@fäumerisch
„Hannah“ hat Kassetten aufgenommen. Insofern ist es ja keine schnelle Handlung, kein Affekt.
Ich muss mit dem was ich anderswo anderswo ja erwähnt habe, dieser Moment in dem ich schlimme Gedanken hatte, auch kurz mal aufräumen. Ich habe auch als Asperger solche Gedanken normalerweise nicht. Vor allem, weil ich einen sehr starken Glauben habe, der so etwas komplett (!) ausschließt. Für mich, persönlich.
Aber, ich habe so ein tiefes, heftiges Gefühl auch noch niemals für einen anderen Menscben empfunden. Und der Gedanke, dass er mich aus irgendeinem Grunde verachten könnte, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben möchte (wir haben vorher gemailt und da kam was für mich ganz schlimmes), hat mich innerlich so geschmerzt, dass mein Verstand, für einen kurze Zeit ausgesetzt hat und ich tatsächlich in eine ganz extreme Situation geraten bin. Etwas für mich völlig unnatürliches, untypisches.
Eine ehrliche und ganz gefährliche Situation.
Aber ich habe es nicht getan, mein Leben geschützt und nicht beendet. Stattdessen, habe ich mich in die Büsche gesetzt (Im Wald) und wie ein kleines Kind geweint, Dieser Schmerz war so groß für mich, dass ich kaum damit fertig geworden bin. Aber! Man kommt aus so einer Situation auch wieder raus. In dem man mit sich kämpft, sich selbst nen Ar...Tritt gibt.
Eine Hannah, hat so etwas geplant, Sie wurde nicht der Spielball ihrer Gefühle, sondern hat über viele Wochen hinweg geplant, wie sie andere Menschen mit in ihr Leid ziehen und denunzieren kann! Und das ist für mich ganz abartig und verwerflich.
Deshalb habe ich auch kein Verständnis für die Filmfigur. Nicht böse sein!