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Spielsucht

Dieses Thema im Forum "Reiki" wurde erstellt von Gelinia, 1. Januar 2007.

  1. Gelinia

    Gelinia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2007
    Beiträge:
    2
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    hallo!

    ich brauche bitte Unterstützung!
    Ein guter Freund gestand mir, dass er nun seit 2 Jahren Spielsüchtig ist.
    Er erbat mich um Hilfestellung.

    Wie kann ich ihn weiterhelfen? Habe den ersten und zweiten Grad Reiki.
    Eventuell auch durch innere Kind arbeit?

    Habe bis dato noch keine Erfahrungen mit dieser Sucht gemacht.

    Bitte um einen Rat!
    Dankeschön und liebe Grüsse
    Gelinia
     
  2. Gusti

    Gusti Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.338
    Ort:
    Wien
    hi
    was meinst du denn mit innerer kind arbeit?
    lg
    gusti
     
  3. Esofrau

    Esofrau Guest


    Hallo Gelinia,

    bei allen Süchten ist es absolut wichtig, mit dem inneren Kind zu arbeiten! Süchtige haben aufgehört zu suchen, weil sie glauben, vermeintlich gefunden zu haben... Dass das selbstzerstörerische Verhalten aber genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sich "das innere Kind" wünscht(e) ist diesem nicht klar...

    Ich kenne mich mit Reiki nicht aus - in Psychoprana belegt man die Energie mit einer bestimmten Absicht - nämlich die Suchtgedankenformen und Elementale zu zerstören - sowas ähnliches gibt es bestimmt auch bei Reiki...?
    Fantasiereisen zum inneren Kind haben aber schon immer etwas gebracht - VORAUSGESETZT der Süchtige WILL etwas verändern!!!

    Ich denke allerdings nicht, dass Reiki allein ausreicht! Psychologische Gespräche, wie es dazu kam, sind mit Sicherheit auch sehr wichtig und unverzichtbar!

    Viel Erfolg!

    LG
    Esofrau
     
  4. Gelinia

    Gelinia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2007
    Beiträge:
    2


    Hallo liebe Esofrau,

    herzlichen Dank für dein Posting.

    Er wird bereits psychologisch betreut und ist in einer Selbsthilfegruppe und
    will auch was ändern.
    Wir werde auf jeden Fall mal versuchen mit seinem inneren Kind in Kontakt zu treten.

    lg
    Gelinia
     
  5. Aamuilla

    Aamuilla Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2005
    Beiträge:
    377
    Hallo Gelinia!!
    Alle Süchte sind Thema des Solarplexus.
    Wenn man sich mit sich selbst ausseinander setzt und an seinem Selbstvertrauen arbeitet kann man Erfolge erzielen.
    Süchtig ist man meistens, wenn man vor einem Problem, einer unangenehmer Sache flüchten will.
    Die Sucht stellt einen Flüchtsort dar. Doch wenn man dort raus ist, sieht man die Welt wieder so wie man sie wahrnimmt und die Sachen, die unangenehm waren wieder.
    Sich seinen Problemen, Sorgen, Gefühlen zu stellen ist wichtig für die Sicherheit in unserem Selbst.
    Und somit das Thema des Solarplexus.

    LG,
    Angel.
     
  6. Flashlight

    Flashlight Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2006
    Beiträge:
    526
    Ort:
    in der Nähe vom Lainzer Tiergarten
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    Wenn man sich mit Krankheit beschäftigt, stellt man fest, dass dieses Phänomen im Prinzip nur beim (zivilisierten) Menschen, beim domestizierten (unfreien) Tier und bei der manipulierten Pflanze auftritt.

    Alle anderen Lebensformen haben zwar auch mit Störungen zu tun, aber weder in dem Umfang, noch in dieser Mannigfaltigkeit.
    Überall dort, wo der Mensch seine Finger im Spiel hat, produziert er mehr Probleme als Lösungen.
    Da es ihm sichtlich schwerfällt, den Zusammenhang zwischen dem zu sehen, was er tut und was er zurückbekommt, sucht er Lösungen nicht in sich, sondern im Aussen.

    Das gilt auch bei der Betrachtung von Krankheit (und Süchten).
    Es klingt zugegebenermaßen verlockend, die Ursachen bei Bakterien, Pilzen, Viren und schlechter Nahrung, fehlenden Mineralien und Vitaminen anzusiedeln, weil uns dieses Denkmuster weitestgehend von der Selbstverantwortung entbindet.

    Die Medizin kann zwar immer besser erklären, was im Stoffwechsel schief läuft, aber sie kann uns nicht vermitteln, warum sich der Organismus so verhält.

    Um das Wesen von Krankheit zu verstehen, sollten Störungen zunächst als ein Versuch der Selbstkorrektur aufgefaßt werden, bei dem die Symptome auf unterschiedliche Prozesse hinweisen.

    Kann das der Störung zugrundeliegende Problem aus sich selbst heraus nicht gelöst werden, entwickelt sich ein chronischer Zustand, den wir dann Krankheit (oder Sucht) nennen.

    Man darf dabei aber nicht übersehen, dass die Symptome nichts mit den Ursachen zu tun haben.
    So wie eine Partitur nicht die Töne, sondern nur die Noten enthält, stellt das Symptom nur ein Zeichen für eine Störung dar und nicht die Störung selbst.

    Die Antwort auf die Frage, warum sich eine Niere, ein Herz, eine Brust oder ein Dickdarm auffällig darstellt, findet man nicht in den Organen, sondern in der Umgebung des Menschen.
    Die Organe zeigen nur die physiologisch messbaren Auswirkungen, die uns als Ursachen verkauft werden, sofern man unmittelbare chemische und physikalische Einwirkungen ausschließen kann.

    Es macht nicht wirklich Sinn, bei Magenschmerzen den Magen zu therapieren, bei Knieschmerzen das Knie zu behandeln und bei Ovarialzysten die Eierstöcke zu operieren.
    Die linearen Ansätze lösen keine Probleme, sondern verschieben und vermehren diese lediglich.

    Die wirksame Umgebung eines Menschen schließt jene biographischen Inhalte der Kindheit mit ein, die lebensprägend, lebensfeindlich und konfliktträchtig waren, bzw. sind.
    Wenn diese im Wesentlichen ungeklärt bleiben, bringen sie ihrerseits die wirksamen Hintergründe über analoge Prozesse durch Symptomen zum Ausdruck.
    Oder anders formuliert: Ein Mensch disponiert jene Organe zur Erkrankung, deren Inhalte, Funktionen und Eigenschaften er nicht lebt oder verletzt worden sind.
    Die Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen können insbesondere durch explorierende Fragen aufgedeckt werden.

    Die Anstrengungen, die vor diesem Hintergrund gegen Krankheitsbilder unternommen werden sind ebenso umfangreich wie (prinzipiell) hilf- bzw. nutzlos, da sie gegen Körpersignale gerichtet sind.

    Mit Ausnahme der Notfallmedizin (Ersthilfe eines im Grunde Gesunden) hat die Medizin bis heute keine Modelle geliefert, die die Probleme der chronischen Störungen lösen helfen.
    Wenn der oder die Betroffene nicht entscheidende Dinge erkennt und für sich ändert, mögen zwar die Signale verschwinden, nicht aber die Probleme. Der Organismus sucht sich dann neue Ausdrucksformen.

    Da es einfacher ist zu leiden, als etwas zu verändern,
    wird sich beim Menschen im Allgemeinen
    und beim Kranken im Besonderen nicht viel tun.

    Solange wir Symptomen mit feindlicher Gesinnung (anti . . .) begegnen - sei es schulmedizinisch oder naturheilkundlich - und darin primär bekämpfenswerte Zustände sehen, kommen wir nicht weiter, denn wer gegen Symptome kämpft, kämpft im Prinzip gegen sich selbst.

    zitiert aus: www.land-apo.de
     

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