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Religion ohne Spiritualität

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von heugelischeEnte, 17. Oktober 2012.

  1. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.108
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
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    Es schmerzt aber es muss gesagt werden, alles geschieht auf die selbe Weise; wir unterscheiden zwischen drei Gruppen, die im Ganzen die Menschheit ausmachen; das gilt auch für die Staatsoberhäupter, die Politiker und die religiösen Priester und Päpste.


    Die erste Gruppe besteht aus Menschen die einen bestimmten Glauben teilen und sagen, "Ich gehöre zu dieser und jener Religion," aber nicht deren Grundsätze einhalten. Es führt nirgendwohin. Der simple Glaube an eine Taufe oder sonst etwas ist schön und gut, aber er gibt keinen Anlass zur radikalen Änderung und das ist ein Fakt.


    Die zweite Gruppe besteht aus Millionen von Menschen die an nichts glauben. Sollte etwas auch nur nach Religion riechen, interessiert sie's nicht. Sie halten es für antiquiert. Sie glauben ihnen gehöre und unterstünde die Welt und wenn sie sterben ist alles vorbei.


    Die dritte Gruppe besteht aus dogmatischen und religiösen Fanatikern die sich als Eigentümer der Wahrheit sehen und glauben durch ihr Dogma Gottes Ellbogen zu reiben. Diese Unsicherheit, in der sich die Menschheit entwickelt, raubt den neuen Generationen alles sichere und alles konkrete. In manchen Fällen gehört die Mutter zur einen und der Vater zur anderen Religion und das Kind steht dazwischen; die Mutter lehrt, die Erlösung läge in ihrer Religion, der sie anhängt, und der Vater erklärt, die Wahrheit sei nur in seiner Religion zu finden. Das Kind muss glauben beide lägen falsch, oder einer von beiden, nur welcher; und so glaubt es an nichts, hat's doch die Lüge so bewogen.


    Anstatt jeden zu bannen und zu verdammen der nicht an ihren fanatischen Grundsätzen hängt, sollten unsere Bruder, die religiösen Oberhäupte, doch lieber darüber hadern die rechten Lehren unseres Herrn zu leben, die da sind: Liebe, Verständnis, Selbst-Sicherheit und Sicherheit in der Predigt, weniger Furcht alleine zu stehen, ohne die Gemeinschaften, etc.


    Religion ist ein Dienst, der Menschheit zum Wohle geliehen, dass sie ihn mit Desinteresse erfülle, ohne ein Geschäft daraus zu machen und mit dem Eingeständnis, dass jeder Mensch einen freien Willen hat das beste und passendste für sich zu finden.


    Der Tag an dem unsere Oberhäupter einsehen, dass Gott eins ist und seine Lehren eins sind, und dass Christ sie auf Erden begründet; wahrlich wir würden's nicht mit so vielen Millionen von Seelen zu tun haben, die packvoll mit Fanatismus und Dogma ins nirgendwo stolpern. Gottes Lehre, das ist die Erfüllung seiner Gebote; der einzig wahre Weg für das Heil der menschlichen Seele. Würden die Menschen, die so gern mit ihren Interessen liebäugeln, nicht über dies eine Erbe schachern, so gäbe es keine Rivalität über die Konzepte und Meinungen hinsichtlich Gott; und jeder Mensch würde danach streben seine Erlösung zu suchen. Das ist die krude Wahrheit."

    :beer3:
     
  2. PanThau

    PanThau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.166
    Ich fühle mich keiner der drei von dir aufgezählten Gruppen zugehörig. Religion ist ein Werkzeug um in "Kontakt" zu kommen, das von den Kulturen mehr oder weniger verbogen und daher unbrauchbar gemacht worden ist.

    Würde mich daher nicht allzuviel mit Religionen beschäftigen, sondern mit deinem eigenen inneren Draht nach "oben".
     
  3. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    Der freie Wille des Menschen hat ihm nur Probleme gebracht, falls es ihn dann wirklich gibt.

    Es gibt mehr als nur diese 3 Gruppierungen, Du siehst jetzt mal einfach diese drei.

    das denke ich nicht. Gottes Lehre ist die Lehre der Hingabe und dadurch die Führung durch Gott, nicht durch die eigene, da der Mensch zu nichts guten im Stande ist, siehe Weltgeschehen.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.546
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Es gibt neben den hier erwähnten Gruppen auch jene, die ihre eigenen Wege zum Erlangen ihres Seelenheils suchen und finden. Man sollte sich auch fragen, warum sich viele zu einer Religion bekennen, sich aber nicht an deren Grundsätze halten. Eventuell liegt es ja daran, daß die Ziele so hoch gesteckt wurden, daß sie von einem Menschen nicht mehr gelebt werden können.

    Die Gruppe, die von sich behauptet, sie würden anscheinend an nichts glaubt, unterliegen auch einem Trugschluß. Ihre Götter, Geister und Päpste haben nur einen anderen Namen und Ihre Religion ist die Wissenschaft, die als alleinseligmachende Wahrheit angebetet wird.

    Nun ja, das Kästchendenken gehört halt zum Wesen der Menschen und da werden sehr schnell aus unseren Mitmenschen die Fremden. Wer zu sehr auf sein Kästchen blickt, verliert auch sehr schnell das Ganze aus dem Auge.

    Merlin
     
  5. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.108
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    Ähnlich und zur Ernüchterung meines Religionsgeistes fand ich selbes Phänomen innerhalb einer Gruppe Tibeter die sich Nahe unseres Hauses versuchten einzuleben.

    Ehrlich gesagt ging ich davon aus, dass ein höherer Prozentsatz an der intimen Selbstverwirklichung eines ansich metaphysischen Funktionalismus beteiligt jener Individuen.

    Historisch möchte ich hier erwähnen dass der Erzengel Enoch, genaue drei Studienkammern ausgab, oder einfach nur drei Daseinskreise innerhalb derer
    innerhalb aller Religionen gearbeitet wird.

    Es liegt mir nichts daran die Tibeter zu entwürdigen, aber nur einzelne praktizierten Übungen des ersten Daseinskreises, einer einzelner Übungen des zweiten Daseinskreises.

    .

    Die Kunst der Boddhisattwa ist die Kunst der hohen Esoterik, daraus folgt, im Sinne des Engel Enoch, dass auch die Esoterik Drei Kammern hat, denn wer sonst als der Engel selbst soll den das vorgeben?

    :rolleyes: Bleibt abzuwarten wie es sich entwickelt, liebe Freunde

    (ungewollte Werbung für das Institut der höheren Tibetischen Studien
    in Kärnten, Hüttenberg. I.T.H.H.S)

    Grüsse
     
  6. yinundyang

    yinundyang Guest

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    Heute ist Wissenschaft noch weithin ohne Religion und Religion als Konfession ohne Erkenntnis und Weisheit.

    Das Wort Reiligion kommt von lat. religare, meint Wieder-verbindung des Menschen mit seinem göttlichen Ursprung. Das ist nichts was der Verstand verstehen kann; der Geist im Menschen fühlt und versteht.

    Kurz: Religion ohne Spiritualtität ist keine Religion bzw. nicht mehr als eine leere Worthülse.
    Wahre Religion i.S.v. Wiederverbindung führt zum Erwachen des Gottesbewusstseins im Menschen ob Christ, Buddhist, Brahmine,Taoist, ...ja konfessionslos und taufscheinfrei im weltlichen Sinne kann das Herz, der Geist selbst tief religiös sein und der Mensch selbst lebt ohne religiöses Bekenntnis. Es geht um Selbsterkenntnis, das Reich Gottes in sich selbst zu finden... das ist Religion.
     
  7. Dichterherz

    Dichterherz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2012
    Beiträge:
    1.067
    Ort:
    da wo mein herz mich zieht
    wer ist wir?
    ich bin es nicht
     
  8. yinundyang

    yinundyang Guest

    ego/s
     
  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    2.366
    Ort:
    Berlin
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    Ente, da hast Du ja eine schöne Untersuchung gestartet. Dann werde ich mal meine Weltsicht dazu geben.

    Die erste Gruppe ist weit verbreitet. Doch praktisch alle, die sich als Christen bezeichnen werden auch gewisse Glaubensinhalte akzeptieren wie etwa die 10 Gebote weitgehend einhalten. Ich glaube, daß Gott auch kleine Bemühungen erkennt und entsprechend berücksichtigt.

    Die zweite Gruppe beinhaltet Atheisten aller Art. Doch jeder vernünftige Mensch hat auch eine Vorstellung wie die Welt funktioniert und glaubt dann an bestimmte Prinzipien, wie die Macht des Geldes oder das Recht des Stärkeren. Sie glauben also auch an etwas, nur ist an einem bestimmten Punkt Schluss, was dahinter liegt ist für sie nicht existent.

    Die dritte Gruppe kann man aufteilen in die fünf Weltreligionen. Doch diese sind unterschiedlich weit entwickelt. Aber es gibt auch den Begriff des "Sanatana Dharma", das bedeutet die eigentliche Religion, so wie es wirklich ist. Dem zugrunde liegt die Ansicht, daß es eine einzige absolute Wirklichkeit gibt. Die verschiedenen Religionen nähern sich dem zu einem unterschiedlichen Grad an. Eine Religion muß also dann die Richtigste sein, während die übrigen weniger richtig sind.

    Die richtigste Religion ist meiner Ansicht nach die Vedische, also der Hinduismus. Geschichtlich können wir erkennen, daß die übrigen 4 Weltreligionen aus dem Hinduismus entstanden sind wie Äste aus einem Baum. Der Ursprung der Veden geht mindestens bis auf die Indus Kultur von Harappa und Mohenjo-Daro zurück. Viel später erschienen dann Buddha, Jesus und Mohammed. Sie formten aus dem bereits vorhandenen spirituellen System ihre jeweiligen Lehren. Doch wesentliche Teile wurden verändert. Geht man z.B. vom Fleischessen aus kann man die fünf Weltreligionen in folgende Reihenfolge bringen:

    1. Hinduismus - keinerlei Fleischessen

    2. Buddhismus - keinerlei Fleischessen, doch kein Glaube an Gott

    3. Islam - kein Schweinefleisch, aber sonst fast alles

    4. Judentum - nur koscheres Essen, also bestimmte Fleischteile

    5. Christentum - alles wird gegessen, keinerlei Beschränkung

    Man sieht, daß die Regeln bei 5 sehr viel lockerer als bei 1 sind. Man kann sagen, daß die Strenge der Regeln im Laufe der Zeit völlig aufgeweicht ist. Wenn man also vollkommen nach den Regeln von 5 lebt ist das aus Sicht von 1 relativ wenig. :D
     
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