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Kritik zur Freien Religion / den Freireligiösen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von pan1234, 15. Januar 2016.

  1. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    363
    Ort:
    Wien
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    http://www.freireligioese-pfalz.de/was-sind-grundsaetze-freier-religion-.html

    Ist das, was auf dieser Webseite steht, heute nicht eh schon gängige Praxis? Für mich steht die Frage im Raum, warum man das noch "Religion" nennt, wenn in dieser Religion keine speziellen Ansichten vorkommen. Was ist das "Religiöse" daran? Vielleicht ein versteckter Pantheismus (Verehrung/ Vergöttlichung des Seins bzw. der Natur / der Materie), oder die Verbundensein mit der Gesamtheit des Seins? Ich sehe in der Freien Religion keinen spezifischen Sinn. Das, was die "Freie Religion" bietet, kann ich auch ohne einer freien Religion haben! Für mich ist die "Atheistische Religionsgesellschaft" noch religiöser, da in ihren Statuten eine explizite Aussage zu höheren Wesen gemacht wird und zwar, dass diese höhere Wesen (Gottheiten) als jeweils von Menschen erdachten Gottheiten existieren. Diese Auffassung kann auch als atheistisch-religiösen Konstruktivismus verstehen. Eine freie Religion ist im Grunde nach den Freireligiösen Religionsgemeinschaften nichts anderes als eine Freiheit von dem, was früher als religös verstanden wurde, nämlich der Bezug auf Gottheiten, transzendente Sphären, Orte und sonstige Wesen oder geheimnisvolle Vorgänge, die unsere Welt durchdringen.
     
  2. Chloroplast

    Chloroplast Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2014
    Beiträge:
    666
    Ort:
    Berlin, in einem Blatt
    Das ...
    ... ist eine absolute Glaubensaussage. :D
     
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  3. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
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    363
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    Wien
    Eigentlich nennt man das Wissenschaft, hat aber nix mit Religion zu tun. Die Wissenschaft kennt auch keine absolut abgeschlossenen Wahrheiten.
     
  4. Chloroplast

    Chloroplast Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2014
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    Ort:
    Berlin, in einem Blatt
    Wobei im wissenschaftlichen Kontext ist das einfach praktische Offenheit für Veränderung. Es werden einfach nur temporäre Erkenntnisse angewendet. Deswegen spricht man in dem Kontext ja auch so selten von Wahrheit.

    Im religiösen Kontext und dazu zähle ich eben auch alle Formen des Atheismus ist es meist eine Glaubensaussage, darum ja hier auch der Begriff Wahrheit. Es wird von vornherein ausgeschlossen, dass es diese Wahrheit geben könnte.
     
    pan1234 gefällt das.
  5. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

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    Schweizer Mittelland
    Diese Frage ist berechtigt.
    Grundsätzlicht gilt es zu unterscheiden zwischen einer Lehre - die Lehre der Katholiken, der Muslime usw - und dem, was der Einzelne damit macht, die Beziehung des Einzelnen zu Gott aufgrund der Lehre, und das ist dann Religion.

    Was die Lehre betrifft, so ist hier in unserer Gegend über lange Zeit die katholische Kirche und später deren Reformationen zum Zuge gekommen. Der geschulte Geist des heutigen Menschen ist mit solch widersprüchlichen Aussagen nicht mehr zu befriedigen - die Lehre ist schal. Somit beginnt die Suche nach Alternativen.

    Oder man vertagt es auf später.

    lg
    Syrius
     
  6. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

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    Jetzt check ich, was die Freireligiösen meinen:

    Freiheit im Glauben und Individualität statt religiöser Einheitsbrei!
     
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  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

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    Die Kritik ist trotzdem berechtigt. - Die Urchristen (auch Freie), bei denen ich war, tragen nur den Namen, das Ur hab ich sehr oft vermisst. Irgendwie schaffen sie es nicht ganz, wirklich frei zu sein, obwohl sie es wollen/wollten. Das selbe bei der "Anskar Kirche" oder auch das "Christliche Zentrum".....
     
  8. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

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    2.354
    Wenn man davon ausgeht das Religion Rückverbindung zum Göttlichem bedeutet, ist der Ansatz von der freien Religion eine offene Sache. Da der Glaube dann als eine Teil für sich wird und nicht an einer Gemeinschaft gebunden ist. Was auch zu weniger Dogmatismen führt. Es ergeben sich dadurch mehre Möglichkeiten. Da das Individuelle erhalten bleibt.
     
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  9. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

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    Wien
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    Richtig. Das ist ja der eigentliche Sinn von den Freireligiösen. Auf ihren Homepages kann man lesen, dass sie sich als undogmatische Religion betrachten.

    http://freireligioese-gemeinde-mainz.de/Was ist freireligioes.html

    http://www.freireligioese-offenbach.de/index.php/grundsaetzliches/gedanken-und-bekenntnisse.html

    http://freireligioese-mannheim.de/thesen-freie-religion/
     
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