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Kath.-Kirche = Fortschritt

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von gldat, 12. Dezember 2009.

  1. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
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    Jesus hat in dem Sinn keine Ehe propagiert.

    Meiner Meinung nach findet die Kath.-Kirche mit der Ehe Menschen darauf aufmerksam zu machen mit Treue und Vertrauen Geborgenheit und Sicherheit zu erlangen!

    Ich kann den Spruch schon nicht mehr hören: "die meisten Menschen haben vor irgendetwas Angst!" Das heißt unsere Zivilisation gibt sich mit weniger zufrieden als vorangegangen Generationen. Angstfreiheit sollte doch das Ziel von uns Menschen sein, nur so wird unmögliches möglich!

    Auch das Zölibat in der Kath.-Kirche regt in dieser Hinsicht zum Nachdenken an: es sollen die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie Ihre Gefühlswelt, die auf Belohnung und Vermeidung beruht, gegenwärtig im Griff haben bzw. sie sich leicht den Bedürfnissen anpassen lässt.

    Früher haben auch einige Menschen Angstfreiheit erlebt (Heilige) und diese sollten durchaus als Vorbilder fungieren.

    Nur gehört der Zustand der Angstfreiheit dh. Leben in Gott bzw. in Liebe in die heutige Zeit transformiert. Menschen - und dabei will ich besonders Atheisten ansprechen - die wegen Ihres Arbeitens an "weltlichem Fortschritt" die Funktionsweise unseres Gehirns - die auf Belohnung und Vermeidung beruht - nicht gelernt haben denken meiner Sichtweise nach nicht mehr "Zeitgemäß".

    In dieser Hinsicht ist die Kath.-Kirche "fortschrittlich".

    Die meisten wollen Belohnungsgefühle haben, und arbeiten auf ein Ziel hin.

    aber erst das Vorhandensein von Gefühlen, die uns belohnen (zB Verbundenheit, Spass, Freude, Sicherheit, Geborgenheit, Macht, Entscheidungsfreiheit, Meinungsfreiheit) macht uns fähig, angemessen auf unsere Umgebung zu reagieren und unser Ziel zu erreichen, anders geht es meiner Meinung nach nicht! :rolleyes:

    Ich möchte noch Homosexualität ansprechen, die Menschen die für oder gegen diese Strömung auftreten, arbeiten auf ein Ziel hin. IN ihrer Denkweise - wenn Sie dieses Ziel erreicht haben - sollten sie sich mit Glücksgefühlen belohnen können.

    Dieses Ziel werden Sie nicht erreichen den der Grundbaustein all unsere Handlungen sind Gefühle und nicht unsere Triebe, dh wenn die Gefühle passen ist unser Trieb befriedigt!

    Und sollten die Gefühle mal nicht passen und unser Trieb befriedigt sein, werden wir das früher oder später bemerken, also keine Panik!"

    "Ich versuche, mir zu jedem Anlass Gefühle zu machen, die mir dabei gut tun.
    Ich sage nicht die Wahrheit - denn der, der aufgibt an sich zu arbeiten - lässt keinen Freiraum für andere Realitätssichtweisen zu!

    Grundsätzlich können Worte nie die Wahrheit sagen, da alles möglich ist, und unbegrenztheit nicht mit dem Verstand erfasst werden kann."

    Vielleicht stellt es ein Ziel dar, das die Menschheit, ihre Triebe hinter sich lässt, aber derzeit bin ich doch sehr damit beschäftigt mich mit Gefühlen zu belohnen.:banane:

    lg


    gldat
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Entweder leben wir in zwei verschiedenen Welten, oder du solltest in die Politik gehen!

    Von deinen geschriebenen Worten verstehe ich entweder nichts, dann leben wir in verschiedenen Welten.
    Oder die Worte sagen nichts aus, dann solltest du Politiker werden, die auch mit viel Worten oft nichts aussagen!
     
  3. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
    Hi Lifthrasir,

    "Weg mit der Angst auf ins Getümmel ;-)



    In der heutigen Zeit möchte ich kein Politiker sein, du sollst die Menschen überzeugen und weißt nicht wie du sie motivieren sollst, weil die Menschen sich untereinander nicht mehr verstehen ;),

    ... obwohl das Ansehen eines "erfolgreichen" Politikers das sahnehäubchen auf dem Gefühl der Macht und Entscheidungsfreiheit wäre.

    Ich sage es nochmal, der Weg ist das Ziel, also arbeitet daran, euch zu jedem Anlass Glücksgefühle zu machen und nicht zu jedem Glücksgefühl einen Anlass!

    Weg mit der Angst und Arbeit daran, wie wir am besten unsere Triebe durch unsere Gefühle ausdrücken können

    - wenn wir Erfolg habt nicht egoistisch werden, warum wollen wir die ersten sein - helfen, teilen, geben macht liebenswert.

    Mir ist es ein Bedürfnis im Gespräch andere zu überzeugen und dabei seine Meinung zu bilden, also nehmt es mir nicht übel wenn ich sage: "Schließen wir uns zusammen und arbeiten daran, das jeder "Lebensnotwendige" Gefühle erleben darf. Wenn jetzt einer sagt "Triebe" dann speib ich mich an ;)

    Jesus Christus ist mein größtes Vorbild!

    lg


    gldat
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Finde seltsam, das Du hier die katholische Kirche als den fortschrittlichen Weg zur Angstfreiheit propagierst, während ich es eher so sehe das es keine größeren Angst-Makler gibt als eben die katholische Kirche. Aus dem was Jesus lehrte machten sie eine Religion aus Angst... aus einem liebevollen Gott machten sie einen Gott vor dem man Angst haben sollte.. All die Süner, und man kann nicht keiner sein, sollte laut katholischer Kirche definitiv Angst haben. Nicht zuletzt musste man auch vor der katholischen Kirche selbst Angst haben mit ihren Scheiterhaufen, Kriegen, Steuern usw.usf.

    Unterm Strich: Es gibt nichts Verrückteres als institutionalisierte Religionen. Fortschritt wäre höchstens deren Abschaffung.
     
  5. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
    Ich probier nochmal ob ich es schaffe mein Weltbild zur Diskussion zu stellen:

    die Menschen sind noch nie sovielen Sinneneseindrücken wie heutzutage ausgesetzt gewesen - also müssen wir uns noch mehr anstrengen als vorangegangene Generationen, auf Sinneseindrücke angemessen zu reagieren!

    Ich bin früheren Generationen dankbar dafür, dass sie auf Ihre Sinneseindrücke angemessen reagiert haben, zB. die Menschen im Mittelalter: glaubt ihr wirklich sie haben die Welt abgelehnt, wie sie war - nein, sie haben sich genauso wie wir mit Gefühlen belohnt! Mir würden keine Glücksgefühle bei den verschiedenen Methoden einfallen! ABER RESPEKT VOR EINEM INQUISATOR; EINER HEXE UND EINEM LEIBEIGENEN sie haben es fertig gebracht, und sie haben mir gezeigt worauf es ankommt, nämlich:

    SICH SELBST BELOHNEN MIT GEFÜHLEN DIE EINEM GEFALLEN!

    Manche Menschen trauen sich das heutzutage nicht mehr, bedenkliche Entwicklung :rolleyes: !

    DAS MÖCHTE ICH MAL INS BEWUSSTSEIN BRINGEN!

    Guten Tag!



    gldat

    PS: Ich behaupte :Teufel = Leid und Tod
    und wir sollen darauf mit Gefühlen die einem Gefallen reagieren und nicht sie "unterdrücken", diese Handlung hat zur "Aufklärung" (kann auch wortwörtlich verstanden werden) in der Geschichte geführt! Glaubt ihr vielleicht EMANUEL KANT hat als Kind ablehnend auf die Kirche reagiert, nein:

    er hat später gesagt: „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“ weil er die Menschen ändern wollte und wollte Ihnen sagen, das Belohnung bei Vermeidung aus seiner Sicht einen geringeren Fortschritt !!!! bedeutet, als Vermeidung bei Belohnung! Wenn er Sie abgelehnt hätte hätte er nicht muh und nicht mäh sagen können!

    Was verbindet die eine die mittelalterliche mit der neueren Weltanschauung : Ziel: Aufmerksamkeit auf Belohnungsgefühle bei Fortschritt. Emanuel Kant hat nur wollen, das die Menschen, darüber nachdenken, das sie den ÄUSSEREN Umständen keine allzugroße Bedeutung zumaßen!
     
  6. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
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    Ist die Gefühlswelt gegenwärtig auf Belohnung eingestellt als auf Vermeidung ist der Glaube an einen Teufel kein Rückschritt!

    "DANKE lieber Gott, das die mir die Möglichkeit gegeben hast angemessen auf die verschiedenen Sinneseindrücke zu reagieren"
    ich habe nämlich früher vollkommen ablehnend der Welt gegenübergestanden!
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Ich habe es mal hier her verschoben
     
  8. Mipa

    Mipa Guest

    Hallo gldat

    Ich verstehe auch nicht ganz, was du sagen willst, versuche es aber mal für mich zu interpretieren: Gefühle sollen die welt regieren, nicht primär taten.

    Zu allem, was uns widerfährt, sollen wir gefühle empfinden. In uns hineinhören, wie wir uns bei einem bestimmten ereignis, sei es glücklich oder traurig, fühlen. Dann erst entsprechend handeln.

    Ich bin selbst katholikin und nähere mich erst seit kurzem wieder der "kirche" an. Mit kirche oder gott/jesus meine ich aber etwas in mir selbt. Du kannst es das höhere selbst nennen, das würde es wohl am ehesten treffen.

    Da wir ein abbild gottes/jesus sind, finden wir ihn wohl nur in uns selbst, weder in einer kirche oder einer best. glaubensrichtung. Die kirche als ort der ruhe und als oase ist ok, nicht jedoch als machtsymbol.

    Ich glaube, es sind die guten gefühle in uns, die dann auch gute taten folgen lassen, die wirklich "religion" bedeuten.

    Mit liebem gruss

    Mipa
     
  9. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

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    3.337
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    Nanhai, Foshan, PR China
    Wie ich schon sagte, wir scheinen in verschiedenen Welten zu leben! Welche Menschen im Mittelalater hatten Respekt vor einem Inquisitor oder einer Hexe?

    Sie hatten ANGST!!! Soweit zu Deiner Ausführung der angstfreien Welt unserer Vorahnen! Ganz im Gegenteil, die Menschen hatten eine Schweineangst vor allem was sie nicht verstanden - und sie verstanden viel NICHT!
    Heute kennen wir den Grund der Pest, früher war die Pest einfach nur ein Schreckengespenst - ein Dämon.

    Die Menschen habe ihre Welt angstfrei angenommen? Denkst Du ein Leibeigener, der an seinem Lehnsherren einen Zehnten abdrücken musste, der mehr als die Hälfte war hätte seine Welt angstfrei angenommen -- dann hätter er bestimmt nicht seine Kinder verkauft um den "Zehnten" bezahlen zu können!

    Wenn die Menschen so angstfrei waren und ihre Welt nicht abgelehnt haben, warum wurden dann die Hexen verbrannt und nicht als das gesehen was sie nur waren --- kräuterkundige Frauen!

    Wir leben in verschiedenen Welten!
     
  10. Laras

    Laras Aktives Mitglied

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    Durch die Angst hat MAN die Menschen in der Hand, damit bleiben sie überschaubar! Angstmache ist Politik, egal von welcher Institution diese aus geht... ;)

    Jesus Christus hat für mich nichts mit Macht, Politik, Institutionen zutun!!! ;) Obwohl ALLE Institutionen auf ihn aufgebaut wurden!



    LG Laras
     

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