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Ist Religion Politik?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 4. Juni 2015.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
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    Es heißt, Politik und Religion seien voneinander getrennt worden. Für manche scheint das heute aber gemäß ihrer Auffassung nicht zu gelten. Sie sehen im sozialen bzw. im politischen Miteinander ein Religiöses.

    Kann selbst heute noch Soziales bzw. Politisches irgendwie als ein Religiöses berechtigt gesehen werden?
     
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  2. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
    4.597
    Ort:
    Wien
    Politik und Staat sind in den meisten Staaten Europas rechtlich getrennt. Wobei es unterschiedliche Qualitäten zwischen der Vermischung von Staat und Religion (Islam, Judentum), einer Kirche als "Staatsreligion" und absoluter Religionsfreiheit gibt.

    Beim sozialen Miteinander im Staat spielt natürlich die Religion immer wieder auch eine politische Rolle. Auch versucht natürlich die jeweils vom Staat geförderte Religion ihre Macht zu erhalten (was in negativen Beispielen so weit gehen kann wie im Iran, dass letztendlich die Regierung von der Religion übernommen wird). In Österreich sehen wir das heute in der Rolle der Caritas bei der Flüchtlingsfrage, die hier einfach ihre Klientel gegen die Politik ideologisiert.

    Religionen ideologisieren und radikalisieren natürlich auch. Sehr viele Kriege und Völkermord wurden geschichtlich von der Kirche initiiert oder sie hat sogar selber die Federführung übernommen. Im Gegenzug liefert die Religion aber auch williges "vorideologisiertes" Fußvolk, das sich letztendlich auch politischen Ideologien anschließt (3. Reich, OVP, CSU). Letztendlich hat sich am europäischen Beispiel gezeigt, dass die Staaten um so friedlicher miteinander umgehen können, je weniger die Religion politisch mitspielt.
     
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.844
    Solange Pfaffen die Möglichkeit haben, via Ethikrat o.ä. Einfluß auf die Gesetzgebung zu nehmen und die Kirchen Sonderpriviligien haben, so lange ist nichts getrennt.
    Religion sollte reine Privatsache sein...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  4. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    5.159
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Religion ist Deine persönliche Antwort auf die Frage nach Deinem persönlichen Woher und Wohin. Es beantwortet die Frage, was Du hier auf Erden zu erledigen hast. Politik hat damit herzlich wenig zu tun - zwar gibt es noch Kirchen, die sich durchaus auch politisch betätigen - das jedoch hat mit Religion nichts zu tun!
     
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  5. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Berlin
    wie kommst Du denn auf die Idee?
    hier wieder ein Ruckler in der Logik, passt nicht zum restlichen "Konzept"
     
  6. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
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    also wenn man nicht weiß, worum es in der religion wirklich geht
    in seiner wirklichen Essenz
    könnte man auf die Idee gelangen
    das dies voneinander zu trennen sei

    ist es aber im Kern gar nicht,
    wir differenzieren das nun genau,

    Nehmen wir eine politische Besprechung, wo es um Rechte für Homosexuelle geht,
    das sie zb die selben Rechte erhalten, wie andere Paare.
    Die dort Anwesenden haben eine religiöse Meinung, welche auf Glauben beruht, oder auch nicht. :)

    jemandem in einer tatsächlichen politischen Diskussion (unter Politikern) über Rechte von Homosexuellen zb, unverstanden die Bibel um die Ohren zu schlagen, zum jetzigen Zeitpunkt
    wäre in seiner momentanen Ausführung
    als Unangemessen zu betrachten, man muss klar sagen in seiner Meinungsbildung steht es ihm frei, was ihn zu dieser Meinung geführt hat
    aber in einer politischen Diskussion, wäre das eher unangemessen
    die Bibel als Argument gegen eine Ehe von Homosexuellen anzuführen

    das wäre eine Sache
    bloss das bezieht sich auf das, was wir zur Zeit unter Religion und Politik begreifen, nicht auf das
    was Religion wirklich ist und auch nicht auf das was Politik eigentlich sein sollte
     
  7. Darkhorizon

    Darkhorizon Sehr aktives Mitglied

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    nieder-und oberbayern
    und immer wieder geht es um die religion...sind wir menschen echt so labil nicht an das zu glauben an das wir wirklich glauben? braucht es denn eine vorgesetzte religion dazu ?....lieber nicht...denn die hat nur eines im sinn...macht und geld..das war schon immer so und wird immer so bleiben...
     
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  8. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

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    Nordrhein-Westfalen
    Das würde eine ganz persönliche Bedeutung von Religion bedeuten. Kann denn Religion nicht ebenso auch übergreifend verstanden werden?
     
  9. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ob das immer schon so war, bezweifle ich eher bzw. ziehe eine neutrale Haltung vor. Aber die Verwicklung von Religion mit Politik hat auch immer wieder was mit weltlicher Macht und weltlicher Habe zu tun, oder?
    An einer vorgesetzten Religion muss auch nicht alles falsch sein. Ich selbst prüfe und picke.
     
  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
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    Interessanter Punkt! Wüsste man, worum es in der Religion wirklich geht, wäre es denkbar, dass sie einen Einfluss auf das Politische hat und vielleicht auch haben muss.
     
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