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Wie löst man Schuldgefühle auf?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 8. Januar 2007.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Guten Morgen,

    vielleicht hat jemand dazu eine gute Idee, bzw. kann aus eigener Erfahrung sprechen.
    Ich trage (wie wohl jeder) ein Schuldgefühl mit mir herum. Ich werde damit in den scheinbar unterschiedlichsten Situationen konfrontiert und - ehrlich gesagt - ich finde es langsam sterbenslangweilig. Das Thema ist klar, - schon lange. Aber wie löst man es auf?
    Rein intellektuell kann ich mir herleiten, dass ich es erst empfinden muß, um es aufzulösen, bzw. um es als Illusion wirklich zu entlarven (es reicht nicht aus, zu wissen, dass Schuld eine Illusion ist). Aber ich denke, ich empfinde es schon. Was muß ich noch mehr tun?
    Konkretes Beispiel: Ich begegne jemandem, der mir das Thema im Außen spiegelt. Also z.b. eine Hundebesitzerin, die ihren Hund "überobligat" und völlig übertrieben vor "Angriffen" meines Junghundes schützen will, obwohl die beiden friedlich miteinander spielen. Sie schreit meinen Hund an und erzählt mir, wie ich mit meinem Hund umzugehen habe, um derartige "Dominanzgesten" zu unterbinden. Ich sage ihr freundlich aber bestimmt, dass ich das anders sehe. Sie ist völlig aufgewühlt und bricht den Kontakt ab. Ich gehe weiter und kann deutlich fühlen, dass es dieser Frau um den Schutz ihres Babys/Kindes geht (Hund steht für Kind). Ich bekomme schon fast ein schlechtes Gewisen, dass ich nicht noch "liebevoller" mit ihr gesprochen habe, weil ich doch sehe/fühle, um was es bei dieser Episode im Kern wirklich geht. Schließlich muß ich mich wirklich schütteln, um mir bewußt zu sagen, dass es okay war, dass ich mich meinerseits gegen sie abgegrenzt habe, - bei allem Verständnis, das ich für ihre emotionale Reaktion habe.

    Das scheint nur ein ganz banales Beispiel. Ist es auch, aber ich werde gerade mit derartigen Begebenheiten bombadiert und will das endlich beenden. Okay, ich habe es geschnallt: ich habe ein extremes Schuldgefühl, bei dem es um das Thema geht, ein/mein Kind verlassen zu haben. Und ja, meine Eltern hatten mich als Kind auch verlassen, - imme rmal wieder. Und ja, es sind wahrscheinlich auch ihre Schuldgefühle, was völlig egal ist, weil wir ja Eins sind. Und ja, ich bin bei mir und meinen Kindern auch schon fündig geworden. Es hat Situationen gegeben, in denen ich sie nicht ausreichend geschützt habe und mich dafür extrem verurteilt habe. Als Ausgleich gibt es eben das Thema "übertriebener Schutz", wo ich in bestimmten Zusammenhängen löwenmuttergleich über meine Küken wache, - so wie es mir die Hundebesitzerin gespiegelt hat.

    Aber wie kann ich das endlich beenden? Oder kann "ich" das gar nicht beenden, sondern muß warten bis das unpersönlich arbeitende Programm ( andere nennen es "Gott") im Hintergrund entscheidet, dass es dieses Spiel so nicht mehr amüsiert. Ihr seht, ich bin langsam etwas verbittert. Deswegen freue ich mich wirklich über neue Ideen von Euch.

    Liebe Grüße

    Katarina
     
  2. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    ...ob Deine eigene Verantwortlichkeit -
    aufgrund der möglichen hier angeführten Antworte -
    kleiner wird ? :)

    Wieso darf sie nicht leben,
    wenn sie Dir was gutes wünscht ?

    Vielleicht fühlt sie sich etwas einsam ? :)

    Du schneidest doch Deine niesende Nase nicht ab, oder ?

    Wenn Du mal wollen wirst -
    frag sie - selbst :)

    Servus.
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    ?????????????????????????????????????

    Übrigens, nachtragen kann ich natürlich noch, dass mit dem oben beschriebenen Schuldgefühl ein massive spiegelverkehrte Schuld korrespondieren muß. Ich schütze also - in meiner Vor-Stellung - nicht nur nicht ausreichend, sondern ich bin auch - in meiner Vor-Stellung - übergriffige Täterin. Allerdings bin ich da noch ein bißchen betriebsblind. Ich sehe nur die Übergriffigkeit gegenüber meinem eigenen Körper (Rauchen etc.). Ich sehe nicht meine Übergriffigkeit gegenüber meinen Kindern. Da muß wohl ein blinder Fleck sein. Grübel!!!!!

    Katarina:)
     
  4. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    hallo katarina,

    geh zu gott und bete 5 ave maria und verzeih dir selbst und dann passts wieder :)

    zwischen schuld und verantwortung ist ein unterschied !

    wyrm
    :clown:
     
  5. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    ...jaja, ich glaube Dir,
    dass Du manchmal etwas musst und kannst :)

    z.B. Hunde und Leute anschauen,
    nachdenken, wieso sie solche lustige Gesichter
    so interessant auf der Welt herum animieren ? :)

    Du wirst nicht können
    Deine Verantwortlichkeit zu pflegen,
    wenn Du für "fremde" Gründe denkst :)

    Willst es ausprobieren ? :weihna1

    Trotzdem ist sie Deine und sehr möglich gut...
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    ?????????????????????

    @wyrm: Ich glaube nicht an einen Gott. Und sich selbst Verzeihen, wie geht das? Man sagt "Ich verzeihe mir?". Funktioniert offenbar nicht, weil die Chose ja immer weitergeht.

    Katarina :)
     
  7. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Liebe Katarina,

    dein Thema hat mich wie magisch angezogen. Ich trage auch immense Schuldgefühle mit mir herum (auch in Bezug auf meine Kinder). Für mich ist es eine seelische Gratwanderung zwischen mir selbst zu verzeihen und mich selbst mir gegenüber zu rechtfertigen.

    Vieles, was ich in der Theorie zu diesem Thema gelernt habe, leuchtet mir vollkommen ein. Zum Beispiel:

    nehme die Schuld an, weil Annehmen die Voraussetzung für das Loslassen ist

    die Schuld als einen unentrinnbaren Teil einer systemischen Verstrickung zu erkennen

    Gott hat dir längst verziehen, verzeihe auch deinem Schuldiger (in dem Fall dir selbst!)

    Theoretisch glaube ich auch den Unterschied zu kennen zwischen Schuld (= Eigenverantwortung) und Schuldgefühlen (sie helfen dir in keiner Weise, sie sind einfach da, und das ziemlich penetrant)

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich Schuldgefühle mindern, wenn du die Gelegenheit zur Wiedergutmachung hast.

    Das verstehe ich nicht ganz. Ich dachte, dass, gerade weil du eben die Übergriffigkeiten gegenüber deinen Kindern siehst, dies die Schuldgefühle in dir auslöst??

    Meinst du Klarheit auf der Verstandesebene oder/und auf der Gefühlsebene? Wie ist dir das gelungen?

    Sorry wegen der vielen Fragen, denn eigentlich wolltest du ja Antworten!

    LG
    Daisy
     
  8. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Daisy,

    Ja, das ist aber nur die eine Seite. Es gibt ja immer auch die Kehrseite der Medaillie. Meine Beobachtungen haben mich bis heute an den Punkt geführt, wo ich felsenfest davon überzeugt bin, dass ich immer sowohl Opfer als auch Täter bin. Wenn mir im Außen ein "Täter" begegnet (den ich verurteile), dann begegne ich mir selbst und verurteile mich selbst.
    Ich lebe in meinem Alltag permanent die Situation, in der ich meine, mein inneres und meine äußeren Kind schützen zu müssen. Das tue ich derart "gewalttätig" (also überkompensatorisch), dass ich damit selbst zur Täterin werde. Gegenüber dem "Täter" ist mir dieser Mechanismus klar. Nur sehe ich ja darüberhinaus in dem "Täter" auch meine eigene Übergriffigkeit gegenüber den Kindern. Man sieht im anderen immer sich selbst. Und da ist mir einfach nicht klar, inwiefern ich da übergriffig bin. Ich hatte mal einen Hund (Hund steht für Kind, Triebhaftigkeit, unbewußte animalische Seite). Zu dem war ich gar nicht nett. Und als ich das nach Jahren so richtig realisiert habe, hat mich das hochkommende Schuldgefühl fast explodieren lassen. Ich weiß noch wie ich am Fenster stand und mich fragte, wie um Gottes Willen, soll ich mir das jemals verzeihen? Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso dieses wirklich liebenswerte Tier in mir solche Aggressionen auslösen konnte (geschlagen habe ich sie nicht, aber ich war einfach nicht nett). Die Antwort hatte mich dann sehr schockiert. Es war ihre Abhängigkeit, ihre Liebesbedürftigkeit. Also alles, was ich an mir selber hasse.
    Nun habe ich wieder einen Hund. Zu dem bin ich sehr nett. Aber diese "Wiedergutmachung" löst offenbar das alte Schuldgefühl nicht auf, denn sonst würde ich mein Leben nicht so leben wie ich es tue. Versteht Du, was ich meine?

    Alles nur Verstandesebene. Ich bin eine Gefühlslegasthenikerin.
    Als ich mich gestern fragte, wieso ich eigentlich einen solch überkompensatorischen Schutzwall hochgezogen habe, in dem ich mich selber einschließe, da fand ich als Antwort nur "Angst vor Schmerz". Und ich Schlaule sage doch immer, man solle keine Angst vor dem Schmerz haben, in ihn hineingehen und so erlösen. Aber bei mir selber, unmöglich. Es geht nicht. Ich werde da so extrem wütend auf mich und die Welt und diese Wut prallt natürlich auf mich zurück. Und so hänge ich in meinem selbstgebastelten Käfig.

    Liebe Grüße

    Katarina
     
  9. a418

    a418 Guest

    Indem Du vergibst.....


    Grüsse

    a418
     
  10. Katarina

    Katarina Guest

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    Gerne! Aber wie geht das?

    Katarina :)
     
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