Schizophrenie

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bei mir hat lachen geholfen
also nicht so blöd draufloslachen
sondern sein gespür für humor entdecken und dann hab ich über den ollen blödmann ,der ich selber war lachen könnenn
man bist du irre...war dann kein schimpfwort mehr sondern anerkennung:ironie:
 
es gibt wohl keine standarts an heilung
aber wenn man zu sich selber sagen kann
mir gehts gut und wenns auch nur fürnen moment ist #
dann war das schon mal ein anfang...das kann dir auch hier passieren...:D
manchmal ist man seinem leiden so verpflichtet wie ner guten braut gegenüber
die darf man einfach nicht enttäuschen
doch darf man...:D
 
Worum geht es?
Lass uns anhand von Beispielen es näher anschauen.
Da ist ein bzw. mehrere Ereignisse, die den Menschen verletzt haben.
Sie geschahen in der Vergangenheit. Der tatsächliche Vorgang liegt damit in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. In der Gegenwart sind die Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), die an sie erinnern. Die Tat ist vorüber, die Erinnerungen aber nicht und daher bereiten sie dem Menschen ständig seelische Schmerzen. Es gilt, genau das zu erkennen, nämlich, dass es Erinnerungen (Gedanken und Gefühle), sind, die in der Gegenwart quälen. Die Tat selbst erlebt man ja nicht ständig, die ist vorbei.
Damit ist nicht gesagt, dass sie akzeptabel sei, sondern nur, dass sie endlich vorüber ist und man keinen Anlass mehr hat, sich damit noch weiter rumzuquälen. Wem nützt das, wenn man sich immer noch martert und weiter quält?
Die Tat wird so ins unerträgliche erweitert und der Täter übt weiter seine Macht über das Opfer aus. Ist das gut?



Das stimmt. Es gibt Taten, die im Folge das Leben der Menschen weiter belasten können. Je schneller man aber sieht, dass das auslösende Ereignis überstanden ist, um so schneller bricht man aus diesem Teufelskreis aus und beginnt endlich ein schöneres Leben.
Bleibt man an seiner Vergangenheit hingegen haften, ist die Gegenwart und die Zukunft verloren. Davon hat doch niemand was, erst recht nicht das Opfer.
Nehmen wir als Beispiel einen Täter, der es drauf abzielt, dass du leidest: Soll er sich drüber freuen, dass seine Tat ein Leben lang bei dir nachwirkt? Ist das gut?

Das Beste für die Opfer ist, dass sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und sich selbst nicht mehr mit der Vergangenheit belasten.

Ich weiß, dass du es irgendwie nur gut meinst, aber ...

Hast du hiervon zum Beispiel schon mal gelesen?:

Ursachen von Psychosen: Störungen von Botenstoffen als Folge traumatischer Erlebnisse

Es reicht nicht, sich selbst zu sagen, dass es Vergangenheit ist, die Aufmerksamkeit wegzulenken und gut ist. Auch wenn das manchmal vielleicht so klappen mag, für einen kurzen Moment. Je nachdem, was erlebt wurde.

Dissoziationen/Depersonalisationsstörungen, PTBS oder andere psychische Erkrankungen bekommst du nicht in dem Griff, in dem du dir sagst, du bist Herr deiner Selbst, hast alles unter Kontrolle, und indem du deine Aufmerksamkeit dann auf was anderes lenkst.
 
Das ist richtig.

Wenn es passiert hat man 2 Möglichkeiten:
Entweder man erkennt, dass es die Nachklänge eines überstandenen Ereignisses sind und man entzieht ihnen daher die Aufmerksamkeit (die Energie), damit sie keine weiteren Schäden in der Seele auslösen.
Oder man folgt diesen Gedanken und Gefühlen in den Abgrund und es besteht dann die Gefahr, dass man dort verloren geht. Manche Menschen verlieren sich so weit darin, dass sie abdrehen. Wir schreiben gerade in einem Thread, der dies erörtert.

LG
Justi

kann mir jemand sagt in welchem thread dies erörtert wird ?

danke :)

sonnenblume
 
Tor, soll das so bleiben?
Was ich über irgendwas denke, sollte dir egal sein. Frag dich aber selbst: Soll das so bleiben?
Dient das deinem Leben, wenn es so bleibt?

Was du schreibst, kann ich nachvollziehen.
Für dich sollte eins wichtig sein: Will ich glücklich sein, oder nicht?
Was passiert ist, kann kein Mensch mehr ändern. Es wäre schön gewesen, wenn es nicht passiert wäre, aber es ist leider so gewesen.
Es beeinträchtigt dein Leben immer mehr, solange du nicht loslässt und akzeptierst, wo du gerade stehst. Lass nicht zu, dass dich äussere Ereignisse im Inneren verletzen.

Du bist arbeitslos, o.k. dann bist du halt arbeitslos. Mindert das deinen Wert als Mensch. Ich finde, das tut es nicht.
Du hast mal Drogen genommen, auch gut. Das macht dich auch nicht weniger.
Du warst im Knast. Wäre besser, wenn nicht, aber es ist und man kann die Uhr nicht zurück drehen. Ist es für dich möglich, auch über diesen Schatten zu springen, denn dein Leben ist dadurch auch nicht geringer an Wert geworden.

Nichts soll dich definieren, rein gar nichts.
Ist das für dich machbar?
Wenn ja, tust du dir selbst damit den größten Gefallen, niemanden anderen sonst.

Ich verteidige keine Täter und will auch ihre Tat nicht auf irgendeine sonderbare Weise deuten und vergeben.

Je länger aber Opfer an der Tat und den Erinnerungen daran haften bleiben, um so schmerzhafter gestaltet sich ihr Leben. Du beschreibst doch gerade, wie schmerzhaft es auf dein Leben eingewirkt hat.
Auf dieser Welt geschieht manchmal Scheisse, das kann schwer verhindert werden. Und sie kann das Leben der Opfer schwer in Angriff nehmen. Das kann man auch schwer verhindern.

Du hast recht. Wer nicht das Gleiche erlebt hat, kann nicht sagen, was es für diesen Menschen bedeutet hat, so schwer zu leiden.
Ein Aussenstehender kann nur helfende Möglichkeiten aufzeigen. Ob sie dir helfen, kann dir keiner garantieren. Schau einfach, was dir an helfenden Möglichkeiten und Gedanken zur Verfügung stehen und such dir darunter was aus, wo du meinst, dies könnte mir helfen.
Ein Aussenstehnder ist nicht Gott und kann deine Vergangenheit nicht auf Knopfdruck verschwinden lassen.

Jeder Mensch hat in seinem Leben ein bis mehrere Probleme am Laufen und versucht mit ihnen zu leben, ohne sich durch sie nieder reissen zu lassen. So ist das Leben.
 
Ich weiß, dass du es irgendwie nur gut meinst, aber ...

Hast du hiervon zum Beispiel schon mal gelesen?:

Ursachen von Psychosen: Störungen von Botenstoffen als Folge traumatischer Erlebnisse

Es reicht nicht, sich selbst zu sagen, dass es Vergangenheit ist, die Aufmerksamkeit wegzulenken und gut ist. Auch wenn das manchmal vielleicht so klappen mag, für einen kurzen Moment. Je nachdem, was erlebt wurde.

Dissoziationen/Depersonalisationsstörungen, PTBS oder andere psychische Erkrankungen bekommst du nicht in dem Griff, in dem du dir sagst, du bist Herr deiner Selbst, hast alles unter Kontrolle, und indem du deine Aufmerksamkeit dann auf was anderes lenkst.

Wenn die Psychose eher physischer Natur ist, als Psychischer, dann hast du recht.
In dem Fall sind aber nicht die Erlebnisse die Ursache, warum ein Mensch erkrankt. Er kann dann auch nicht psychotherapeutisch behandelt werden, sondern medikamentös in der Psychiatrie.
Durch Ursachen werden Krankheiten stimmuliert aber nicht ausschließlich ausgelöst, im Falle genetischer Schwächen.
 
Wenn die Psychose eher physischer Natur ist, als Psychischer, dann hast du recht.
In dem Fall sind aber nicht die Erlebnisse die Ursache, warum ein Mensch erkrankt. Er kann dann auch nicht psychotherapeutisch behandelt werden, sondern medikamentös in der Psychiatrie.
Durch Ursachen werden Krankheiten stimmuliert aber nicht ausschließlich ausgelöst, im Falle genetischer Schwächen.

Es steht ja da, worum's geht:

"Ursachen von Psychosen: Störungen von Botenstoffen als Folge traumatischer Erlebnisse"

Dissoziationen/Depersonalisationsstörungen, PTBS oder andere psychische Erkrankungen ...
das hängt auch alles nicht mit den Erlebnissen zusammen?

Schon ok, ich lass es lieber. :rolleyes:
 
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ich muss hier gegen die standards gegenanschreiben...
ich habe versucht zu verstehen warum #
das hat zu nichts geführt #
war aber wichtig #das zu tun #
um am ende zu erkennen #
das führt zu nichts #
nimm dich jetzt so an wie du eben bist
und steh zu dir selbst
das ist im nachinein betrachtet die wahre therapie
die keine mehr sein muss...
das geht nicht von heute auf morgen und der eine oder andere braucht seinen psychatrie und seinen psychater #
ist nichts gegen zu sagen oder zu machen #doch letzendlich heilt man sich selbst
indem man sich so nimmt wie man ist
das war das ergebnis einer fast 30 jährigen odysseee durch alle scharten der psyche
in dem falle meiner eigenen...
 
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