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Religiöser und areligiöser Fanatismus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 12. November 2013.

  1. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
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    Der Thread soll der Frage nachgehen, was religiöser Fanatismus ist, ab wann er beginnt, welche Ursachen er hat, welche Mittel er einsetzt, bzw. wie er mit Andersdenkenden umgeht und wie er überwunden werden kann.

    Ich denke nicht nur an einen Fanatismus in fernen Ländern mit einer uns fremdartigen Kultur und Religion, sondern auch einen, der mitten unter uns herrscht.

    In Kölner Stadtteil Ehrenfeld, gleich schräg gegenüber dem Colonius, so heißt der Fernsehturm, ist kürzlich eine sehr große Moschee gebaut worden, was die Kölner Bürger teils gespalten hat. Die einen waren dafür und andere dagegen. Die einen sagten: "Köln ist bunt!", und andere blieben konservativ, ablehnend und auch verängstigt. Mögen letztere zum Beispiel mit Schrecken an die Kreuzüge erinnert sein, als die Islamisten die Kreuzritter besiegten und ein so genanntes Neues Jerusalem in Äthiopien - und nicht in Europa - entstand.

    Ich bin in einem Kölner Stadtteil mitten unter Islamisten aufgewachen, aber, um das Thema in eine andere Richtung zu lenken, man warnte vor Angehörigen unserer eigenen Kultur, die ganz gerne in Fußgängerzonen stehen, den "Wachturm" hinhalten oder plötzlich an der Wohnungstür stehen, klingeln, um über die Bibel zu sprechen, wo man sie, die so genannten Zeugen Jehovas, kaum abgewimmelt bekommen soll.

    Formal wuchs ich katholisch auf und wurde in dieser Richtung "religiös" erzogen. Nun begegnete mir der Katholizismus ähnlich aufdrängend wie es den Zeugen Jehovas nachgesagt wurde.

    So begann ich mich zu fragen, was Menschen eigentlich dazu bringt, ihre religiöse Auffassung anderen irgendwie aufdrängen zu wollen, statt sie in Frieden zu lassen. Schließlich tauchte in mir die Frage auf, mit welchen Mitteln das Eigeninteresse versucht durchgesetzt zu werden usw.
    Ich finde das ein ganz spannendes Thema, welches viel über den Menschen Auskunft gibt. - Also, was ist der Antrieb im Menschen?
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    ja, das ist ein tolles Thema und atheistisch aufgewachsen bin ich dann Blauäugig auch in die verschiedenen religiösen Gruppen gerutscht und wieder gegangen.
    Was mich persönlich jeweils dazu ermutigte etwas davon weiter geben zu wollen ist das momentane Gute Gefühl dazu was man mit anderen teilen möchte, hat aber nie funktioniert...GottseiDank nicht, denn was hätte ich da weiter gegeben.

    Heute bin ich vorsichtig damit was ich weiter geben will, denn was gestern gut ist, ist es Heute vielleicht nicht mehr und morgen gibts wieder neue Wahrheiten die die von Heute in den Schatten stellen.
     
  3. Friedensstifter

    Friedensstifter Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2013
    Beiträge:
    588
    Ort:
    Österreich
    Jede Religion ist aufdringlich, da sie Anhänger braucht, um so eine gewisse Macht zu bekommen. So haben sie bisher immer genug Schaden anrichten können und die Leute unter Kontrolle gehalten. Es geht immer nur um Macht und Geld.
    Unerklärlich ist mir aber, wie dumm die Menschen sind und auch heute noch darauf reinfallen!? Ohne auch nur kurz zu überlegen, übernehmen sie ein Konzept, dem sie glauben schenken. Und das, obwohl jeder weiß, dass keine Religion auch nur irgendwas Gutes erschaffen hat. Was geht in den Leuten nur vor?
     
  4. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    5.399
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Es ist ihre eigene unbewusste Unsicherheit.
    Menschen,die anderen Menschen ihre religiöse Auffassung aufdrängen wollen,suchen darin eine Bestätigung dass ihre Auffassung die richtige ist.
    Mit jedem Menschen den sie überzeugen können sehen sie sich in ihrer Auffassung überzeugend bestätigt.
     
  5. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands

    Naja, wir denken: Da sind andere, da sind wir. Das ist gut, das ist schlecht. So wie wir sind, das ist gut, so wie andere sind, das ist schlecht. Das ist richtig, jenes ist falsch. Und so kommt eins zum anderen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2013
  6. Night-bird

    Night-bird Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    4.985
    Ort:
    Jenseits von Eden
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    Gläubige erzählen einem permanent davon, wie sehr der Glauben ihr Leben verändert hat :) und
    das ist für sie ein Argument bzw. ein Beweis, dass es einen lieben Gott geben muss. :D

    Ich hüte mich vor Menschen die scheinbar Gott gefunden haben und sich das auf ihre Fahne schreiben. :escape:

    Dass ist oft purer Fanatismus :banane: (Kreuzritter, Hitler, usw.) und endet in Raubmord, Totschlag, usw.

    Dem Hitler waren die gläubigen Christen die liebsten Soldaten, warum können diese Gottgläubigen so derart arg gegen Gottes Gebote verstoßen? :confused:

    Habe das Gefühl, dass diese Gläubigen nur Scheinheilig sind und nicht wirklich an Gott glauben!? :rolleyes:

    http://www.dittmar-online.net/alt/religion/essays/unglauben.html

    LG
     
  7. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    das täuscht, da gibt es ganz viele die wirklich an Gott glauben, das macht sie nicht weniger fanatisch, aber ihr Glaube ist echt, nur ist ihnen nicht bewusst was sie sich da ausgesucht haben um an etwas zu glauben.
     
  8. yinundyang

    yinundyang Guest

    Würdest du das bitte erklären, wie du das meinst?
     
  9. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    ich denke, dass viel vom Glauben erstmal anerzogen ist, wer darin aufwächst kennt nichts anderes und es ist ihm vertraut, es ist seine Welt, sein Leben.

    Ist das nun etwas was er sich selber ausgesucht hat.? Nein, er lebt was er kennt, ihm vertraut ist und darin fühlt er sich wohl, weil vertraut, also lebt er unbewusst seine Konditionierungen.Diese kann man dann auch perfektionieren und sich einreden, dass man das selber gewählt hat.
    Ich denke, dass einzige was ein Mensch darin selber gewählt hat ist die Reinkarnation da rein um eben genau zu lernen sein eigenes zu finden und nicht das gelernte zu übernehmen, weil das kann genauso tot sein wie Worte töten können.
     
  10. SharonRose

    SharonRose Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2013
    Beiträge:
    1.700
    Ort:
    Neue Jerusalem
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    -wenn ich gott nur in mir sehe und nicht bei meinem nächsten, weil er nicht den selben glauben hat , so wie ich, das führt mich zum religiösität.

    -ursache ist ein falschesgottesbild, in dem ich meine falsches bild , durch mich nach aussen projiziere und bin mir auch %100 sicher,das was ich als gott erkenne ist die ein einzige wahrheit.

    -ich selbst diese religiösität durch bedingunsloseliebe jesu überwunden.

    bzw bin auf dem weg.:)

    das heisst aber nicht, das was jesus als schwert bennant hat, das sein wort ist, ihn wörtlich zu nehmen, sondern mir zeit zu nehmen , und in der stille sein wort zu meditieren und lassen, dass hlgeist es mir offenbart.. von herz zum herz.

    das fordert demut und gott gibt dem demutigen gnade, um sehen zu bekommen, was alles so hinter dem sein wort steht und er schenkt dazu die gnade, sein wort, der geist ist, um-zusetzten.

    das ist ein weg.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2013
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