur, dass sie endlich vorüber ist und man keinen Anlass mehr hat, sich damit noch weiter rumzuquälen. Wem nützt das, wenn man sich immer noch martert und weiter quält?
Die Tat wird so ins unerträgliche erweitert und der Täter übt weiter seine Macht über das Opfer aus. Ist das gut?
Das stimmt. Es gibt Taten, die im Folge das Leben der Menschen weiter belasten können. Je schneller man aber sieht, dass das auslösende Ereignis überstanden ist, um so schneller bricht man aus diesem Teufelskreis aus und beginnt endlich ein schöneres Leben.
Bleibt man an seiner Vergangenheit hingegen haften, ist die Gegenwart und die Zukunft verloren. Davon hat doch niemand was, erst recht nicht das Opfer.
Nehmen wir als Beispiel einen Täter, der es drauf abzielt, dass du leidest: Soll er sich drüber freuen, dass seine Tat ein Leben lang bei dir nachwirkt? Ist das gut?
Das Beste für die Opfer ist, dass sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und sich selbst nicht mehr mit der Vergangenheit belasten.
Das ist richtig.
Wenn es passiert hat man 2 Möglichkeiten:
Entweder man erkennt, dass es die Nachklänge eines überstandenen Ereignisses sind und man entzieht ihnen daher die Aufmerksamkeit (die Energie), damit sie keine weiteren Schäden in der Seele auslösen.
Oder man folgt diesen Gedanken und Gefühlen in den Abgrund und es besteht dann die Gefahr, dass man dort verloren geht. Manche Menschen verlieren sich so weit darin, dass sie abdrehen. Wir schreiben gerade in einem Thread, der dies erörtert.
LG
Justi
Ich weiß, dass du es irgendwie nur gut meinst, aber ...
Hast du hiervon zum Beispiel schon mal gelesen?:
Ursachen von Psychosen: Störungen von Botenstoffen als Folge traumatischer Erlebnisse
Es reicht nicht, sich selbst zu sagen, dass es Vergangenheit ist, die Aufmerksamkeit wegzulenken und gut ist. Auch wenn das manchmal vielleicht so klappen mag, für einen kurzen Moment. Je nachdem, was erlebt wurde.
Dissoziationen/Depersonalisationsstörungen, PTBS oder andere psychische Erkrankungen bekommst du nicht in dem Griff, in dem du dir sagst, du bist Herr deiner Selbst, hast alles unter Kontrolle, und indem du deine Aufmerksamkeit dann auf was anderes lenkst.
Wenn die Psychose eher physischer Natur ist, als Psychischer, dann hast du recht.
In dem Fall sind aber nicht die Erlebnisse die Ursache, warum ein Mensch erkrankt. Er kann dann auch nicht psychotherapeutisch behandelt werden, sondern medikamentös in der Psychiatrie.
Durch Ursachen werden Krankheiten stimmuliert aber nicht ausschließlich ausgelöst, im Falle genetischer Schwächen.