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Sexuelle Enthaltsamkeit

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von opti, 1. Juni 2007.

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  1. opti

    opti Guest

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    Wo ist er denn, dein lieber Gott? Du machst dir doch nur selber etwas vor, weil du Angst hast, der Realität ins Auge zu blicken. Das machen alle gläubigen Menschen. Sie flüchten zu Gott, weil sie Angst vor dem Leben haben. Sie sind nicht in der Lage, das Leben zu meistern und hoffen darauf, der liebe Gott würde das für sie regeln. Und was ist, wenn es gar keinen Gott gibt oder nicht so, wie du ihn dir vorstellst?

    Alle gläubigen Menschen flüchten sich in eine Illusion. Auch alle Menschen, die an die Reinkarnation glauben. Wenn ich im Religionsforum lese, dass etwa ein Drittel der Forumsteilnehmer glaubt, Jesus sei der Sohn Gottes, dann frage ich mich, was geht in deren Köpfen vor.

    Ich habe nicht recht verstanden, wie du es meinst, wenn du sagst, das viele spirituelle Menschen zu bequem sind und dem Leben ausweichen. Kannst du es einmal genauer erklären?

    Wenn du meinst, dass viele Menschen keinen Zugang zur Enthaltsamkeit haben, dann stimme ich dir natürlich zu. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass sie einerseits kein rechtes Bewusstsein haben. Die Menschen können ja nicht einmal zuhören. Sie beziehen alles sofort auf sich, fühlen sich angegriffen und meinen, sie müssten sich verteidigen. Und zweitens sind sie gefangen in ihrer Sexualität.
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.932
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Lieber Opti :)

    Denk ich mir.. wir machen alle alles durch ;)

    Was verstehst Du an dem Posting denn nicht?


    Dunkle Grüße,
    Wyrm :clown:
     
  3. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.932
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Opti ;)

    Ein Kind, das erst Laufen lernen wird, hat nicht unbedingt Angst vorm Laufen.

    Angst ist etwas Vergangenes in der Zukunft...
    ...Es ist schon vorbei :)

    Eine Pflanze wächst, wenn sie sich gießen lässt :blume:

    Aus der Erkenntnis, dass "unsere Gesellschaft" alles voll pornographiert, den Schluss zu ziehen,
    das Sex an sich eine Gier ist... hinkt ein bisschen... findest Du nicht?


    Dunkle Grüße,
    Wyrm :clown:
     
  4. opti

    opti Guest

    Ich stimme dir zu, dass die Verhaftung das entscheidende ist. Der verwirklichte Yogi hat keine Anhaftung an den Sex. Darum interessiert ihn die Sexualität auch nicht. Die Verhaftung ist übrigens eine rein physiologische Angelegenheit.

    Ich glaube allerdings nicht, dass Osho Sex hatte. Soweit ich das beurteilen kann, lebte er ein yogisches Leben, er lebte enthaltsam. Das entnehme ich zumindest dem Artikel ***Link entfernt.Forenregeln beachten.***. Osho führte im Prinzip das Leben eines Yogi. Lies dir doch bitte einmal durch, was Osho zur Sexualität sagt (unten). Die meisten tantrischen Linien sind übrigens zölibatär. So lebt der Dalai Lama selbstverständlich im Zölibat. Die nicht-zölibatären Linien kann ich persönlich nicht als ernsthaften spirituellen Weg erkennen. Für mich ist Tantra eine Mogelpackung, weil 99,99 Prozent aller Menschen gar nicht in der Lage sind, auf den Orgasmus zu verzichten. Für sie ist Tantra nur eine liebevollere Form der Sexualität, aber kein ernst zu nehmender spiritueller Weg.

    Der gewöhnliche und der tantrische Orgasmus (von Osho)

    «Euer [gewöhnlicher] Geschlechtsverkehr unterscheidet sich grundsätzlich von dem der Tantriker. Ihr schlaft mit jemandem, um euch zu erleichtern. Es ist mehr oder minder so, als ob ihr einen Niesreiz spürt und einmal kräftig niest. Dadurch wird die Energie ausgestossen und ihr fühlt euch erleichtert, aber das ist das Gegenteil von Kreativität, es ist ein Akt der Vernichtung. Das hat seine guten Seiten, es ist eine Art Entspannungstherapie.

    Der Geschlechtsakt der Tantriker ist diesem Verhalten grundsätzlich und absolut entgegengesetzt. Er dient nicht euer Erleichterung, er gibt euch keine Gelegenheit, eure Energie loszuwerden, sondern es geht darum, im Liebesakt zu bleiben, ohne zu ejakulieren, ohne Energie auszustossen. Man soll vollkommen verschmelzen und immer in der Anfangsphase bleiben, nicht zum Höhepunkt kommen. Das gibt dem ganzen eine völlig andere und grundverschiedene Qualität.

    Versucht, diese beiden Dinge zu verstehen. Es gibt zwei Arten von Orgasmen. Die eine Art kennt ihr: ihr gelangt zu einem Höhepunkt der Erregung, an dem es nicht mehr weitergeht - das ist das Ende. Die Erregung wird auf eine derartige Spitze getrieben, dass der Akt unfreiwillig wird; die Energie fährt in euch hinein und entlädt sich. Dann seid ihr erleichtert, von einer Last befreit; ihr entspannt euch und flüchtet euch in eure Traumwelt zurück. Sex wird als Beruhigungsmittel benutzt. ...

    Zu einem Gipfel der Erregung zu kommen ist eine Art, den Orgasmus zu erfahren. Das Schwergewicht der tantrischen Lehre liegt aber auf der anderen Art. Die erste Art von Orgasmus kann man einen Gipfel-Orgasmus nennen und die tantrische Art einen Talorgasmus. Dabei kommt man nicht zu einem Gipfel der Erregung, sondern gleitet ins tiefste Tal der Entspannung. Bei beiden Arten wird die sexuelle Erregung der Anfangsphase benutzt - deshalb sagte ich, dass beide Arten sich am Anfang genau gleichen - aber das Ende ist völlig verschieden. Die anfängliche Erregung wird auf zwei völlig verschiedene Arten benutzt: entweder erklimmt man damit den Gipfel seiner Leidenschaft oder fällt ins tiefste Tal der Entspannung. Bei der ersten Art muss die Erregung immer mehr gesteigert werden, man muss dazu beitragen, dass sie immer intensiver dem Höhepunkt entgegenstrebt. Bei der zweiten Art ist man nur beim Vorspiel erregt. Sobald der Mann in die Frau eingedrungen ist, entspannen sich beide. Sie bewegen sich überhaupt nicht mehr und gehen völlig in der Umarmung auf. Und nur, wenn einer von beiden spürt, dass die Erektion nachlässt, bewegen sie sich ein wenig, um das Feuer wieder zu entfachen; dann sinken sie wieder in einen Zustand vollkommener Entspannung. Diese Art von tiefer, zärtlicher Vereinigung kann stundenlang dauern, ohne dass es zum Samenerguss kommt. Danach fallen beide in einen tiefen Schlaf. Das nennt man einen Talorgasmus: Beide Partner sind vollkommen gelöst und begegnen einander als entspannte Wesen. ...

    [Nach einem tantrischen Liebesakt] seid ihr mit Energie aufgeladen, ihr seid lebendiger und frischer als je zuvor. Und dieser ekstatische Zustand kann stundenlang, ja tagelang anhalten. Das hängt davon ab, wie sehr ihr darin aufgegangen seid. Wenn ihr tief in diese Art Sex hineingehen könnt, wird euch früher oder später klar, dass ein Samenerguss reine Energieverschwendung ist. Man braucht nicht zu ejakulieren - es sei denn, man will ein Kind zeugen. Nach einem tantrischen Sex-Erlebnis seid ihr den ganzen nächsten Tag zutiefst entspannt, selbst viele Tage lang fühlt ihr euch ruhig und gelassen, in euch selbst zentriert.»

    Aus: Tantrische Liebeskunst; S. 208ff von Osho
     
  5. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    12.932
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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    ?

    Sagen wir mal, ein verwirklichter Yogi sublimiert Sie nicht mehr. ;)


    Dunkle Grüße,
    Wyrm :clown:
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    H Opti,

    ich versuche es noch einmal. Du sagst, Du möchtest Dich über die Vorzüge sexueller Enthaltsamkeit unterhalten. Und wenn ich das richtig verstanden habe, ist das für dich der Schlüssel zur "Erleuchtung"? Kannst du nochmal erklären, was "Erleuchtung" für dich ist? Vielleicht ist das ja für dich etwas ganz anderes als für mich und andere hier und wir reden deswegen aneinander vorbei.

    Katarina :)
     
  7. white sorceress

    white sorceress Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2007
    Beiträge:
    47

    ich fand den Artikel über den tantrischen Liebesakt sehr interessant. ich muss jedoch dazu sagen, dass auch ein nicht tantrischer Liebesakt tagelange Extase nach sich ziehen kann. stimmt schon, manchmal - oder für manche - ist es Spannung ablassen und führt zu Entspannung. Es kann aber auch anders sein. das kommt meiner Meinung nach auch darauf an, in wie weit die zwei Liebenden einander lieben und damit DURCH ihre Liebe diese Höhen erreichen können.
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Japp. :)

    Und solange der Mensch ein Mechanistisches Weltbild hat, wird er immer alles von Methoden...Techniken, Werkzeugen, Ideologien/Religionen...sich einmengen/sich enthalten abhängig machen.

    Das Essenzielle, wie die Motivation (Liebe-Mitgefühl-Verständnis) rückt da in den Hintergrund und das ist genau die Absicht (verdrängen-ignorieren):

    Dem Wesentlichen aus dem Weg zu gehen, es zu umgehen...DAMIT UMZUGEHEN, es zu kontrollieren...und sich dadurch Lernprozesse zu ersparen:


    Jemand, der weiss...dass es funzt, braucht keine indirekte Resonanz von den Anderen aussen, also muss er nicht überZEUGEN.


    Instanterleuchtung. :foto:


    *Grüsslies*

    :liebe1:

    Caya
     
  9. opti

    opti Guest

    Ich glaube, Tiere, die beim Menschen leben, leben in einer besonderen Situation. Sie bekommen alles, was sie brauchen, geschenkt. Bei Tieren in freier Natur sieht es schon etwas anders aus. Die müssen sich selber um alles kümmern. Ich glaube, man kann die Situation der Tiere aber nicht auf den Menschen übertragen. Ich glaube weiter, dass die meisten Tiere sehr glücklich sind. Die Menschen aber nicht. Was schlägst du also vor? Sollten die Menschen ebenfalls freie Sexualität haben, so wie die Hunde es tun?

    Die Erleuchtung hier zu beschreiben, würde zu lange tun. Ich habe versucht, es in einem Artikel zu beschreiben:

    Link entfernt
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Ein Hund hat keine freie Sexualität. Er ist 101% an Hormone und Fortpflanzung GEBUNDEN.

    NUR! Menschen können! frei mit Sexualität umgehen...das ist Basis fürs Menschsein.

    Ob er es auch tut...steht auf einem anderen Blatt.



    :liebe1:

    Caya
     
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