Der Vorteil an den Glauben an den Allerbarmer

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Mir ist vor Zeiten zugefallen, also nicht chaotisch willkürlich, sondern zu mir hingefallen, dass ich mich meiner selbst erbarmte, aller Fragen nach dem Sinn meines Sein’s, dem Ursprung jedweder Existenz selbst nachzugehen, das ersparte ich mir, schon vor langen Zeiten, mich ab da zu Teilen mit recht alltäglichem Erledigen mal mehr und mal weniger begeistert hingab und immer noch gebe.

Und so erfuhr ich vor Jahren mehr Freude am Leben, als es zuvor war, als ich mir und andern noch des pudels Kern vom Sein und Sinn klären wollte, oft, viel zu oft grübelte, anstatt simpel aber freudig das einfache Leben zu feiern.
 
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Man kann jeder Zeit das Leben simpel freudig akzeptieren.
Es ist ein temporäres Ereignis und vergeht bis sich Frieden im Auge des stürmischen Daseins als Ankommen in seinem innersten Selbst lichtvoll eröffnet.
 
Man kann jeder Zeit das Leben simpel freudig akzeptieren.
Es ist ein temporäres Ereignis und vergeht bis sich Frieden im Auge des stürmischen Daseins als Ankommen in seinem innersten Selbst lichtvoll eröffnet.
Mach ich auch - Carpe Diem -
was ist schon das Wissen um die Ewigkeit gegen einem guten Häferl Kaffee oder einer Creme Brulee'


Was das Herz erfreut und Leid erspart ist stets die beste Art!
 
Und so erfuhr ich vor Jahren mehr Freude am Leben, als es zuvor war, als ich mir und andern noch des pudels Kern vom Sein und Sinn klären wollte, oft, viel zu oft grübelte, anstatt simpel aber freudig das einfache Leben zu feiern.
So wie ich es verstehe bist du auf einem guten Weg, liebe(r) Retsieg.
Bei mir bedurfte es leider eines schweren gesundheitlichen Schlages vor einigen Jahren, um zu der von dir geschilderten Erkenntnis zu gelangen.

Den ersten Teil deines Beitrages verstehe ich nicht so ganz, aber mir gefällt deine Formulierung "ich mich meiner selbst erbarmte". Es ist für mich wichtig, dass ich barmherzig mit mir selbst, meiner Gegenwart und meiner Vergangenheit umgehe.

Wenn ich das "Erbarmen" externalisiere und eine externe Instanz (z.B. Gott) Erbarmen mit mir haben soll, dann drücke ich mir damit einen Stempel "Sünder" oder "unwürdig" auf und mache mein Menschsein einfach pauschal mal schlecht. Ich tue mir das nicht mehr an.

Das hat mit Perfektsein und fehlerfreiem Leben überhaupt nichts zu tun. Imperfektion und Fehlermachen sind ganz normale, gesunde Anteile des Menschseins.
 
Den ersten Teil deines Beitrages verstehe ich nicht so ganz, aber mir gefällt deine Formulierung "ich mich meiner selbst erbarmte". Es ist für mich wichtig, dass ich barmherzig mit mir selbst, meiner Gegenwart und meiner Vergangenheit umgehe.

Wenn ich das "Erbarmen" externalisiere und eine externe Instanz (z.B. Gott) Erbarmen mit mir haben soll, dann drücke ich mir damit einen Stempel "Sünder" oder "unwürdig" auf und mache mein Menschsein einfach pauschal mal schlecht. Ich tue mir das nicht mehr an.
Das sehe ich nicht so, ich glaube an den Allerbarmer, so dass ich auch selbst zu mir barmherzig bin. Wenn Gott erbarmen mit mir hat, so sehe ich mich überhaupt nicht als Sünder oder als unwürdig. Selbstliebe und zu sich selbst barmherzig zu sein ist richtig und wichtig, egal ob man an Gott glaubt oder nicht.

Wenn man sich selbst liebt ohne Egoismus oder Narzissmus, sondern durch Barmherzigkeit auch zu sich selbst, kann man leichter auch liebevoll und barmherzig zu anderen sein.
 
Ich weiss, dass es viele so sehen wie du, lieber David. In Gesprächen haben mir das andere auch oft so gesagt, aber selbst kriege ich diesen Blickwinkel zumindest bis jetzt noch nicht hin.
Ich lasse mir durch Religion keine Schuld oder ein Sündergefühl einreden. Ich weiss, ich bin nicht perfekt und habe meine Fehler, aber das ist ganz normal und menschlich. Ich handle meistens nach besten Wissen und Gewissen, aber manchmal passieren halt Dinge, die sind nicht optimal.
 
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Ich lasse mir durch Religion keine Schuld oder ein Sündergefühl einreden. Ich weiss, ich bin nicht perfekt und habe meine Fehler, aber das ist ganz normal und menschlich. Ich handle meistens nach besten Wissen und Gewissen, aber manchmal passieren halt Dinge, die sind nicht optimal.
Jedem passieren nichtoptimale Dinge. Und wenn es einen Mitmenschen betrifft, da gibt es die ganz einfache Entschuldigung.

Anders sehen die Dinge vielleicht aus, wenn einer ein wirklich schweres Verbrechen begeht, von Schuldgefühlen geplagt wird und die Folgen seiner Tat nicht rückgängigmachen kann. Da kann ihm das "Sündenbild" und ein Kniefall vor dem Kreuz durchaus innerlich helfen
 
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