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Schwarz-Weiß-Denken

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Tany, 27. Dezember 2012.

  1. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
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    Schwarz-Weiß-Denken


    'Klingt' für mich nicht nach einem erfüllten Leben. Und es gibt evtl. Hilfe diese Denkweise zu verändern.


    Schön wär’s ja, wenn das Leben so eindeutig wäre. Wenn alles entweder richtig oder falsch, gut oder böse wäre. Obwohl – wäre das wirklich schön? Ein solches Schwarz-Weiß-Denken geht nicht nur an der Wirklichkeit vorbei. Es ist auch Gift für unsere Kreativität.

    Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Leben zu blockieren. Schwarz-Weiß-Denken ist eine davon.

    Das Internet führt dazu, dass die Leute weniger Bücher lesen: Das ist schlecht. Die eigene Abteilung wird in die Nachbarstadt verlegt: Auch das ist schlecht. Ein Konkurrenz-Unternehmen zieht in die gleiche Stadt: Verdammt, das ist jetzt wirklich schlecht.

    Für Menschen, die in Schwarz-Weiß-Kategorien denken, ist etwas entweder schön oder hässlich, richtig oder falsch, gut oder böse. Es gibt immer nur das eine oder das andere. Zwischentöne oder Differenzierungen sieht man nicht.

    Negative Auswirkungen des Schwarz-Weiß-Denkens
    Das Problem ist, dass es uns mit einem solchen Denken sehr schwer fällt, neue Sichtweisen einzunehmen.

    Wer seine Umwelt und sein Leben nach absoluten Größen klassifiziert (das ist jetzt gut oder schlecht), wird beispielsweise bei einem abgebrochenen Studium schnell nur den Abbruch sehen, nicht das, was er bis dahin gelernt hat. Das sorgt nicht nur für eine miese Stimmung und das Gefühl, versagt zu haben.

    Sich auf eine Interpretation einzuschießen erhöht auch die Gefahr, sich in etwas zu verrennen und keine Möglichkeiten zu sehen.

    So wenig, wie der Studienabbrecher seine Lernerfolge wahrnimmt, werden Internetgegner die Chancen sehen, die das neue Medium für Lesefans und Buchliebhaber bietet. Und das von der Konkurrenz bedrohte Unternehmen wird vielleicht lange brauchen, bis es auf die Idee kommt, den Anlass zu nutzen, um seine eigene Position weiter zu stärken.

    Mehr noch, Schwarz-Weiß-Denker haben gute Karten, in die Perfektionismus-Falle zu tappen und sich auch noch im Handeln zu lähmen.

    Da heißt es etwa: “Wenn ich das jetzt nicht so gut wie möglich mache, dann hätte ich es auch bleiben lassen können.” Oder: “Was ich mache, das mache ich richtig.” Oder: “Entweder wir kriegen den Auftrag, oder wir haben versagt.”

    Mit dem Ergebnis, dass man sich entweder mit der Wahl zwischen Alles-oder-Nichts unnötig unter Druck setzt und sich bei dem Versuch, alles zu erreichen, ruiniert, oder aber die Sache am besten gleich sein lässt.

    Möglichkeiten, um das Schwarz-Weiß-Denken zu überwinden
    Lassen Sie es nicht so weit kommen. Frust über ein vermasseltes Studium, Angst vor dem Bücher bedrohenden Medium Internet, oder eine Totalblockade angesichts der nahenden Konkurrenz vor der eigenen Haustür müssen nicht sein.

    1. Machen Sie sich klar, dass Gegensätze immer zusammengehören

    So abstrakt sich das jetzt anhören mag: Gegensätze gehören immer zusammen. Es gibt kein einfaches schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Beides bildet eine Einheit.

    Wir wissen unser Leben erst dann wirklich zu schätzen, wenn wir uns unseren Tod vor Augen halten.

    Wir können das Gute erst dann erkennen, wenn wir auch um das Böse oder Schlechte wissen. (Ansonsten halten wir es für selbstverständlich und nehmen es nicht wahr.)

    Ohne den Ansporn durch andere Medien oder Konkurrenz-Unternehmen haben wir keinen Grund, uns weiterzuentwickeln. Selbstzufriedenheit, Stagnation und unser eigenes Ende können die Folge sein.

    2. Suchen Sie nach dem Guten im Schlechten und dem Schlechten im Guten

    Nichts ist nur gut oder schlecht, in allem steckt auch sein Gegenteil. So birgt jeder Fehler neue Erkenntnisse und Verbesserungspotenzial. Für jeden Erfolg hat man einen Preis zu zahlen.

    Suchen Sie ganz konkret nach solchen Gegenstücken. Das hilft Ihnen nicht nur, die guten Dinge im Leben zu sehen. Das schärft auch ganz profan Ihr Urteilsvermögen.

    3. Halten Sie Ausschau nach den Grautönen und Alternativen

    Dachten Sie, dass Sie entweder nur angestellt oder selbstständig sein, mit oder ohne Mitarbeiter arbeiten können? Dann willkommen im Schwarz-Weiß-Denken.

    Flexible Denker wissen, dass ein Sachverhalt und sein Gegenteil gleichzeitig möglich sind. Wer seine Kapazitäten (also Mitarbeiter) erweitern will, ohne sich tatsächlich Mitarbeiter zuzulegen, kann zum Beispiel auf Partnerschaften und Kooperationen, Franchising und Pacht, Auftragnehmer oder Zulieferer zurückgreifen.

    Möglichkeiten gibt es immer – solange Sie nach den Grautönen und Alternativen zwischen Ihren Extremen Ausschau halten.

    4. Führen Sie sich die Beliebigkeit Ihrer Wertungen vor Augen

    Noch ein kleiner Denkanstoß zum Mitnehmen: Schwarz bleibt nicht immer schwarz, und weiß nicht immer weiß. Noch nicht mal für ein und dieselbe Person.

    Wer beispielsweise mit dem Gedanken spielt auszuwandern, weil er von seinem Heimatland die Nase voll hat, wird leicht ein und dieselbe Situation in seiner Heimat verdammen und im Ausland über den grünen Klee loben. Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist eben immer grüner.

    Machen Sie es sich nicht so leicht. Kreativität bedeutet auch, Widersprüche aushalten zu können, um aus ihnen neue Impulse zu beziehen. Suchen Sie nach den Grautönen. Das sind oft die interessanteren Farben.

    http://www.kreativesdenken.com/artikel/so-ueberwinden-sie-ihr-schwarz-weiss-denken.html



    Was fällt euch so dazu ein? ;)
     
  2. Hexenlehrling

    Hexenlehrling Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2012
    Beiträge:
    110
    Ort:
    Sachsen Anhalt
    Mir fällt folgendes ein...
    das ich meinen Senf dazu geben will.

    Das sogenannte Schwarz Weiß denken ist unter anderen ein teil einer Borderline Störung ;) (ist aber durchaus auch in anderen Diagnosen vorhanden z.b Psychose)

    Um dieses Denken zu verbessern muss eine Therapie gemacht werden!
    In dieser Therapie muss viel Sport betrieben werden.
    Natürlich auch andere Sachen wie Kunst Fingerfertigkeiten( Ergo Therapie) etc.pp

    Auch sehr wichtig das sogenannte Meta-kognitives Training

    Das betreiben von aktiven Sport ist sehr wichtig ,dass ist schon die Halbe Miete ;)

    Das wichtige Meta-kognitive Training erläutert wie man denkt und woher diese Gedanken Stammen und wie man seine Gedanken Analysiert bzw. bewusst ändert etc.

    So was auch sehr wichtig ist ,ist die Passende Medikation!
    In diesen Fall wird Seroquel Prolong ( Prolong = langzeit d.h 24 stdt.) bzw ggf. auch ein anderes Neuroleptika verordnet.
    Da der Patient höchstwahrscheinlich auch an Depressionen leidet bzw evtl Manisch ist ,wird zzgl. ein Anti Depressiva mit verschrieben wie Cipralex ,Citralopran oder ähnliches...

    So das sind die Fakten und das ist auch überhaupt nicht schlimm .
    Ich kann das ganze auch gerne näher erläutern bzw nachweisen

    L.g Hexenlehrling
     
  3. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
    Hi Hexenlehrling :)


    Danke für Deine Ausführung.
     
  4. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
    Mir fällt dazu noch die narzistische Persönlichkeitsstrg. ein.

    Hatte mal ne Zeit lang Kontakt zu einer Person, bei der das diagnostiziert wurde.

    Auffallend war für mich, dass sie vergleichsweise schnell etwas als Angriff interpretierte.
     
  5. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien

    Seroquel gehören zu einer Arzneimittelgruppe die Antipsychotika genannt werden , ;)

    Außerdem :

    Für die Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) wird Seroquel Prolong zusätzlich zu einem anderen Arzneimittel, das bereits für die Behandlung dieser Erkrankung angewendet wird, eingenommen.

    und nicht gegebenen falls oder Beziehungsweise .:rolleyes:
     
  6. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
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    400
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    Was mich bei deinen vier Punkten etwas stört, ist, dass sie nur auf wirklich kleine Alltagsprobleme anwendbar sind.

    Wurde zum Beispiel ein Schwatz-Weiss-Denker missbraucht und misshandelt, ratest du ihm dann immer noch:

    oder

    Wohl kaum.
    Denn ja, leider Gottes gibt es das reine Schlechte.

    Aber ich denke, du hast dich bewusst nur auf leichte Alltagsprobleme bezogen.
    Von dieser Sichtweise her ist dein Beitrag sicher recht nützlich.
     
  7. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465


    Der Text ersetzt sich nicht den Gang zum Psychologen,...das, was Du ansprichst, zielt, so wie ich Dich verstehe, auf ausgeprägt pathologischen 'Fälle' ab.

    Und bzgl. Alltagsprobleme - die ergeben sich zwangsläufig bei diesem Denken.
     
  8. Hexenlehrling

    Hexenlehrling Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2012
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    Sachsen Anhalt
    Ja stimmt tut mir leid :)
    Das stimmt das Medikament gehört zu den Antipsychotika ,gut aufgepasst ;)

    Wird aber dennoch bei diesen Symptomen verordnet xD
    Wobei natürlich erstmal ein Arzt eine Diagnose festellen muss...

    Demnach wird auch die Medikation Ordnungsschemas und Individull verordnet

    Und in einen Punkt irrst du dich
    Seruquel ist auch ohne ein anderes Medikament sehr wirkungsvoll
    wird aber sehr häufig mit truxal verordnet da sich die Wirkungen hochschaukeln ;)=

    Und belehre mich bitte eines besseren wen ich falsch liege,
    aber bei Schwarz Weiß Denkern ist es eher seltener eine endogene Depression sondern eher ein Stimmungswechsel der innerhalb von stunden kommt.

    Nicht in verschiedenen Episoden :)
    Ich bin der Meinung das dies eine Manisch Depressive Störung ist

    L.g Hexenlehrling
     
  9. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

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    400
    Ok, nehme ich zur Kenntnis.

    Jedoch möchte ich noch einen anderen Punkt geltend machen:
    Du verurteilst Schwarz-Weiss-Denken.
    Ich behaupte, bei manchen Alltagsproblemen, wie Streit mit einem Kollegen, lohnt es sich für den Schwarz-Weiss-Denker, schwarz-denkend zu bleiben!

    Würde er seinen Konflikt mit dem Kollegen plötzlich "weiss" - also positiv - betrachten, würde er damit Schwäche zeigen, die ihm so nicht zu Gute kommt.
    Sein Kampfgeist wäre geschwächt.
    Es hilft ihm vielleicht nicht emotional, dafür aber unter Berücksichtigung seiner Karriere schwarz-weiss-denkend/standhaft zu bleiben.
     
  10. Hexenlehrling

    Hexenlehrling Mitglied

    Registriert seit:
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    Das stimmt !
    egal wer hier was schreibt immer zum Arzt gehen ;)
     

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