Der Vorteil an den Glauben an den Allerbarmer

So wie ich es verstehe bist du auf einem guten Weg, liebe(r) Retsieg.
Bei mir bedurfte es leider eines schweren gesundheitlichen Schlages vor einigen Jahren, um zu der von dir geschilderten Erkenntnis zu gelangen.

Den ersten Teil deines Beitrages verstehe ich nicht so ganz, aber mir gefällt deine Formulierung "ich mich meiner selbst erbarmte". Es ist für mich wichtig, dass ich barmherzig mit mir selbst, meiner Gegenwart und meiner Vergangenheit umgehe.

Wenn ich das "Erbarmen" externalisiere und eine externe Instanz (z.B. Gott) Erbarmen mit mir haben soll, dann drücke ich mir damit einen Stempel "Sünder" oder "unwürdig" auf und mache mein Menschsein einfach pauschal mal schlecht. Ich tue mir das nicht mehr an.

Das hat mit Perfektsein und fehlerfreiem Leben überhaupt nichts zu tun. Imperfektion und Fehlermachen sind ganz normale, gesunde Anteile des Menschseins.
Liebe/r @wandersocke, dein schwerer gesundheitlicher Einschlag berührt mich, selbst da ich nicht weiß welcher es war.

Obwohl ich hier im Forum vor Jahren Teile aus meinem Leben schildert die mich hätten fast töten können würde ich es Heute nicht mehr öffentlich im Forum berichten.

Der erste Teil ist in gewisser Weise verschlüsselt und das mit Absicht.

Das wesentlich gleicht vielleicht dem deinigen. Ich kann es nicht wissen.

“Wenn schon Erbarmen, dann zugleich mir selbst gegenüber, inklusive dem mir selbst Annehmen und Lieben, zu was und wer ich auch inklusive der selbst erfahrenen Schicksalsschlägen wurde.
In dem ich lernte gewisses nicht mehr ändern zu können, aber dafür anderes beleben durfte und kann.

Zur ausgleichenden Wage dazu:

Wenn schon meiner mir selbst Erbarmen, dann parallel dazu auch meinem Gegenüber, inklusive dem Annehmen und dem Lieben seiner, im Anerkennen und Mitempfinden dessen erfahrenen Schicksalsschlägen.
Im Verständnis zu dessen nicht mehr zu änderndem und dem Bewundern was dennoch an anderer Stelle verändert wurde und reifte, aus dessen Glück und Not heraus.”
 
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Ich lasse mir durch Religion keine Schuld oder ein Sündergefühl einreden. Ich weiss, ich bin nicht perfekt und habe meine Fehler, aber das ist ganz normal und menschlich. Ich handle meistens nach besten Wissen und Gewissen, aber manchmal passieren halt Dinge, die sind nicht optimal.
Wir alle sind schuldig egal ob Glaube oder nicht. Es gibt keine unschuldigen Menschen.
 
Wir alle sind schuldig egal ob Glaube oder nicht. Es gibt keine unschuldigen Menschen.
Ganz genau diesen Punkt teile ich nicht.

Ich habe noch nie eine Straftat begangen
Ich habe schon einen Strafzettel bzgl. Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen.
Ich habe mal meine Eltern nicht geehrt.
Ich war schon neidisch.
Ich habe schon Notlügen gebraucht.
Also typisch menschliche Dinge.

Was davon macht mich schuldig?
 
Liebe/r @wandersocke, dein schwerer gesundheitlicher Einschlag berührt mich, selbst da ich nicht weiß welcher es war.

Obwohl ich hier im Forum vor Jahren Teile aus meinem Leben schildert die mich hätten fast töten können würde ich es Heute nicht mehr öffentlich im Forum berichten.

Der erste Teil ist in gewisser Weise verschlüsselt und das mit Absicht.

Das wesentlich gleicht vielleicht dem deinigen. Ich kann es nicht wissen.

“Wenn schon Erbarmen, dann zugleich mir selbst gegenüber, inklusive dem mir selbst Annehmen und Lieben, zu was und wer ich auch inklusive der selbst erfahrenen Schicksalsschlägen wurde.
In dem ich lernte gewisses nicht mehr ändern zu können, aber dafür anderes beleben durfte und kann.

Zur ausgleichenden Wage dazu:

Wenn schon meiner mir selbst Erbarmen, dann parallel dazu auch meinem Gegenüber, inklusive dem Annehmen und dem Lieben seiner, im Anerkennen und Mitempfinden dessen erfahrenen Schicksalsschlägen.
Im Verständnis zu dessen nicht mehr zu änderndem und dem Bewundern was dennoch an anderer Stelle verändert wurde und reifte, aus dessen Glück und Not heraus.”
In meinen eigenen Worten würde ich es folgendermassen formulieren:
Ich möchte mir selber und auch anderen gegenüber Erbarmen zeigen. Ich möchte mich selbst und auch die anderen in Liebe annehmen.

Trifft das dein Denken?

Zum Thema Schicksalsschläge muss ich sagen, dass ich so manchen damals schweren Lebensabschnitt im Nachhinein als Führung, Bewahrung und Segen sehe.
 
In meinen eigenen Worten würde ich es folgendermassen formulieren:
Ich möchte mir selber und auch anderen gegenüber Erbarmen zeigen. Ich möchte mich selbst und auch die anderen in Liebe annehmen.

Trifft das dein Denken?

Zum Thema Schicksalsschläge muss ich sagen, dass ich so manchen damals schweren Lebensabschnitt im Nachhinein als Führung, Bewahrung und Segen sehe.
Bis auf das Wort “möchte”. Vielmehr: Ich habe mit anderen Erbarmen, weil ich auch mit mir Erbarmen habe.
 
Ganz genau diesen Punkt teile ich nicht.

Ich habe noch nie eine Straftat begangen
Ich habe schon einen Strafzettel bzgl. Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen.
Ich habe mal meine Eltern nicht geehrt.
Ich war schon neidisch.
Ich habe schon Notlügen gebraucht.
Also typisch menschliche Dinge.

Was davon macht mich schuldig?
Jede Seele , die inkarniert beschreitet den karmischen Weg. Und so begehen wir gute und schlechte Taten.
Uns ist nur ein kleiner Ausschnitt bewusst aber nicht der gesamte Weg.
 
Ich habe früher in der Vergangenheit durch Unreife und Unerfahrenheit Fehler gemacht und auch Sünden. Heute mit 47 Jahren bin ich weiser und reifer und erfahrener. Jetzt stellt euch vor, wie reif und rein man werden kann, wenn man mehrere Jahrhunderte im Himmel verbringt. Daher ist mein Ziel nicht mehr auf Erden wiedergeboren zu werden sondern in den Himmel zu kommen.
 
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